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Reiseführer Frankfurt am Main

Frankfurt am Main, Deutschland

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Frankfurt am Main 2021

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Einleitung


Hintergrund


Der Frankfurter ist nicht als besonders freundlich bekannt. Allerdings wird man nur in Ausnahmefällen wirklich unfreundlich behandelt. Hat man sich an die raue Umgangsart besonders in Apfelweinkneipen gewöhnt, kommt man sehr gut mit allen Einheimischen klar. Gelegentliche sprachliche Probleme lassen sich mit einem "Hä?" lösen, dem hessischen Universal-Fragewort. Deutsch ist Universalsprache, Englisch kann auch fast jeder, durch die vielen Pendler kommen aber viele Dialekte in die Stadt.

  • region: DE; cc: 49; lang: de; wiki: de; type: tourist information; group: otherTouristinfo Hauptbahnhof, Hauptbahnhof - Passage. Tel.: 49 69 212 38800, Email: . Geöffnet: Mo-Fr 8:00 - 21:00, Sa-So Feiertage 9:00 - 18:00.
  • region: DE; cc: 49; lang: de; wiki: de; type: tourist information; group: otherTouristinfo Römer, Römerberg 27. Tel.: 49 69 212 38800, Email: . Geöffnet: Mo-Fr 9:30 - 17:30, Sa-So Feiertage 10:00 - 16:00.

Die Vorwahl für Frankfurt lautet 069 und für die nördlichen Stadtteile Harheim und Nieder-Erlenbach 06101 bzw. für Bergen-Enkheim 06109. Aus dem Ausland wählt man 004969 als Vorwahl.

Die Postleitzahlen sind 60001–60599 und 65901–65936.

Anreise


Mit dem Flugzeug

Der Lufthansa (FRA) ist der zweitgrößte Flughafen Kontinentaleuropas und das Drehkreuz der hier beheimateten Lufthansa. Von Frankfurt aus kann man in jeden Winkel der Welt fliegen. Der Flughafen ist an das ICE/ IC-Netz über den Fernbahnhof und die S-Bahnen und die Regional-Express-Linien über den Regionalbahnhof angebunden. Die Innenstadt ist in 11 - 15 Minuten mit der S8 und S9 (den neuesten S-Bahnen im Frankfurter Nahverkehr) ab Regionalbahnhof im Viertelstundentakt erreichbar. Ein Einzelticket in die Innenstadt kostet 4,55 € (Stand 1.1.2015). Mit dem Taxi kostet die Anfahrt 35 €. Der Tarif ist nicht verhandelbar, da er in der Frankfurter Taxiordnung festgelegt ist.

Der Billigflug-Flughafen www.frankfurt.de befindet sich trotz seines Namens ca. 130 km von Frankfurt am Main entfernt und ist in 2 h mit dem Bus ab Hauptbahnhof zu erreichen. Das Ticket ist direkt im Bus zu kaufen und kostet knapp 20,- €. Es sollte genügend Zeit eingeplant werden, da die Busse nur ca. alle 1 1/2 bis 2 h fahren. (Fahrplan)

Mit der Bahn

Zusätzlich zum Kopfbahnhof Frankfurt (M) Hauptbahnhof hat Frankfurt am Main noch zwei weitere Fernbahnhöfe: Frankfurt (M) Flughafen Fernbahnhof und Frankfurt (M) Süd. Frankfurt Hbf und Frankfurt-Süd sind an die S-Bahn-, U-Bahn- und Straßenbahnnetze angebunden. Neben dem Flughafen Fernbahnhof liegt der Flughafen Regionalbahnhof, an dem die S-Bahn-Züge halten. Der Frankfurter Hauptbahnhof hat nach Hamburg mit täglich 350.000 Reisenden die zweitmeisten Fahrgäste und ist mit täglich 630 Fern- und Nahverkehrszügen und 1100 S-Bahnen der verkehrsreichste Bahnhof in Deutschland.

Die zentrale Lage von Frankfurt und die ICE-Hochgeschwindigkeitszüge ermöglichen es, die wichtigsten Städte in Deutschland innerhalb von vier Stunden zu erreichen. Einige Zeitbeispiele: Köln in 1:03 h, Stuttgart in 1:18 h, München in 3:11, Hamburg in 3:36 h und Brüssel in 3:06 h, Berlin, Paris, Zürich und Amsterdam in ca. 4 h, Kiel, Schwerin und Dresden in ca. 5 Stunden.

Ab Frankfurt Hbf bestehen im Fernverkehr unter anderem folgende Direktverbindungen: Bremen, Hamburg, Hannover, Berlin, Dresden, Nürnberg, Regensburg, Passau, Wien, München, Stuttgart, Freiburg, Basel, Bern und Zürich. Nach Frankreich besteht eine Hochgeschwindigkeitsverbindung nach Paris und seit März 2012 fährt einmal täglich ein TGV nach Marseille über Straßburg und Lyon. Weitere Verbindungen führen nach Brüssel und Amsterdam.

Wichtige Verbindungen im Nahverkehr bestehen nach Kassel, Fulda, Würzburg, Heidelberg, Mannheim, Saarbrücken und Koblenz.

Bahnverbindungen ab Flughafen Frankfurt sind im Flughafenartikel zu finden.

Ab Frankfurt Süd bestehen Direktverbindungen nach Leipzig bzw. Halle über Erfurt und im Regionalverkehr nach Fulda und Aschaffenburg. Die beiden Fernbahnsteige sind nicht barrierefrei.

