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Reiseführer Los Angeles

Mulholland Drive, Vereinigte Staaten

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Los Angeles 2020

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Einleitung


Hintergrund


Geschichte: Um 1500 ist die Besiedlung des heutigen Großraumes Los Angeles durch etwa 300 bis 500 Tongvá-Indianer beschrieben. 1542 segelte der spanische Forschungsreisende Juan Cabrillo in die Bay von San Pedro und beanspruchte das Gebiet für die spanische Krone. 1781 rekrutierte Gouverneur Felipe de Neve 44 Siedler, um in diesem Gebiet ein pueblo zu gründen. Erst 1835 wurde Los Angeles zur Stadt und gleichzeitig zur Hauptstadt von Mexikos nördlichster Region Alta California erhoben. Ein erster Aufschwung ließ die Bevölkerung bis auf 2.228 Einwohner anwachsen. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Mexiko wurde Los Angeles 1850 Teil des neugegründeten US-Bundesstaates Los Angeles International Airport (LAX). Die Bevölkerung stieg nun rasant an und erreichte 1930 etwa 1,23 Millionen für das Stadtgebiet. Heute hat das Stadtgebiet von Los Angeles etwa 3,95 Millionen Einwohner, der Ballungsraum gehört heute mit ca. 17,5 Millionen Einwohnen allerdings zu den größten Metropolregionen der Welt.

Klima: Das Klima in der Los Angeles Area ist heiß und trocken, zwischen April und Oktober regnet es meist gar nicht, was im Herbst zu extrem hoher Waldbrandgefahr führt. In dieser Jahreszeit sind ausgedehnte Flächenbrände häufig und man tut gut daran, die lokalen Nachrichten zu verfolgen, vor allem, wenn es in die Randgebiete gehen soll.

Anreise


Mit dem Flugzeug

  • Los Angeles International Airport (LAX) – Der größte und international wichtigste Flughafen von Los Angeles im Westen. Direktverbindungen gibt es mit Lufthansa von Frankfurt und München sowie mit LTU von Palmdale Regional Airport (PMD) aus. Zur Zeit fliegt Air India ebenfalls Non-Stop täglich von Frankfurt nach Los Angeles. Sämtliche amerikanischen und internationalen Fluggesellschaften haben Los Angeles im Programm, oft werden von Deutschland aus aber nur Umsteigeverbindungen angeboten.
  • Burbank Bob Hope Airport – Burbank Airport ist per Metrolink an Downtown angebunden und liegt näher an Hollywood und Beverly Hills als LAX. Southwest fliegt Burbank von zahlreichen Flughäfen des Westens an. JetBlue hat eine tägliche Non-Stop-Verbindung von New York.
  • Long Beach Airport (LGB) – Es ist auch möglich unter Inkaufnahme eines längeren Weges auf den Flughafen von Long Beach auszuweichen (ca. 40 km südlich von LA Zentrum), der z. B. von der Billig-Fluggesellschaft JetBlue angeflogen wird – nur inneramerikanische Flüge.
  • Ontario International Airport (ONT) – Etwa 35 Meilen östlich von Downtown Los Angeles
  • Van Nuys Airport (VNY) – Im Herzen des San Fernando Valley gelegen, vor allem allgemeine Luftfahrt. Es gibt eine regelmäßige Busverbindung zum Los Angeles International Airport (alle 30 min.).
  • Palmdale Regional Airport (PMD) – Im Antelope Valley etwa 60 Meilen nordöstlich von Downtown Los Angeles am Highway 14.
  • John Wayne Airport (SNA), Santa Ana in Orange County

Mit der Bahn

Die Los Angeles Union Station wird von Amtrak- und Metrolink-Zügen angefahren. Derzeitige Amtrak-Fernzüge sind:

Mit dem Bus

Auf der Straße

Mit dem Schiff

Mobilität


Auto: Die ganze Region Los Angeles ist von einem ebenso dichten wie überfüllten Highwaysystem durchzogen. Als Ortsunkundiger sollte man hierfür eine gute Karte zur Hand haben. Für lange Strecken oder gar Fahrten in die Randbereiche ist das Auto unvermeidbar, die benötigte Zeit kann allerdings erheblich von der veranschlagten abweichen. Sollten sie gar auf die Idee kommen in der Rushhour zu fahren, rechnen Sie mit ähnlichem Verkehr wie Freitag nachmittags auf Deutschlands Autobahnen, nur eben auf zehn Spuren. Teilweise geht es für Fahrzeuge mit mindestens zwei Insassen auf den sogenannten Car Pool Lanes (HOV) schneller.

