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Und wieder Richtung Süden

Gute Nachrichten, erfroren sind wir nicht. Die Nacht war kalt, geprägt von wiederkehrendem Schneegestöber und Hagel. Marion erwachte mehrmals und hoffte, dass am Morgen alles nicht so schlimm aussehen würde. So war es dann auch, teilweise lag Schnee, doch die Sonne schien bereits wieder und liess die Schmeemassen der Nacht tauen. Die Pfadschlitten tatten dann den Rest. So genossen wir nochmals die Aussicht und die spezielle Stimmung, bevor wir dem Nordkapp „Aufwiedersehen“ sagten. Lange überlegten wir welchen Weg wir einschlagen wollen. Schlussendlich machten wir uns in Richtung Karasjok. Dort sollte uns eine Samensiedlung erwarten. Das schöne Wetter liess uns heute nicht vorwärts kommen. Schon nach kurzer Fahrzeit parkierten wir den Vito am Strassenrand und machten einen Spaziergang über die Felsen. Wir beobachteten Renntiere, Elche und Vögel, während dem wir Sonne tankten. Mike hoffte ein Renntiergeweih zu finden, leider blieb die Beute aus. Im Wagen zurück ging die Fahrt weiter. Die schöne Landschaft lockte uns immer wieder aus dem Auto für Fotos. Kurz nach Olderfjord machten wir eine längere Pause, direkt am Wasser. Auch wenn es nicht sonderlich vielversprechend aussah, hielt Mike die Angelrute ins Wasser. Wie erwartet blieb der grosse Fang jedoch aus. Es war herrlich die Zeit mit lesen und vor sich hindösen zu geniessen. Im Auto konnte man richtig sonnenbaden und bei gutem hinhören konnte man das Wasser draussen plätschern hören. Wenn es doch nur ein paar Grad wärmer gewesen wäre J. Der Hunger liess uns das schöne Fleckchen Erde verlassen, schliesslich musste noch eingekauft werden. Bei diesem schönen Tag beschlossen wir zu grillieren. Mike machte später an einem schönen Platz am Flussufer ein Feuer, wo Fleisch und Würst gebraten wurden. Mit vollen Mägen setzten wir uns noch etwas an den Fluss und assen die letzten Bissen des Schlangenbrots. Mike packt nochmals seine Angel aus und nervte sich schon am dem ersten Ausswurd, da der Spinner an einem Stein hangen blieb. 10 Minuten später und einem riesen Aufwand war der Köder gerettet und das Auswerfen konnte weiter gehen. Mike dachte, sein Köder sei wieder irgendwo hängen geblieben, so war es aber diesmal nicht. Da hing etwas schwerer am Hacken. Mike kämpfte mit dem Fisch hin und her und hoffte, dass die Schnur nicht reisst, da er es auf Forellen abgesehen hatte, dies aber nun wahrscheinlich ein grosser Lachs sein könnte. Richtig getippt, Marion war parat mit Kescher, obwohl dieser eigentlich nichts nutzen würde, denn dieser Fisch war viel zu gross für dieses Netz. Ca. 1.2m lang war dieser Salmon und dementsprechend auch schwerer als die Tragkraft des Fischerfadens und es kam wie es kommen musste, kurz vor dem Kescher, drehte sich der Salomid kräftig zur Seite und der Faden riss L. In der Hektik hatte Marion vergessen ein Beweisfoto zu schiessen – noch mehr ärgerlich! Trotzdem war es ein super Erlebnis, so ein grosser Fisch hatte Mike noch nie gehackt. Enttäuscht und doch glücklich verpackten wir unsere Utensilien und legten uns schlafen.

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