Das Nachtzugnetz verbindet Frankfurt Süd mit Berlin und Prag, Frankfurt Flughafen mit München, Wien und Zürich, sowie Frankfurt Hbf mit Wien, Kopenhagen, Warschau und Moskau (2 Nächte).

Reisende, die in die Frankfurter City möchten, nehmen vom Hauptbahnhof aus eine beliebige S-Bahn in Richtung Stadtmitte und steigen an der Hauptwache oder der Konstablerwache aus.

Mit dem Bus

Zahlreiche Busse aus allen west- und osteuropäischen Großstädten fahren zum Hauptbahnhof oder Flughafen. Viele Bus-Reiseunternehmen nutzen diese Haltepunkte als Zustiegsmöglichkeiten.

Auf der Straße

Seit Januar 2012 dürfen nur noch Autos mit einer grünen Plakette in die Umweltzone einfahren. Die Zone umfasst die Fläche innerhalb des "Autobahnrings". Im Westen wird sie begrenzt durch die A5, im Süden durch die A3 und im Osten und Norden durch die A661. Ältere Autos lassen sich von Norden kommend gut auf dem Park&Ride-Platz in Frankfurt-Kalbach abstellen. Von dort erreicht man mit der U2 in 20 Minuten die Innenstadt.

Frankfurt ist der Knotenpunkt der Autobahnen A3 und A5, die sich südwestlich von Frankfurt am Frankfurter Kreuz treffen.

Die A66 sorgt für die Verbindung aus dem Westen von Wiesbaden/Mainz zum Allenring nach Frankfurt-Ost. Die abzweigende A 648 führt zum Hauptbahnhof und direkt ins Zentrum. Auf der Ostseite Frankfurts führt die A66 nach Hanau und Fulda. Vom Süden führt die A661 östlich an Frankfurt entlang nach Norden bis nach Oberursel. Innerhalb Frankfurts führt der Alleenring und der citynahe Anlagenring im großen Halbkreis durch Frankfurt.

Mit dem Schiff

Die Anreise nach Frankfurt mit dem Schiff ist ungewöhnlich. Es verkehren Ausflugslinien von Frankfurt aus, die den Main aufwärts bis Würzburg, abwärts nach Wiesbaden/ Primus Linie und zu verschiedenen Zielen am Rhein anfahren. Diese können auch zur Anreise genutzt werden, sind aber im Vergleich zu Bahn oder Bus teurer (siehe Primus Linie)

Mobilität


Bis 2018 wird es wegen Bauarbeiten abends und am Wochenende häufig zu Fahrtausfällen auf der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Frankfurt-Süd bzw. Offenbach kommen.
Bis Dez. 2015 wird der Tunnel in den Nächten von Sonntag auf Montag gesperrt. Die S8 von Wiesbaden über Flughafen fährt nur bis Hauptbahnhof und wird dann über Frankfurt-Süd und Offenbach Hbf umgeleitet.
Vom 25. Juli − 26. Aug. 2015 soll die S-Bahn-Tunnelstrecke zwischen Hauptbahnhof und Mühlberg vollkommen gesperrt werden.

Frankfurt hat ein dichtes Netz aus S-Bahnen, U-Bahnen (Stadtbahnsystem), Straßenbahnen und Bussen. Hier kann man sich ohne Auto oft besser bewegen. • • Rhein-Main-Gebiet: Schnellbahnplan: S-Bahn und U-Bahn • • Liniennetzplan: S-Bahn, U-Bahn und Regionalbahnen • • Innenstadtkarte auch mit Buslinien

Alle Stadt- und Nahverkehrslinien sind im südhessischen Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV integriert. Der Tarif-Verbund geht von Mainz bis nördlich von Marburg und den Landesgrenzen zu Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Für den Landkreis Bergstraße gilt ein Übergangstarif für den Rhein-Neckar-Verkehrsverbund.

Das Einzelticket für das Stadtgebiet ohne Flughafen kostet 2,75 €. Das Kurzstreckenticket (bis 2 km, die Fahrziele dazu sind an jeder Haltestelle angegeben) kostet 1,75 €. Das Tagesticket für das Stadtgebiet ohne Flughafen ist für 6,80 € (mit Flughafen für 8,85 €) zu haben, und gilt auch in den täglich verkehrenden Nachtbussen. Gruppentagestickets für bis zu 5 Personen kosten 10,50 € bzw. 15,80 €. • Preise: Stand 1.1.2015. • Die Fahrkarten gelten für den sofortigen Fahrtantritt und sind bereits entwertet. Einen Vorverkauf für Einzelfahrkarten gibt es nicht, bei Tageskarten kann das Datum vorbestimmt werden. Bei zeitkritischen Fahrten mit dem RMV - gerade auch bei der Anreise zum Flughafen - sollte man die Zeit großzügig planen, da Verspätungen im RMV-Netz keine Seltenheit sind.

9 Nachtbus-Linien fahren täglich und weitere 7 Buslinien am Wochenende von der Station „Konstablerwache“ zu jeder vollen Stunde und/oder zu jeder halben Stunde bis um 3 Uhr bzw. 3.30 Uhr ab. Am Wochenende fahren viele Nachtbusse auch in die Nachbarorte, wie Darmstadt oder Hanau. Die S-Bahnlinie S8 fährt jede Nacht stündlich über Flughafen, Rüsselsheim und Mainz nach Wiesbaden, sowie über Offenbach nach Hanau. Barrierefrei ist man mit Straßenbahnen und Bussen, die alle niederflurig sind. Auf den U-Bahnlinien U1, U2, U3, U8, U9, U4 und U7 fahren Züge mit barrierefreiem Einstieg, bei allen S-Bahnlinien können Rampen für die niedrigeren Bahnsteige außerhalb der Tunnelstrecken ausgelegt werden (nur an der 1. Tür des Zuges). Allerdings sind noch die Zugänge vieler Bahnhöfe nicht barrierefrei. Alle S-Bahnzüge sind seit Ende 2014 klimatisiert.

