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Aloha vom Waikiki Beach

Aloha von Hawaii oder sollte ich sagen Konichiwa?

Was Mallorca für uns Deutsche ist, ist Hawaii definitiv für die Japaner. Ein Ramen-Restaurant folgt auf das Nächste, statt Kugeleis gibt es Mochi-Eis und in den Malls stehen japanische Toiletten. Bierbäuche zeigen hier nur die Amys und die Europäer, die Japaner sind in der Regel nicht dick und tragen immer lange Kleidung auch zum Schwimmen, denn braun zu werden gilt als ein Zeichen, dass man arm ist. Wenn es danach geht, dürfte mein Konto mit meiner Bauarbeiterbräune ziemlich ausgedünnt aussehen und so ist es natürlich zum Ende dieser Reise auch.

Zum Glück haben wir hier mit Marisa einen Couchsurfing-Host gefunden, denn Hawaii gehört zu den teuersten Plätzen auf der Welt. Die Geschichte dahinter ist eigentlich unglaublich, denn als uns Gazz (unser Gastgeber in Auckland) fragte, ob er uns noch irgendwie helfen kann, antworte ich „Klar, wenn du zufällig jemanden in Honolulu kennst, der uns eine Woche bei sich aufnehmen kann“. War natürlich ironisch gemeint, so wie „Möchtest du was essen?“ „Klar, wenn du zufällig einen frischen Döner hier hättest, dann würde ich den nehmen“. Gazz hatte den frischen Döner, ähhh, ich meine er hatte den Kontakt nach Honolulu beziehungsweise zu Marisa und nun sind wir hier, schlafen zwar auf dem Boden, aber bis zum Strand sind es drei Minuten, was will man mehr?!

In den letzten Tagen waren wir wandern auf dem Diamonds Head, lagen und badeten am Waikiki Beach, fuhren zum Pearl Harbor und waren Zuschauer einer Hula Show am Strand. Eine neue Liebe haben wir aber im Schnorcheln gefunden. Am Hanauma Bay wollten wir teilweise gar nicht wieder auftauchen, so geflasht waren wir von den Regenbogenfischen und dem Treiben, das sich direkt vor unseren Augen abspielte. Komischerweise sind solche Aktivitäten, wie schon die Busfahrt gar nicht so teuer, wie wir es befürchtet haben, denn am ersten Tag bekamen wir gleich mal die exorbitanten Preise von Hawaii vors Gesicht geführt. Nach dem Flug bestellten wir in der Stadt zwei Taccos an einem Foodtruck für ungefähr 12 Dollar und waren schon gespannt wie ein Flitzebogen auf unseren Shrimp-Taco. Als das Essen dann kam war es mehr ein „Ein-Shrimp-Tacco“, also nicht einmal für ein Kleinkind als Mahlzeit darstellbar.

Wie eigentlich immer, wenn wir Couchsurfing machen, versprachen wir auch Marisa ein selbstgekochtes Gericht. Als wir dann unsere Zutaten zusammensuchen wollten geisterten wir völlig lustlos für über eine Stunde durch den Supermarkt. Frisches Fleisch? Fehlanzeige! Frische Kräuter? Fehlanzeige! Die Preise für Gemüse? Ich krieg gleich ein Burnout.
Nach zehn Versuchen entschlossen wir uns letztendlich für Mama`s gute alte Tomatensuppe mit Reis. Wurde auch ganz akzeptabel, dafür dass wir keine frischen Zutaten hatten und mein Herz blutete als wir fast 30 Euro für die Zutaten bezahlt haben.

Heute ist unser letzter Tag am Waikiki Beach und wir haben noch einiges vor. Später geht es zu einem Hula Tanzkurs und zum Blumenkettenflechten, anschließend per Nachtflieger nach Vancouver. Mal sehen welche Überraschungen uns dort erwarten.

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