UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD

Reiseführer Edinburgh

Edinburgh, Vereinigtes Königreich

Plane jetzt deine Reise


Edinburgh 2020

Nutze UNDERWAYGS um deine Reise zu planen

Jetzt ausprobieren


Einleitung


Edinburgh ist die Haupstadt von Schottland. Es ist mit seinen etwa 450.000 Einwohnern zwar deutlich kleiner als Glasgow, dient mit seiner hochaufragenden Burg aber schon seit Jahrhunderten als politisches Zentrum Schottlands.

Edinburgh
Kurzdaten
Unitary authority: Edinburgh
Einwohner: ca. 486.200
Edinburgh

Hintergrund


Edinburgh beherbergt nicht nur das weltbekannte Edinburgh Castle als ehemaligen Sitz der schottischen Könige, sondern auch das 1999 einberufene schottische Parlament. Beide sind durch die Royal Mile miteinander verbunden, die sich vom Fuße des Stadtberges Arthur\'s Seat bis zur Burg erstreckt. An deren Fuß befindet sich auch Holyrood Palace, eine Residenz der britischen Königsfamilie.

Die Edinburgher Innenstadt lässt sich grob in Altstadt (Old Town) und Neustadt (New Town) aufteilen. Die mittelalterliche Altstadt wird dominiert vom Burgberg, der nach Osten hin sanft zum Holyrood Palace abfällt. Entlang des Burgberges zieht sich die Royal Mile. Typisch für die Altstadt sind die Closes, kleine Gassen die verwinkelt und häufig mit vielen Treppen von der Royal Mile nach Süden und Norden abfallen. Die georgianische Neustadt wurde ab 1766 nach Plänen des Architekten James Craig planmässig neuangelegt. Sie bestand ursprünglich aus drei parallelen Strassen (Princes Street, George Street, Queen Street) nördlich der Altstadt und wurde später nach Norden erweitert. Die Edinburgher Neustadt gilt als eines der besterhaltenden Beispiele für georgianische Stadtarchitektur.

Der Stadtkern besteht überwiegend aus historischen Gebäuden und lockt daher eine Vielzahl von Touristen an. Des Weiteren ist Edinburgh bekannt für seine zahlreichen Festivals, insbesondere dem Fringe Festival, dem Edinburgh Tattoo und dem Edinburgh Hogmanay.

Anreise


Flugzeug

Edinburgh besitzt einen internationalen Flughafen (EDI), der am westlichen Stadtrand gelegen ist. Edinburgh Shuttle betreibt eine Reihe von Kleinbussen und befördert den Gast für £8,00 vom Flughafen bis zur jeweiligen Haustür, bzw. umgekehrt. Weiterhin gibt es noch eine Reihe öffentlicher Busse. Der schnellste ist der Airlink, der innerhalb von 25 Minuten vom Flughafen zum Busbahnhof Waverley Bridge, direkt in der Stadt fährt. Abfahrt ist alle 10 Minuten. Eine einfache Fahrt kostet £3,50 und das Hin- und Rückfahrticket £6,00. Kinder reisen ermäßigt. Es existieren noch eine Reihe weiterer Busverbindungen in Vororte und andere Stadtteile. Die Busline 35 des Unternehmens Lothian ist die günstigste Verbindung in die Innenstadt, kostet einfach £1,40 (maximaler Preis für eine Fahrt) und hält nach ca. 35 min direkt in der Fountainbridge. Wer in etwa die Strecke, welche der Airlink 100 fährt zum normalen Lothian-Tarif fahren will, kann am Flughafen den Bus 35 bis zum Gyle Centre nehmen und dort umsteigen in den Bus 12.

Eine umweltfreundliche Methode ist die Anreise mit dem Fahrrad. Dieses kann man am Internationalen Ankunftsterminal abstellen. Wer mit dem Auto fährt erreicht den Flughafen am einfachsten über die A8. Parktickets kann man über das Internet bereits vorbestellen.

