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Kelowna

Das Tagesziel sollte Kelowna sein, ca. 5,5h Fahrt von Pemberton. Am Vortag haben wir bewusst den langen Hike gewählt und waren somit nicht traurig über einen Tag Road-Trip. Deshalb entschieden wir uns auch für die etwas längere Strecke über Kamloops. Etwa 30min hinter Pemberton machten wir einen kurzen Abstecher zum Lower Joffre Lake. Hier könnte man ebenso einen kleinen Hike (ca. 3h) unternehmen, wegen der wenigen Höhenmeter und der 3 Gletscherseen ist dieser Hike jedoch völlig überlaufen (deshalb haben wir am Vortag den weiteren Weg gewählt) und für uns zu dieser Jahreszeit nicht interessant. Kurz vor Lilloet kam der Verkehr dann überraschenderweise völlig zum Stillstand (11:30) und wir erfuhren, dass die Straße seit 8am wegen einem (geplanten?) Felsrutsch gesperrt war. Die Sperrung sollte noch bis ca. 12.30 andauern. Was blieb uns also anderes übrig, als den Lunch vorzuziehen? Glücklicherweise standen wir mit unserem Auto direkt neben einer „Recreation Site“ und wir machten Brotzeit am FlussJ. Die kanadische Pünktlichkeit ließ uns dann wieder etwas im Stich und es ging um 13.30 weiter – zu diesem Zeitpunkt waren wir schon etwa 2h auf kleiner Flamme gegrillt worden (ca. 30°C). Zu unserer Überraschung änderte sich die sich uns bietende Landschaft komplett - von Regenwald zu wüstenartiger Steppe binnen weniger Kilometer. Zwar war mir bewusst, dass im Okanagan Valley Obst und Wein angebaut wird, jedoch habe ich nicht mit einer derartigen Steppe gerechnet und habe mich die ganze Zeit umgesehen, ob nicht gleich die Cowboys auf Pferden um die Ecke gerauscht kommenJ.

Die Stippvisite in Kamloops fiel dann nur sehr kurz aus (Starbucks und Prepaidcards im Rogers Shop aufladen), da wir ja noch weiter nach Kelowna wollten.

Der nächste Tag begann mit leckeren Cereals, frischen Früchten und selbstgebackenen Muffins. Wir haben uns für einen kleinen Ausflug zum Knox Mountain Park entschieden, um am Nachmittag noch Zeit für ein paar Weingüter zu haben. Der Hike begann am Fuß des Knox Mountain Parks, führte dann zu einer kleinen Aussichtskanzel und weiter den Kamm entlang. Am Ende wartete ein kleiner Strand auf uns, den ich dann auch endlich zu einem ersten Sonnenbad nutzte (vernünftige Wassertemperaturen für EuropäerJ). Nach ca. 3,5h waren wir wieder zurück und haben uns nach Stärkung und Dusche zu unserer Weintour aufgemacht. Natürlich waren wir vom Vorjahr in Südafrika sehr verwöhnt, haben unsere Erwartungen jedoch auch nicht so hoch angesetzt. Auf kanadische Verhältnisse zugeschnitten war der Ausflug nett, jedoch in keinster Weise vergleichbar mit dem Luxus und Service der südafrikanischen Weingüter. Wein haben wir aber trotzdem gekauftJ. Möglicherweise sind wir im Oktober ja nochmal zurück im Okanagan Valley und können das ein oder andere Weingut noch besuchen.

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