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An's Nordkapp

Gemütlich fuhren wir, von unserem schönen, am meergelegenen, Übernachtungsplatz los, um Alta zu besichtigen. Dieses Städtchen bot ausser einem Einkaufszentrum, aus unserer Sicht, nicht viel Sehenswertes. Kurz überlegten wir noch, ob wir eine Wanderung an den Canyon machen oder ob wir die Schiefergruben besichtigen. Da das Wetter jedoch nicht sehr vielversprechend aussah und wir lieber die Fahrt ans Nordkapp ruhig angehen wollten, liessen wir die Besichtigungen bleiben. Die Strecke zum Nordkapp war eine der schönsten und abenteuerlichsten für uns. Es herrschte wunderschöner Sonnenschein, der Schnee begann langsam zu tauen, die Seen waren nur noch halb zugefroren und die Vögel flogen über uns hinweg. Auch die Tierwelt schien heute aktiv zu sein, denn wir konnten unzählige Renntiere und Elche, teilweise sogar mit ihren Jungtieren beobachten. Leider kippte das Wetter als wir das Nordkapp erreichten. Regen und plötzlich einsetzender Schneefall liess uns am Vorhaben bis ans Nordkapp fahren zu können, zweifeln. Hält der Vito mit seinen Sommerreifen den Temperaturen und vor allem dem Schnee stand? Mike beschloss es zu versuchen, während Marion daneben hoffte, heil oben anzukommen. Doch zu unserem Erstaunen war der Schneesturm nach ca. 5 Minuten beendet und die Fahrt bis an die Spitze problemlos möglich. Bei minus 1 Grad erkundeten wir das Nordkappgelände und schossen unsere ersten Fotos an diesem speziellen Ort Erde. Doch schon bald zog es uns an die Wärme, schliesslich gab es ja noch das Museum zu erkunden. Als wir ca. 2 Stunden später zum Vito zurückkehren wollten, staunten wir nicht schlecht als die Sonne herrlich strahlte. Somit musste unser" Znacht" warten und wir bestaunten die beeindruckende Weite und die Sonnenstrahlen. Gemeinsam beschlossen wir am Nordkapp zu nächtigen und hofften die Mitternachtssonne bestaunen zu können. Als uns jedoch Schweizer, die wir beim "fötele" traffen, erzählten, dass heute Morgen ein Konvoi nach dem Pfadschlitten hochgefahren sei und teilweise die Autos stecken geblieben sind aufgrund der Schneemasse, war es Marion mal wieder nicht geheuer. Die tolle Aussicht und das gute Wetter überzeugte jedoch am Ende auch Sie. Halb verhungert gab es dann endlich ein Nachtessen, welches wir in unserem Vito zubereiteten. Man spürte den Kälteunterschied zu den letzten Tagen deutlich, vor allem wenn der Motor ausgeschaltet war, kühlte das Innere des Autos schnell ab. So beschlossen wir bis Mitternacht die Wärme des Zentrums, welches bis 1:00 Uhr geöffnet hat, zu nutzen. Nach einem Wiedersehen mit Martin, den wir auf der Gletscherwanderung getroffen haben, genossen wir die Stimmung. Um 23:00 Uhr schien die Sonne herrlich, doch umso näher es gegen Mitternacht wurde, desto mehr Wolken schoben sich vor die Sonne. So konnten wir dann die Mitternachtssonne nur mit ein paar Strahlen, die durch die Wolkendecke drangen, bestaunen. Tolle Fotos gab es trotzdem und das Erlebnis war einmalig. Anschliessend machten wir uns Bettfertig und hofften nicht zu erfrieren ;-)

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