Fahrradmitnahme ist in U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen von Montag - Freitag in den Zeiten von: 6.00 – 8.30 Uhr und von 16.00 – 18.30 Uhr nicht gestattet, wird aber toleriert, so lange Platz im Verkehrsmittel ist.

Ohne zeitliche Einschränkung ist die Fahrradmitnahme in Regional-Express-, Stadt-Expresszügen, Regional-Bahnen, S-Bahnen und den Regionalbussen möglich. Wie im gesamten Rhein-Main-Verbund ist die Fahrradmitnahme kostenlos.

Mit dem Fahrrad kommt man in der Stadt recht gut voran. In den letzten Jahren wurden einige neue Radwege angelegt. Auch wenn Frankfurt noch keine "Fahrradstadt" wie z.B. Frankfurt Card ist, so lohnt es doch, die Stadt per Rad zu erkunden. Um Frankfurt herum gibt es den 63 km langen Grüngürtel-Radweg.

Wer möchte, kann sich auch per Velotaxi transportieren lassen oder ein nextbike ausleihen, pro halbe Stunde 1,- €, für einen Tag 9,- € von April bis Oktober.

Mit der Frankfurt Card sind alle öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet einschließlich Flughafen enthalten. 50 % Ermäßigung gibt es für 28 Museen, Palmengarten und Zoo. Die Karte kostet für 1 Tag: 9,90 €, für 2 Tage: 14,50 €, Gruppen bis 5 Personen für 1 Tag: 20,- €, für 2 Tage: 29,50 €. Preise: 2015

Sehenswürdigkeiten


Frankfurt ist die Stadt der Hochhäuser. Schon von weitem sieht man die Skyline, egal mit welchem Verkehrsmittel man anreist. Besonders markant ist der Commerzbank Tower mit fast 300 m und der Messeturm mit seinen 256 m. Das einzige Hochhaus mit öffentlicher Besucherterrasse und Restaurant/ Bar in 200 m Höhe ist der Main Tower . Im 25. Stockwerk des Japan Center befindet sich ebenfalls ein Restaurant. Den besten Blick auf die Skyline bietet die Ignatz-Bubis-Brücke (Strab 14, Hospital zum hl. Geist), zum Fotografieren ist die Deutschherrnbrücke (Eisenbahn- und Fußgängerbrücke) zu empfehlen.

Die Route der Industriekultur Rhein-Main Frankfurt am Main ist eine Teilstrecke der Route der Industriekultur Rhein-Main in der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Das Projekt versucht Denkmäler der Industriegeschichte im Rhein-Main-Gebiet zu erschließen.

Kirchen

Eine Frankfurter Besonderheit ist, dass sich alle innerstädtischen Kirchen durch einen sogenannten „Dotationsvertrag“ seit 1830 in städtischer Hand befinden. Die zwei wichtigsten und bekanntesten Sakralbauten sind:

  • Der Dom der katholischen St.-Bartholomäus-Gemeinde. Die kreuzförmige gotische Hallenkirche war niemals Bischofssitz. Seit dem 14. Jahrhundert wurden hier die römisch-deutschen Kaiser gewählt, seit dem 16. Jahrhundert auch gekrönt. Sehenswert im Innenraum sind das Bartholomäus-Fries (15. Jahrh.), Chorgestühl (14. Jahrh.), Maria-Schlaf-Altar (1434), Kreuzigungsgruppe (1509); Der Turm (96 m hoch, einer der schönsten in Deutschland) kann von April bis Oktober bestiegen werden, wenn er nicht gerade renoviert wird (324 Stufen). Im Eingangsbereich des Doms ist auch das Dommuseum zu finden, wo zahlreiche Sakralkunstwerke zu finden sind und die Geschichte des Doms illustriert wird.
  • Die Paulskirche , gebaut 1789 bis 1833, Gedenkstätte der Demokratie in Deutschland, Sitz der ersten deutschen Nationalversammlung (1848/ 49), im Zweiten Weltkrieg zerstört, 1947 bis 49 wiederaufgebaut, wird nicht mehr als Kirche genutzt.

Altstadt

Neben diesen beiden Kirchen und den Hochhäusern ist das Wahrzeichen der Stadt schlechthin der Römer , der sich auf der Westseite des Römerbergs südöstlich der Paulskirche befindet. Der Römer ist seit über 600 Jahren das Rathaus der Stadt Frankfurt und besteht aus ursprünglich drei eigenständigen Gebäuden. Mit weiteren Bürgerhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert besteht der historische Rauthauskomplex aus 11 Häusern, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut wurden: dem Salzhaus, dem Haus Frauenstein, dem Haus Löwenstein, dem Haus Römer (das Alte Rathaus mit Turmhalle und Kaisersaal), dem Haus Limburg, dem Haus Silberberg, dem Bürgersaalflügel, dem Haus Goldener Schwan, dem Haus Wanebach, dem Wanebachhöfchen und dem Römerhöfchen mit Herkulesbrunnen. Westlich davon befindet sich das Neue Rathaus aus den Jahren 1900 bis 1908, südlich davon die gotische Kirche St. Leonhard . Gegenüber dem alten Rathaus steht die 1983 wiederaufgebaute moderne Häuserzeile mit originalgetreuer historischer Fachwerkfassade. Diese Ostzeile des Römerberges macht mit dem großzügigen Platz und dem Gerechtigkeitsbrunnen den besonderen Flair der übrig gebliebenen Altstadt aus. Nördlich davon liegt der Schwarze Stern, südlich das Steinerne Haus.

