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Nyksund / Stø

Auch heute begrüsste uns der Morgen grau und es nieselte. Dies war jedoch nicht weiter schlimm, denn wir wollten das nahegelegene Fischerindustrie Museum besichtigen. Beim wollen blieb es dann auch, denn dieses hatte geschlossen. Per Zufall kamen wir an einem abgelegenen Restaurant vorbei, wo wir Bekanntschaft mit dem deutschen Besitzer Herr Neumann machten. Dieser setzt auf regionale Produkte und schaut auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit in seiner Küche. Es war spannend zuzuhören, wie er die Lokalität auf dem ehemaligen Nationalsozialismusareal, welches unter Denkmalschutz steht, eingerichtet hat. Dennoch mussten wir auch erfahren, wie schwierig es ist, sich in Norwegen in der Gastronomie zu etablieren. Mit der netten Konversation im Hinterkopf ging es mit dem Vito weiter nach Sortland. Dies ist die Hauptmetropole der Vesteraelen. Die Stadt wird unter anderem auch die „Blaue Stadt“ genannt, da alte Häuser in marinenblauer Farbe bemalt sind und die neueren Häuser denen angepasst wurden. Auch können an unterschiedlichen Orten Säulen oder andere Gegenstände mit Malereien gefunden werden. Während dem Marion die Stadt besichtigte, genoss Mike die Wärme im nahegelegenen Einkaufszentrum. Anschliessend fuhren wir dann nach Nyksund. Das kleine ehemalige Fischerdörfchen wird als sehenswert beschrieben. An exponierten Stellen, die vom Meer aus gesehen werden konnten, wurde ein Dieseltank drapiert. Damals zeigten die dort lebenden Menschen den Seefahrern, dass sie ein wohlhabendes Dorf sind, und mit ihnen Geschäfte und gehandelt werden soll. Leider kam Nyksund nicht in die gewünschte Blütezeit und das Dorf wurde in der Vergangenheit immer wieder verlassen, da die Fischer keine Lebensbasis mehr sahen. Seit einigen Jahren wird das Dorf nun wieder aufgebaut. Von einem ausgewanderten Deutschen erfuhren wir, dass nun ca. 25 Personen fest in Nyksund wohnen und immer mehr verkaufte Ferienhäuser hinzukommen. Voller Enthusiasmus erzählte er uns, wie er selbst sein Restaurant aufgebaut hat und wie schön es sei, das sich die Mühe etwas Altes wiederzubeleben lohnt. Anschliessend fuhren wir dann nach Stoe, ebenfalls ein kleines Fischerdorf, das bekannt sei, da von Stoe aus Walsafaris angeboten werden. Dort angekommen waren wir eher enttäuscht. Eigentlich wollten wir dort nächtigen um am nächsten Tag eine der schönsten Wanderungen auf den Vesteraelen zu machen. Doch der Regen und die Kälte liess uns auch heute weiterziehen, denn der Wetterbericht scheint auch morgen nichts Besseres zu verheissen. Auf dem Weg nach Andenes fanden wir kurz nach Sortland einen Stellplatz, wo wir uns erneut den Luxus von Strom gönnten.

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