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Up and down

Nach Machu Picchu brauchte ich 1 klitzekleines Päuschen, so wollte es am nächsten Tag das linke Knie. 56.200 Stufen aus der Kalten heraus zu nehmen ist kein leichtes Unterfangen! Manchmal tut es ganz gut, einfach nur auf der Couch abzuhängen, die Beatles zu hören und peruanischen Kaffee zu schlürfen. 

Nach dem Päuschen ging es zum Rainbowmountain. 5036 m hoch. AHU. Mit dem Bus auf 4800 irgendwas Meter und den Rest zu Fuß in 1,5 Std. Während der Fahrt meinte der Guide noch, es hätte geschneit, 5° C, Wind und Regen. Ich fühlte mich mit meinen Alltagsklamotten etwas underdressed und konnte mich erstmals in der Situation von IT'ler Jose wie auf der Osterinsel wiederfinden. ^^

Die Luft war dünn, jeder weitere Schritt etwas anstrengender, vor allem an der steilen Steigung zum Aussichtspunkt. Zwei Deutsche hat es dank Höhenkrankheit ausgeknockt, fürchterliche Kopfschmerzen, Nasenbluten und dreckige Klamotten waren die Folge. Da wurde es kurz schwarz vor den Augen. Mir blieb diese Erfahrung erspart, wahrscheinlich weil ich durch Uyuni, La Paz etc. gut an die Höhe gewöhnt war. Dafür hat mir Montezuma einen Tag lang einen Besuch abgestattet und den 2 Meerschweinchen das Leben verlängert. An dieser Stelle Danke an Anka für die unverzüglichen und guten Tips zur Gegenmaßnahme :) 3 Kilo Bananen ins Gesicht drücken hilft schonmal :D

Zurück zum Regenbogen...Oben angekommen war eine Seite..."bunt" und die andere weiß. Im Anhang 1 Bild von mir und 1 Bild von Laura, wie es hätte aussehen sollen. Danke an Laura. Sie wäre die Henkerin des anderen oben erwähnten Meerschweinchens gewesen, hat aber auch Magenprobleme bevorzugt.

Am letzten Tag hab ich eine Tour zu Mara Moray gemacht, eine Inka-Anlage zum experimentellen Anbau von Nahrungspflanzen, um herauszufinden, unter welchen klimatischen Bedingungen sie am besten wachsen. Der Busfahrer lehrt den armen Omis das Sprinten über die Straße während im Bus die volle Dröhnung Panflötenmusik läuft, aber sonst war er nett.

Danach stand der Besuch der bekannten Salzfelder auf dem Programm. 4000 Salzbecken zum Abschöpfen des Fleur de Sal usw. Nice.

#krrz# Cusco Ende. Arequipa kommen! #krrz#

Arequipa ist ein sehr schöner Ort! Kolonialbauten allererster Sahne. Ein Blick in die Innenhöfe lässt die Augen rausfallen. Sagt man das so? Sehr sehr schick! Die riesen Klosteranlage ist noch beeindruckender. Zur Stärkung nach der Besichtigung gab es *Trommelwirbel* Meerschweinchen! :D Endlich war einer dieser kleinen Racker mein! Sehr lecker, wie Hühnchen, nur etwas kräftiger im Geschmack. Nix dran an dem Tierchen, hat dünnere Waden als ich. Leider war das die plattgefahrene, frittierte Variante. Kommt mir ein Ofenschweinchen unter die Nase, ist es auch noch dran.

Wer ein Schweinchen auch nicht vom Teller stoßen würde und wem eins dieser Tierchen ebenfalls zu wenig wäre, ist der allseits berüchtigte Andenkondor. Früh halb 3 aus'm Bett geschält, 4 Std Fahrt zum ersten unnötigen Zwischenstopp, ein Kaff mit Tourischrott zum Verkauf....das wären 30 Minuten mehr Schlaf! Dann weiter (recht spät) zum Aussichtspunkt und tatsächlich noch ein paar Kondore zu Gesicht bekommen! Nur ein paar Meter über den ganzen Touriköpfen kreisten die Kolosse in majestätischer Gelassenheit. Das hat sich gelohnt. Der Rest des Tages war wieder Tourigeschiebe, um das man aber kaum herumkommt... Auf der Rückfahrt wurden uns die bedeutendsten Vulkane gezeigt. Einer ist aktiv (sie Foto, rechts) und auf dem anderen wurde ein kleines Inka-Mädchen gefunden, was ihrerzeit als Opfergabe auf dem Vulkangipfel beigesetzt wurde. Die guterhaltenen, aber nicht gutaussehenden Überbleibsel kann man in Form einer tiefgefrorenen Mumie im Museum in Arequipa angucken.

Am gestrigen Tage bin ich für 15 Stunden mit dem Bus von Arequipa nach Huacachina (einer Oase in der Wüste mit den wohl größten Sanddünen Südamerikas) gefahren, wo ich heute mit dem Wüstenbuggy durch die Prärie heize.

Auf dem Weg dahin konnte ich bei totaler Finsternis die Nazcalinien betrachten. Die lagen auf der Busroute, jedoch hatte unser Bus 1,5 Std. Verspätung und wir sind bei Dunkelheit angekommen. Guide Jefferson meinte,  wenn alle mit dem Handy Licht machen, während wir auf dem dortigen Aussichtsturm stehen, dann sieht man die Linien schon XD Weiß nicht, was er für Vorstellungen von Touri-Handys hat ^^ Auf den Deutschen ist jedoch Verlass, denn ich hatte zusätzlich noch sehr hell leuchtendes, taktisches Equipment dabei, womit die Gruppe wenigstens 1 Bild zu sehen bekam. Ist recht klein. Muss sagen ich habe es mir größer vorgestellt. Von daher auch keine große kulturelle Einbuße. 

Gerade hänge ich noch früh um 6 in der Hängematte auf dem Hof im Hostel und nutze die Zeit, endlich weiterzuschreiben. Die Hostelhunde und -Katzen umgeben mich langsam. Ich bin eins mit der Natur geworden. Mimikri!

 

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