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Bergen

Als wir am Morgen aufwachten war der Himmel mit Wolken verhangen. So hatten wir uns unsere Velotour nicht vorgestellt. Dementsprechend schnell liessen wir uns aber nicht ins Bockshorn jagen und montierten unser Velotenue. Mit dem Vito fuhren wir in die Stadt Bergen, wo wir uns abfahrbereit machen wollten. Doch das Wetter schien heute nicht auf unserer Seite zu sein und es fing an zu Regnen. Also gaben wir uns doch geschlagen und disponierten um. Wir besuchten kurzerhand das Akvariet (norwegisch Aquarium), dass mit seiner Fischvielfalt, seinen herzigen Pinguinen, den Seehunden, den Krokodilen und den kleinen Reptilien unser Interesse weckte. Nebst vielen Informationen zu den Tieren wurde einem auch die Abfallproblematik im Meer vor Augen geführt. Beeindruckt und etwas betroffen verliessen wir nach ca. vier Stunden das Museum wieder. Das Wetter hatte sich auf wundersame Weise gebessert, erneut in die Velosachen zu schlüpfen schien uns dann aber doch zu umständlich, und so beschlossen wir den Floien (Hausberg von Bergen) zu Fuss zu erklimmen. Der Aufstieg war in 45 Minuten geschafft. Etwas ausser Atem genossen wir die herrliche Aussicht über die Stadt. Auch hier durften die Trolle nicht fehlen und so hatten wir am Eingang des Floienrestaurants noch ein kurzes Fotoshooting mit einem dieser besonderen Spezies =). Auf einem kleinen Weg durch den Wald waren verschiedene Arten von Trollen zu sehen, denen wir mit grosser Freude folgten. Wieder zurück im Stadtzentrum genossen wir am Hafen noch die letzte Sonne und stiegen dann in den Vito, um unsere Norwegenreise fortzuführen. Unser nächstes Ziel war Oppedal, um dort die Fähre nehmen zu können. Das Wetter verschlechterte sich wieder und unser Weg führte uns, zu Marions entsetzen, immer mehr in die Berge. Die Temperatur sank immer mehr, mittlerweile waren wir bei 2 Grad. Dennoch machten wir es uns auf einem Rastplatz gemütlich, um uns was Feines zu kochen. Während des Nachtessens kam mehrmals der Winterdienst und schien die Strassen zu salzen. „Wir guckten dabei etwas blöde aus der Wäsche“ und waren uns plötzlich nicht mehr so sicher, ob es sinnvoll sei, hier in dieser Höhenlage zu nächtigen. Nach einem langen hin und her, machten wir uns nochmals fahrbereit und fanden später in einem Tal nahe am Fjord einen Platz zum Schlafen.

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