  • Lufthansa fliegt täglich dreimal von Frankfurt nach Edinburgh. Zubringerflüge aus der ganzen Welt nach Frankfurt sind möglich
  • Germanwings fliegt Edinburgh vom Flughafen Köln/Bonn an, bietet aber durch "Smart Connect" noch weitere Verbindungen nach Berlin, Leipzig, Dresden, Wien, München, Zürich und Barcelona.
  • bmi fliegt einmal täglich ab Zürich direkt oder bis zu achtmal täglich über London oder Manchester.
  • easyJet fliegt von Hamburg, Dortmund, Genf und München aus.
  • Ryanair fliegt von Berlin-Schönefeld, Bremen, Frankfurt-Hahn, Memmingen, Weeze

Bei der Einreise über den Flughafen Edinburgh sollte ausreichend Zeit im Falle einer Weiterreise einkalkuliert werden, Der Flughafen ist hier bei der Passkontrolle organisatorisch völlig überfordert schon wenn nur zwei Flugzeuge gleichzeitig ankommen, es bilden sich sehr lange Warteschlangen und es geht nur äusserst zäh voran, dafür ist danach meist schon das Gepäck aller Reisenden auf dem Ausgabeband.

Alternativ kann man auch das westlich gelegene Glasgow anfliegen, bzw. Vorbuchung und dann per Bus und Bahn weiterreisen. Hierbei ist zu beachten, dass vom Flughafen ein Zug oder Bus nach Glasgow (Fahrtzeit ca. 45 Minuten) und dort (Wechsel zum anderen Bahnhof) der Zug nach Edinburgh zu nehmen ist. Als Ryanair Fluggast erhält man allerdings 50% Rabatt auf den Bus-Fahrpreis (dann ca. 7 Pfund bis Edinburgh).

Nach Newcastle gibt es Flugverbindungen von Düsseldorf (Lufthansa), Genf (easyJet) und Hannover (TuiFly) aus. Newcastle ist per Bahn 90 min von Edinburgh entfernt. Fahrkarten für die Bahn gibt es bei Vorbuchung für ca. 20 GBP retour.

Bahn

Edinburghs Waverley Station im Stadtzentrum liegt an der East Coast Main Line, die von London Kings Cross nach Edinburgh und weiter führt. Der Service wird von dem Eisenbahnunternehmen GNER betrieben. FirstScotrail verbindet Edinburgh mit Glasgow, Aberdeen und Perth (Schottland) und weiter in die schottischen Highlands. Fast alle Züge halten auch am Bahnhof Haymarket, 1 km westlich der Burg.

Bus

  • Scotish CityLink verbindet praktisch alle nennenswerte Orte Schottlands miteinander.
  • MegaBus verbindet Edinburgh mit einigen Großstädten Großbritanniens. Wer im Internet bucht, kann selbst für deutsche Verhältnisse unschlagbare Preise ergattern. Beispiele: Edinburgh-Glasgow, Fahrzeit ca. 1 Stunde, Preis 1-2 Pfund! Edinburgh-Inverness, Fahrzeit ca. 3 1/2 Stunden, Preis ca.7 Pfund!

Der sehr große Busbahnhof am St. Andrews Square liegt etwas versteckt im Innenhof eines Häuserblocks. Wer mit dem Bus verreisen will, sollte sich vorher über seine Lage informieren.

Auto

Edinburgh ist von Glasgow, Stirling und Perth über die Autobahnen M8, M9 und M90 zu erreichen. Von London aus ist Edinburgh über die Ostküste (A1/A1(M)) ca. 600 km, oder die Westküste M6/ A74(M)/ A701 ca. 650 km zu erreichen. Parken in der Edinburgher Innenstadt ist teuer (um £ 0.40/ 15min) und Parkplätze sind schwer zu finden.

Schiff

Vom europäischen Festland kann man seit Einstellung der Fähre nach Rosyth 2010 nur noch mit der Übernachtfähre (DFDS) von Ijmuiden (bei Amsterdam) nach Busrundtouren in den Norden der schottischen Insel übersetzen. Vom Newcastler Fährhafen (North Shields) sind es mit dem Auto etwa 2 1/2 h nach Edinburgh.

