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Oh, wie heiß ist Panama!

Mhmmmm, erstmal leckeres Frühstück, anschließend ab in die Dusche und ganz entspannt fertig machen für den Tag. Nochmal eine kurze Bestandsaufnahme des Rucksacks und dann raus aus der Tür. Doch was ist das? Hab’ ich mich nicht richtig abgetrocknet? Kann nicht sein! Leck mich am Zückerli haben wir uns hier einen abgeschwitzt. Panama liegt echt nah am Äquator und das Wetter ließ uns im wahrsten Sinne des Wortes nicht kalt.

„Oh wie schön ist Panama“ ist doch bei fast jedem von uns der erste Gedanke, wenn wir an dieses Land denken. Aber was zeichnet Panama so aus? Wir sind uns bis heute nicht wirklich einig geworden wie es hier zu geht. Auf den Straßen und im Verkehr geht es zu wie in Südamerika, die Temperaturen sind absolut tropisch und im Supermarkt hängen die Regale voll mit Produkten aus den USA. Außerdem ist die offizielle Währung der US-Dollar. Die Skyline hat etwas von Dubai und der Spitzname des Landes ist „die Schweiz von Mittelamerika“, weil das Land so viel auf kleinster Fläche zu bieten hat. Wie ihr schon merkt hier geht es drunter und drüber. Doch es gab einen Stadtteil der es uns besonders angetan hat: San Filipe. Alte Häuser aus der Kolonialzeit der Spanier stehen hier eng an einander gereiht, spenden uns in der Mittagssonne ein wenig Schatten und fast jedes der Cafés lädt uns regelrecht ein. Es ist ein Hauch von Kuba. Zumindest so wie wir uns Kuba vorstellen. Am liebsten würden wir uns hier durch die Gassen schlemmen, ein frischen Milchshake bestellen oder ein paar Snacks und uns die Stunden um die Ohren schlagen. In der Realität sind die Restaurants aber etwas zu teuer für unsere Reisekasse, sodass Restaurantbesuche ausblieben. Probiert haben wir trotzdem eine Kleinigkeit in einem der günstigeren Lokale. Es gab Eistee und einen Cappuccino und kurzer Hand bestellten wir noch eine Foccacia. Sollte 5 US-Dollar kosten, doch auf halb spanisch halb englisch erklärte uns die Servicekraft, dass die Zutaten gerade leer sind, aber sie könnte uns quasi das gleiche Gericht machen nur etwas abgeändert. Einverstanden? Klar, kein Problem. Dann kam die Rechnung und das Brot kostete auf einmal 9 Dollar. Warum konnte uns keiner erklären, denn es spricht ja niemand englisch. Blöd gelaufen. 

Durch die hohen Kosten und dem schmalen Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln waren wir gezwungen viel zu laufen. So kamen wir fast täglich auf unsere 15 Kilometer, was ja nicht unbedingt die Welt ist, aber uns bei den Temperaturen schon echt geschlaucht hat. So gingen wir bis zum Metropolitan Nationalpark und machten uns auf die Suche nach wilden Tieren. Faultiere, Affen und Vögel wurden uns versprochen, Modell stehen wollten diese aber nicht, gehört haben wir aber einige von Ihnen. Belohnt wurden wir auch mit der perfekten Aussicht über die Stadt von Panama City, die viel größer scheint als sie eigentlich ist. Das Panorama lässt eine Stadt von 10 Millionen Einwohnern vermuten, dabei ist Panama City gerade einmal so groß wie Hamburg.

Am letzten Tag machten wir uns auf dem Weg zur Mündung vom Panama-Kanal. Allerdings war nicht wirklich viel zu sehen und nach ein paar Kilometern Fußweg fuhren wir etwas enttäuscht von dannen. Obwohl uns Panama wirklich gut gefallen hat, freuen wir uns jetzt riesig auf Costa Rica. Unsere Reisepläne haben sich hier auch etwas geändert, denn ursprünglich hatten wir hier ein Airbnb Zimmer in San Jose gebucht. Nach etwas Recherche und Glück bei Couchsurfing werden wir nun drei Tage in San Jose auf einer Couch und drei Tage im Tortuguero Nationalpark verbringen. Alleine die Anreise wird schon ein Abenteuer, denn zu dieser Stadt fahren weder Busse noch Autos, die letzten 20 Kilometer legen wir mit einem Boot zurück. Dieses Mal wollen wir dann aber auch unsere Faultiere zu Gesicht bekommen.

 

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Ulrike

vor über einem Jahr

Hallo ihr zwei, hat sich eure Route geändert ? Panama statt Mexiko City ? Ja, von eurer Hitze könntet ihr uns was abgeben, bei uns ist der Winter zurück gekehrt mit Schnee ! Uh, langsam haben wir Sehnsucht nach Sonne und Wärme , viele liebe Grüße !!!


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