Zwischen Römer und Dom begann im Januar 2010 der Abriss des 1972–74 errichteten Technischen Rathauses. An dessen Stelle werden die kompletten historische Straßenzeilen mit dem Hühnermarkt wiederhergestellt. 15 der ehemaligen Häuser werden originalgetreu rekonstruiert und mit 20 kleinparzelligen Neubauten ergänzt. Damit werden die Bausünden der 70er Jahre rückgängig gemacht und Teile der 1944 abgebrannten historischen Altstadt teilweise wieder hergestellt.

  • Archäologischer Garten , Ausgrabungen einer römischen Siedlung und der alten Kaiserpfalz. Die jetzige offene Ausgrabungsstätte soll 2013 mit dem neuen Stadthaus überbaut werden. Die römischen Fundamente sind abgedeckt in den nächsten Jahren nicht zugänglich.
  • Rententurm • (1456), Wehrturm der spätgotischen Stadtbefestigung mit Rentamt (Zollstätte am Hafen).
  • Staufermauer , Teil der ersten Frankfurter Stadtbefestigung (12. Jahrhundert).
  • Haus Wertheym , der einzige Fachwerkbau der Altstadt, der den Krieg überstanden hat. • Es steht gegenüber dem zukünftigen Neubau des Historischen Museums.
  • Leinwandhaus • spätgotisches Bürgerhaus um 1390, heute: Caricatura-Museum.

Innenstadt

Verlässt man die Altstadt nach Norden, gelangt man zur Hauptwache , die wiederum den Mittelpunkt der Innenstadt (zu unterscheiden von der Altstadt) darstellt. Die Hauptwache ist ein barockes Gebäude mit unterirdischen Geschäftspassagen sowie Knotenpunkt von U- und S-Bahn, auf die die Hauptgeschäftsstraßen der Stadt zulaufen: die Zeil, eine Fußgängerzone, aus Richtung Osten und die Kaiserstraße mit Amüsierlokalen in den Nebenstraßen aus Richtung Hauptbahnhof.

Die Kaiserstraße führt über den Roßmarkt, in dessen Anschluss sich südlich das Goethehaus befindet. Das Geburtshaus des Dichters wurde in den Jahren 1946 bis 1951 originalgetreu wiederaufgebaut, wobei auch die Innenräume samt Museum dem ursprünglichen Zustand wieder angepasst wurden. Zu den weiteren bedeutenden Bauwerken der Stadt zählen:

  • Die Alte Oper , ursprünglich 1873-80 errichtet, fiel im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer. 1976-81 wiederaufgebaut, finden heute hier zahlreiche Konzerte statt. Erreichbar von der Hauptwache aus über die sogenannte „Freßgass“.

Sachsenhausen

  • Museumsufer mit seinen 13 renommierten Museen am Main
  • Alt-Sachsenhausen − Ebbelweiviertel
  • Kuhhirtenturm, Große Rittergasse, auch „Elefant“ genannt, erbaut Ende 14. Jh., spätgotisch, Wehrturm der Frankfurter Stadtbefestigung, bis 17. Jh. Durchgang in die Innenstadt („Kuhhirtentor“, „Paradiespförtchen“), Mitte der 1920er Jahre Wohnhaus des Komponisten Paul Hindemith, der dort seine Oper Cardillac schrieb, starke Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, heute im Besitz der Jugendherberge.

Museen

Ausführlicher Artikel: Veranstaltungs-, Konzert- und Kongresszentren

Mit über 60 Museen und Ausstellungshäusern ist die Stadt kulturell reich gesegnet. Alleine am Museumsufer an der Südseite des Mains gegenüber der Innenstadt haben sich 13 Museen angesiedelt. Dort befinden sich auch die zwei bekanntesten Kunstsammlungen der Stadt, das Städel (Gemälde) und das Liebieghaus (Skulpturen). Die folgende Webseite gibt einen Überblick über die Frankfurter Galerien.

Nacht der Museen am Samstag den 23. April 2016.

Vom Freitag, 26. – 28. August 2016 können mit dem Museumsuferfest-Button zu 7 € rund 20 Museen besichtigt werden.

Ausstellungen

Kultur

Neben der Alten Oper gibt es zahlreiche weitere Kulturhäuser.

Parks und Gärten

Wenn Erholung nötig ist, bieten sich die Parks an. Darunter befinden sich der überregional bekannte Palmengarten, der angrenzende Botanische Garten und der weitläufige Grüneburgpark mit dem koreanischen Garten im Westend. Der Frankfurter Zoo ist nach wie vor beliebt. Ein städtisches und gleichzeitig idyllisches Erlebnis sind aber auch der Günthersburgpark in Bornheim und der kleine, aber feine Holzhausenpark. Letzterer ist in direkter Innenstadtnähe und beherbergt ein kleines Wasserschlösschen, das Holzhausenschlösschen. Der Bethmannpark in der Nähe der Konstablerwache hat einen wunderschönen chinesischen Garten. Am Mainufer wachsen im sogenannten "Mainpark Nizza" durch seine erheblich über dem Durchschnitt liegenden warme Temperaturen exotische Pflanzen wie Palmen und Zitrusfrüchte. Auch die Nidda von Bad Vilbel nach Höchst bietet auf dem begleitenden Grüngürtel-Radrundweg viel Grün und idyllische Landschaft.