Mobilität


Der öffentliche Nahverkehr in Edinburgh beruht ausschliesslich auf Bussen. Lothian Busses (mit weinroten Bussen) und First Edinburgh (pink/ lila Busse) konkurrieren miteinander. Beide haben ein ähnliches Preisgefüge: Fahrkarten werden beim Busfahrer gekauft, es gibt kein Wechselgeld. Momentan (05/2012) kostet bei Lothian Busses eine Einzelstrecke £1.40 und das Tagesticket £3,50. Wer etwas länger in Edinburgh ist, für den kann sich eine Ridacard lohnen. Die Karte kostet £3 und kann dann z. B. mit einem Wochenticket £17 aufgeladen werden. Man bekommt diese in den Lothian Büros. Sie ist ab dem Tag der ersten Benutzung 7 Tage gültig. Sie gilt im Gegensatz zum normalen Tagesticket auch für den Airlink 100 und Nachtbusfahrten kosten mit der Karte nur die Hälfte. Auf den Hauptstrecken verkehren Doppeldeckerbusse im Taktverkehr (Liniennetzpläne an den Haltestellen), die Nebenstrecken werden alle 15-30 min befahren. Liniennetzkarten und Fahrpläne gibt es beim Lothian Travelshop auf der Waverley Bridge oder in der Tourist Information. Die Beibehaltung des Einheitspreissystem wird immer mal wieder diskutiert und könnte 2010 fallen. Zu beachten ist, dass auf viel befahrenen Strecken nicht jeder Bus an jeder Haltestelle hält: Die Haltestellen sind gestaffelt, Schilder an der Haltestelle geben die Busse an, die dort halten. Busse fahren in etwa von 5h (Sonntags 8h ) bis Mitternacht, zusätzlich gibt es auf den Hauptrouten Nachtbusse im Stundentakt.

Besonders empfehlenswert zur Erkundung der Innenstadt sind die angebotenen Busrundtouren. Dabei werden auf vier verschiedenen Routen die touristisch relevanten Ziele der Stadt angefahren. Besonders Mutige können die vier verschiedenen Routen sogar kombinieren. Die oben offenen Doppeldeckerbusse befahren die Rundtouren ca. im 30-Minuten-Takt, wobei die Busse an jedem beliebigen Halt der gewählten Runde verlassen und wieder bestiegen werden können (Hop on hop off). Die 24 Stunden gültigen Bustickets gibt es für Erwachsene, Senioren/ Studenten, Kinder und Familien. Die Tickets können online, an besonderen Ticketschaltern in der Stadt gekauft oder in den Bussen selbst gelöst werden. Teilweise werden bei Eintrittspreisen nach Vorlage der Tickets Nachlässe gewährt.

Alternativ bietet sich eines der vielen Taxis an und für einige wenige Vororte der Zug.

Eine Strassenbahn die Leith über die Innenstadt mit dem Flughafen verbinden wird ist in Bau und sorgt seit dem Frühjahr 2009 für ein einzigartiges Dauerverkehrschaos in der Innenstadt, da zum Beispiel die Haupteinkaufsstrasse Princess Street vollständig für den Verkehr gesperrt ist. Die Tramlinie soll 2011 in Betrieb gehen und von einer neuen Gesellschaft betrieben werden die dann sowohl für die Lothianbusse wie auch die Tram zuständig ist.

Sehenswürdigkeiten


Kirchen

Die St. Giles’ Cathedral, auch "High Kirk" genannt, ist die Hauptkirche Edinburghs. Die im 15. Jahrhundert im gotischen Stil erbaute Kirche ist 63 m lang und 30 m breit. An der High Street gelegen, diente sie im Laufe ihrer wechselvollen Geschichte u. a. als Webstube, Gefängnis, Gerichtssaal, Polizeiwache, Schule und Depot für Galgen(!). Besonders markant ist der Turmhelm, der einer Krone nachgebildet ist.

