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An- und Einreise

Die letzten ToDos sind abgearbeitet und wir mittlerweile in Canada gelandet.

Leider war der letzte Tag vor unserem Abflug noch etwas aufregender als gedacht und somit fanden einige Abschiedstelefonate einfach nicht mehr statt – sorry for that.

Ziemlich erschreckend war gestern wiederum die Serviceleistung von Condor. Ob man so tatsächlich treue und zufriedene Kunden gewinnt ist äußerst fragwürdig:

Nachdem überraschenderweise nicht alle Sachen für 5 Monate in einen Koffer mit 23kg gepasst haben, haben wir uns entschlossen, ein weiteres Freigepäck zu buchen. Ansich schon ein komischer Begriff für einen Artikel, der 75€ kostet. Online stand zu lesen, dass dies bis 8h vor Abflug online mit 10% Rabatt zu buchen ist (69,99€). Als dann die Entscheidung für den weiteren Koffer gefallen ist und die Onlinebuchung erfolgen sollte, war dies nicht möglich. Nach etlichen Minuten in der Warteschleife von Condor half uns dann eine nette Dame, das Gepäck für 69,99€ zu buchen (wenn es auch die Dame vor eine echte Herausforderung gestellt hat). Als Zahlungsmittel eine Kreditkarte. Die Dame bestätigte außerdem, dass man bei Condor beim CheckIn nicht unter den noch freien Sitzen wählen könne, sondern der zugewiesene Sitzplatz zu nehmen sei. Wenn man zwei Buchungsnummern jedoch zusammen einchecken möchte, so würde das System die Plätze schon zusammenführen.

Bei dem Versuch einzuchecken konnte wiederum der weitere Passagier nicht hinzugefügt werden, da uns die dafür notwendige Buchungsreferenznummer (warum auch immer die in den Unterlagen fehlte, wenn man diese zum CheckIn benötigt) fehlte. Nach weiteren Minuten in der Warteschleife von  Condor bekam ich von einer weiteren freundlichen Dame die benötigte Nummer mitgeteilt, auch wenn diese mit dem Begriff Buchungsreferenznummer zunächst nicht viel anfangen konnte (ja genau, das ist die Nummer mit Buchstaben und Zahlen). Ich behielt sie in der Leitung, um einen weiteren Anruf und den Singsang der Warteschleife zu verhindern. Als dann beide Passagiere erfolgreich zusammengeführt wurden, saßen wir jedoch immer noch 15 Reihen auseinander. Auf die Frage, ob sie wenigsten die Plätze manuell verändern könne – da es mir eben nicht möglich war – meinte die Dame nur, dass sie darauf keinen Zugriff hätte und es ihr leid täte. Trotz Nachfragen gab es wohl auch keine andere Person oder Vorgesetzten, die unsere Plätze im Flieger von FRA nach YVR (11h Flug) zusammenführen hätte können. Man unterlies jegliche Bemühungen, uns als Fluggäste zufrieden zu stellen. Vielleicht hätten wir ja Glück beim CheckIn??!!

Nach dem erfolglosen CheckIn erhielt ich dann eine Buchungsbestätigung über 74,99€? Und heute morgen erhielt ich per Mail eine Mahnung bezüglich dieser Buchung. Ich erinnere nur an das Telefonat mit der Hinterlegung der Kreditkartendaten – als bevorzugtes Zahlungsmittel.

Schlechtere Werbung und unfähigeres Personal kann man sich kaum vorstellen. Wenn es sich irgendwie einrichten lässt so würde ich mich über „Einmal Condor – nie wieder Condor“ sehr freuen.

Flug:

Und welch eine Überraschung: wir saßen tatsächlich 15 Reihen voneinander entfernt. Offensichtlich teilten dieses Schicksal mehrere Menschen im Flieger. Zum Glück hatte ich einen netten Sitznachbarn, der nicht zu viel und nicht zu wenig gequasselt hat.

Das Condor Entertainment Programm ist eher mager und ich hatte mir schon vorgenommen, das Premium Paket für 8€ zu kaufen. Die drei People in der Reihe vor mir kauften ebenfalls das Premium Paket (4 für 3) und hatten ein Paket über. Und auf Grund meiner gewinnenden Art haben sie es mir geschenkt:-).

Einreise:

Der Flug und die Landung verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle und so landeten wir pünktlich 16 Uhr ortszeit in Vancouver. Kaum ein paar Schritte gelaufen standen wir auch schon vor dem ENTRY und es wurde uns wieder etwas mulmig. Wird wohl alles gut laufen und wir können den Grenzbeamten überzeugen, dass wir sein geliebtes Land wieder verlassen? In der Realität war es extrem unkompliziert. Was wir in Kanada vorhätten und warum wir nicht gemeinsam zurück fliegen? und schon hatten wir den Stempel im Pass, die Koffer wieder in den Händen und das erste Geld am ATM geholt.

Einmal quer durch die Stadt kamen wir dann müde aber glücklich bei unserer Host Family an und hatten ein erstes Abendessen (BBQ Chicken mit Tortellini:-)) und eine nette Konversation - soweit ich mich erinnere. Denn ich bin dann wie ein Stein nach ca. 25h auf den Beinen ins Bett gefallen.

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