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Icefield Parkway Banff/Jasper

Banff und Jasper trennen ca. 290km, 230km davon, der Wegabschnitt zwischen Lake Louise und Jasper wird Icefields Parkway genannt. Der Parkway führt durch die kanadischen Rocky Mountains und gilt als eine der schönsten Bergstraßen der Welt (na, zumindestens meiner Welt:-)). Rechts und links der Straße steile Berge, schroffe Felsen, tiefe Canyon und bis an die Straße reichende Gletscher. In der zweiten Tageshälfte hat uns dann jedoch das Wetter im Stich gelassen und der schönste Punkt mit 6 Gletschern (Columbia Icefield) war nicht fotogen abzulichten.

In etwa auf der Hälfte der Strecke haben wir von der Num-Ti-Jah Lodge aus die Wanderung zu den Bow Glacier Falls gemacht und haben einen super schönen sonnigen Abschnitt genossen. Die Wanderung (ca. 3h, 200Hm) selbst ist wirklich nett, wenn auch das Ende, der Gletscher-Wasserfall weniger sensationell war (oder vielleicht wird man schon Wasserfall-müde?:-)). Man läuft zunächst auf einem kleinen Trail um den See herum, um dann der Quelle des Sees näher zu kommen. Einige Passagen läuft man über Kiesbett, bevor man dem Wasserfall zustrebt. Möglicherweise hätte mich der Aufstieg zum Gletschereingang mehr beeindruckt, jedoch war das Panorama an diesem Tag auch so außergewöhnlich schön. Als Ausflug auf dieser Strecke kann ich diese Wanderung definitiv empfehlen. 

Anschließend sind wir noch zur Aussichtsplattform des Peyto-Lake gelaufen und haben den Mistaya Canyon angesehen. Beides lag nicht unmittelbar neben der Straße, sondern musste in ca. 10min ¨ erwandert¨ werden. Das Türkis des Peyto-Lakes und die Schroffheit des Canyons ist es jedoch wert. Für beide Sehenswürdigkeiten gibt es von uns 5 Sterne.

Wir lagen gut in der Zeit und planten um 7pm in unserer neuen Unterkunft zu sein. Nachdem uns der Tim Hortons in Jasper wieder nicht gefallen hat (sorry, aber billig muss nicht zwingend gammlig bedeuten), sind wir ohne Kaffee weitergefahren. Ca. 20km hinter Jasper kam der Verkehr dann zum erliegen. Das heißt, es wirkte wie Blockabfertigung. Auch der lokale Radiosender half nicht weiter, und so warteten wir Minute um Minute wie es weiter geht. Nach ca. 1,5h kamen wir sodann an der ursächlichen Stelle an und wären vor Wut beinahe aus dem Auto gesprungen. Man hatte, bedingt durch einen Unfall zweier LKWs tatsächlich die Straße einspurig befahrbar gemacht und Blockabfertigung gespielt. Um gerecht zu verfahren, haben die Arbeiter jeder Seite 3min? gegeben, bevor die andere Seite wieder dran war. Das tragische daran war, dass wir 10km im Stau standen und auf der gegenüberliegenden Straßenseite keine 10 Autos warteten... Ohne Worte. Zu allem Überfluss war dann auch die Unterkunft erstmaligst nicht angenehm, so dass wir uns unsere gute Laune schon erarbeiten mussten:-). Die schönen Bilder des Tages im Kopf fällt dies aktuell jedoch nicht allzu schwer;-).

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