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Reiseführer Köln

Köln, Deutschland

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Köln 2021

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Einleitung


Hintergrund


Köln gliedert sich in 9 Stadtbezirke, die in 86 Stadtteile aufgeteilt sind. Innerhalb der Stadtteile unterscheiden die Kölner meist noch zwischen verschiedenen „Veedeln“ (Kölsch für Stadtviertel). So ist das Martinsviertel, das der Kölner unter Altstadt versteht, Teil des Stadtteils Altstadt-Nord und Teil des Bezirks Innenstadt.

Anreise


Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Köln Bonn, offiziell Köln Bonn Airport mit dem Beinamen Konrad Adenauer, ist per Bus und seit 2004 auch per Bahn mit ICE, Regional-Express und S-Bahn an die Innenstadt angebunden.

Die schnellste und preiswerteste Verbindung erfolgt mit den S-Bahn Linien 13 und 19 vom Hauptbahnhof Gleis 10 (U-Bahn Breslauer Platz ist näher als Dom/Hauptbahnhof) in gut 10 Minuten ins Untergeschoss des Flughafenterminals 2 zum Tarif einer normalen Fahrt (KVB Ticket 1b). Auch Regionalexpresszüge können mit diesem genutzt werden.

Weil der Kauf und die Entwertung des Tickets vor Betreten des Zugs erfolgen muss, gibt es an den wenigen Automaten im Flughafenterminal häufig Schlangen von Wartenden. Besser ist es, eine Streifenkarte mit vier Abschnitten im Voraus zu kaufen. Alle KVB-Tickets gelten auch in Busse und Stadt-Bahnen innerhalb der Stadt.

Mit der Bahn

 

Der Hauptbahnhof ist Westdeutschlands wichtigstes Bahnkreuz mit 280.000 Reisenden täglich. Er befindet sich mitten in der Innenstadt und liegt direkt angrenzend am Dom, der Fußgängereinkaufszone Hohe Straße, dem Römisch-Germanischen Museum, dem Museum Ludwig, nahe am Rheinufer und dem Martinsviertel, das die Kölner auch als Altstadt bezeichnen. Die U-Bahn-Station Dom/Hbf liegt am Hauptausgang und der Domseite, die U-Bahnstation Breslauer Platz/Hbf liegt am S-Bahnsteig und Busbahnhof.

Ein weiterer wichtiger Bahnhof mit IC/ICE-Anbindung ist Köln Messe/Deutz. Der U-Bahnhof Deutz Bf/Messe ist über die Ostausgänge der 4 oberen Bahnsteige erreichbar. Vom Hauptbahnhof erreicht man ihn über den Fußweg der Hohenzollenbrücke oder mit allen S-Bahnlinien.

Sieben ICEs halten auch am zum Stadtgebiet Köln gehörenden Bahnhof Köln/Bonn Flughafen. Regionalbahnhöfe sind außerdem: Köln-Süd, Köln-Ehrenfeld, Köln-West, Köln-Porz, Köln-Mülheim. Weitere Bahnhöfe und Haltepunkte werden von S-Bahnen bedient.

Aus Hamburg und Osnabrück fährt auch der etwas günstigere Hamburg-Köln-Express.

Aus Paris, Brüssel und Lüttich bestehen Verbindungen mit dem Thalys.

Regionalverkehrsverbindungen ohne Umsteigen bestehen aus: Aachen, Mönchengladbach, Düsseldorf, Neuss, Krefeld, Duisburg, Wuppertal, Hagen, Dortmund, Hamm, Münster, Gummersbach, Siegen, Bonn, Koblenz, Mainz, Euskirchen und Trier.

Als einer der wichtigsten und größten Knotenpunkte Nordrhein-Westfalens ist Köln sehr gut an das Bahnnetz angeschlossen. Ins Ausland erreicht man mit dem ICE (Amsterdam in 2 3/4 Stunden, mit dem Thalys Paris in 3 1/4 Stunden und Brüssel in knapp 2 Stunden, Zürich mit dem EC in 6 Stunden (ICE mit Umsteigen 5'05 h), Wien ICE in 9 1/2 Stunden (mit (Umsteigen 8 ½ h). Aus Frankfurt am Main benötigt man nur 1 1/4 Stunden.

