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Heiß, Ice, Baby

Lenka (CZ), Natalia (BRA), Isabela (BRA), Roberto (ITA), Karla (ITA) und ich waren das Team Uyuni für die bevorstehenden 3 Tage. An der bolivianischen Grenze wurden wir von unserem Teamleiter Samuel (BOL) nach einem kleinen Frühstück in sonniger Kälte eingesammelt und sind in feinster Offroad-Manier durch die Wüste gecruised. Die ersten zwei Ziele waren die weiße und grüne Lagune, gefolgt von heißen Quellen, in denen man baden konnte. Hier konnten wir auch die ersten Flamingos in freier Wildbahn beobachten, dafür gab es später jedoch noch bessere Spots. Auch Lamas, Pecuñas und Zorro des Andes haben sich sehen lassen. Der letzte Stop war die Laguna Colorada, ein Wässerchen, das durch rotes Plankton denselben Farbton aufweist. Großer Flamingo-Treffpunkt! Der Tag endete in einer klirrend kalten Unterkunft mitten in der Wüste. Alle 6 sollten wir im selben Zimmer nächtigen, um uns gegenseitig warm zu halten. Während die zwei brasilianischen Mädels unter 3 Decken, mit Jacke, Schal und Mütze in einen Schlafsack verpackt :D der Kälte trotzten, habe ich diese Nacht mal mein T-Shirt zum schlafen angelassen. Deutscher Heimvorteil im fremden Land 8-) 

Nächster Tag begann mit der Sicht aus durch unserer Atemluft zugefrorenen Fensterscheiben. Kein Grund nervös zu werden - zum Aufwärmen eine kalte Dusche und das Wohlbefinden ist wieder hergestellt. 

Wir konnten Vulkanbrocken vom letzten Ausbruch dieses einen Vulkans sehen, einen Rainbow-Mountain, einen schwefelduftenden Geysir, der im Vergleich zum Städtesmog eine gesundheitsfördernde Wirkung verspricht und schlussendlich sind wir in der nächsten Unterkunft gelandet...mit warmer Dusche! Warmen Zweibettzimmern! Hervorragender chilenischer Wein! Und der erfreulichen Hiobsbotschaft für Tag 3:

Tag 3: Natalia wollte uuuunbedingt den Sonnenaufgang sehen. Die Temperaturen luden wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis ein! Niemand sonst wollte bei der Saukälte um 5 aufstehen, zu Unrecht, denn es hat sich gelohnt! Richtig nice. Nachdem wir an einer "Kaktusinsel" gefrühstückt haben, war das sensationelle Fotoshooting in der langersehnten Salzwüste Mode.

Mit vollem Einsatz wird sich auf den salzharten und schweinekalten Boden geworfen, um DIE räumlich-täuschenden Fotos zu schießen, worauf sich (fast (-: ) alle intensiv vorbereitet hatten. Jegliche Gegenstände waren bei Team ITA, BRA und CZ im Gepäck. Aber auch Samuel war vorbereitet. Godzilla im Auto und jahrelange Erfahrung im Touris fotografieren brachten uns sehr schöne Gruppenfotos. 

Und dann muss ich irgendwo in 1 Lamahaufen getreten sein...es war ein 30 minütiger Aufenthalt in einem kleinen Kaff zum Souveniershoppen angesetzt. Dort erfuhr Samuel, dass dieser Tag genau DER EINE Tag im Jahr ist, an dem der Fahrzeugverkehr in Uyuni gesperrt ist. Genial! So konnten wir weitere 4 Stunden in diesem Kaff verbringen, was aus 5 Straßen besteht. 

Ein paar Schleichwege und Anrufe Samuels später haben wir es ziemlich k.o. nach Uyuni geschafft. Wäre ansonsten auch nur 'ne stinknormale Tour gewesen... a propos stinknormal: Sucre...

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