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Reiseführer Barcelona

Barcelona, Harbour, Spanien

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Barcelona 2019

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Einleitung


Hintergrund


Barcelona ist eine Stadt in Spanien und die Hauptstadt der autonomen Region www.barcelonaturisme.cat.

Barcelona
Autonome Gemeinschaft Katalonien
Einwohner 1,6 Millionen
Tourist-Information www.barcelonaturisme.cat
34 932 853 834
Lage
Barcelona

Anreise


Mit dem Flugzeug

Barcelona verfügt mit dem Aeropuerto Internacional el Prat de Barcelona (IATA CodeBCN) über eines der beiden großen Drehkreuze Spaniens im Luftverkehr. Der Flughafen liegt etwa 12 km südwestlich der Stadt. Er wird von vielen, auch internationalen Airlines angeflogen.

Seit der Eröffnung des riesigen, hypermodernen Terminal 1 im Süden des Flughafengeländes im Juni 2009 wurde die Verkehrsverteilung neu geregelt. Während Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss, Iberia und Vueling vom neuen Terminal aus starten, fliegen Billigflieger wie Germanwings und NitBus vom alten Terminal 2 im Norden des Geländes. Zwischen den beiden Terminals besteht eine kostenlose Busverbindung.

Vom Flughafen Barcelona oder El Prat de Llobregat, so der Name des Ortes, bei dem der Airport sich befindet, bestehen mehrere Möglichkeiten von und nach Barcelona zu gelangen:

  • Aerobus . Es gibt zwei getrennte Linien: A1 und A2 nach den beiden Terminals T1 und T2. Die Busse fahren von circa 5:30 Uhr bis nach Mitternacht teilweise alle 5 Minuten. Wichtigste Haltestellen in der Stadt: Plaça de Espanya (Haltestelle gegenüber dem Palast Palau Nacional) und die zentral gelegene Plaça de Catalunya (Haltestelle beim Einkaufszentrum El Corte Inglés). Hier stehen in der Regel mehrere blaue Busse einstiegsbereit, Tickets gibt es beim Personal, bezahlt wird bar und möglichst passend (>20€ Scheine werden nicht gewechselt), alternativ am Terminal 2 auch am Verkaufsautomaten (Bargeld und Kreditkarte möglich, Bediensprache deutsch einstellbar, allerdings kein Automat am Terminal 1). Für das Gepäck ist in der Mitte des Innenraums ausreichend Staumöglichkeit vorhanden, in der Mitte des Busses gibt es eine Rampe für Rollstühle. Haltestellen befinden sich an den Terminals T1 (nur mit Bus A1), sowie T2B und T2C (nur mit Bus A2), deshalb ist es für die Rückfahrt zum Flughafen wichtig gleich in den richtigen Bus einzusteigen. Fahrzeit 30 - 45 min, je nach Verkehrslage; Einzelticket 5,90 € zum/ab Plaça de Catalunya, 5,90€ zum/ab Plaça de Espanya (2015), Hin-/Rückticket zu 10,20 € (Achtung nur 15 Tage gültig!), die normalen Tickets der TMB gelten in den Aerobussen nicht.
  • Stadtbus: Die Linie 46 der TMB fährt von der Plaça de Espanya zum Flughafen und zurück circa alle 20min von circa 5:30 Uhr bis kurz vor Mitternacht. Haltestellen dort: T1, T2B und T2C. Es gelten die ganz normalen Buskarten, also eine Fahrt 2,15€ oder mit dem T10-Ticket für gut 1 € pro Fahrt. Der Bus hält auf dem Weg in die Stadt wesentlich öfter, je nachdem wo man untergekommen ist kann es praktischer sein diesen zu nehmen. Nachteil gegen Aerobus: die Fahrt dauert etwas länger, die Staumöglichkeiten für Koffer sind nicht so gut.
  • In den Nachtstunden fährt der NitBus ((Webseite nur spanisch/katalanisch)) N17 vom Terminal 1 und der N16 vom Terminal 2 auf fast der gleichen Strecke und ebenfalls alle 20min ab circa 22:00 bis circa 4:30 Uhr. TMB-Tickets gelten hier auch.
  • S-Bahn-Linie R2, Verbindung alle 30 Minuten. Die Station befindet sich am Terminal 2. Haltestellen in der Stadt sind der Hauptbahnhof Estacio de Sants (18 Minuten), Passeig de Gracia (24 Minuten) und Clot (30 Minuten). Zwischen Terminal 1 und 2 fahren alle paar Minuten kostenlose Shuttle-Busse. Der Flughafen ist in der gleichen Tarifzone wie Barcelona. Somit ist zum Beispiel auch das T-10 Metro-Ticket für etwa 10 € für 10 Fahrten mit Bus, Bahn und Metro in Barcelona nutzbar, diese Karten gelten im ganzen Stadtgebiet für Fahrten bis 75 Minuten. Es lohnt sich gleich bei Ankunft das T-10 z.B. in den Tabakläden der Terminals 1 oder 2B zu kaufen. Die Tickets gibt es auch an (mehrsprachigen) Automaten in der Station der S-Bahn-Linie Terminal 2 (Bezahlung bar oder mit EC-/Kreditkarte). Ein einzelnes Bahnticket gilt jedoch nicht im innerstädtischen Nahverkehr, ebenso nicht ein einzelnes Metro-Ticket in der Bahn (Stand Februar 2015).
  • Taxistandplätze befinden sich vor jedem Terminal. In den Nachtstunden, wenn der Zug und der Aerobus nicht fahren oder man mit viel Gepäck unterwegs ist, ist das Taxi die einzige echte Alternative. Bitte beachten: das Taxi kann nicht herangewunken werden, statt dessen in die Warteschlange stellen und sich einem Taxi zuweisen lassen. Die Gebühren setzen sich aus mehreren Komponenten/Aufschlägen zusammen und steigen nach Mitternacht nochmal an. Außerdem gibt es eine Mindestgebühr von 20 €, sodass auch eine kurze Fahrt zum naheliegenden Hotel soviel kosten wird. Viele Hotels rund um den Flughafen bieten aber auch einen kostenlosen oder preiswerten eigenen Transferservice an.

