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Aquarium Vancouver

Am gestrigen Samstag war das Wetter leider wieder sehr unbeständig angesagt und wir haben uns für das Vancouver Aquarium entschieden. Wir haben keine Vergleiche zu anderen Aquarien, jedoch fanden wir das Aquarium in Vancouver sehr sehenswert.

Das Aquarium wird von einer Non-Profit-Organisation betrieben, die keine staatliche Unterstützung erhält. Bereits bei der Bezahlung des Eintrittstickets wurden wir gefragt, ob wir mit einer Spende von 2CAD das Aquarium bei seiner Arbeit unterstützen möchten (conservation efforts). Tatsächlich ist dieses Aquarium das größte Aquarium und meeresbiologische Forschungszentrum in Kanada (9000 m²). So gibt es auch in diesem Auqarium "Shows", in denen Tiere im Mittelpunkt stehen und "Kunststücke" vorführen. Diese sind jedoch zu meiner Zufriedenheit nicht allein auf Sensation aus, sondern dienen weitestgehend der Erziehung der Besucher und der Erhaltung mancher Arten. Tatsächlich sieht man der Fütterung der Haie und Rochen zu, kann eine Delfinshow besuchen und mit etwas Glück einem Training der Belugas zusehen. Diese Trainings dienen dazu, die Tiere psychisch und physisch fit zu halten. Es ist mir natürlich bewußt, dass es dieses Trainings nicht bedürfte, wären diese Tiere nicht in Gefangenschaft, jedoch darf man nicht außer Acht lassen, dass viele Arten auf unserem Planeten mittlerweile so bedroht sind, dass Aquarien wie dieses in Vancouver durchaus bei der Erhaltung der Art und der Forschung eine wichtige Rolle spielen.

Insgesamt leben hier rund 300 Fischarten, Tausende von Wirbellosen, 56 Amphibienarten sowie 60 Säugetiere und Vögel. Ich persönlich fand entgegen meiner Erwartungen den Bereich der jellyfish (Quallen) und den Bereich der Anemonen und Korallen sehr spektakulär. Natürlich sind auch die größeren und kleineren Fische und Säugetiere sehr sehenswert. In einem Nebenraum wurden Besucher animiert, einzelne Tiere in Plexiglasboxen "live" zu erleben und anzufassen. Es handelte sich hierbei um die dem Menschen weniger bekannten Arten wie Seegurken, Anemonen, Seesterne, Seeigelarten und Krabben. Zunächst wäre ich eigentlich daran vorbeigegangen, dann jedoch fand ich die Idee wiederum spannend und ließ mich animieren. Und ich kann nur sagen: es war toll - ein richtig tolles Erlebnis. Ich glaube, gerade diese Erfahrung hat mich den Anemonen sehr viel näher gebracht. Ein Lebewesen, dem ich zuvor nur sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Kurzum: ein sehr gelungener Ausflug, wenn auch mit 36CAD für einen Erwachsenen durchaus nicht günstig.

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