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Clearwater - Wells Grey Provincial Park

Am Freitag war etwas durchwachsenes Wetter gemeldet und zudem stand wieder Bettenwechsel an. Wir machten uns nach dem Frühstück auf den Weg Richtung Clearwater und wollten vom Wetter abhängig machen, was wir vor dem Check In noch unternehmen. Da sich Sonne mit Wolken und Regen abwechselten beschlossen wir, dass es keinen Grund gibt, nicht eine kleine Runde zu wandern. Ich hatte mich für Trophy Mountain Meadows bis Sheila Lake (wahlweise mit Summit) im Wells Gray Provincial Park entschieden. Der Park ist noch sehr ursprünglich und es gibt nur wenige Wanderwege und Paddelseen. Zudem ist die Mehrheit der Wanderungen nur auf Schotterpisten zu erreichen, was zusätzlich die Anzahl an Wanderern reduziert. Ich kann die Wanderung sehr empfehlen. Zu Beginn geht es sehr gemächlich bergan, bis man nach ca. 45min die subalpinen Wiesen erreicht. Nach weiteren 1,5h ist dann der Sheila Lake (200Hm) erreicht, an dem man auch Zelten kann. Von hier aus kann man den Gipfel (zusätzliche 500Hm) wieder weglos erwandern, wogegen wir uns jedoch wetterbedingt entschieden haben. Es hatte nämlich zu regnen und hageln begonnen, als wir am Sheila Lake angekommen sind. Der Schauer dauerte ca. 30min und dank guter Kleidung blieben wir überwiegend trocken. Anschließend kam sogar wieder die Sonne raus und unsere Klamotten waren großteils wieder trocken, als wir das Auto erreichten.

Unser neues Cabin hat uns dann sofort begeistert. Wir mussten 25min in die Berge hinter Clearwater hineinfahren, wovon ca. 8 wiederum Schotterpiste waren (also genaugenommen war dieses Anwesen wirklich in-the-middle-of-nowhere:-)). Unser Cabin war dafür herzallerliebst mit Ofen, Eckbank, Grill und Blick auf die Koppel vor dem Haus. Das angekündigte, schlechte Wetter konnte kommen.

Der Samstag war wie vorhergesagt total verregnet. Irgendwie störte es mich jedoch gar nicht, denn wir hatten ein total süßes kleines Cabin. Morgens befeuerte ich erstmal den Kamin und es roch prima nach Holz. Nachdem ich den Kaffee erfolgreich aufgesetzt hatte, band ich die Vorhänge mit kleinen Schleifchen wieder zurück und ließ das Tageslicht herein. Mit meinem frisch gebrühten Kaffee setzte ich mich sodann auf die hölzerne Eckband und sah den Tieren (Bulle, Kälber, Pferd, Hühner) beim Grasen zu. Was kann es entspannenderes geben?

Nachdem es in dieser Idylle jedoch kein Internet gab haben wir uns am Mittag mal auf den Weg ins Tal gemacht und haben uns im Visitor Center ins Netz gelockt. Man kann gut ohne Telefon auskommen, ohne Internet jedoch ist es mittlerweile, und vor allem auf Reisen, kaum mehr vorstellbar. Der Tag ging dann so entspannt zu Ende, wie er begonnen hatte. Ofen anheizen, Tee mit Pecan-Tarte, lesen und abends Eintopf kochen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt einen so entspannten Tag verbracht habe:-). Dies gehört wohl auf meine Bucketlist - eine Wohnung/Haus mit Ofen und Eckbank:-).

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