Darüber hinaus gibt es zwei naheliegende Flughäfen in der Umgebung von Barcelona, die vorzugsweise von Low-Cost Carriern genutzt werden:

  • Girona (ca. 70 km und 1 1/4 Bus-Stunde nördlich gelegen, ohne Bahnanschluss), wird z.B. von Ryanair angeflogen.
  • (ca. 70 km südwestlich entfernt)
  • Wikivoyage-Tipp: Die Fahrt in die Stadtmitte erfolgt am unkompliziertesten mit dem Aerobus zur Plaça de Catalunya. Der Weg in den Terminals zum Bus ist gut ausgeschildert. Für die Strecke von rund 15 km braucht der Bus etwa eine halbe Stunde, von dort hat man guten Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel. Billiger fährt der "normale" Bus, er ist jedoch nicht ganz so bequem.

    Mit der Bahn

    Es gibt zwei große Bahnhöfe in Barcelona:

  • Estació de Sants, der eigentliche "Hauptbahnhof".
  • Estacio de França, nahe am Meer gelegen. Dieser Bahnhof hat eher eine untergeordnete Bedeutung.
  • Von Deutschland aus erfolgt die Anreise zumeist mit dem französischen TGV mit Zwischenhalt in Elipsos. Dort gilt es, innerhalb einer Stunde vom Bahnhof Paris-Nord oder vom Gare de l\'Est zum Gare de Lyon zu gelangen, die Fahrt geht weiter zur spanischen Grenze. Im Bahnhof Figueres-Vilafant steigt man von TGV auf das spanische Pendant AVE um, der dann eine Stunde später im Bahnhof Sants ist.

    Von Paris aus gibt es eine zweite Verbindung: Elipsos fährt von Paris-Austerlitz über Orléans nach Figueres und weiter nach Barcelona zum Bahnhof França. Etwas langsamer, aber insgesamt billiger. Weitere Nachtzüge von Elipsos verkehren auch von Zürich und .

    Mit dem Bus

    Die Anreise aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz mit dem Bus ist möglich (Eurolines betreibt ein europaweites Busliniensystem), aber sehr zeitintensiv und nicht wirklich billig. Empfehlenswert ist die frühzeitige Planung einer Reise unter Berücksichtigung günstiger Flugpreise. Es gibt zwei große Busbahnhöfe:

    • Busbahnhof Barcelona Nord, zwischen den Metro-Stationen Arc de Triomf und Marina
    • Busbahnhof Barcelona-Sants, hinter den Bahnhof Sants gelegen

    Auf der Straße

    Entfernungen
    Paris 1036 km
    Sevilla 998 km
    Madrid 623 km
    Marseille 506 km
    Valencia 350 km
    311 km

    Das Autobahnnetz rund um Barcelona ist dicht und überwiegend mautpflichtig (z.B. Valencia-Barcelona circa 20€), in direkter Stadtnähe aber kostenlos. Innerstädtisch mit dem eigenen Fahrzeug ans Ziel zu kommen ist im Prinzip relativ leicht: durch die Schachbrett-Struktur und die meist gute Sicht auf den Tibidabo ist es stets übersichtlich. Jedoch sind Staus in der Innenstadt eher die Regel als eine Ausnahme. Der vorherrschende Fahrstil ist etwas sportlich und ungeduldig, aber dennoch fair. Ein beträchtlicher Teil des Straßennetzes ist als System von Einbahnstraßen angelegt, mit abwechselnd entgegengesetzter Richtung, dadurch werden (ältere) Navigationssysteme oft in die Irre geführt.

    Wenn man mit dem Wohnmobil anreisen möchte, sollte man das „Park & Ride“-Angebot der Stadt nutzen und außerhalb der Innenstadt parken.

    In der Innenstadt sind die Parkräume sehr begrenzt und die vielen Tiefgaragen sind nur für PKW brauchbar und mit 5 bis 8 € pro Stunde, ab 25€ pro Tag zudem recht teuer. Die Polizei geht streng gegen Falschparker vor.

    Wikivoyage-Tipp: Schließen Sie bei der Fahrt innerhalb der Stadt die Türen ab: Es sind reichlich Mopedfahrer unterwegs, deren Mitfahrer beim Stopp an der Ampel blitzschnell eine hintere Autotüre öffnen, irgendwelche Gegenstände entwenden und damit unbehindert wegfahren.

    Mit dem Schiff

    • Nach Palma de Mallorca betreibt die Reederei Trasmediterránea von der Estació Marítima aus eine mindestens tägliche Fährverbindung, meist nachts.
    • Segler und Jachteigner werden im Hafen abgewiesen und finden sich stattdessen in der Marina im Olympia-Hafen.
    • Von Barcelona nach Genua, Italien gibt es dreimal in der Woche eine Fährverbindung hin und zurück.
    • Kreuzfahrtschiffe machen gerne Stopps in Barcelona (in Europa ist die Stadt der 4. häufigst angefahrene Hafen), sie machen (selten) am alten Hafen (Port Vell) und den World Trade Center (WTC) Terminals fest, dafür mehr an den Quai Adossat Terminals (A bis D), gerne auch gleich 2-3 auf einmal. Die liegen zwar weiter weg und gegenüber werden die Containerschiffe entladen aber es gibt einen Shuttlebus ("Blauer Bus" mit Aufschrift "Cruiser", eine Fahrt 2€, Tagesticket 3€) in die Innenstadt zum Columbus-Denkmal, was nur 1 Minute von der Rambla entfernt ist und die Metro-Station Drassanes (L3) nahebei hat (aber auch die L2 mit Paral·lel und die L4 mit Barceloneta sind nicht weit). Am Ende der Shuttlelinie liegt auch eine Haltestelle des Sightseeing-Touristenbusses.
    • Für den Start/das Ende einer Kreuzfahrt ab Barcelona und An-/Abreise via Flugzeug ist entweder eine intensive Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel notwendig (Aerobus vom Flughafen bis Placa Catalunya, von dort Metro L2 bis Drassanes und Fußweg bis zum Blauen Bus) oder man leistet sich ein Taxi (was aber Aufschläge für die Anfahrt ans Kreuzfahrtterminal berechnet). Die Anreise zu einer Kreuzfahrt mit dem eigenen Auto erfordert mehr logistischen Aufwand für das Langzeitparken und kosten selbst zu Sondertarifen für Kreuzfahrer mindestens 15€ pro Tag.