Das S-Bahn-Netz ist unvollständig. So ist Bonn nicht an die S-Bahn angeschlossen, aber beispielsweise Bergisch Gladbach, Siegburg, Düren, Neuss und Düsseldorf. In der Regel besteht ein Zwanzigminutentakt und am Wochenende ein Halbstundentakt.

Mit dem Bus

Köln verfügt zwar über einen internationalen Busbahnhof auf dem Breslauer Platz direkt hinter dem Hauptbahnhof, aber aufgrund eines Urteils des Verwaltungsgerichts dürfen Fernbusse diesen seit 28.Oktober 2015 nicht mehr anfahren. Die nächsten Fernbushalte sind jetzt am Flughafen Köln Bonn bzw. in Leverkusen.

Auf der Straße

Die Autobahnen  , A4/ E40 und A3/ E35 bilden einen Autobahnring rund um die Stadt Köln. Weitere Autobahnen führen vom Norden (A57 linksrheinisch und A59 rechtsrheinisch) aus Richtung Düsseldorf sowie vom Süden (A555 linksrheinisch und A59 rechtsrheinisch) aus Richtung Kölner Umweltzone in die Stadt.

Die Zubringerstraßen (Venloer Straße, Bonner Straße, Neusser Straße, Luxemburger Straße, Aachener Straße), die Rheinbrücken, Rheinuferstraße, die Kölner Ringe und Kanalstraßen und die Nord-Süd-Fahrt sind die Verkehrsadern in die Innenstadt. Allerdings sind sie vor allem zur Rush Hour überlastet.

Parkhäuser gibt es in der ganzen Innenstadt. Diese sind auch oft überfüllt und recht teuer. Günstigere Parkgelegenheiten gibt es in Köln-Deutz an der Messe (rechtsrheinisch) oder auch an der Universität. Allerdings ist es auch hier schwierig, einen freien Parkplatz zu ergattern.

Insgesamt gilt zumindest tagsüber: Lieber außerhalb parken und per Bus und Bahn in die Stadt fahren.

Es gibt "Park and Ride"-Plätze von wo aus man die Bahn nehmen kann, z.B. in Hürth (Luxemburger Str.), Köln-Junkersdorf (Aachener Str./ Stadion), Köln-Rodenkirchen (Militärring/ Rheinuferstr). Wo Bus und Bahn fahren und wie man mit dem Auto an einen guten Punkt zum Umsteigen kommt, kann man bei der KVB AG erfahren.

Seit Januar 2008 sind in der Innenstadt Umweltzonen eingerichtet. Seit 1.7.2014 darf nur noch mit grüner Plakette eingefahren werden. Weitere Infos, auch zum Erwerb der Feinstaubticker, siehe Kölner Umweltzone

Mit dem Schiff

Die Anlegestellen der Rheinschifffahrtsgesellschaften sind direkt im Zugangsbereich der Innenstadt am Rhein gelegen. Sie befahren den gesamten Rhein, man kann aber auch kürzere Fahrten buchen, z.B. von Bonn.

Eine Personenfähre von der Altstadt nach Deutz gibt es in Domnähe und an der Messe/ Rheinpark. Außerdem gibt es im Kölner Norden im Stadtteil Langel (Merkenich) eine weitere Fähre für Personen und Autos. Sie fährt täglich von Langel über den Rhein nach Leverkusen-Hitdorf.

 

Mit dem Fahrrad

 
  • Rhein-Radweg, im Rheinland auf beiden Seiten des Rheins als "Erlebnisweg Rheinschiene" ausgeschildert. Der Rheinradweg ist die Hauptachse des überregionalen Radtourismus.
  • Erlebnisroute Rhein-Erft – Die 92 km lange Radroute führt entlang der Bahnlinie von Aachen nach Köln. Achtung: Die Strecke ist kein Bahntrassenradweg, sondern begleitet auf Feldwegen und Nebenstraßen die Bahnstrecke. Routeninfos sind auf den Seiten des VCD Kreisverbandes Aachen-Düren zu finden.

