UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD

Der Schiri pfeift. Halbzeitbier!

Liebe mitlesende Familie, Freunde, Kollegen und Römer, wir schreiben den 30.12.2019. Eine Insel mitten im Pazifik. Meine Schuhe stinken bis zu den Kokospalmen hoch. Die Sonne bahnt sich allmählich den Weg durch die lockere Bewölkung, um blasse, deutsche Farbe mit leichter hawaiianischer Röte und später Bräune (oder auch nicht) zu versehen. Die kurze Hose wurde wieder ausgepackt, das neue Jahr kann kommen!

Da in der Weihnachtszeit alles ruhiger angegangen wird, habe ich mich ebenfalls in die entspanntere Atmosphäre versetzt und gechillt...zumindest was den Blog angeht. Unternehmerisch ging es jedoch heiß her! Am 19.12. hat mich der Vaddi vom Flughafen in L.A. (erwartungsgemäß mit Sektempfang :D und lieben Grüßen aus der Heimat) abgeholt und ab hier gab es jede Menge zu machen und sehen, sodass ich ziemlich jeden Abend zeitig weggepennt bin und schriftstellerisch nichts mehr aufs digitale chlorfrei gebleichte Ökopapier bekommen habe. Aber dafür jetzt!

 ...und da das Google Maps Plugin auf der Blogseite seit unbedeutenden 3 Wochen nicht funktioniert: traut nicht der Ortsangabe dieser Seite, vertraut lieber mir!!

So begannen Vati und ich den Ausflug in L.A. am Walk of Fame mit 1 Bustour bis hin zum Santa Monica Pier, um erst mal richtig anzukommen. Schließlich hatten wir beide 'nen langen Flug im Nacken. Nachmittagsbierchen tat gut :)

Am nächsten Tag haben wir den Mietwagen abgeholt um nach Vegas,Baby! zu düsen. Unterwegs gabs selbstgebackene Plätzchen von Mutti und Stolle :D Vatis halber Koffer ist quasi mit Plätzchen, Stolle, Spekulatius und Sekt gefüllt. Ein paar Klamotten durfte er aber auch einpacken :-) Die Fahrt nach Vegas,Baby! war zwar 1 ganzes Stückchen, aber recht entspannt. Mit Fahrerwechsel und Schiebesonne im Rücken flutscht das auf den amerikanischen Straßen der Freiheit. In Vegas,Baby! sind wir abends angekommen und tjoa...wo soll ich hier anfangen zu erzählen... nachts ist es am Strip taghell, architektonisch sind keine Grenzen gesetzt, in den riiiieeesen Casinos kann man sich verlaufen und ich habe mein gesamtes Reisebudget verzockt und rülpse nun meinen Namen auf klingonisch, um den Rückflug nach Deutschland zu finanzieren. 6 Monate Zeit sollten reichen um dieses Talent zu meistern. 

Der letzte Teil war nur ein schlechter Traum. Weiter zum Grand Canyon! Richtig nice. Hab ich mir anders vorgestellt und wurde weitaus positiver überrascht! Ein richtiger Atzencanyon. Und dann wurde es nostalgisch ... die Route 66. Unser Motel für die Übernachtung nach dem Grand Canyon Besuch lag direkt an der historischen Route 66. Das Örtchen hatte noch den Charme von damals, die Diner, Tankstellengebäude und Oldtimer am Straßenrand sahen aus wie damals. Auch die Rückfahrt über die R66 nach Vegas,Baby! durch die anliegenden kleinen Dörfer ist an sich schon richtig cool! Kurz vor Vegas,Baby! haben wir noch am Hoover Staudamm Zwischenstop gemacht.

Huiuiui...ich darf das echt nicht wieder so schleifen lassen hier. Schlimm.

9:16 Uhr sind wir im glücklicherweise zu dieser Jahres- und Uhrzeit nicht so tödlichem Death Valley angekommen. Touristenskelette waren als brauchbares Fotomotiv in der Weite des Tals ebenfalls nicht auszumachen. Schön war es trotzdem und temperaturmäßig vor allem seeehr erträglich.

Pünktlich zu Weihnachten hatten wir etwas Schnee im Sequoia Nationalpark und teilweise auch auf dem Weg dorthin in den Bergpässen. Die Straßen waren glatt und machten es dem Weihnachtsmann schwer, mich zu erreichen. Zum Glück hatte er Vati abgepasst, der mir ein elterliches Geschenk überreichte, was mich genauso nach Luft schnappen ließ wie der verdammte Cotopaxi. :-)

Im schicken San Francisco angekommen sind wir mit einem der bekannten Cable Cars geheizt, durch Chinatown geschlendert, haben den Yoda-Brunnen vor dem Lucas Arts Komplex stundenlang angehimmelt, haben filmreife Stuntfahrten im Mietwagen die sich schlängelnde Lombardstreet entlang absolviert, haben filmreife Stuntfahrten im Mietwagen entlang der unnormal steilen Straßen Friscos absolviert, sind in filmreifer Gelassenheit über die Golden Gate Bridge gecruised und konnten uns ein Bild vom Silicon Valley machen. Da steht 1 Dinoskelett auf dem Googlecampus! Klingt rückblickend nach ganz schön viel Action in wenig Zeit, war aber immer entspannt. So wie die Fahrt zurück nach L.A. entlang vom Highway #1. Der verläuft überwiegend direkt entlang des Pazifiks, was hervorragende Aussichten, Möwen und Wohngegenden wie Malibu verspricht - Malibu! Haus am Privatstrand. 

Der nächste große Schritt ging nach Hawaii, wo wir gestern bei abendlichem, erfrischendem Nieselregen ankamen und heute bei kurze-Hose-Wetter in der Wärme angebraten (aber noch nicht durchgebraten :-) ) wurden.

Morgen springen wir hier als einige der Letzten auf dem Globus ins neue Jahr, wenn ihr schon wieder am 01.01.2020 früh 11 Uhr aus den Federn kriecht :D

In diesem Sinne euch allen 1 guten Rutsch und nehmt euch nicht so viel vor, sondern macht es einfach :-)

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