Burgen, Schlösser und Paläste

  • Edinburgh Castle: am oberen Ende der Royal Mile. Erstaunlich grosses Areal mit vielen verwinkelten Gassen, hat mehr den Character eines mittelalterlichen Dorfes als einer klassischen Burg. Im Inneren gibt es mehrere Ausstellungen, z.B. die schottischen Kronjuwelen und ihre Geschichte oder "Prisons of war" über die Lebensbedingungen der Kriegsgefangenen in der Festung. Minimum 3 Stunden sollte man schon einplanen. Eintritt £ 10 (ist durchaus angemessen)
  • Holyrood Palace: am unteren Ende der Royal Mile. Berühmt u.a. durch Maria Stuart. Schottische Residenz der Queen, die jedes Jahr im Juni hier ist. Wenn sie nicht da ist, kann man Teile des Palastes besichtigen und erhält eine (elektronische) Führung auch in deutsch. Dauer ca. 2h. Eintritt £ 9.
  • Craigmillar Castle: Etwas ausserhalb, am besten Busse 8, 33 ab North Bridge zum Klinikum "New Royal Infirmary" und von dort auf dem Fussweg weiter. Kleine Burgruine, recht gut erhalten.
  • Dirleton Castle And Garden: Ausserhalb von Edinburgh in North Berwick, aber einen Kurzausflug wert. Ein wunderschönes Castle an der Steilküste östlich von Edinburgh mit Sicht auf den Bass Rock, ein kleines Vögelparadies. Sowohl das Castle als auch der Ort North Berwick lohnen die Reise.

Bauwerke

  • Schottisches Parlament (gegenüber des Holyrood Palace) - Es ist ein arbeitendes Parlament, kann aber besichtigt werden. Schlangenbildung in Spitzenzeiten.
  • City Chambers (Rathaus), Royal Mile: An den Berg gebaut, ist vom Bahnhof aus gesehen zehn Stockwerke hoch (Naturstein!), von der Royal Mile aus nur zwei. Das Treppenhaus ist sehenswert.
  • Forth Rail Bridge: Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth. 15 km nordwestlich der Stadtmitte, zu erreichen per Zug (Zielbahnhof "Dalmeny" oder "North Queensferry").

Denkmäler

  • Scott Monument: Zu Ehren des Schriftstellers Sir Walter Scott. Auf der Princes Street, direkt am Bahnhof. Die vier Etagen können bestiegen werden. Der atemberaubende Blick kostet £3.

Museen

  • Royal Museum / Museum of Scotland: Doppelmuseum in der Chambers Street (südlich parallel zur Royal Mile). Das Royal Museum ist ein naturhistorisches Museum mit beeindruckender Jugendstilhalle. Das Museum of Scotland (eröffnet 2000) widmet sich der Geschichte Schottlands von der Steinzeit bis heute. Eintritt Frei.
  • National Gallery: Mound (zwischen West und East Princes Street Gardens). Eingang von den East Princes Street Gardens aus: kleine aber feine Gemäldegallerie. Eintritt Frei. Sonderausstellungen im Nebengebäude kosten um die £ 5.
  • National Portrait Gallery
  • National Gallery of Modern Art / Dean Gallery: Hinter der Dean Village (von dort zu Fuß am Fluss entlang zu erreichen, oder per kostenlosen Shuttlebus vom Mound). Die National Gallery kostet keinen Eintritt, Sonderausstellungen in der Dean Gallery zwischen £ 5-£ 10.
  • Museum of Childhood (Royal Mile)
  • Writers Museum (High Street)