Volksparks der Mainmetropole:

  • 1. Ostpark - im Stadtteil Ostend
  • 2. Lohrpark - im Stadtteil Seckbach
  • 3. Niddatal - Frankfurts größter Volkspark in den Stadtteilen Praunheim, Ginnheim und Hausen
  • 4. Grüneburgpark - Frankfurts beliebter Volkspark im Stadtteil Westend
  • 5. Günthersburgpark - Volks- und Spielpark im Stadtteil Nordend
  • 6. Huthpark - Frankfurts wenig bekannter Volkspark im Stadtteil Seckbach
  • 7. Rebstockpark - Frankfurts jüngster Volkspark mit dem Rebstockbad im Westen von Bockenheim

Frankfurt-Höchst

Nicht auslassen sollte man außerdem die Kalender Führungen in Frankfurt, eines der letzten verbliebenen Fachwerkensembles. Dort befindet sich auch der Bolongaropalast aus dem 18. Jahrhundert, der größte Privatbau der Epoche, mit Deckenmalereien, Stuck und Porzellanausstellung.

Über den Dächern

Gute Aussichtspunkte stellen der Main Tower (Eintritt 5 € für den Aufzug, ermäßigt 3,50 € (Schüler, Studenten etc.), geöffnet ab 10:00 Uhr, Website) im Bankenviertel, der Goetheturm (nur im Sommer geöffnet) im Stadtwald und die Zeilgalerie / Kaufhof (geöffnet zu den normalen Ladenöffnungszeiten) in der Innenstadt dar.

Stadtführungen

Kunst und Kultur

Straßenfeste

  • Luminale 2016 - 13. März − 18. März 2016 − Alle 2 Jahre begleitet die Lichtkultur-Biennale die Messe Light Building. Ca. 200 Licht-Projekte im ganzen Stadtraum werden Häuser, Kirchen und Plätze in ein farbiges Licht tauchen. Besonders sehenswert sind die Katharinenkirche an der Hauptwache mit der "Licht-Beugung" (Buchstabenprojektion) und die Performance "Das Licht hat ein Gesicht" in der Liebfrauenkirche.
  • Wolkenkratzer-Festival − Deutschlands höchs­tes Fest fand zuletzt 2013 statt. Ein neuer Termin steht nicht fest.
  • Opernplatzfest − 10 Tage Ende Juni: vom 22. Juni - 1. Juli 2016
  • Christopher Street Day (CSD) • vom 15. – 17. Juli 2016, Konstablerwache.
  • Mainfest − Feiern am Fluss & Live-Musik auf dem Römerberg vom 05. - 08. August 2016
  • In der ersten Augusthälfte wird an der Hauptwache in Frankfurt am Main das Apfelweinfestival veranstaltet. Gefeiert wird von Sonntag bis Donnerstag 11.00 – 23.00 und Freitag und Samstag 11.00 – 24.00 Uhr, mit Bühnenprogramm, Apfelwein aus alten Apfelsorten, trendigen Mixgetränken und Cocktails mit Apfelwein.
  • Museumsuferfest − Ende August: von Freitag 26. Aug. bis Sonntag 28. August 2016, beiderseits des Main. Freier Eintritt in die Museen mit dem Museumsuferfest-Button zu 4,- €.
  • Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg, Paulsplatz und Mainkai − vom 26.11. – 22.12.2015, Mo.–Sa.: 10 – 21 Uhr, So.: 11 – 21 Uhr
    Glockenspiel der Alten Nikolaikirche: tägl. um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr und 17.05 Uhr
    Turmblasen vom Altan der Alten Nikolaikirche: Mi. und Sa. jeweils 18 Uhr.
    Außerdem: Künstler-Weihnachtsmarkt Paulskirche und Römerhalle, Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt unter dem Goetheturm, Schwedischer Weihnachtsmarkt in Preungesheim, Weihnachtsmärkte am Schloss Höchst und in Bornheim

Nachtleben

Wer in Frankfurt ausgehen will, muss sich ein wenig hier auskennen. Die besten Tipps findet man im "Journal Frankfurt" oder im "PRINZ", die monatlich erscheinen.

Kulturell hat Frankfurt viel zu bieten, angefangen von den mehrfach prämierten Frankfurter Bühnen (Schauspielhaus, Oper), über alternative Unterhaltung und Kleinkunst (Mousonturm) und modernen Tanz (The Forsythe Company) bis hin zu Variéte im Tigerpalast. Zudem hat Frankfurt eine ausgeprägte Museumslandschaft. Die bekanntesten sind das Museum für Moderne Kunst, das Museum für Angewandte Kunst, die Schirn-Kunsthalle und das Städelsche Kunstinstitut. Die meisten Museen sind am Museumsufer auf der Südseite des Mains zu finden.

Neben den bekannten und eleganten Clubs in der Innenstadt, das Living XXL im Basement der Europäischen Zentralbank, die Gallerie in der Nähe des Hauptbahnhofs oder das Präsidium 19/ 11 einige Meter weiter, hat sich das Uniongelände im Ostend zu einem angesagten Treffpunkt entwickelt. Neben den Clubs Kingkamehameha und dem 190East sind hier auch Bars wie die Sansibar Roofgarden (Sommer-Dachgarten) zu finden. Für die meisten Clubs empfiehlt es sich, ein Jackett mitzunehmen (kann ja an der Garderobe wieder abgegeben werden) und kein T-Shirt anzuziehen.

