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TRAVELING AROUND THE WORLD

Erste Lektion gelernt

Hey Leute,

am Samstag waren wir tagsüber in der Stadt unterwegs und haben uns für den Abend mit Jose verabredet, um meinen Geburtstag zu feiern. Erstmal haben wir das beste Humus der Stadt gegessen und anschließend gab es Bier und Tequila. Alleine der Weg zu unserem Platz war sehr amüsant, denn hier sind überall Promoter unterwegs, die uns versuchten in die Clubs zu locken. Am Ende der Straße trafen wir auf "Speedy Gonzales", der Typ war einfach nur witzig und hyperhyperhyperaktiv. Normal eine Bestellung aufnehmen war bei ihm nicht möglich, schon deswegen hatten wir einen schönen Abend. Gekrönt wurde das Ganze, als Speedy Gonzales eine junge Gruppe von circa 30 Leuten anquatschte, Sie in die Disco nebenan brachte und vorweg tanzte wie Rumpelstilzchen. Wir schlossen uns spontan an und tanzen noch bis spät in den Abend.

 

Unseren letzten Tage verbrachten wir tagsüber oft im muslimischen Viertel und waren an die ärmlichen Verhältnisse schon etwas gewohnt, bis wir gestern mit dem Bus nach Palästina reisten, um genauer zu sein nach Bethlehem. Dort herrschte eine sehr komische Atmosphäre und wir fühlten uns nicht wirklich wohl, denn es gab hier kaum Touristen und wir wurden von fast jedem Taxifahrer oder Shopbesitzer bedrängt Ihnen zu folgen. Auch aus diesem Grund gingen wir den direkten Weg zur Geburtskirche von Jesus und verbrachten dort einige Zeit zur Begutachtung dieses heiligen Ortes. 

Auf dem Rückweg machten wir Stop beim Friseur und bei einem Ladenbesitzer, der Aladdin hieß. Er erzählte uns, dass Bethlehem vom Tourismus sehr abhängig ist (hier wird sogar zu Weihnachten ein Tannenbaum aufgestellt, obwohl in dem Ort fast ausschließlich Muslime wohnen) und seit Wochen eben diese ausbleiben. Uns wurde also klar, dass diese Ladenbesitzer wirklich verzweifelt um Ihr Existenz kämpften, wenn Sie versuchten uns irgendwie in Ihre Läden zu schleifen. Im Bus zurück waren wir ebenfalls die einzige Touristen und es war schon ein mulmiges Gefühl, besonders wenn vor einem Tunnel darauf hingewiesen wird, dass Autos und Busse unter keinen Umständen stehen bleiben dürfen.

 

Abends haben wir mit Jose Pozole gekocht, ein mexikanisches Essen aus Mais, Huhn, Oregano und einigen anderes Dingen. Es war super lecker und wir waren wirklich kreativ bei der Zubereitung, denn Jose hat nur einen Reisekocher zuhause.

 

Fazit der letzten Tage : Uns werden immer weiter die Augen geöffnet in was für einem Überfluss wir in Deutschland leben. Für uns ist es eine gute Erfahrung zu sehen mit wie wenig viele Leute zurecht kommen und vorallem, dass diese Menschen trotzdem glücklich sind.

Zumal wenn man überlegt, dass wir ein Jahr reisen wollen ohne zu arbeiten. Das ist schon ein unglaubliches Privileg und das wird uns zur Zeit wirklich bewusst.

 

Morgenfrüh geht es nach Barcelona, wir sind schon richtig gespannt.

 

Schöne Grüße aus dem geheiligten Land.

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