Straßen und Plätze

  • Princess Street: Haupteinkaufsstrasse, zwischen Alt- und Neustadt an den Princess Street Gardens entlang und mit Blick auf die Burg, Altstadt und Arthur Seat.
  • The Royal Mile: berühmte Straße zwischen dem Castle und dem Holyrood-Palace mit historischer Kulisse. Interessant sind die zahlreichen kleinen Gassen (die meisten heissen Close) die zu beiden Seiten teils unter den Häusern durchführen. Man sollte sich unbedingt die Zeit nehmen und einige davon treppauf und treppab zu durchstreifen, dabei wird man auch entdecken welch kurze Wege es zur Newtown gibt. Wer sich für die Entstehung und das frühere Leben in den Häusern zwischen den schmalen Gassen interessiert, der kann an einer Führung durch die Unterwelt der Mary King\'s Close anschliessen (in kleinen Gruppen alle 20 Min., Eintritt 10£, Vorausbuchung wird empfohlen, Dauer ca. 1 h). Das besondere hier das die besichtigte Unterwelt durch die Überbauung mit dem heutigen Rathaus um 1750 entstanden ist. Ansonsten besticht die Royal Mile vor allem durch zahlreiche Souvenir-Läden, wer dort unbedingt kaufen will, sollte genau vergleichen. Zwischen den einzelnen Geschäften gibt es für die selben Artikel Preisunterschiede von über 100%.
  • Grassmarket: Die Kneipenstraße in Edinburgh. Lieg unterhalb der Burg bietet gerade am Wochenende ein bereindruckendes Flair. Ursprünglich war der Platz ein Galgenplatz, auf dem die Urteile vollstreckt wurden. Daran erinnert heute ein kleines Denkmal in der Mitte des Platzes. Im Sommer wird mit Bühne und Musik versucht, den Platz noch mehr aufzuwerten.

Stadtteile

Viele von Edinburghs innenstadtnahen Stadtteilen haben sich einen eigenen Charakter erhalten. Es lohnt sich einfach mal durchzulaufen

  • Dean Village: Unterhalb der Dean Bridge am Nordwestrand der Neustadt.
  • Stockbridge: Gilt als Künstlerviertel. Schliesst sich Nördlich bis Nordwestlich an die Neustadt an.
  • Marchmont: Ähnlich zur Neustadt, auch 3-4 geschossige Natursteinhäuser, aber verschnörkelter. Studentengegend. Südlich der Meadows.

Parks

  • Princess Street Gardens zieht sich in Ost-West Richtung durch die Innenstadt und markiert die ehemals sumpfige Trennung zwischen Old Town und New Town.
  • The Meadows weiter südlich in der Stadt lädt mit seinen weiten Rasenflächen zum Spazierengehen ein.
  • The Royal Botanic Garden etwas nördlich des Stadtzentrums beeindruckt durch seine Anlage und die dort im Freiland wie in Gewächshäusern ausgestellten Pflanzen. Der Eintritt zum Garten ist frei, zu den Gewächshäusern nicht. Außerdem gibt es ein Café mit schönem Blick.
  • Holyrood Park am unteren Ende der Royal Mile mit dem markanten Arthurs Seat. Ein Aufstieg auf Arthurs Seat bei schönem Wetter wird durch einen atemberaubenden Blick vom Hafen über die Royal Mile, Old und New Town bis zum Castle und darüber hinaus belohnt.
  • Calton Hill mit dem Nelson Monument und der nie über eine Säulenreihe hinausgekommenenen Akropolis bietet einen Blick über Princess Street und New Town Richtung Castle, Palace of Holyrood House, Arthurs Seat und dem neuen schottischen Parlament bis zum Hafen nach Leith. Besonders bei Sonnenuntergang ein wunderbarer Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.
  • Water of Leith: Flüsschen durch die Stadt, auf der ganzen Länge von Leith bis Balerno gibt es einen Uferweg. Am einfachsten an der Dean Village und in Stockbridge zu erreichen.