Für Techno-Freunde empfiehlt sich das U-60311 (der Name leitet sich aus der Postleitzahl ab, das U aus der Lage des Clubs, unter der Erde, in der ehemaligen Fußgängerunterführung vom Roßmarkt zu Kaiserstraße) an der Hauptwache in der Innenstadt. Zudem ist im Ostend das Cocoon zu finden. Dieser Club der Techno-Ikone Sven Väth ist wohl einer der beeindruckendsten Techno-Clubs der Welt. Die exklusive Küche und das extravagante Design haben allerdings ihren Preis. Ein Besuch lohnt sich trotzdem.

Eine gute Empfehlung ist die Bar 22nd Lounge im 22 Stockwerk des Eurotheum in der Innenstadt (direkt neben dem Main Tower). Von hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Besonders im Winter, wenn das Lichtermeer der Stadt in der Dunkelheit glitzert, ist dies ein besonderes Erlebnis. Einen ähnlichen Blick über Frankfurt kann man auch im Club 101 im 25. Stock des Japan Towers genießen. Normalerweise befindet sich dort die Kantine des Hochhauses, aber ein Mal im Moment wird sie in einen Club verwandelt (ab 22 Uhr können sich schon Warteschlangen am Eingang bilden).

Wer eine Mischung aus schick und bodenständig mag, sollte sich in Sachsenhausen in der Schweizer Straße und der Textorstraße umsehen. Hier gibt es von der Äpplerwirtschaft (Aatschel, Fichtekränzi, Gemalte Haus, Wagner) bis zur schicken Bar (Bar Oppenheimer, Keepers Lounge, Hoppers) alles was die Leber begehrt. Weitere Apfelweinwirtschaften gibt es in Bornheim (z.B. Eulenburg) und das \'Rad\' in Seckbach.

Alternativer geht es im studentischen Bockenheim (rund um die Leipziger Str.) und im Nordend (Berger Str.) zu. Aber auch in der Innenstadt um die Katharinen Kirche (Studio Bar, Helium) und am Römer gibt es nette Läden zum ausgehen.

Geheimtipp: Gegenüber vom Goethe-Haus hat sich in der Innenstadt rund um das Kaffee Karin eine kleine, aber feine Barszene entwickelt. Einfach mal reinschauen!

Die schwule Szene geht vor allem ins Pulse, Luckys Manhatten (LM27), Central oder ins Schwejk, die alle im sog. "Bermudadreieck" in der Nähe der Konstablerwache liegen, aber wegen der verwinkelten Straßen manchmal etwas schwer zu finden sind.

In Alt-Sachsenhausen findet sich ein bunte Mischung aus traditioneller Apfelweinkultur, Bars und Clubs (Clubkeller, Stereobar).

Ausgehführer Frankfurt: Parties, Clubs Discos

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


  • Richtung Nordwesten
    • Kronberg − Opel-Zoo an der B455 in Richtung Königstein. Auf einem weitläufigen Gelände leben nur etwa 1400 Tiere in 200 Tierarten aus allen Kontinenten und Klimazonen, einschließlich Elefanten in der Ende August 2013 errichteten Elefantenanlage. Viele Tierarten fehlen. Durch den Zoo führt der öffentliche Philosophenweg von Kronberg nach Königstein. Eintritt: 12,- €, Kinder 3-14 Jahre: 7,- €.
    • Königsstein − nettes Städtchen an den waldreichen Hängen des Taunus mit der Burgruine Königstein.
    • Bad Homburg − noble Wohnstadt und Kurstadt mit großem Kurpark.
    • Der Taunus mit seinem höchsten Berg, dem Großen Feldberg liegt direkt vor der Haustür und ist mit der U-Bahn U3 zu erreichen. Von diesem Berg und dem Herzbergturm hat man tolle Aussichten auf das Rhein-Main-Gebiet.
    • Das alte Römerkastell Saalburg wurde rekonstruiert.
    • Hinter beiden Orten liegt der Hessenpark, ein großes Freiluftmuseum mit wiederaufgebauten alten Häusern aus der Umgebung.
  • Richtung Nordosten in den Vogelsberg mit ausgezeichneten Wander- und Radwanderrouten.

Radtouren

  • (Linie 245) Von Mai bis Oktober fährt am Wochenende ein Bus mit Fahrrad-Anhänger (Linie 245) zwischen der Endstation der Frankfurter U-Bahn (U3) Oberursel-Hohemark (300 m ü. NN) über den Taunus-Pass Sandplacken, über Weilmünster nach Weilburg. Vom 700 m hohem Pass können Sie wandern und radeln bis nach Weilburg.

Übersicht Radrouten in Hessen

Nachbargemeinden

Hattersheim, Kriftel, Hofheim am Taunus, Kelkheim, Oberliederbach, Sulzbach, Schwalbach, Eschborn, Steinbach (Taunus), Oberursel, Bad Homburg, Karben, Bad Vilbel, Niederdorfelden, Hochstadt, Offenbach, Neu-Isenburg, Mörfelden, Rüsselsheim am Main, Raunheim, Kelsterbach

Nachtleben


Unterkunft


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Klarkommen


Gesund bleiben

Die ärztliche Versorgung ist, wie in allen deutschen Großstädten, sehr gut. Besonders herauszuheben ist das Universitätsklinikum, das einen hervorragenden Ruf genießt.