    Mobilität


    info@bornbikebarcelona.com  Dynamische Karten

    Barcelona zu Fuß zu erkunden ist keine besonders gute Idee. Die Wege sind zwar gut, aber auch recht weit. Wer seine Unterkunft in der Nähe der Altstadt hat, für den mag es noch angehen, alle anderen sollten sich mit dem ÖPNV anfreunden. Es reicht schon, von den Metrostationen aus den übersichtlich gestalteten Wegweisern zu folgen. Glücklicherweise hat die Stadt ein ausgezeichnetes, preiswertes und einfach zu nutzendes Metro-, Tram- und Bussystem, mit dem man schnell und einfach von A nach B kommt.

    • Eine einfache Fahrt in Barcelona kostet (Stand Jan. 2016) 2,15 €. Das Ticket ist 75 min. lang gültig und berechtigt zum Umsteigen (solang man nicht die Metrostation verlässt).
    • Preiswerter geht es mit der T-10, einer Zehnerkarte zu 9,95 €. Diese Preise gelten für die Zone 1, die praktisch für ganz Barcelona inkl. Flughafen Gültigkeit hat. Nur wer einen Ausflug ins Umland (z.B. Kloster Monserat) machen will braucht weitere Tickets. Das Zehnerticket kann auch von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden wobei bei Eingang in die Metrostation oder im Bus dann eben mehrfach abgestempelt bzw. in die Durchgangsschleusen (Metro) das Ticket eingeführt werden muss (was ein wenig Geduld erfordert). Raus aus den Bussen oder Metrostationen kommt man ohne Ticket bzw. ohne es nochmals in Automaten stecken zu müssen.
    • Alternativ bieten sich für Vielfahrer Tageskarten an, die es für 2, 3, 4 und 5 Tage gibt und die dann 14€, 20€, 25,50€ oder 30,50€ kosten. Sie gelten jeweils nach Kalendertagen!, sodass sich es nicht lohnt Abends solch ein Ticket zu kaufen. Frühzeitig online gekauft und nach Hause gesandt sind diese 10% billiger.
    • Grundsätzlich gelten die Einzel-, Mehrfach- und Tagestickets in Bussen, Metro-, Tram- und Regionalzuglinien. Was extra bezahlt werden muss sind der Aerobus, die Seilbahn auf den Montjuic (Teleferic), die Seilbahn quer über den Hafen, die Tramvia (am Wochenende) zum Tibidabo sowie der Sightseeing-Doppeldeckerbus.
    • Für Android und iPhone gibt es kostenlose Apps, die über Linien, Zeitpläne, Preise, Störungen und Neuigkeiten informieren, dafür nach dem Begriff "TMB" suchen.

    Wer viele Museen besuchen will, sollte die Barcelona Card in Betracht ziehen (3 Tage pro Erwachsenem 45 €, 4 Tage 55 €, 5 Tage 60 €, online minus 10%), denn mit ihr gibt es zu einem Festpreis beliebig viele Fahrten im ÖPNV, freier Eintritt zu Attraktionen und außerdem Ermäßigungen in vielen weiteren Sehenswürdigkeiten (und auch im Doppeldeckerbus). Außerdem können oftmals die langen Warteschlangen für Museen abgekürzt werden, da diese Karte als Online-Ticket gilt. Sie lohnt sich allerdings nur wenn man täglich mindestens 1-2 Museen besucht. Die 2-Tage gültige Barcelona Card Express kostet 20 €, sie bietet außer den Verkehrsmitteln keinen freien Eintritt, nur Ermäßigungen.

    Weiter fährt der Doppeldeckerbus Bus Turistíc mit oben offenem Deck auf insgesamt drei interessanten Routen (rot-die Stadt, grün-die Küste und blau-der Norden) durch Barcelona - ideal um in Ruhe und fußschonend von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu kommen. Der Umstieg von einer Linie auf die andere ist an mehreren Stationen möglich, die Busse verfügen neuerdings über freies WiFi, die Fahrtakte werden dem Touristenaufkommen angepasst (5-20 min). Trotzdem kann es an berühmten Stationen (wie der Sagrada Familia) schon zu längeren Warteschlangen kommen (Wikivoyage-Tipp: eine Station früher/später einsteigen). Der Preis beträgt für das 1-Tagesticket 28 €, für 2 (aufeinanderfolgende!) Tage 39 €, auch hier gibt es online-Rabatte. Die ersten Fahrten starten um 9:00 Uhr, die letzten im Winter um 19:00, im Sommer um 20:00 Uhr. Audiokommentare via dem ausgeteilten Kopfhörer gibt es in 11 Sprachen, u.a. auch Deutsch. Die rote und blaue Route brauchen für eine komplette Runde (ohne Aussteigen) circa 2h, die grüne circa 40 Minuten. Tickets gibt es im Bus, im Tourismusbüro und in vielen Hotels.

    Fahrrad

    Eine Alternative ist das Fahrrad, denn die Stadt verfügt über teilweise hervorragende Radwege, sie liegen bei den mehrspurigen Hauptstraßen meist durch einen Parkstreifen getrennt am Rand, dabei ist oft eine ehemalige Autospur für beide Fahrrichtungen der Radfahrer umgestellt und entsprechend auf dem Boden markiert/abgegrenzt worden. Die Stadt verfügt mit Bicing über ein gutes Verleihsystem, das in erster Linie von Einheimischen genutzt wird. Fahrräder bei Bicing auszuleihen ist für Touristen fast nicht praktikabel, da man sich erst anmelden muss und dann nach ein paar Tagen den Zugang erhält - allerdings bieten inzwischen auch mehrere Hotels das System an. Weitere Verleihfirmen:

    Näheres auch in den Stadtteilartikeln.

    Metro-Linien M

    Barcelona besitzt ein ausgezeichnetes Metro- und Schnellbahn- (Cercanias-)System. Die Metrolinien verkehren in Stoßzeiten mindestens alle 5 Minuten. Da die Züge klimatisiert sind, ist es in den Bahnhöfen im Gegenzug heiß und stickig. Das Umsteigen gestaltet sich ähnlich wie in London bisweilen etwas lästig mit langen Gängen und vielen Treppen. Für Gehbehinderte ist das nicht zu empfehlen.