Zu Fuß: Wie in jeder Stadt lässt sich Los Angeles zu Fuß am besten erforschen, allerdings müssen die enormen Entfernungen in Los Angeles berücksichtigt werden – und eine Adresse in derselben Straße heißt noch nicht, dass man von Punkt A zu Punkt B zu Fuß innerhalb eines Tages kommt!

Öffentlicher Nahverkehr: Mittlerweile eine echte Alternative in Los Angeles, vor allem im eigentlichen Stadtgebiet. Die Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority betreibt alle Linien, die unter dem Begriff Metro verkehren. Dazu gehört ein noch relativ kleines aber wachsendes U-Bahn-Netz (welches jedoch hauptsächlich Downtown mit dem Süden sowie Nordhollywood und Pasadena verbindet) und ein gut ausgebautes Bussystem. Eine Tageskarte ist mit 5 US$ recht günstig (eine Wochenkarte kostet 20 US$) und gilt für alle Linien der Metro-Gesellschaft, für Municipal Busse sind allerdings Zuschläge fällig, ebenso für einige Expressbusse, die auf Highways verkehren. Ein lange Busfahrt kann durchaus ein Erlebnis sein, da die Mitfahrerzusammensetzung über längere Strecken in gleichem Maße wechselt wie die durchfahrenen Stadtgebiete.

Sehenswürdigkeiten


Das Griffith Obersevatory liegt etwa 300 Meter über dem Meer von der Freifläche vor dem Observatorium hat man deshalb einen ungehinderten Panoramablick über die ganze Region. Im Inneren befindet sich ein Museum mit Ausstellungsstücken wie Steine von Mond und Mars, ein Planetarium und ein Laserium. Der Farhpreis für das LADOT Shuttle beträgt 25 Cent. Adresse: 2800 East Observatory Road, 90027 Los Angeles Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag von 12.00 - 22.00 Uhr Samstag, Sonntag von 10.00 - 22.00 Uhr

