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Alles nur kein Sushi!

Krass, was man alles in Kapstadt so machen kann. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten! Und irgendwo zwischen all diesen Stadtteilen und Sehenswürdigkeiten waren wir in den letzten Tagen zu finden. Aber der Reihe nach: Am Sonntag waren wir am Kap der Guten Hoffnung, sind ein wenig rumgewandert und haben uns den dazugehörigen Nationalpark angeschaut. Eines ist in Kapstadt vorprogrammiert und das sind dicke Beine. Obwohl die Stadt direkt am Meer liegt, geht’s hier ständig bergauf und wieder runter, bisher konnten wir uns noch nicht so recht einigen, welche der genannten Varianten mehr Muskelkater verursacht. Nach der täglichen Dosis Natur am Cape Point waren wir die letzten Minuten schon geistig am nächsten Stopp für diesen Tag: Pinguine! Ich meine, gibt es was Geileres als Pinguine? Also in diesem Moment gab’s das definitiv nicht! Leider wird mit solchen spektakulären Orten immer versucht Geld einzunehmen. Die Pinguine waren also umzäunt und natürlich war ein Eintritt von 4 Euro zu entrichten. Gegen die 4 Euro habe ich ja nichts, aber lasst die Tiere doch einfach da wo sie sind, oder nicht? Am Abend haben wir noch schnell die Tickets für die Seilbahn zum Tafelberg gebucht, aber daraus wurde nichts...

 ... denn der nächste Tag war zu stürmisch und alle Fahrten wurden aus Sicherheitsgründen abgesagt. Also musste schnell ein neuer Plan her und wir fuhren zum Bo-Kaap, dort kann man viele bunt bemalte Häuser aus der Kolonialzeit bestaunen und einen super Kaffee trinken gehen. Der nette Ladenbesitzer hat uns noch paar Tipps für den Tag gegeben und wir verbrachten etwas Zeit in einem Sklavenmuseum und in der Innenstadt.

 Am nächsten Tag war es dann soweit und wir machten uns auf den Weg zum Tafelberg. So früh wie möglich schlugen wir unsere Zelte bei der Bahn auf, aber wir waren bei weitem nicht die Einzigen. Tausende Leute quetschten sich durch die Gänge und zwei Stunden später durften wir mit der Gondel tatsächlich nach oben. Naja Lisa musste viel mehr, denn die Höhe ist nicht gerade ihr Freund. Aber natürlich muss man diesen Punkt mal gesehen haben und es lohnt sich wirklich. Der Weg runter war dann ein anderes Thema. Erst fanden wir keinen geeigneten Weg und nachdem uns ein paar „coole Socken“ einen Abstieg über den Platteklip-Pass empfohlen hatten, war die Entscheidung schnell gefallen. Es dauerte nicht lange, da fingen wir an diese Entscheidung zu bereuen. Der Abstieg war wirklich gefährlich, mit riesigen Stufen die oft so glatt waren, dass unsere Sportschuhe keinen Halt fanden. Im Allgemeinen waren alle mit ihrem Outdoor-Jack-Wolfskin-Mega-Outfit ausgestattet und wir liefen da wie nasse Lappen mit unseren Jeans und Sportschuhen rum. Zum Glück sind wir ein paar Schweißperlen später (ehrlich gesagt war ich klitschnass), angekommen und spürten jetzt schon eine Vibration in den Beinen, die sich in den kommenden Tagen als Muskelkater des Grauens rausstellen sollte.

Zum Glück sind wir leicht zufrieden zu stellen und nach einem Long Chicken bei Burger King ging es uns wieder sehr gut. Im Allgemeinen ist das Essen hier sehr gut, weil es viele kleinere „Foodmarkets“ gibt mit einer gigantischen Auswahl. Nur Sushi, Sushi können die Südafrikaner wirklich nicht. Das mussten wir am Mittwoch feststellen. Ich meine, wer macht auf eine geile Reisrolle mit Lachs Mayonnaise? Wer? Das war wirklich eine verstörende Erfahrung.

Ansonsten waren wir viel an der Waterfront, ein Abschnitt der riesigen Innenstadt und am Strand. Wir haben uns den botanischen Garten angeguckt und waren auf der Sommerrodelbahn. Herrlich ist auch die sehr sehr gute Hygiene hier in Südafrika, das macht es einem viel einfach sich wohl zu fühlen.

Mit unserem Host verbringen wir nicht viel Zeit, weil er nicht wirklich Lust hast etwas mit uns zu unternehmen. Essen am Abend ist zu ungesund, Filme machen dumm und die Orte, die wir uns anschauen wollen hat er schon oft genug gesehen. Auch deshalb fühlen wir uns mit ihm nicht zu 100% wohl, aber in der Regel sehen wir ihn am Tag nur fünf bis zehn Minuten. Verfehlt zwar etwas den Sinn von Couchsurfing, aber wenn die Chemie nicht stimmt, ist es so doch besser als aufgezwungen Zeit miteinander zu verbringen. Als wir ihm als Dankeschön einen Wein mitgebracht haben, zeigte er uns nur, dass er schon einen Ähnlichen zuhause hat. Beinah wäre ihm ein „Danke“ rausgerutscht, aber vielleicht soll es einfach nicht sein. Am Dienstag geht es dann auch weiter nach Dubai, endlich wieder 45 Grad.

 Sonnige Grüße von den Wanderern, Sommerrodlern, Essensverkostern, Pinguinbeobachtern und und und...

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