    Der Einzelpreis pro Fahrt ist mit 2,15 € vergleichsweise hoch - es empfiehlt sich der Kauf eines 10er-Tickets (für 1 Zone: T10 für 10,30 €, für 2 Zonen: 20,30 €; Stand April 2014) - eine Fahrt darf dabei bis zu 75 min. dauern, umsteigen ist erlaubt. Nur für Vielfahrer rechnen sich Tages- oder Mehrtageskarten. Die Zone 1 umfasst den gesamten Stadtbereich von Barcelona incl. Flughafen. Insgesamt hat das Nahverkehrs-System 6 Tarifzonen. Detaillierte Infos, auch zu einzelnen (Bus)Linien, siehe Mapa Metro Barcelona.

    Linie Strecke
    01 Hospital de Bellvitge ↔ Fondo
    02 Paral·lel ↔ Badalona Pompeu Fabra
    03 Zona Universitària ↔ Trinitat Nova
    04 Trinitat Nova ↔ La Pau
    05 Cornellà Centre ↔ Vall d\'Hebron
    06 Plaça Catalunya ↔ Reina Elisenda
    07 Plaça Catalunya ↔ Avinguda Tibidabo
    08 Plaça Espanya ↔ Molí Nou - Ciutat Cooperativa
    09 La Sagrera ↔ Can Zam
    10 La Sagrera ↔ Gorg
    11 Trinitat Nova ↔ Can Cuiàs
    Funicular de Montjuïc
    RENFE Funicular de Vallvidrera

    Für den Nahverkehr verantwortlich ist neben der TMB (Transports Metropolitans de Barcelona) auch die Gesellschaft FGC und die Eisenbahn RENFE. Den meisten Besuchern wird es ziemlich gleichgültig sein, wer genau hinter welcher Linie steht, solange das Ticket für das gewählte Verkehrsmittel gilt. Und es wird ihnen auch egal sein, ob die Spurweite der Züge Normalspur oder iberische Breitspur (01) ist oder ob sie gar ein anderes Format (08) hat. Von den 11 Metro-Linien werden nur die Linien 6, 7 und 8 von der FGC betrieben, die anderen gehören zum TMB. Dazu gesellen sich noch einige Rodalies (Nahverkehrszüge), die auf dem Metro-Netz fahren, jedoch nicht an jeder Station halten. Grundsätzlich werden die Metrolinien mit Ihren Farben und Nummern ausgeschildert sowie mit den Endstationen als Richtungsangabe. Metros fahren Werktags von 5:00 bis 24:00 Uhr, an Freitagen und vor Feiertagen von 5:00 bis 2:00 Uhr des Folgetages, an Samstagen von 5:00 bis in den Sonntag hinein, an Sonntagen von 0:00 bis 24:00 Uhr.

    Die Standseilbahnen (Funicular) zum Montjuïc und nach Vallvidrera sind ins Metrosystem integriert, dass heißt die normalen Tickets können genutzt werden. Die Funicular del Tibidabo gehört nicht dazu (auch wenn sie auf den Metroplänen eingezeichnet ist) und benötigt ein gesondertes Ticket. Das selbe gilt auch für die Seilbahnen (Teleferic) auf den Montjuïc und quer über den Hafen.

    Straßenbahnen

    Barcelona hat Straßenbahnen. Es ist jedoch möglich, dass man die Stadt besucht und nichts davon bemerkt hat. Das liegt an dem bescheidenden Liniensystem. Die Linien , und liegen im Westen der Stadt und der Comarca Baix de Llobregat, daher auch der Name Trambaix. Im Osten der Stadt verkehren die Linien , und , die Gesellschaft nennt sich Trambesòs nach der Ortschaft Sant Adrià de Besòs. Eine Verbindung dieser Strecken gibt es zur Zeit nicht. Sie sind jedoch gut an das Metro-Netz angebunden, auch wenn die Wege an den Umsteigestationen nicht gerade kurz sind. Für diese Straßenbahnen gelten die normalen Nahverkehrs-Tickets.

    Die Tramvia blau macht jedoch eine Ausnahme. Sie verbindet die Endstation der Linie 07Nova Xarxa de Bus mit der Standseilbahn zum Tibidabo (Berg mit Freizeitpark), diese rein touristische Straßenbahn fährt nur an Wochenenden zu besonderen Zeiten, außerdem müssen besondere Tickets erworben werden. Daher sind in dieser Linie die Touristen meist unter sich. Einheimische nutzen die parallel laufende Buslinie.

    Buslinien

    Die Stadt hat in den letzten Jahren ihr Nahverkehrssystem neu geordnet entsprechend den parallel laufenden Straßen und den Quadraten. Dieses Nova Xarxa (neue Netzwerk) besteht aus einfach zu verstehenden Linien,

    • vertikale Linien (grün), (z.B. Gran Via Corts Catalanes)
    • horizontale Linien (blau), (z.B. Passeig Gràcia, Passeig Sant Joan)
    • diagonale Linien (violett), (Straßen: Diagonal, Paral.lel, Meridiana)

    Einige Verkehrsknotenpunkten werden dann zu zentralen Umsteigestationen. Dies betrifft:

    • Plaça Espanya, Monumeltal, Passeig Meritim, Prat de la Riba, Ernest Lluch und Alfons X.

    Zur Zeit (2012-2015) wird dieses Konzept stufenweise umgesetzt und ausgebaut. Aktuelle Infos abrufbar unter Nova Xarxa de Bus. Auf derr Seite der Verkehrsgesellschaft TMB Barcelona Bus-Turistic findet man eine Suchmaschine, mit der die einzelnen Buslinien auf dem Weg von A nach B gesucht werden können. Dort gibt es auch nähere Infos zu den einzelnen Buslinien und eine Plan der Buslinien. Auch auf der Rückseite jeder Bushaltestelle gibt es diesen Busplan. Man kann auf der Internetseite sich auch eine Karte (TMB Map) z. B. im Rahmen der Verbindungssuche oder Standortsuche aufrufen. Bei größeren Plätzen (z.B. Plaza Espanya oder Catalunya) ist dies sehr sinnvoll, da sich bei einem Klick auf die einzelne Haltestelle (rotes B) eine Info öffnet, welche Buslinie diese Haltestelle anfährt.