  • Universal Studios Hollywood
    • Los Angeles Public Library, 630 W. Fifth Street. Ein eher verstecktes Juwel ist die Public Library der Stadt Los Angeles, die in ihrem Inneren interessante Architektur bietet u.a. mit alten bemalten Holzdecken und einer kirchenartigen Turmhalle. Eintritt wird nicht erhoben, die Räume sind während normaler Öffnungszeiten zugänglich. Für Interessierte gibt es auch ein bis zwei Führungen am Tag (Mo-Fr 12.30, Sa 11.00 u. 14.00, So 14.00)
    • Walt Disney Concert Hall, 111 S. Grand Avenue (Ecke 1st Street). Die im Oktober 2003 eröffnete Music Hall ist ein weiteres architektonisches Highlight in der neueren Baugeschichte von Los Angeles. Der spektakuläre Bau von Architekt Frank Gehry ist unbedingt sehenswert und sollte bei einem Rundgang durch Downtown mit eingeschlossen werden. Innenbesichtigungen mit geführten Audiotouren sind ebenfalls möglich (10 US$).
    • Union Station, 800 N. Alameda St. Der Hauptbahnhof von Los Angeles wurde von John Parkinson und seinem Sohn Donald B. Parkinson entworfen, die auch das Rathaus von Los Angeles entwarfen und deren Unternehmung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts vielen bedeutenden Gebäuden der Stadt ihren Stempel aufdrückte. Der Baustil kombiniert spanischen Kolonialstil, Mission Revival und späten Art Déco mit maurischen Architekturdetails wie den Sternen mit acht Spitzen. Auf beiden Seiten des Warteraums befinden sich Patios, Innenhofgärten. Reisende, die die Züge verließen, gingen ursprünglich durch den südlichen Garten. Der untere Teil der Innenwände ist mit Travertin-Marmor und der obere Teil mit einer frühen Form der akustischen Fliese verkleidet. Der Fußboden im Wartesaal ist mit Terrakotta-Fliesen und in der Mitte mit Marmor bedeckt (einschließlich Travertin, ein wenig ungewöhnlich in den Fußböden, da er weich ist). Andere Teile des Bodenbelags der Station sind farbige Fliesen mit aztekischen Einflüssen. Südlich des Hauptgebäudes schließt sich ein kleines Meisterwerk, die bemerkenswerte Bahnhofsgaststätte an, die von der im Südwesten der USA agierenden Architektin Mary Colter entworfen wurde. Die Gaststätte war das letzte „Harvey House“-Restaurant, das an Bahnhöfen errichtet wurde.
  • Universal Studios Hollywood, Universal City. Auch wenn Trubel á la Disneyland nicht jedermanns Sache ist, an den Universalstudios kommt man kaum vorbei. Der Eintritt ist happig, für Erwachsene 95 US$ (2015), lässt sich aber durch Verwendung der überall (z. B. Tourist-Info) erhältlichen Ermäßigungsscheine reduzieren. Geboten wird dafür perfekte Unterhaltung zusammen mit amerikanischem Vergnügungsmarkttrubel. In jedem Fall sollte man die 45-minütige, moderierte Tour durch die Studios und Sets mitmachen, es gibt viel zu sehen, was man aus dem Kino kennt und hier gedreht wurde, von Bates Motel aus Psycho bis hin zum Film-Set der abgestürzten 747 aus Krieg der Welten sowie zahlreiche Spezialeffekte. Man erfährt vieles über gerade laufende Projekte und fährt z. B. durch gerade im Aufbau befindliche Kulissen. Ebenfalls empfehlenswert ist die unglaublich aufwändig gemachte Stuntshow Waterworld – übrigens wird man auf den grünen Sitzplätzen wirklich nass, das ist keine leere Drohung. Anreise: Mit dem Auto werden zusätzlich Parkgebühren fällig (10-17 US$), eine gute und günstige Alternative ist die U-Bahn (Red Line bis Universal City) und dann mit dem kostenlosen Shuttle direkt zum Eingang.
  • Der Hollywood-Schriftzug. 34.1342, -118.3214Getty Center
  • Getty Center, 1200 Getty Center Drive. Wer auch nur ein wenig Interesse an moderner Architektur hat, muss sich das Getty Center in Brentwood in den Santa-Monica-Bergen ansehen. Kein Museumsbau auf der Welt hatte jemals zuvor ein Budget von einer Milliarde Dollar und was Architekt Richard Meier daraus gemacht hat, ist wirklich besuchenswert – selbst wenn einen die ebenfalls zahlreichen spektakulären Kunstschätze, die ausgestellt werden, nicht interessieren sollten. Das Museum wird von der Getty-Stiftung getragen, der Eintritt ist frei! Da das Museum etwas außerhalb liegt, ist eine Anreise mit dem Auto doch am praktischsten (Direkt am Freeway I-405, Ausfahrt Getty Center). Entgegen den Hinweisen in vielen Reiseführern ist eine Voranmeldung für das Parkhaus nicht mehr notwendig und auch nicht mehr möglich. Wer zuerst kommt, kann also am Fuße des Museums parken (Parkgebühr 7 US$), danach geht es mit einer Standseilbahn (monorail) zum Museum rauf. Fotofreunde sollten unbedingt ein gutes Weitwinkelobjektiv mitnehmen, da die Dimensionen den ‚normalen‘ Fotoapparat sprengen (ein Stativ-Tripod mitzunehmen ist im übrigen untersagt).
  • Koreanische Friedensglocke. Die Koreanische Friedensglocke (Corean Peace Bell) in San Pedro war zu sehen im Film Die üblichen Verdächtigen.

Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


  • Venice Beach. Der Küstenstadtteil zwischen Marina del Rey und Santa Monica ist weltbekannt und immer wieder kommt er in Filmen vor. Hier ist ein wirklicher toller Strand mit zahllosen Beachvolleyballfeldern, und auf der Promenade tummeln sich unzählige Radler, Jogger, Skatboardfahrer, und mehr oder weniger Verrückte. Venice ist allerdings auch Heimstadt vieler gestrandeter Existenzen. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, und es lohnt sich mal einen ganzen Tag einzuplanen, ein Fahrrad zu mieten und den Küstenfahrradweg von Los Angeles zu erkunden. Nach Einbruch der Dunkelheit sind aus Sicherheitsgründen alle Parkplätze am Strand gesperrt! Parkgebühren ca. 5–7 US$.

