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Tofino, Lone Cone and Pacific Rim National Park

Am Sonntag sind wir für unsere Verhältnisse zeitig aufgebrochen und haben uns auf den Weg nach Tofino gemacht. Dort wollten wir das Wassertaxi um 6pm bekommen, was uns ausreichend Zeit für die Fahrt und Aktivitäten zwischendurch lies.

Leider sind wir an der Ausfahrt Cowichan Bay vorbeigefahren und sind auch nicht mehr umgedreht. Das hätte hervorragend in den Tag gepasst und soll wirklich sehr sehenswert sein. Somit haben wir auf dem Weg nach Tofino "nur" in Chemainus halt gemacht, das für seine Hausmalereien bekannt ist. Nach dem Niedergang der Holzindustrie hat man Künstler aus ganz Kanada nach Chemainus geholt, die das Leben der Insulaner auf vielen Häuserfassaden abbildeten. Nach diesem Abstecher hier sind wir weiter nach Tofino gefahren, haben am Sproat Lake gepicknickt und waren gegen 4pm in Tofino. Wir hatten uns auch gegen einen Aufenthalt am Long Beach entschieden, da dieser pro Person 8CAD kostet und wir nur noch 45min Zeit gehabt hätten. Tofino ist sehr klein und in 30min durchlaufen. Es gibt einige witzige, bunte Häuser, darüber hinaus ist es eher ein Nest.

Die Fahrt mit dem Wassertaxi war ganz schön und dauerte 15min. Auf der Ladefläche eines Pickups sind die Gäste des Wassertaxis sodann zum Campground gebracht worden und wir haben versucht, es uns häuslich einzurichten. Es blieb allerdings jetzt schon zu befürchten, dass die traumhafte Lage des Areals die Probleme der Sauberkeit und der Kälte nicht wettmachen würde. Die lauwarme Dusche am Abend hat die Laune nicht maßgeblich verbessert und auch die Tatsache, dass die verhältnismäßig teuren Doppelzimmer direkt neben dem Küchenbereich und somit unmittelbar neben dem Hauptaufenthaltsort der Gäste lagen trug nicht zur Stimmungsaufhellung bei.

Am nächsten Tag haben wir die Wanderung auf den Lone Cone unternommen. Sie wird in vielen Kommentaren als die schwierigste Wanderung auf der Insel beschrieben und auch die Mückenplage sollte relativ hoch sein. Wir machten uns also auf einiges gefasst und waren ausreichend mit Trinken, Essen und Mückenspray ausgerüstet. Tatsächlich war die Wanderung dann sehr schön, wenn auch stellenweise steil. Dies ist jedoch nicht unüblich, wenn man in den Bergen wandert:-). Man läuft wirklich wunderschön durch alten Baumbestand - viele Bäume/Zedern waren mehrere hundert Jahre alt. Am Gipfel gibt es keine große Aussichtsplattform, sondern 3 kleinere Aussichtsbuchten. Man muss also eine davon ergattern, was in unserem Fall allerdings kein Problem war. Die Mücken waren kein übermäßiges Problem, möglicherweise auch, weil es seit mehreren Tagen nicht geregnet hatte. Auch den teilweise als sehr matschig beschriebene Weg können wir nicht bestätigen, jedoch könnte auch hier zu anderer Jahreszeit der Wanderer andere Erfahrungen machen. Während einer trockenen Sommerperiode stellt dies jedoch kein Problem dar. Darüber hinaus ist dieser Weg jedoch nicht mit Holzplanken ausgelegt, woran sich der Wandertourist in Nordamerika möglicherweise schon gewöhnt hat. Man läuft halt auf nacktem Waldboden. Für uns Europäer zwar normal, den Nordamerikaner mag dies jedoch irritieren:-). Die Wanderung war jedoch sehr schön und die Aussicht wirklich toll. Am Abend hatten wir uns dann zu ein paar netten Kanadiern ans Lagerfeuer gesetzt und hatten spannende Gesrpäche. Der Aufenthalt in Tofino neigte sich dem Ende zu.

Am nächsten Tag sind wir um 9.45 mit dem Wassertaxi wieder zurück aufs Festland gefahren und haben zwei der Trails im Pacific Rim National Park (Section Long Beach) gemacht. Sowohl Tofino als auch dieser Park wurde sehr gehypt und ich muss mich einem gelesenen Kommentar anschließen. Diese Gegend ist zweifellos sehr schön und einen Besuch wert, 2-3 Nächte sind jedoch mehr als ausreichend. Dann hat man alles gesehen oder gemacht, was man hier halt so macht: Whalewatching (haben wir nicht gemacht, da wir dies im vergangenen Jahr bereits in Südafrika gemacht haben), Kanufahren (es war kein Kanu mehr verfügbar und wir hatten noch keine Sorge, dass sich die Möglichkeit für eine Kanufahrt während unseres Kanadaaufenthalts nicht mehr ergeben sollte), Pacific Rim National Park und Long Beach. Die Trails im Pacific Rim Park haben nichts mit Hiking zu tun, lediglich als längeren Spaziergang würde ich diese bezeichnen. Zweifelsohne nett gelegen, jedoch durch die Holzplanken auch für alle möglichen Touristen zugänglich. Somit haben wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg zu unserer ersten Farm gemacht.

 

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