    Taxi

    In der Stadt sind prinzipiell ausreichend Taxis vorhanden. Am Taxischild ist ablesbar, ob es "Lliure" (frei) ist odr nicht und in welcher Zone es gerade fährt. So kann jedermann von außen prüfen, ob der Taxifahrer schummelt oder nicht. Dies führt dazu, daß die Preise gut kalkulierbar sind und auch Touristen nur selten abgezockt werden.

    Rundfahrten

    Die Stadt Barcelona hat sich auf die Wünsche ihrer zahlreichen Besucher eingestellt und bietet eine ganze Reihe von Touren an, angefangen von den üblichen Hop-On-Hop-Off-Touren auch bei Nacht über Architektur-Touren oder Touren mit dem E-Bike bis hin zu Walking-Touren für Gourmets. Karten dafür sind erhältlich bei der Barcelona-Touristik in den Shops oder auf der Internet-Seite. Bei der Vielfalt der angebotenen Touren lohnt sich ein Blick auf die Angebote. Einige wenige Beispiele:

    • Barcelona Bus-Turistic, Tageskarte Erw. ab 28 €, es gibt 3 miteinander kombinierbare Routen (rot-blau-grün), die praktisch zu jeder Sehenswürdigkeit führen. Doppeldeckerbusse, Umsteigen auf eine andere Route, Audio-Guide, App für Smartphone
    • Gaudí-Tour mit Besuch der Barcelona Segway und des Casa Battló
    • Las Golondrinas: Hafenrundfahrten oder Fahrten vom Hafen an der Küste entlang zum Forum
    • GoCar-Tours, zweisitzige Stadtfahrzeuge ausgerüstet mit einem kleinen Benzinmotor und GPS
    • Twizy, die umweltfreundlichere Elektro-Zweisitzer-Variante mit GPS für 60 € pro Tag
    • Private Barcelona Tours, private Stadtrundfahrten ganz auf den Kunden angerichtet
    • geführte Stadtbesichtigung zu Fuß, mit gemietetem (Elektro)-Fahrrad (in der Gruppe oder einzeln), mit Roller, auf dem Wasser, usw.
    • die MetroWalks bieten Material zum selber erkunden, jeweils auf Start-/Endpunkte von Metrostationen ausgerichtet
    • Barcelona Segway Fahre einen Segway durch die Stadt und erkunde Barcelona ab 29 €.

    Sehenswürdigkeiten


    Barcelona ist als Ziel einer Städtereise sehr beliebt, da es über mehrere einmalige Attraktionen verfügt. An erster Stelle ist dies wohl die Architektur, insbesondere die des . Hoch im Kurs stehen auch die zahlreichen Museen und die vielfältigen kulturellen Angebote der Stadt, und viele Besucher genießen einfach nur den Flair dieser mediterranen Metropole.

    Bauwerke des Modernisme

    Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Barcelona ist wahrscheinlich die Basilika , ein Werk des Architekten Antoni Gaudí. Es wurde auf der Liste des Weltkulturerbe eingetragen. Mit ihrem Bau wurde 1882 begonnen, er wird fast nur durch Spendengelder finanziert und ist nun schon seit mehr als 120 Jahren im Gange. Von den geplanten achtzehn Türmen des Gebäudes sind bisher acht fertiggestellt. Auch wenn sie von außen fast ausschließlich Baustelle ist, lässt sich das Innere der Kirche im Inneren besichtigen. Man kann auch zwei der Türme besteigen, und man muss dabei noch nicht einmal besonders schwindelfrei sein. Von hier aus hat man einen Panoramablick über ganz Barcelona.

    Es gibt noch weitere Gebäude im Stil des Modernisme zu besichtigen ( Palau Guell, La Pedrera (Casa Milà), Casa Batlló Casa Batlló) sowie den Park Guell, auch sie wurden von Gaudí errichtet. Gaudí war vielleicht der exzentrischste Vertreter des katalanischen Jugendstils, in Barcelona stehen noch weitere beachtenswerte Modernisme-Bauwerke wie z. B. der „Palau de la Música Catalana“ und das "Hospital de la Santa Creu i Sant Pau" beide von Domènech i Montaner, beide zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.

    Wer lange Wartezeiten vermeiden will, sollte Eintrittskarten für die Sagrada Familia, Casa Mila, Casa Batlló und Park Guell vorab im Internet kaufen.

    Altstadt

    Der Besuch der historischen Altstadt ist eine touristische Pflicht. Wohl das bedeutendste Bauwerk im "Barri Gòtic" (Gotischen Viertel) ist die Kathedrale. Bei den Touristen am beliebtesten sind mit Abstand die berühmten Ramblas mit all ihren Kleinkünstlern, Blumenhändlern und Straßencafés. Ihre markanten Endpunkte sind die Kolumbussäule am Hafen und der lebhafte Verkehrsknotenpunkt Plaça Catalunya im Zentrum der Stadt.

    Sehenswert ist zudem das sich an den alten Hafen anschließende, ehemalige Fischerviertel Barceloneta, an dessen Meerseite sich entlang einer Promenade die Strände Barcelonas erstrecken.

    Am Hafen ist eine weitere interessante Sehenswürdigkeit die 1450 Meter lange . Sie beginnt auf dem 78 Meter hohen Torre San Sebastian. Zu dessen Spitze gelangt man mit einem Aufzug. Die Seilbahn führt weiter über die zweithöchste Seilbahnstütze der Welt, den 107 Meter hohen Torre Jaume I, zum Parc de Montjuïc.

    Am Rand der historischen Altstadt befinden sich der Triumphbogen und der Ciutadella-Park.

    Museen

    In Barcelona gibt es unzählige Museen. Die bedeutendsten sind wohl:

    • Das Joan Miro Museum auf dem Montjuic
    • Das Picasso Museum im Stadtviertel Born (freier Eintritt jeden Sonntag ab 15 Uhr, freier Eintritt jeden 1. Sonntag des Monats)
    • Das Macba und das CCCB im Stadtviertel Raval
    • Das Museum des F.C. Barcelona.
    • Das MNAC (Museu Nacional d\'Art de Catalunya) am Parc de Montjuïc
    • Das ist Teil des Naturwissenschaftlichen Museums, es befindet sich im Parque del Fòrum im Stadtteil Sant Martí.
    • Der Mies van der Rohe Pavilion

    Detaillierte Beschreibungen sind in den zugehörigen Stadtteilartikeln.

