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Too Much Picchu

Nie wieder Treppensteigen!

Aufgrund des womöglich eintretenden Wetters habe ich mich entschlossen, sehr kurzfristig zu Machu Picchu zu düsen (Montag Anfahrt, Dienstag MaPi, ab Mittwoch Regen, Regen, Regen...). Mit dem Minibus sind wir gut 7 Stunden zum nächstgelegenen Ort Hidroelectrica gefahren. Erst auf 4000 m Höhe nach oben, und dann wieder runter ins Örtchen Hidroelectrica auf 1750 m Höhe (Downhillfahrer wurden gesichtet, es kribbelt mir schon wieder in den Fingern =D ) Preis und Planung wird entscheiden :-)

Weiter geht es nur mit dem Zug zum eigentlichen Ausgangspunkt Aguas Caliente, oder wie es nun heißt: Machu Picchu Pueblo. Ist viiiiiiieeeel zu teuer (250$). Also folgte ab Hidroelectrica ein rund 2,5-stündiger Fußmarsch bis zu MaPiPueblo (10 km, 350 m Höhenunterschied. Das Klima änderte sich in der letzten Stunde der Fahrt doch merklich. Kein Problem. Gut vorbereitet, wie ich mich im höhergelegenen Cusco noch fühlte, habe ich extra meine schwarze, lange, Allwetterjeans angezogen und Jacke und Pullover mitgenommen. Der Tropenexperte merkt sofort, dass diese Wahl die einzig richtige ist und so war sichergestellt, dass ich absolut nicht frieren werden! Kleine Beißfliegen finden Autan attraktiv, statt abweisend und haben dem Ganzen die nötigen "i-Punkte" aufgesetzt. Vielleicht wollten sie auch nur ein Bad auf meinem Körper nehmen.

Das verlorene Wasser habe ich über eine viertelstündige Dusche im Hostel wieder aufgenommen. Danach gab es noch ein paar  zum MaPi vorabendliche Pils mit ein paar Leuten aus dem Bus von der Hinfahrt. 

MaPi-Tag: 13 Uhr darf ich zum MaPi hoch, nachdem  ich am Vortag etwas spät das Ticket gekauft habe. Mein Klima-Talent bleibt auch hier erstaunlich zuverlässig! In der Mittagshitze lässt es sich schließlich einfacher einen Berg hinauflaufen, da warme Luft unterstützend nach oben steigt. Weiß jeder! Nur 'ne läppische Stunde später und mehr Stufen, als Stairways to Heaven jemals besingen kann, habe ich den verfluchten Eingang erreicht. Da sag' ich mir selbst: Hut ab bei der Leistung - denn der Kopf hat geschwitzt. Wo ist das Scheiß Inka-Schwimmbad?? :) Dann halt nicht. Noch 45 Minuten Zeit zum trocknen bis zum Einlass um 13 Uhr. 

13 Uhr. Meeeega! Verrückte Leutchen, diese Inkas. SO groß habe ich mir das Örtchen nicht vorgestellt. Ein riesen Areal. Lamas, Terrassenfelder, recht große Häuser. Wahnsinn. Bevor ich zu den luftigen Behausungen gelangte, kam noch 1 Schild mit Richtungspfeil in die Quere...."Sonnentor"...machste! Aaaaalter....nochmal ne halbe Stunde Treppen trampeln. :D Höhenunterschied von 2400 m auf 2720 m. Vorbei an 100en 100jährigen Japanern (Respekt!), es hat sich jedoch gelohnt: eine ausgezeichnete Panoramasicht. Mensch!

Im tiefergelegenen eigentlichen "Ort" macht sich das gesamte Ausmaß der Anlage nochmal bewusst. In Einbahnwegen werden die Touriströme an den imposanten Mauern und Gebäuden entlanggeleitet. Kommt ein Lama entgegen (ja, entgegen der erlaubten Laufrichtung!!) dann hat das Aas quasi Vorrang und kommt ungeschoren davon... In meinen Augen eine Art Diskriminierung der lange, schwarze, jeanshosentragenden, überlegenen Menschenrasse, liebe Peruaner.

Gute 4 Stunden habe ich in MaPi das Treppen-auf-und-absteigen genossen. Der Rückweg bergab ins Dorf war quasi lächerliches Beiwerk. Tze! Keine Frage, dass ich mir die 20$, die die Busfahrten zu MaPi und wieder runter gekostet hätten, in viel Sinnvolleres investiert habe. Prost! =)

Sehr schöne Angelegenheit das Ganze. Würde ich jederzeit wieder ma....nee, aber ist absolut zu empfehlen :-)

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