UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD

Hey Mama Africa!

Hey Leute!

Krass, ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei uns sind die letzten fünf Wochen wirklich verflogen, wie nichts Gutes. Leider wurde unseren letzten wirklich schönen Tage in Madrid von dem Anschlag in Barcelona überschattet. Leider fehlen mir die Worte, um zu beschreiben, was ich bei solchen Meldungen verspüre, aber dieses Mal war es die absolute Gänsehaut, die meinen ganzen Körper durchdrang. Nicht unbedingt, weil wir gerade zwei Wochen vorher diese lebensfrohe Stadt besucht hatten, sondern viel mehr, weil viele von Euch etwas den Kopf geschüttelt haben, als wir von unseren Reisen nach Israel oder Marokko erzählt haben. Aber wer denkt bei solchen Ängsten an Barcelona? Oder Berlin? Oder Paris? Aber es gibt nur eine richtige Antwort auf diese dummen Taten und zwar weiter zu leben oder in unserem Fall weiter zu reisen.

Noch vor Reisebeginn wurden wir auf dem falschen Fuß erwischt. Es ist 15.33 Uhr im McDonalds in Madrid. Marvin hat sich einen Kaffee bestellt und wir wollen kurz im Internet nachschauen, ob sich unsere Flugzeit verschoben hat. *DingDong* Eine neue Nachricht von unserem Host in Marrakesch :"Hey Marvin, my plans changed. I can't host you. Hope you got a nice stay in Marrakesh". Na geil, und jetzt? Wir hatten noch gut 20 Stunden bis wir in Marrakesch landen sollten und mussten jetzt eine schnelle Unterkunft finden. Zum Glück funktioniert das bei Airbnb a la bonne heure. 12 Euro die Nacht, passt! Und ab dafür.

Sowieso ist es krass, welche Möglichkeiten uns das Internet und die Apps bieten. Ich meine, es gibt für wirklich alles eine App. Du suchst die nächste Toilette, deine App sucht sie Dir. Du suchst den nächsten McDonalds oder eine Moschee in der Stadt? Google Maps sucht schon für dich! Wir versuchen das iPhone so oft es geht in der Tasche zu lassen, aber oft ist es auch einfach praktisch bei 40 Grad im Schatten keinen Umweg zu gehen.

Wir sind jetzt seit vorgestern in Marrakesch und diese Stadt hat es wirklich in sich! Oft kommt man von einer Reise nach Hause und erzählt, dass eine Stadt ganz anders war, als man sie sich vorgestellt hat, nicht so in Marrakesch. Die Stadt hält, was sie verspricht. Hier ist es laut, oft riecht es etwas komisch und jeder also wirklich jeder will Dir etwas verkaufen. Meistens wirst Du gar nicht wirklich gefragt ; als wir einen Spaziergang durch die Stadt unternommen haben, wurde Lisas Hand auf einmal geschnappt und innerhalb von 2 Sekunden wurde ein halbes Henna-Tattoo auf die Haut aufgetragen, anschließend sollten wir bezahlen um das Werk fertigstellen zu lassen. Haben wir aber nicht. Paar Minuten später machte ich Fotos von den Schlagenbeschwörern, um ehrlich zu sein, habe ich eine scheiß Angst vor den Viechern und wollte mir das Spektakel aus sicherer Entfernung angucken, als ich auf einmal eine kalte Haut auf meinem Nacken spürte. Ein Mann aus der Gruppe war aufgestanden und hatte mir ohne zu fragen eine Schlange um den Hals gelegt. Scheiße! Ruhig bleiben und ihm klar machen, dass er die Schlage sofort wegnehmen soll. Nach einem kurzen Panikanfall gings mir dann auch wieder gut. Seit diesem Zeitpunkt sind wir sehr akribisch in der Erkundung der Umgebung und sind immer auf der Hut. Trotzdem wollen hier fast alle mit dir Geld verdienen. Du fragst kurz nach dem Weg, weil Du etwas suchst? Kein Problem, Dir wird sogar direkt der Weg gezeigt, aber das kostet immer mindestens 40 Cent. 

Abends saßen wir noch mit dem kleinen Bruder von unserem Host zusammen und er erzählte uns viel über den muslimischen Glauben, wie er betet und wie seine Familie lebt. Denn urspünglich kommt er aus der Sahara und arbeitet zurzeit dort als Touristenführer für Expeditionen. Außerdem erzählte er uns von den oft armen Verhältnissen hier und dass er die oft aufdringliche Art von seinen Mitmenschen nicht leiden kann, aber oft spricht auch aus diesem Verhalten die Verzweiflung. Er selbst kommt auch aus einer armen Gegend, aber er kommt uns sehr zufrieden und lebensfroh vor. 

Morgen soll es für uns auch für zwei Tage in die Sahara gehen, hoffentlich! Denn heutnacht hat es Lisa das erste Mal erwischt. Magenkrämpfe und Übergeben. Es war klar, dass dieser Teil uns irgendwann erwarten würde, trotzdem sind das immer ganz unangenehme Stunden und Nächte.

 

Drückt uns die Daumen, dass wir morgen losfahren können.

 

Hier noch das Video vom Schlagenbeschwörer : Die Schlangenbeschwörer von Marrakesch

 

Zurück zum Reiseblog

        


Hinterlasse eine Antwort

Name *
E-Mail *

Wer reist hier?

    Profil von Marvin
            

    Jetzt eigene Reise planen

    UNDERWAYGS ermöglicht dir, deine Reisen mit anderen Personen zu planen und deine Erfahrungen in Bildern und Reiseberichten zu teilen. Mit den vielzähligen Funktionen, die UNDERWAYGS dir bietet, bist du bestens auf deine Reise vorbereitet. Probiere es aus und plane deine eigene Reiseroute, schreibe deinen Reiseblog!

    Jetzt loslegen

UNDERWAYGS
Reisen
Reisen
Orte
Orte
Ratgeber
Blog
Community
Freunde
Events
Über
Nach oben scrollen