    Montjuïc

    Der Berg Montjuïc ist allein schon als Aussichtspunkt einen Besuch wert. Von der Plaça Espanya zu seinen Füßen geht man hinauf zum Gelände der Weltausstellung 1929 und der Olympiade von 1992. Sehenswerte Überreste sind neben dem Poble Espanyol die Olympia-Anlagen und insbesondere auch der Font Màgica de Montjuïc unterhalb des Palau Nacional. Details siehe Stadtteilartikel Sants-Montjuïc

    Sonstiges

    Im Stadtteil findet man überwiegend Sehenswertes aus der jüngsten Vergangenheit. Dazu gehören

    • Das Hochhaus Torre Agbar
    • die Fischskulptur "Peix" in Strandnähe
    • Die Strandpromenade führt an Parkanlagen und modernen Neubauten über den olympischen Sporthafen, hinter dem das Olympiadorf von 1992 liegt, bis hin zum neuen "Forum 2004". Das ist ein neu erbautes Viertel an der Diagonal Mar, dessen Wahrzeichen ein futuristisches Kongresszentrum zu werden scheint

    Auch am Stadtrand befinden sich Sehenswürdigkeiten:

    • der Tibidabo: der Freizeitpark liegt hoch über der Stadt, er wurde bereits vor über 100 Jahren direkt am Berg in mehreren Etagen errichtet. Stilecht erreichbar mit der nostaligischen Tramvía Blau und einer Seilbahn.

    Kunst und Kultur

    Museen

    Aktivitäten und Ausflüge


    Auch das Umland Barcelonas bietet viele interessante Ziele.

    Einen Abstecher wert ist der etwa eine halbe Autostunde von Barcelona entfernte Naturpark Sierra de Montseny. Auf kleinen Straßen gelangt man schnell auf Höhen von 1.000 und mehr Metern. Etwas Nerven und vor allem ein ruhiger Fahrstil gehören schon dazu, wenn links von der Fahrbahn eine steile Bergwand nach oben ragt, es rechts von der Fahrbahn ebenso steil nach unten geht (ohne dass es Leitplanken gibt), die Straße - wenn überhaupt - gerade breit genug ist, dass zwei Autos einander begegnen können und man eine scharfe Linkskurve vor sich hat. Dafür wird man aber mit einer schönen Landschaft, schönen Ausblicken und guten Wandermöglichkeiten entschädigt.

    Eine gute Autostunde von Barcelona entfernt liegt Figueres. In dieser Kleinstadt ist w:Salvador Dali geboren und in dem von ihm selbst entworfenen Teatre-Museu Dali begraben.

    Auf dem Weg nach Figueres passiert man die katalanische Kleinstadt Girona mit ihrer sehenswerten und überschaubaren mittelalterlichen Altstadt.

    Folgt man von Barcelona aus der Autobahn Richtung Lleida, erreicht man die Sierra de Montserrat, wo das gleichnamige, in den Bergen gelegene Kloster einen Besuch lohnt. Bekannt ist Colonia Güell für seine schwarze Madonna "La Moreneta", der Schutzheiligen Kataloniens. Man kann Montserrat auch in etwa 1,5 Stunden vom Bahnhof Pl. Espanya mit dem Zug erreichen. Es gibt Kombitickets ab 26,60 Euro, die die Zufahrt mit der Metro, den Zug (bis Bahnhof Monistrol de Montserrat), die Zahnradbahn zum Kloster (Cremallera) und zwei Standseilbahnen (funicular) vom Kloster beinhalten. Alternativ zur Zahnradbahn kann man auch mit einer Seilbahn (teleférico) das Kloster erreichen (hierfür eine Station früher aussteigen).

    Die Colonia Güell mit ihrer Krypta ist ein Wallfahrtsort für Fans des Architekten Antonio Gaudí. Sie liegt etwa 20 km südwestlich von Barcelona, man erreicht sie von der Plaça Espanya mit den Linien S33, S4 und S8.

    Ungefähr 100 Kilometer südwestlich von Barcelona liegt Tarragona an der Costa Daurada. Tarragona war zu Römerzeiten unter dem Namen Tarraco eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches und wichtiger Ausgangspunkt für die Romanisierung der iberischen Halbinsel. In Tarragona trifft man daher auf viele Überreste römischer Bauwerke, darunter das Amphitheater und das Forum. Die Stadt ist von Barcelona aus sehr gut mit dem Zug zu erreichen.

    Zwischen Barcelona und Tarragona liegt das Penedes, das für seine Cava-Produktion bekannt ist. Bekannteste Kellereien sind Codorniu und Freixenet.

    Südlich von Barcelona liegt Aena.es, ein beliebter Badeort mit schönem Strand und kaum verbaut. Sitges lässt sich von Barcelona (z.B. Barcelona Sants) in etwa 40 Minuten mit dem Vorortzug (Cercanias) erreichen.

    Nachtleben


    Unterkunft


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    Klarkommen


    Amtssprachen sind in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, katalanisch und spanisch. Die Schilder und Wegweiser in der Stadt sind zumeist auf katalanisch. An vielen touristischen Orten sprechen besonders die jungen Leute auch Englisch, aber auch Französisch oder Deutsch.

    Die meisten Karten / Pläne sind nicht genordet, sondern üblicher Weise Berg- (oben) / Meerseitig (unten) ausgerichtet. Nicht immer findet sich dabei ein Nordungspfeil.

    Tourist-Information, Tel.: 34 932 853 834, E-Mail: info@barcelonaturisme.com Tourist-Informationen findet man an den Airport-Terminals, am Bahnhof Estació de Sants und am Kreuzfahrt-Terminal. Weitere Stellen sind in der Altstadt beim Kolumbus-Denkmal und der Rambla, bei der Sagrada Familia, an der Plaça Catalunya und an der Plaça Espanya.

