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TRAVELING AROUND THE WORLD

Zeit ist Geld!

„Wenn Zeit wirklich Geld ist, dann kauf dir doch welche“ klingt aus dem Mund von der Band SDP so als würde Zeit ein kleines Gadget an der Kasse sein, bei dem wir jedes Mal stehen bleiben und überlegen, ob wir diese Kleinigkeit noch in den Einkaufswagen packen sollten. 

Tatsächlich ist es natürlich nicht so einfach seinen Job zu kündigen und alles hinter sich zu lassen, um zum Beispiel zu reisen, wie wir es tun. Oft hören wir von unseren Gastgebern, wie mutig wir doch sind, dabei kommen wir uns selbst gar nicht mutig vor. Als wir zu zweit den Entschluss gefasst haben unseren Traum anzupacken und alles zu tun, um dieses Ziel zu erreichen waren wir voller Euphorie. Wie wir so sind konnten wir es kaum für uns behalten und mussten es erstmal rausposaunen, dass wir beide eine Weltreise machen werden. Im Nachhinein kann ich gut verstehen, dass uns viele dafür belächelt haben und sich nur so dachten „alles klar, macht ihr mal eure Weltreise. Mal sehen mit welcher Story die als nächstes kommen. Und sollten Sie losfahren, dann sind die beiden spätestens zu Weihnachten wieder Zuhause“. Ganz kalt gelassen hat uns das nicht, denn irgendwie wollte unser Feuer und unsere Begeisterung nicht so wirklich überschwappen. Für uns wurde das Thema Weltreise dadurch nur umso konkreter, denn wir sagten zu uns „die werden schon sehen wie wir auf Weltreise gehen und unsere Träume erfüllen, wir lassen uns nicht aufhalten“. Was will ich eigentlich damit sagen? Wir sind weder besonders mutig, noch haben wir beide super viel Geld verdient und doch haben wir unser Ziel erreicht. Wenn wir das können, dann kann das jeder! Damit meine ich natürlich nicht nur das Reisen, nicht jeder ist so reisebegeistert und manchmal auch bescheuert wie wir, sondern träumt von einem neuen Motorrad oder einem eigenen Haus. Ihr könnt das, glaubt an euch.

Selbstlob stinkt, aber stolz sind wir schon auf uns. Dieses Gefühl einmal sich selbst zu überraschen führt automatisch dazu, dass man sich mehr Ziele steckt und viel zuversichtlicher ist diese auch zu erreichen.

Buenos Aires würden wir mehr als Lebestadt bezeichnen. Es gibt hier nicht die ganz großen Attraktionen oder Sehenswürdigkeiten, sondern viel mehr ganze Stadtteile, die einen mit ihrem Charme und der Atmosphäre begeistern. Dazu gehören unteranderem La Boca und Palermo, hinreißend. Im Gegensatz zu Rio ist BA, wie die Einheimischen Buenos Aires hier nennen, etwas sauberer und es gibt etliche Möglichkeiten sich in den Park zu setzen einen Kaffee zu genießen oder sich einfach durch die Straßen und Gassen treiben zu lassen. Der Markt am Sonntag ist auch so eine Möglichkeit, einfach ohne Zeitdruck Tangotänzer beobachten, dabei eine unverschämt gute Wurst im Brötchen zu essen oder im Dulce de Leche Shop alle Sorten und Varianten zu verkosten. 

Mit Claudia haben wir außerdem eine neue Freundin gefunden, die zeitgleich Gast in unserem Airbnb-Apartment ist. Bedingt durch ihr Studium ist sie aus Brasilia nach Buenos Aires gekommen und gemeinsam erkunden wir hier die besten Stadtteile und lernen zusammen einen Mix aus spanisch, portugiesisch und deutsch. Neben Freunden, der Stadt und dem Wetter gibt es bei uns immer noch einen ausschlaggebenden Punkt in der Tagesplanung, der die Stimmungskurve entscheidend beeinflussen kann: Das Essen.

Geht’s euch nicht auch so? Ein gutes Mittagessen oder eine Kugel Gelato bei einer der zehn besten Eisdielen der Welt hebt die Stimmung ganz gewaltig. Bei uns ist es aufjedenfall so. Gepaart mit den, im Vergleich zu unseren letzten Reisezielen, sehr angenehmen Preisen hier, können wir es und hier richtig gut gehen lassen. Ein sehr geiles Steak gibt es für 9 Euro, Nudeln für 5 und zwei Kugeln Eis für 2 Euro. Die Metro kostet 25 Cent pro Person.

Eigentlich hatten wir noch einen Stadionbesuch oder eine Fahrt nach Uruguay geplant, aber anscheinend sind die Preise dafür etwas überteuert, bei 130€ pro Person für einen Stadionbesuch oder 80€ für eine einstündige Überfahrt. Schlimm ist das nicht, denn damit sparen wir nicht nur Geld, sondern auch Zeit oder Zeit und Geld oder...

Also wenn ihr mal wieder an einem idyllischen Café oder Restaurant in Buenos Aires vorbeikommt, dann haltet die Augen auf, es könnten drei Verrückte drinsitzen und sich Spongbob-Videos auf portugiesisch angucken.

Oooooooooooh, wer wohnt in der Ananas ganz tief im Meer? Bob Esponja Calça Quadrada

Liebe Grüße aus Bikini Bottom, äh, ich meine Buenos Aires.

 

 

 

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