Verschiedenes

  • Edinburgh Zoo: Hauptsächlich um Arterhaltung bemüht, daher mehr ausgefallene Tierarten. Berühmt ist die Pinguin Parade, bei der die Pinguine (freiwillig) hinter den Wärtern um ihr Gehege laufen.
  • Camera Obscura: Direkt am Castle gelegen, bietet einen schönen Überblick über die Stadt.
  • Scottish Whisky Heritage Center: Für 8 Pfund Eintritt bekommt man eine Führung (auch mit dt. Übersetzung) und eine Probe geboten. Außerdem bekommen Sie in der Bar am Ende der Führung für weitere 8 Pfund vier Whiskys aus den verschiedenen Gebieten Schottlands zusammengestellt und die Geschmacksunterschiede erklärt. Am Ende ist man vielleicht kein Experte, aber auch der Laie ist überrascht über die deutlichen Unterschiede der verschiedenen Sorten. Kaufen sollte man den Whisky aber zuhause, in Schottland ist er viel zu teuer. Lage: Royal Mile, direkt vor dem Castle. Die Führung dauert etwa 1 Stunde plus dem Aufenthalt in der Bar, sie schließt um 17.30 Uhr.
  • Die ehemalige königliche Yacht Royal Yacht Britannia ist im Hafen zu besichtigen, Zugang über das Ocean Terminal Shopping Center. Da man sogar in die (getrennten) Schlafzimmer der Queen und ihres Gatten blicken kann, die beide selbst eingerichtet haben, kommt man hier Königs wohl näher als an jedem anderen Ort auf der "Insel". In Spitzenzeiten bilden sich Schlangen, daher empfiehlt es sich entweder ganz früh oder ganz spät aufzulaufen. Dauer der Besichtigung ca. 1-2 h. Der Speisesaal kann übrigens gemietet werden.

Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


Im Sommer, speziell im August, befindet sich Edinburgh im Ausnahmezustand, da dort gleichzeitig mehrere Festivals stattfinden, die Besucher aus aller Welt anlocken.

  • Das Edinburgh Fringe Festival - Ein Festival mit Kleinkunst, Theater, Musik, Comedy, Strassenperformance etc.
  • Das Edinburgh International Film Festival
  • Das Book Festival
  • Das Edinburgh International Festival - Hier geht es mehr um die "klassischen" Künste wie Oper, Ballett, Konzerte. Sehenswert ist das Abschlußkonzert mit Feuerwerksbegleitung in Princes Street Gardens (Tickets für den Park nur per postalischer Verlosung, aber man kann von der abgesperrten Princess Street aus zuhören und schauen).
  • Das Edinburgh Tattoo ist ein Militärmusikfestival auf der Esplanade vor dem Castle. Sehenswert, aber sehr eng bestuhlt!

Gerade während der Festivalzeit sollte man die (dann teureren) Unterkünfte unbedingt rechtzeitig im voraus reservieren.

Nachtleben


Unterkunft


Wir empfehlen dir, deine Unterkunft auf Booking.com zu buchen. Günstige Preise und ein guter Service sagen die UNDERWAYGS Mitglieder

Klarkommen


Gesund bleiben

Klima

Post und Telekommunikation

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Einkaufen

Im Jenners Kaufhaus.

Die Princess Street hat Bekleidungsgeschäfte und Kaufhäuser (Bhs, Debenhams, Jenners - bis vor kurzem das älteste unabhängige Kaufhaus der Welt, mittlerweile aber Teil der House of Fraser-Kette). Die Royal Mile hat hauptsächlich Touristenkitsch. Für Lebensmittel gibt es einen kleinen Supermarkt am St. Andrews Square; ansonsten viel im Viertel Newington (1-2 km stadtauswärts der North Bridge folgen). In der New Town gibt es einen Lidl, Tesco Metro und 24h Alldays auf der Nicolson Street (Verlängerung der South Bridge, 5 Gehminuten von der Royal Mile).

Es gibt in Edinburgh mehrere große Einkaufzentren. In der Innenstadt die Princes Mall (früher Waverley) unmittelbar an der Waverley Station, sie glänzt vor allem durch reichlich Leerstand. Gleich eine Ecke weiter findet sich das St. James Shopping Center, an dessen Ende man in eine der parallelen Einkauffstrassen zur Princess Street landet. Im Hafenstadtteil Leith findet sich das hochmoderne, aber etwas überdimensionierte Ocean Terminal Shopping Center. Man kann hier auch in modernem Ambiente mit Blick aufs Wasser essen oder ins integrierte Multiplexkinocenter gehen.