    • Articket BCN: Im Preis von 30 € ist der Eintrittspreis folgender Museen enthalten: Fundació Joan Miró, MNAC-Museu Nacional d\'Art de Catalunya, CCCB-Centre de Cultura Contemporània de Barcelona, Fundació Antoni Tàpies, MACBA-Museu d\'Art Contemporani de Barcelona.
    • Barcelona Card: Es gibt die Cards je nach Dauer als Bcn 2 (37€) - Bcn 5 (62€). Im Preis enthalten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie der meisten Museen (schließt die meisten Museen des Articket BCN mit ein).

    Beim Online-Erwerb der Tickets erhält man einen Rabatt von 5-10%.

    Gesund bleiben

    Klima

    Post und Telekommunikation

    • Briefmarken bekommt man meist auch dort, wo man Ansichtskarten kaufen kann. Zumindest gilt das für die Shops der Tourist-Info. Die Briefkästen tragen die Aufschrift Correos. Das Hauptpostamt ist in der Nähe des Hafens an der Plaça Antoni López (Via Laietana), es ist geöffnet werktags von 8:30 - 21:30 Uhr.
    • Vorwahl: 34 93

    Lernen

    Arbeiten

    Wer in öffentlichen Einrichtungen Kataloniens Arbeit finden will, muss mit einem Zeugnis beweisen, dass er der katalanischen Sprache mächtig ist.

    Die Jobsuche und vieles mehr ist unter www.infojobs.es, sowie www.loquo.com (auch Wohnungssuche) möglich.

    Sicherheit

    Barcelona ist prinzipiell sicher, gilt wegen des extrem hohen Diebstahlrisikos aber als „Hauptstadt der Taschendiebe“. Insbesondere zur Hauptreisezeit werden die Taschendiebe entlang der Ramblas aktiv. In diesem Zusammenhang sollte auch auf die stetig zunehmenden Kindergaunereien aufmerksam gemacht werden: ein Kind lenkt ab, das andere klaut, was nicht sicher ist (Geldbörse, Kamera, etc). Leider sind in so einem Fall die Chancen, seine Habe wiederzubekommen, sehr gering. Am Flughafen kann man von Personen angesprochen werden, die sich als Nicht-Spanier ausgeben und behaupten selbst im Zug o.ä. bestohlen worden zu sein und nur noch 50-100 € für das Ticket nach Hause benötigen.

    Der Plaça Real und Barrio Xino (das Dreieck von der Columbussäule bis Calle Nou de la Rambla) sind unsichere Gegenden. Man sollte diese Gegenden nachts meiden! Auch in isolierten Gegenden des Montjuic sollte man besser nicht alleine spazieren gehen.

    Die Metro ist in Stoßzeiten chronisch überfüllt, es gibt kaum Sitzplätze, und man wird von allen Seiten angerempelt. In den allermeisten Fällen geschieht das zufällig und ist harmlos. Es kann jedoch auch ein Versuch sein, die Eigentumsverhältnisse von Wertsachen zu verändern. Wertsachen am Körper tragen, evtl. in einem Brustbeutel, auch wenn manchmal die Wirkung des Outfits etwas darunter leidet.

    Man sollte auch auf die Sachen am Strand achten - zur Sicherheit sollte immer eine Person an Land bleiben, um alles im Auge zu halten. Generell nimmt man nichts von Wert mit, was man nicht unbedingt braucht - dazu gibt es den Safe im Hotel oder Hostel!

    Generell gilt - wer sich auffällig benimmt oder Wertgegenstände offen bei sich trägt, lenkt die Aufmerksamkeit von Dieben auf sich.

    Falls man einen Diebstahl o.ä. anzeigen möchte, muss man damit rechnen, dass die Polizeibeamten in der Innenstadt-Polizeistation nicht fähig (oder nicht willens) sind, Englisch zu sprechen, obwohl das offizielle Meldeformular für Diebstähle durchaus in Englisch, Spanisch und auch Deutsch vorhanden ist.

    Einkaufen

    Siehe auch in den Stadtteilartikeln. Nicht-EU-Bürger sollten bei größeren Einkäufen in den Geschäften zunächst fragen, ob sich die "Reemborsament d\'IVA" (Rückerstattung der Mehrwertsteuer) lohnt.

    Lebensmittel

    • Der Markt, Mercat de la Boqueria, gleich neben der La Rambla, darf bei keinem Besuch fehlen. Die Auswahl ist riesig, es gibt neben dem Alltäglichen immer auch etwas Außergewöhnliches zu entdecken. Obst, Fisch, Fleisch, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Weitere Märkte gibt es auch in anderen Stadtteilen.
    • Supermärkte: oft nur kleine Läden mit einem bescheidenen Angebot, Obst führt nicht jeder. Viele haben während der Siesta (12-16 Uhr) geschlossen.

    Shopping Malls

    Es gibt natürlich auch mehrere große Shopping Malls, unter anderem das Mare Magnum im alten Hafen und Spaniens größtes Shopping Center, das Centre Comercial Diagonal Mar. Überhaupt nicht zu übersehen ist El Corte Inglés, die Kette ist gleich mehrere Male vertreten, unter anderem mit einem großen Kaufhaus im Stadtzentrum.

    Mode und Accessoirese

    Ein großes Angebot an Geschäften findet man in der "Shopping Line". Sie erstreckt sich von Pedralbes entlang der Avinguda Diagonal und von der Passeig de Gràcia zur Plaça Catalunya und weiter entlang der Rambla bis zum Hafen.

    Souvenirs

    Wer auf ausgefallene Souvenirs steht, hat vielleicht seine Freude an einer Figur, die zu einer katalanischen Weihnachtkrippe gehört: einem Caganer. Es handelt sich dabei um den Scheißer, eine Person, die mit heruntergelassenen Hosen nicht gerade im Zentrum des weihnachtlichen Geschehens steht. Solche Figuren gibt es zu kaufen u.a. im Shop der und in einem Shop gegenüber dem Palau Güell.

    Küche

    Die katalanische Küche ist vielfältig - aber vor allem reichhaltig. Von den kleinen Schmankerln, den Tapas, bis zu opulenten Fischgerichten oder herzhaften Steaks ist alles möglich. Im chinesischen Viertel kann man recht original schmeckende asiatische Speisen gustieren.