Klima

Post und Telekommunikation

Lernen

Arbeiten

Frankfurt ist eine Pendlerstadt. Tagsüber bläht sich die Stadt auf und wird zur Millionenmetropole, abends, wenn die Pendler in Nachbarstädte und weiteren Gemeinden fahren, zieht sich die Stadt wieder zusammen. Trotzdem ist die Kultur- und Nachtszene sehr ausgeprägt.

487.400 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gab es 2008. Nur ein Drittel (164.000) hatten ihren Wohnort und Arbeitsplatz in Frankfurt. 323.500 Menschen pendelten in die Stadt mit steigender Tendenz, davon 178.000 aus den angrenzenden Gemeinden.

In keiner deutschen Stadt ist das Dienstleistungsgewerbe so vorherrschend wie in Frankfurt. Nicht nur das Finanzdienstleistungsgewerbe, Unternehmensberatungen und Anwälte haben Frankfurt zu ihrer Hauptstadt erklärt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Sitz in Frankfurt. Auch Werbe- und PR- oder Chemie- und Pharmafirmen fühlen sich hier zu Hause. Die Stadt hat beinahe so viele Arbeitsplätze wie Einwohner. Es gibt jedoch auch noch bedeutende Industrie in Frankfurt und der Region. Hierzu zählen neben dem Industriepark Höchst z. B. Opel in Rüsselsheim. Der Flughafen bietet um die 70.000 Arbeitsplätze.

Sicherheit

Frankfurt gilt (der Statistik nach) neben Hamburg als Hauptstadt des Verbrechens in Deutschland. Trotzdem kann man sich genauso sicher fühlen wie in jeder anderen deutschen Großstadt auch. Diese Statistik wird dadurch verzerrt, dass sie nur mit der relativ geringen Einwohnerzahl, nicht aber mit der Anzahl der Menschen berechnet wird, die sich jeden Tag in der Stadt befinden. Auch der größte Flughafen Deutschlands befindet sich auf dem Stadtgebiet von Frankfurt, und verfälscht diese Statistik (Schmuggel, Passvergehen etc.).

Einkaufen

Im Zentrum von Frankfurt erstreckt sich die Zeil zwischen Hauptwache und Konstablerwache. Sie ist die umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands. Südlich der Zeil kann man in dem Viereck Konstablerwache, Hauptwache, Goethehaus und Museum für Moderne Kunst bis herunter zum Main alles kaufen, was das Herz begehrt.

In der Nähe der Hauptwache, zwischen Galeria Kaufhof und Karstadt, ist 2009 mit MyZeil eines der größten Einkaufszentren Deutschlands entstanden. Die längste innenliegende freitragende Rolltreppe Europas führt direkt in das 4. Obergeschoss. Nebenan wurde das ehemalige Palais Thurn und Taxis verkleinert wiedererrichtet. • PalaisQuartier und MyZeil

Hauptwache und Opernplatz werden von der Goethestraße (mit Shops internationaler Luxusdesigner) und der „Freßgass“ genannten - Großen Bockenheimer Straße (mit Delikatessläden, Coffee-Shops, Gastronomieangeboten) verbunden.

Empfehlenswert ist auch der Einkaufsbummel auf der Berger Straße in Bornheim, der Leipziger Straße in Bockenheim, und der Schweizer Straße in Ausgehführer Frankfurt: Parties, Clubs Discos. Hier ist eine Vielzahl kleiner Läden zu finden.

Flohmärkte: Samstags im wöchentlichen Wechsel von 9 - 14 Uhr: Flohmarkt am Mainufer und Flohmarkt im Osthafen (Lindleystraße) • Frankfurter FlohmarktFlohmarkt

Küche

Besondere Spezialitäten der Region sind Ribbsche mit Kraut, Handkäs mit Musik und Frankfurter Grie Soß (Frankfurter Grüne Sauce). Handkäs mit Musik wird typischerweise mit Brot und Butter gereicht. Der Gast erhält i.A. keine Gabel, sondern nur ein Messer, mit dem der Handkäse stückchenweise auf das Brot gelegt und abgebissen wird. Die Grüne Soße besteht aus sieben verschiedenen Kräutern, die typischerweise aus den Gärtnereien im Stadtteil Oberrad stammen und kleingehäckselt in saure Sahne oder manchmal auch Joghurt gerührt werden. Abgestimmt wird diese Mischung mit Pfeffer, Salz, Essig und manchmal auch Senf. Als Beilage werden Salz- oder Bratkartoffeln und hartgekochte Eier gereicht. •

Dazu wird der typische Frankfurter Apfelwein, der Ebbelwoi, aus einem Apfelwein-Glas, dem Geribbde, getrunken. Eingeschenkt wird das Schöbbsche (ursprünglich 0,3l, heute vielfach 0,25l) aus dem Bembel, einem tönernen Krug, dessen Größe in der Anzahl der Schöbbsche angegeben wird (z.B. 5\'er Bembel). Wem der Apfelwein zu sauer ist, der kann ihn als G\'spritzde trinken, mit Mineralwasser gestreckt. Wem das nicht reicht, der bestellt sich einen Süß-G\'spritzde, einen Apfelwein mit Zitronen-Limonade oder im Umland öfter auch mit Orangen-Limonade. Doch Vorsicht! Bestellt man einen Süßgespritzten in den traditionsreichen Apfelweinlokalen Sachsenhausens und z.T. auch Bornheims, dann setzt man sich unter Umständen dem Zorn des Personals aus, da die Zugabe von Limonade den Charakter des Apfelweins zerstört. Die meisten dieser Lokale keltern ihren Apfelwein selbst und sind dementsprechend stolz auf die Früchte ihrer Arbeit, die sie sich allenfalls verwässern, keinesfalls aber versüßen lassen. Im Herbst wird gerne der frisch gepresste naturbelassene Apfelsaft getrunken, der die Darmflora anregt und manchmal einen "durchschlagenden Erfolg" hat. •