Nachtleben


Unterkunft


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Klarkommen


Gesund bleiben

Klima

Post und Telekommunikation

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Notruf: 911

Los Angeles ist tagsüber eine relativ sichere Stadt, bei Dunkelheit bewegt man sich besser in bekanntem Gebiet. Zwei Faustformel können als Richtgröße gelten:

  • Je näher man an der Küste liegt, desto sicherer gelten die Gebiete. Unabhängig davon sollte man nachts die direkten Strandgebiete meiden (gilt auch für Venice Beach).
  • In den nördlichen Gebieten kann man sagen, dass alles was westlich (Richtung Küste) der Interstate 110 (Long Beach–Pasadena) liegt, zu den so genannten sicheren Gebieten zählt. Die östlich davon gelegen Gebiete sollte man zumindest nachts nicht als Fußgänger erkunden. Wobei man sagen muss, als Fußgänger ist man außerhalb der Touristengebiete von LA immer verdächtig (auch tagsüber) und wird misstrauisch betrachtet, weil in der Autostadt LA eigentlich niemand auch nur kurze Strecken zu Fuß zurücklegt.
  • Stadtteile, die man meiden sollte

    • Tags und auf jeden Fall in der Nacht sollte das Obdachlosenviertel Skid Row (das Viertel wird eingegrenzt von den Straßen Main Street, 3rd Street, Alameda Street und 7th Street) gemieden werden, nach Sonnenuntergang auch Venice Beach (dort ist ohnehin nach Sonnenuntergang generelles Parkverbot auf allen Parkplätzen).
    • Inglewood/Compton/Lynwood/Lomitas/Watts/South Central: der ganze Bereich südlich vom Zentrum einschließlich Watts und Compton sind nur durch Highways oder Freeways sicher zu passieren (für Touristen- nicht für Einheimische, die fallen nicht auf). Laut Einheimischen zählt Compton (das ist etwa zwischen Rosecrans Ave. und Gardena Fwy (71) und Avalon Blvd. und Long-Beach Fwy (I710)) mit zu den gefährlichsten Städten der ganzen USA.
    • Die Gegend um Terminal Island und den Long-Beach-Hafenanlagen (aber nicht Long Beach Downtown – die ist sicher).

    Einkaufen

    • Melrose Blvd, West Hollywood – zwischen den Hausnummern 7000 und 8000 (La Brea bis Fairfax) finden sich zahllose Modeläden, jung, flippig, angesagt. Dazwischen viele Cafés und Restaurants. Ein Bummel lohnt sich in jedem Fall. Die Buslinien 10 und 11 fahren den gesamten Melrose Blvd entlang.
    • 3rd Street Promenade, Santa Monica – Äußerst selten in Amerika, aber dennoch nicht weniger beliebt ist die Fußgängerzone 3rd Street Promande. Vom Wilshire Blvd aus bis zum vom Frank O. Gery erbauten Santa Monica Place (Mall) gibt es zahlreiche Geschäfte und Restaurants, die im Durchschnitt etwas individueller als das amerikanische Durchschnitts-Mall einerlei ist.
    • Broadway, Downtown Los Angeles – Für alle Sparfüchse, die beim Shoppen noch etwas vom Ruhm vergangener Zeiten einfangen wollen. In den alten Kinos den Broadsways haben sich bereits seit einigen Jahrzehnten zahlreiche mexikanische Händler niedergelassen. Hier gibt es alles, meistens preiswert und oft kann man auch Handeln. Auch wenn es nicht so glamourös wie auf dem Rodeo Drive in Beverly Hills aussieht, kann man hier schon das ein oder andere Schnäppchen machen. Nicht abschrecken lassen, es ist sicher dort.

    Küche

    • Downtown
      • La Bella Cucina, 949 S Figueroa Street. Italienisches Restaurant mit richtig guter Küche und angenehm niedrigem Lärmpegel. Bei mittlerem Preisniveau ist ein Essen ohne Zeitdruck hier möglich.

    Ausgehen & Nachtleben

    • Sunset Strip. Der Sunset Strip ist eine der bekanntesten Ausgehmeilen von Los Angeles. Er liegt in West Hollywood auf dem Sunset Boulevard und wird im Westen vom Doheny Drive und im Osten vom Crescent Heights Boulevard begrenzt. Neben Restaurants und Boutiquen findet der Partygänger hier eine Vielzahl von Rockclubs, welche z. T. im Besitz von Hollywoodstars sind oder waren (bspw. The Viper Room, 8852 Sunset Boulevard). Auch wenn die Parkplätze nicht gerade günstig sind und Traffic Jam droht, ist es nicht gerade ratsam, hier mit dem Bus hin- bzw. wegzufahren. Zum einen aus Gründen der Sicherheit, zum anderen weil die Busse nicht unbedingt zuverlässig fahren.

    Lernen und Studieren

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