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Nationalfeiertag in Norwegen

Heute haben wir mal wieder so richtig ausgeschlafen. Der gestrige lustige und gesellige Abend hatte etwas länger gedauert. Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück waren dann auch unsere beiden neugewonnenen Freunde aufgestanden. Voller Hoffnung auf Wind, liefen Joel und Mike dem optimalem Kitestrand entlang, um zu schauen, ob es möglich sei die Drachen steigen zu lassen. Mit viel Wiederwille siegte die Vernunft, der Wind war leider zu schwach. Das Wetter war nicht zum weiter Verweilen, es regnete und das Thermometer war wieder um einige Grad gesunken. So beschlossen wir weiter Richtung Norden zu fahren und unterwegs den Nationalfeiertag zu geniessen. In Leknes machten wir Halt, nutzten das Wifi und hatten Glück, das diverse Menschen in den Trachten (sogenannte Bunda) herumliefen. Der Menschenmenge nach wurden wir Zeuge, des traditionellen Umzuges durch das kleine Dörfchen. Wir bewunderten die Blasmusik und Trommeleinlagen und lachten über die lustigen, mit Latzhosen bekleideten, Schulabsolventen, die laut auf ihren Pfeifen trillerten. Als dann die Ansprache begann, traten wir den Rückzug an. So gut norwegisch haben wir in der kurzen Zeit nicht gelernt und die Kälte wurde auch immer unerträglicher. Um uns wieder etwas aufzuwärmen, beschlossen wir nach Svolvaer zu fahren, in der Hoffnung in einem grösseren Dorf mehr von diesem speziellen Tag zu spüren. Als wir dieses erreichten, waren wir eher enttäuscht. Wie ausgestorben erschien uns alles, was aber sicher auch an den geschlossenen Geschäften und dem Regen lag. Zur Feier des Tages machten auch wir uns "schigg" und genossen in einem Restaurant auf den Ankerbriggen einen feinen Dinner. Das Restaurant war mit dem Namen Kjøkkene benannt, was auf Deutsch, so viel wie „Küche“ bedeutet. So war der Speisesaal dann auch eingerichtet. Viel altes Porzellan, Backofenschalen und Stickereien schmückten die Räumlichkeiten und ein Kamin in der Mitte des Raumes sorgte für Gemütlichkeit. Mike genoss zum ersten Mal Kabeljauzunge und auch Marion liess sich einen Kabeljau schmecken. Das Essen war herrlich, der Kellner super freundlich und die 2 Gläser Rotwein genossen wir trotz den 10 Fr pro Glas sehr. Als das Restaurant langsam schloss, zügelten wir und tranken noch eine Cola an der gegenüberliegenden Bar. Der Nationalfeiertag wurde hier mit Karaoke gefeiert und schon bald kamen wir mit den Menschen dort ins Gespräch. Leider wurden wir auch von einem peinlichen Ständchen nicht verschont. Wir genossen den Abend in norwegischer Gesellschaft und erhielten weitere Reisetipps. Mit einer Fahrt zurück nach Flakstad endete dieser schöne Tag.

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