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Die letzte Wurst vor Amerika

Hey Leute,

die Busjunkies haben wieder zugeschlagen! Nach unseren Tagen in Lissabon haben wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Lagos gemacht, um von dort aus zu unserer Wahlheimat Luz zu gelangen. Es ist mir etwas unangenehm von diesem Ort zu berichten, denn wir haben uns auf den Weg gemacht mit unserer Tekkingrucksäcken, kleinen Schlafsäcken und einer Taschenlampe um die Welt zu erkunden und wo sind wir gelandet? Im verdammten Paradies. Unser Airbnb-Zimmer mit Ausblick auf's Meer, der Weg zum Strand 2 Minuten. Wow und so eine Unterkunft an der Algarve kostet bestimmt ein halbes Vermögen, oder Costa?! Nee, costa fast gar nichts. 30€ die Nacht um genau zu sein und das war vor drei Monaten schon das absolut günstigste Zimmer, welches wir weit und breit finden konnten. In Lagos trafen wir ein Paar aus Deutschland, die mit ihren Fahrrädern unterwegs waren und spontan ein Zimmer suchten und für eine Nacht 100€ in der letzten Absteige bezahlt haben. Wir haben also den Jackpot gezogen.

Um etwas Geld zu sparen, waren wir dann in einer Kiosk-Kneipe abends essen. Und wie sollte es anders sein, kochte dort eine portugiesische Mutti ihre Gerichte. Besser geht's nicht. Deswegen waren wir am folgenden Abend wieder Gast. Die Glücksträhne schien stand zu halten.

Vorgestern sind wir, wie sollte es anders sein, mit dem Bus zum westlichsten Punkt von Europa gefahren.Schon krass, wenn man sich überlegt, dass außer ein paar Inseln für die nächsten 6000 Kilometer nur Wasser zwischen einem und dem Festland liegt. Das Panorama war wirklich gigantisch, nur die englischen Touristen störten uns etwas, die Südportugal anscheinend zum Ziel des Jahres erkoren haben. Auf Dauer ist der Akzent wirklich nicht zu ertragen. Beim Aufregen über diese Menschen, schlenderten wir über eine Art Markt und begutachteten die Essenstände, Postkarten,Jacken und..ja und..wir mussten uns ein wenig die Augen reiben. "Die letzte Wurst vor Amerika", stand da in deutsch und im Wagen zwei Frauen, beide ungefähr 40 und einem hessischen Dialekt. Geil, so eine nehm ich aufjeden...Okay, lass uns weiter gehen. 3,50€ für eine verschrumpelte und stinkende Wurst waren dann doch nicht das Mittagessen, was ich mir vorgestellt hatte.

Abends wollten wir noch unbedingt in den Ozean springen für eine kleine Abkühlung. *Hust* kleine Abkühlung, so war der Plan. 16 Grad, mehr brauch ich nicht sagen. Ich war zwei Minuten drin, Lisa hat sich das Spektakel aus Schreien und Atemübungen von draußen angeguckt. Naja, immerhin kann ich von mir sagen, dass ich drin war.

Mit knirschenden Zähnen packten wir gestern unsere Sachen und fuhren weiter mit dem Bus Richtung Faro. Am liebsten wären wir noch drei oder vier Tage in Luz geblieben, aber bei jeder Abfahrt spüren wir auch immer diese Vorfreude auf die neuen Orte. Faro scheint ziemlich exklusive zu sein, wie eine Art Sylt von Portugal. Dementsprechend sind die Preise hier saftig und unser Abendessen gab's im Restaurant von Pringo Doce. Einem Supermarkt. War aber echt lecker und hier gab es dann auch faire Preise. Abends suchten wir noch einen Platz, um etwas zu trinken und standen auf ein Mal inmitten von einer großen Veranstaltung zu Ehren der Feuerwehr. Mit Live-Musik, Modeschau und Filmteams und das alles umsonst.

Also drückt uns die Daumen, dass unser Glück nicht abreißt..

PS : Der nächste Bus nach Sevilla ist schon gebucht. Busjunkies for ever!

 

 

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