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Pemberton

Am Dienstag ging es sodann zurück aufs Festland und die Anfahrt zum Fährhafen war zum Glück weniger aufregend als die Abfahrt von Vancouver. Nach der Ankunft in Horseshoe Bay haben wir den Weg Richtung Norden eingeschlagen und eine bekannte Wanderung in Squamish unternommen. The Chief (600 Hm, 4h) besteht aus drei Gipfeln, wovon man alle bewandern oder auch nur einen einzelnen Hügel erklimmen kann. Von oben hat man eine prächtige Aussicht auf Howe Sund und Squamish. Da die Wanderung von einem kleinen Rastplatz aus startet (so dachten wir), der die Touristen wegen der Shannon Falls anzieht und zudem ein beliebter Picknickplatz zu bestimmten Uhrzeiten ist, mussten wir ca. 20min auf einen Parkplatz warten. Wenn wir gewusst hätten, dass es eine neue Wegführung im ersten Abschnitt gibt und es ohnehin besser wäre, bei der Gondel zu parken, hätten wir uns dies erspart. Leider war dies auf der gewählten Internetplatform nicht nachzulesen gewesen. Wir hatten uns aus Zeitgründen für nur einen Gipfel entschieden (Peak 2). Die Aussicht auf den Gipfel ist definitiv großartig, der Ansturm auf die Gipfel jedoch ebenso. Die Mehrheit der Touristen wählte zwar Peak 1, jedoch zweigt dieser Weg erst nach ca. 3/4 des Weges ab und man geht fast im Gänstemarsch auf den Berg. Wiederum sehr typisch für Touristenwege sind Holztreppen, an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Zusammengefasst: der Weg war nicht schön, der Andrang für unseren Geschmack zu hoch, die Aussicht jedoch großartig.

Nach dem Hike ging die Fahr weiter Richtung Whistler. Dort haben wir ein gratis Parkticket von netten Menschen ergattert:-) und haben uns Whistler noch etwas angesehen. Es ist jedoch wie in den Alpen. Ein mondäner Skiort (amerikanisch, ohne den Charme von europäischen Skigebieten wie Kitzbuehel), sehr nett hergerichtet mit vielen Einkehr- und Wohnmöglichkeiten. Nach einer kleinen Stärkung (Starbucks Java Chip und Icecream von Cow) sind wir dann weiter in unsere neue Unterkunft in Pemberton gefahren.

Am Vorabend bereits hatten wir uns für weniger Touristen entschieden. Dies bedeutet jedoch, dass man höher hinaus muss. Also haben wir uns für eine sehr schön beschriebene Wanderung zum Wedgemount Lake (1200Hm, 7h) entschieden. Und es war seine Strapazen wert. Die Wanderung ist nicht zu steil (nur im letzten Drittel), man hat zwischendrin immer mal wieder Blicke auf einen Wasserfall, der sich ca. 300m vom Berg hinuter stürzt und genießt oben ein wunderbares Panorama auf einen alpinen See und drei Gletscher. Nach einer Brotzeit direkt am See haben wir den Weg um den See noch in Angriff genommen und das Gletscherende bewundert. Auch dieser Abstecher kann wirklich nur empfohlen werden. Wir hatten uns unseren Feierabend Cider (und Bier:-) wirklich verdient und freuten uns, auf unseren Ruhetag am nächsten Tag:-).

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