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TRAVELING AROUND THE WORLD

Der Wahnsinn auf zwei Reifen!

Adieu Seoul!Bonjour Hanoi!

Wir haben mittlerweile unser Klappsofabett mit Luxus-Verpflegung gegen ein steinhartes Brett mit ordentlich Bewegung getauscht.

Aber wir sind absolut positiv überrascht von Vietnam. Auch hier ist die Verständigung mehr auf Zeichensprache ausgelegt als auf englischlastige Dialoge, aber wir haben uns auf Anhieb gut zurecht gefunden. Von Flughafen ging es problemlos für 30 Cent mit dem Bus in die Innenstadt, das sogenannte Old Quarter. Beim Aussteigen aus dem Bus hatten wir noch leicht wacklige Beine, denn nachdem uns Indien nicht wirklich zugesagt hat, befürchteten wir das Schlimmste. Gott sei Dank, treffen wir immer zur richtigen Zeit unseren nächsten Freund, wie bestellt und noch nicht abgeholt. In diesem Fall saßen wir sogar schon 90 Minuten fast nebeneinander im Bus, um beim Aussteigen zu merken, dass Robert auch aus Deutschland kommt. Zu unserem Glück ist Robert ein Mensch, der das Leben so leicht nimmt und uns von Anfang an damit total begeistert hat. Seit diesem Zeitpunkt haben wir fast alles zu dritt gemacht : Die Stadt zu Fuß erkunden, Essen gehen, ein Bier trinken, Sightseeing und heute waren wir bei der Halong Bucht. Mittlerweile haben wir ein riesen Spaß mit neuen Freunden zu reisen, denn auch wenn wir uns nicht streiten, tut es gut andere Leute um einen herum zu haben.

Das Wetter war zwar nur so lala, aber die Halong Bucht ist wirklich ein Weltwunder. Der ganze Ort war einfach nur beeindruckend und ist mit keinem Platz zu vergleichen, die wir bislang besichtigen durften. Auf der Tagestour haben wir auch ganz beiläufig eine unglaubliche Höhle bestaunt und eine Stadt auf dem Wasser unsicher gemacht. Dazu gab‘s dann noch ein Meeresfrüchte-Buffet, man kann sagen es hätte schlechter laufen können.

Die Preise hier machen es uns aber auch einfacher. Touren kosten 30€, ein sehr gutes Mahl 4€ und Bier gibt es ab 20 Cent. Ganz offensichtlich sind wir aber nicht die Einzigen mit der Idee Vietnam zu bereisen. Die Altstadt platzt abends aus allen Nähten! Komplett geflutet mit Touristen aus aller Welt beginnt ab Sonnenuntergang das Herz von Hanoi zu schlagen. Tänzer, Live Musik, Komedien und Verkäufer laufen über die Straße, die Polizei versucht ihr Bestes um das Chaos im Griff zu behalten. Wobei die Menschenmassen am Abend ein Kinderspiel sind im Vergleich zu den Millionen von Rollern in der Stadt. Sowas hab ich noch nicht gesehen, die fahren mit sechs Scootern auf einer Spur und schreiben nebenbei noch eine WhatsApp auf den Handy. Apropos Millionen : Mittlerweile haben wir es schon zu Millionären geschafft, nicht schlecht oder?!

Auch sonst hat Hanoi viel zu bieten, nur den ein oder anderen Essenstand müssen wir weiträumig umlaufen. Das kann am Geruch, dem Aussehen oder an den Tieren liegen, die dort angeboten werden. Wobei ich mich nicht sträube etwas Neues zu probieren, aber bei Hunden hört es dann wirklich auf.

Obwohl Vietnam wirklich nicht fortschrittlich ist, fühlen wir uns hier pudelwohl. Jetzt müssen wir nur hoffen, dass Bali im Januar wieder anfliegbar ist, sonst müssen wir uns echt einen Plan B überlegen.

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