    Die Preise in den Restaurants sind generell niedriger als in Österreich oder Deutschland, jedoch stark davon abhängig, in welcher Lage sich das Lokal befindet. In und rund um die Ramblas, Placa Catalunya und Passeig de Gracia sowie an den touristisch hochfrequentierten Plätzen geht es leicht mit dem Preis rauf und der Qualität runter.

    Mittags kann man nach dem Menu del dia Ausschau halten - traditionellerweise besteht dies aus Vor-, Haupt- und Nachspeise sowie 1/2 l Wein pro Person. Der Preis sollte (Sommerhauptsaison) zwischen 6-9 € liegen. Tipp: Man sollte das Lokal nicht nach dem Äußeren, sondern nach den Gästen beurteilen! Einheimische schauen bei unbekannten Bars auf den Fußboden. Je mehr dort herumliegt, umso mehr ist los - also ist die Bar empfehlenswert. Gerade im Barri Gotic kann der aufgeschlossene Reisende so sein kulinarisches Wunder erleben! Rauchen ist in den Restaurants verboten, eventuell wird es stellenweise im Außenbereich geduldet.

    Der Spanier geht oftmals nicht vor 14:00 Uhr zum Mittagstisch und erst sehr spät zum Abendessen. So sind die Restaurants meist 13:00-16:00 Uhr und erst wieder ab 20:00-21:00 Uhr geöffnet.

    Natürlich gibt es auch an allen Ecken Fast-Food (Mc Donald\'s, Kebap), jedoch ist das auf Dauer auch nicht wirklich billig.

    Am Placa Catalunya befindet sich das Hard Rock Café Barcelona und das Café Zurich (als Treffpunkt bekannt wie die Weltzeituhr Berlin).

    Günstig

    • Die ganze Theke des Txirimiri steht voller Pintxos, das ist die baskische Version der Tapas, ein Stück Weissbrot mit Auflage und einem Zahnstocher, etwa 30 bis 50 verschiedene Sorten. Man nimmt pro Tisch einen Teller geht zur Theke und lädt auf. Abgerechnet wird nach der Anzahl der Zahnstocher die man sammelt.
    • Das Egipte (Ramblas 79) ist immer gut besucht und bietet ausgezeichnete Menüs für 16 Euro (nach der Menükarte fragen, sonst gibt es nur die normale Speisekarte). Der Service ist sehr aufmerksam und schnell.

    Mittel

    Gehoben

    • Das Els Pescadors ist abseits von den ausgetretenen Touristenpfaden, in einer kleine Seitenstraße auf einem Platz mit breiten, uralten Bäumen.

    Ausgehen & Nachtleben

    Lernen und Studieren

    So gehts weiter


    Weblinks


    Bildbände, Kunst und Architektur

    • Björn Göttlicher, Eva Hahm: Barcelona. Terra magica-Bildband. Reich Verlag, Luzern, 2006
    • Sabina Marreiros , Jürgen Forster: Barcelona. architecture & design. teNeues Verlag, Kempen, 2004
    • Alejandro Bachrach, Aurora Cuito: Barcelona (Photopockets). teNeues Verlag, Kempen, 2003
    • José Hevia, Maurici Pla: Catlonia. A Giude to Modern Architecture. Triangle Postals S.L., Sant LLuís
    • Rainer Zerbst: Antoni Gaudí - Sämtliche Bauwerke. Taschen, Köln, 2002
    • Isabel Artigas: Gaudi - complete works. Taschen (Evergreen), Köln, 2007
    • Gabriele Fahr-Becker: Jugendstil. h.f.ullmann/Tandem, Königswinter, 2005

    Lifestyle

    • Katleen Arthen: BCN:inside. Barcelonas Kreative – Ihre Wohnungen, Lofts, Studios. Bildband; DVA Randomhouse, 2010
    • Angelika Taschen: Barcelona, Hotels & More. Taschen, Köln, 2007
    • Angelika Taschen: ICON. Barcelona, Restaurants & More. Taschen, Köln, 2007
    • Angelika Taschen: ICON. Barcelona, Shops & More. Taschen, Köln, 2007
    • Style City Travel. Barcelona. Christian Verlag, München, 2003

    Wanderführer

    • Teresa Farino, Michael Lockwood: Costa Brava und Barcelona. Sunflower Books, London, 2003
    • Roger Büdeler: Costa Brava. Rother Wanderführer. Katalonien Ost: Pyrenäen bis Barcelona. Bergverlag Rother, Ottobrunn, 2005
    • Ulrich Redmann: Costa Dorada. Rother Wanderführer Katalonien Süd: Barcelona bis Naturpark dels Ports. Bergverlag Rother, Ottobrunn, 2005

    Karten

    • Barcelona 1 : 11 000. Berndtson (B & B) CITY STREETS. Borch GmbH, Inning am Ammersee, 6. Aufl., 2007
    • Barcelona 1 : 12 000. Stadtplan. Michelin-Karten, Blatt 20041. Travel House Media, München, 2008
    • Costa Brava 1 : 130.000. Michelin Zoom Map No. 122. Travel House Media, München, 2003
    • Aragon, Cataluna 1 : 400 000. Michelin-Karten, Blatt 574. Travel House Media, München, 2003

    Weiterführende Literatur

    • Merten Worthmann: Gebrauchsanweisung für Barcelona. Piper Verlag, München, 2. Aufl. 2006
    • Markus Jakob: Die Zähmung der tosenden Stadt. Barcelonesische Konturen. Picus Verlag, Wien, 2001
    • Michi Strausfeld (Hrsg.): Barcelona. Ein Reisebegleiter. Insel Verlag, Frankfurt/M, 2007
    • Ulrike Fokken (Hrsg.): Barcelona. Literarische Streifzüge. Artemis & Winkler, Düsseldorf, 2007
    • M. Aisa, P. Madrid, D. Marin: Rebellisches Barcelona. Edition Nautilus, Hamburg, 2007
    • Josep Maria Huertas Claveria: 50 Times Barcelona : visitor\'s guide to the city. Ajuntament de Barcelona. Direcció de Serveis Editorials , Barcelona, 1998.
    • Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes. Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M
    • Ana María Calera: Cocina Catalana. Editorial Everest, León

    Literatur


    Autoren und Lizenz


     

     

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