Krapfen heißen Kreppel (singular = plural) und Teilchen heißen Stückchen. Typisches lokales Backwerk sind Haddekuchen (zum Apfelwein), Frankfurter Pudding, Frankfurter Kranz und Bethmännchen. Letzteres ist ein Marzipangebäck, verwandt mit den Frankfurter Brenten, ursprünglich zum Tee gegessen, heute besonders an Weihnachten beliebt. Der Name geht zurück auf die Frankfurter Bankiersfamilie Bethmann.

Als weltoffene Stadt hat die lokale Küche stets eine geringere Rolle gespielt, als in anderen Städten. Französische Küche oder Wiener Kaffeehäuser wurden schon im 19 Jahrhundert vom Bürgertum geschätzt. So wundert es nur wenig, dass das Frankfurter Würstchen fast ausgestorben ist. Die Rustikalisierung mit "Echt Frankfurterischen"-Gerichten und "Originalen" ist eine relativ neue Erscheinung und kurioserweise durch dem Zuzug von Neufrankfurtern gemehrt, die das "Originale" suchen, um sich einzuleben. So manch italienisches oder griechisches Restaurant ist Jahrzehnte älter, als viele auf rustikal-urig getrimmten Lokalen oder Kneipen mit blanken Eichentischen.

Die Straße mit einer Häufung von Restaurants ist die Freßgass, die sich bis zur Alten Oper erstreckt. Dort findet man Restaurants und Snacks für jeden Geschmack. In einer Querstraße ist der Club Voltaire, ein links geprägtes Bistro.

Ausgehen & Nachtleben

Lernen und Studieren

Frankfurt verfügt über mehrere Hochschulen. Zuerst ist da natürlich die große Johann-Wolfgang von Goethe Universität zu nennen. Daneben gibt es noch die Hochschule für Bankwirtschaft (info@tcf.frankfurt.de), die Hochschule für Musik und darstellende Kunst und die Fachhochschule Frankfurt. Seit kurzem gibt auch die Goethe Business School, die in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Duke University eines der in Deutschland wohl renommiertesten MBA-Pragramme anbietet. Es gibt auch noch das Max-Planck-Institut für Biophysik im Norden Frankfurts und das Max-Planck-Institut für Hirnforschung im Stadtteil Niederrad.

So gehts weiter


Weblinks


Architektur:

  • Heinz Ulrich Krauß: Frankfurt am Main. Daten, Schlaglichter, Baugeschehen. Societäts-Verl., Frankfurt am Main 1997 (Chronik mit Schwerpunkt auf Architektur und Baugeschichte), ISBN 3-7973-0626-1
  • Dieter Bartetzko: Frankfurts hohe Häuser. Insel, Frankfurt am Main - Leipzig 2001 (Darstellung des Hochhausbaus in Frankfurt), ISBN 3-458-34353-9
  • Ulf Jonak: Die Frankfurter Skyline. Campus, Frankfurt am Main - New York 1997 (Kritische Betrachtung des Hochhausbaus), ISBN 3-593-35822-0
  • Heinz Schohmann: Frankfurt am Main und Umgebung. Von der Pfalzsiedlung zum Bankenzentrum. Dumont Kunstreiseführer. Dumont, Köln 2003 ((mit Schwerpunkt Architektur), ISBN 3-7701-6305-2
  • Hugo Müller-Vogg: Hochhäuser in Frankfurt. Societäts-Verl., Frankfurt am Main 1999 (Vorstellung aller Hochhäuser in Frankfurt), ISBN 3-7973-0721-7

Verschiedenes:

  • Barbara M. Henke, Thomas Kirn, Ruth Rieger: Edition Die deutschen Städte - Frankfurt. C. J. Bucher, München 1994, ISBN 3-7658-0873-3
  • Elisabeth Ehrhorn, Carmen Sorgler, Renate Schildheuer: (S)Turmspitzen. Societätsverlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-7973-0618-0
  • Christian Setzepfandt: Geheimnisvolles Frankfurt am Main. Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1347-4
  • Martin Mosebach: Mein Frankfurt. Mit Photographien von Barbara Klemm. Insel-Taschenbuch. Bd 2871. Insel, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-458-34571-X
  • Benno Reifenberg: Das Einzigartige von Frankfurt. Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-7829-0220-3
  • Ausgewählte Frankfurter Mundartdichtung. Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1966, ISBN 3-7829-0067-7.

Romane

  • Mordssommer - ein Frankfurt-Krimi, Ulrike A. Kucera, 320 Seiten gebunden, ISBN 978-3-7973-1105-4, erschienen für 14,80 € im Societätsverlag, 2008
  • Der Wundermann - Historischer Frankfurt-Roman, Ursula Neeb, 328 Seiten gebunden, Stadtführer für Behinderte, erschienen für 14,80 € im Societätsverlag, 2008

Literatur


Autoren und Lizenz


 

 

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