Durch den rasanten Verfall des britischen Pfundes ist aus dem einst teuersten Land ein preislich fast normales Land geworden. Vor allem bei Kleidung können Modemarken durchaus auch mal deutlich billiger als in Deutschand sein. Lebensmittel sind teurer. Sollte sich das Pfund wieder erholen kann das schnell wieder anders werden.

Küche

Es gibt überall die schottischen Butterkekse (shortbread). Eine weitere Landesspezialität ist Haggis, gekochte Schafsinnereien im (heute meist künstlichen) Magen. Schottisches Frühstück ist deftig mit Gemüse und Fleisch.

Günstig

Um die Auslastung zu verbessern, haben viele Restaurants mittags (für britische Verhältnisse) günstige Angebote. Die Pizza Hut-Kette (mehrfach an der Princess Street) bietet z.B. ein All-you-can-eat-Büffet für 3.99 Pfund an. Softdrinks gibt es rund um die Uhr für 1,79 Pfund bei unbegrenztem kostenlosem Nachfüllen.

Unschlagbar günstig ist auch bis 16.30 Uhr Buffet King, Nicolson Street 6a (ca. 200 m von der Royal Mile). Ein asiatisches All-you-can-eat-Büffet für 5.49 Pfund (abends wird es teurer). Für nicht Asia-Fans gibt es u.a. auch Lasagne, Pommes, Fischstäbchen und sogar eine Softeis-Maschine! Da einzelne Gerichte sehr ölig gekocht sind, sollte man vorher probieren. Das Ambiente entspricht eher eine Kantine, aber es sieht alles sauber aus. Im Eingang hängt ein Schild, J.K.Rowling hätte hier begonnen, ihre Harry-Potter-Reihe zu schreiben. Das stimmt zwar, allerdings hat seitdem das Management gewechselt (es war früher ein Café).

Mittel

Gehoben

Ausgehen & Nachtleben

Günstig

Das Three Sisters (139 Cowgate) ist jedenfalls umsonst und bietet neben der "besten" Musik der letzten 30 Jahre authentische schottische Partykultur, d.h. viel trinken, wenig Kleidung, schrille Kostüme. Am besten ist es, man paßt sich schnell dem allgemeinen Alkoholpegel an. So oder so ein Erlebnis.

In der Left Bank (37 Guthrie Street) gibt es häufig gute Konzerte oder Kleinkunstabende. Der Eintritt ist meist frei. Ansonsten kann man dort auch ganz gemütlich etwas trinken.

Mittel

Gehoben

Lernen und Studieren

Eine Vielzahl von privaten Institutionen und die Universitäten bieten Englisch-Sommerkurse an.

So gehts weiter


  • North Berwick: Küstenstädtchen an der Mündung des Forth in die Nordsee. Strand, Fischereihafen, Bootsausflüge zum Bassrock (Basstölpel) und Isle of May. Zu erreichen per Zug ab Edinburgh Waverley.
  • Pentland Hills: Naherholungsgebiet für Edinburgh. Viele Wandermöglichkeiten die fast Highlandcharakter haben. In Hillend gibt es eine Sommerskipiste (nach eigenen Aussagen die längste Europas - ganzjährig geöffnet, abends mit Flutlicht). Bus 4 nach Hillend, 10 nach Bonaly oder 44 nach Balerno.
  • Linlithgow Palace: Interessante Ruine eines mittelalterlichen Palastes. Maria Stuart wurde hier geboren. Zu erreichen per Zug (Richtung Glasgow) ab Edinburgh Waverley/Haymarket.

Weblinks



Literatur


Autoren und Lizenz


 

 

UNDERWAYGS
Reisen
Reisen
Orte
Orte
Ratgeber
Blog
Community
Freunde
Events
Über
Nach oben scrollen