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TRAVELING AROUND THE WORLD

Good Morning Vietnam

Nun bin ich in Land Nummer 4 in Asien und vermutlich das letzte Mal so weit südlich. Langsam aber sicher führt mein Weg von jetzt an in nördlichere Gefilde, bevor im Juni der letzte große Sprung nach Westen erfolgt.

Los geht's auf der Insel Phu Quoc. Beim Grenzübertritt in Hat Tien wurde bei jedem dank #Corona-Export das Fieber gemessen und Wärmebilder gemacht. Keine bestätigten Fälle in meiner Busgruppe. Auch keine Chinesen in ganz Asien (außer China selbstverständlich). Die haben nach wie vor Hausarrest im eigenen Land. 

Auf Phu Quoc war ich froh, wieder am Wasser zu sein. Die Stauhitze in den Städten ist unerträglich. Wie es der Zufall will habe ich dort auch wieder Daniel, einen alten Reisegefährten, wiedergetroffen, dem ich schon in Thailand begegnet bin. Mit dem Roller sind wir ein mal in den Süden (Wasserpark, längste dreiseilige Seilbahn über ein Gewässer der Welt, vietnamesisches Museumsgefängnis) und ein mal in den Norden gebrettert zum Seesternstrand. Alles voll mit roten Seesternen. Wir haben mal 5 Stück aus wissenschaftlichen Gründen auf den Rücken geschubst =) um zu sehen, wie lange die brauchen, sich wieder richtig herum zu drehen. 4/5 (darunter ein Seestern mit nur 4 Beinchen) bewältigten die Aufgabe in 5 Minuten mittels atemberaubender Seesternakrobatik. Der fünfte hatte scheinbar Rückenprobleme und hat ewig auf den richtigen Strömungsschub gewartet.

Ganz stolz kann ich nun auch verkünden, eine weitere Profession in meinem Lebenslauf aufzunehmen: Wasserrutschen. (Schnelle, ganz schnelle, kurz-vor-freiem-Fall...) Für Galileoreporter reicht's auf jeden Fall. :-) Und ein mal im Wasser wollte ich es mir auch nicht nehmen lassen, in Vietnam tauchen zu gehen. Blöderweise hat es genau in der Nacht vor dem Tauchgang geregnet (der erste Regen seit Singapur), was sich auf die Sicht unter Wasser etwas ausgewirkt hatte. Tauchbuddy Matt aus den USA kennt nur einen Satz auf Deutsch, der aber gepasst hat: Was ist das für ein Käse. :D 

Derzeit schaue ich mir Ho Chi Minh City an, von wo ich mich am Samstag aber verabschieden werde, da es hier nicht wirklich viel tolles zu sehen gibt. Massig Verkehr, die Roller heizen über den Fußweg als sei es eine Roller-Einbahnstraße und ein Stück einer Häuserfassade hat die ca. 80 Meter hohe Luft nicht gutgetan und der Gravitation nachgegeben. 10 Sekunden können einen großen Unterschied machen. Corona ist also die kleinste meiner Sorgen, aber bisher läuft alles bestens. Mit der Zeit habe ich mich an diese erweiterte asiatische Umsichtigkeit und Aufmerksamkeit gewöhnt. 

Erst mal wieder raus aus dem Großstadtdschungel und wieder hin zum Meer, nach Zentralvietnam.

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