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Nordfjord

Der Weg ist das Ziel, hier wortwörtlich gemeint. Aber nun Eins nach dem Anderen. Wir fuhren von Dombas in die Höhe, eine Passstrasse wie wir sie schon oft passiert hatten, wesswegen wir uns keine weiteren Gedanken machten. Kurz nach der Passhöhe wollte uns das Navi rechts abbiegen lassen in Richtung Trollstigen Pass. Wir staunten nicht schlecht als vor uns Anstelle einer Strasse ein grosser nicht enden wollender Schneeberg lag. Die Aufschrift, dass die Räumung des Passes erst im Juni erfolgen würde, liess uns eindeutig umdisponieren. Anstelle des Geirangerfjords steuerten wir nun also den Nordfjord an. Als wir durch die niedliche Ortschaft Stryn fuhren und die Abendsonne so herrlich schien, entschlossen wir uns spontan eine Pizza auf der schönen Terrasse des Restaurants zu geniessen. Die Sonne wärmte uns und wir genossen die Stimmung am Nordfjord. Vergessen war, dass wir eigentlich an einem anderen Ort sein sollten und dankbar, dass uns das Schicksal an dieses schöne Fleckchen Erde geführt hat. Nach gefundenem Schlafplatz und gemütlichem Beisammensein wurde der Abend abgeschlossen.

Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne. Erstaunt darüber öffneten wir die Augen, so hatte doch der Wetterbericht für heute schlechtes Wetter angekündigt. Gut gelaunt setzten wir uns mit Broschüren und Reiseführer auseinander um zu erfahren was wir hier erleben können. Auf die sonnst hilfreichen Tipps der Touristeninformation mussten wir verzichten, da es Wochenende war. Wir beschlossen das Wetter zu nutzen und biken zu gehen. Mike hatte eine Pumptrack ausfindig machen können, den wir nach ausführlicher Recherche ansteuerten. Das Ganze entpupte sich jedoch als "nicht ganz das", was wir uns unter einem Pumptrack vorstellten. Nach einem kurzen Gesprächen mit einem Einheimischen beschlossen wir uns ein Alternativprogramm zu überlegen. Die meisten Bikerouten sind um diese Jahreszeit noch unter dem Schnee begraben. Die Velowege entlang den Strassen schienen Mike gar nicht zu locken und den Aufwand die Bikes vom Vito zu nehmen und uns umzuziehen für eine Fahrt bis zum Schnee, liess unsere Herzen auch nicht wirklich höher schlagen. So vergassen wir das Biken wieder und suchten uns einen schönen Ort am Fjord. Die Temperatur stieg an, mittlerweilen 25 Grad an der Sonne. Es wurde gelesen, geschlemmt, im  Fjord geschwommen und Marion erhielt eine Privatlektion im Fischen. Leider blieb Sie, sowie auch Fischermeister Mike höchstpersönlich, ohne Fang. Da sich das Wetter anfangs nächster Woche verschlechtern sollte und Mike den Geirangerfjord gerne bei schönem Wetter gesehen hätte, entschlossen wir uns um 17:00 Uhr den Weg in diese Richtung in Angriff zu nehmen. Während wir auf die Fähre für die Überfahrt warteten, wurde dieser Blogeintrag geschrieben. Bestimmt werden wir gut am anderen Fjord ankommen.

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