 

Zu Fuß

Mobilität


Öffentlicher Verkehr

 

Die "Stadtbahn" ist eine kombinierte U- und Straßenbahn. Im Innenstadtbereich verkehren die Stadtbahnen auf der Ost-West-Achse oberirdisch, von Nord nach Süd sowie auf den Ringen unterirdisch. Wichtige zentrale Verknüpfungspunkte sind die Stationen Breslauer Platz/Hauptbahnhof und Dom/Hauptbahnhof, welche den Umstieg von den Fern- und Regionalzügen sowie den S-Bahnen zum Stadtbahnverkehr ermöglichen sowie die Stationen Neumarkt (Umstieg Nord-Süd / Ost-West) und Rudolfplatz (Umstieg Ringe / Ost-West). Im Rahmen des Vorlaufbetriebs der Nord-Süd-Stadtbahn ist an der Station Heumarkt bereits jetzt ein Umstieg im Richtung Hauptbahnhof möglich.

Mit den Kölner Stadtbahnen ist auch das Umland erreichbar. So gelangt man mit der Linie 1 bis in die Bergisch-Gladbacher Stadtteile Refrath und Bensberg.( Bensberg - Refrath - Kalk - Deutz - Neumarkt - Rudolfplatz - Braunsfeld - Junkersdorf - Weiden). Die Linie 4 führt bis an die Kölner Stadtgrenze zu Leverkusen-Schlebusch. Die Linie 7 benutzt die Gleise der ehemaligen Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn (KFBE) und führt bis in den Vorort Frechen.(Zündorf - Porz - Poll - Deutz - Neumarkt - Rudolfplatz - Lindenthal - Marsdorf - Frechen ). Die mit Abstand längsten Stadtbahnlinien der KVB, die Linien 16 und 18, führen auf zwei unterschiedlichen Strecken bis in die ehemalige Bundeshauptstadt Schnellverkehrsplänen.

Während des Tages von ca. 5–20 Uhr verkehren sie auf den meisten Linien im 10-Minuten-Takt, bis etwa 23 Uhr im 15-Minuten-Takt und von etwa 23 Uhr bis kurz nach 1 Uhr im 30-Minuten-Takt. Detaillierte Infos im Liniennetzplan Köln (PDF). Am Wochenende fahren die Bahnen bis 1 Uhr im 15-Minuten-Takt, danach alle 30 Minuten.

Aufgrund der hohen Streckenbelastung im Innenstadttunnel zwischen den Stationen Appellhofplatz und Poststraße kommt es häufiger zu kleineren Staus, die Streckengeschwindigkeit der Bahnen ist hier sehr gering. Abhilfe wird der Tunnel der Nord-Süd-Stadtbahn schaffen, welcher im Vorlaufbetriebs derzeit von Norden aus bis zur Station Heumarkt sowie von Süden her bis zu Haltestelle Severinstraße befahren wird. Da die Einsturzgrube des Kölner Stadtarchivs die Bauarbeiten zwischen Heumarkt und Severinstraße weiter verzögert, wird die vollständige Eröffnung der Strecke wird erst in einigen Jahren möglich sein.

Weil die ganze Innenstadt auf römischer Bausubstanz steht, war der U-Bahn-Bau in Köln schwieriger als in anderen Städten. Am U-Bahn-Bau wurde von vielen kritisiert, dass auf die römischen Relikte zu wenige Rücksicht genommen werde.

Wichtig: Von der Benutzung von der Stadtbahn (v.a. Linie 1) ist abzuraten, wenn der 1.FC Köln spielt, da die Bahnen hoffnungslos überfüllt sind. Obwohl an Spieltagen ab Neumarkt Sonderbahnen eingesetzt werden, ist auch der Andrang auf die normalen Bahnen sehr groß.

Buslinien ergänzen den Straßenbahnverkehr. Sie fahren sowohl in der Innenstadt, vor allem aber in den Vororten. Einige wichtige Buslinien haben einen ähnlichen Fahrplantakt wie die Bahnen, viele verkehren jedoch seltener, also auch an Werktagen nur im 20 bis 30-Minuten-Takt.

Einige überregionale Buslinien verbinden Köln u.a. mit Solingen (Linie 250, ab Busbahnhof am Breslauer Platz), Remscheid und Wermelskirchen (Linie 260, ab Busbahnhof), Odenthal und Bergisch Gladbach (Linie 434, ab Mülheim Wiener Platz), Hürth (Linie 978, ab Busbahnhof), Bergisch Gladbach-Bensberg (SB 40, ab Busbahnhof) und Bonn (SB 60, ab Köln/Bonn Flughafen).

Tickets des KVB

 

Der rechts abgebildete Automat ist typisch, es gibt jedoch auch Varianten davon. Um zu bezahlen sind Münzen optimal, da die Automaten keine Geldscheine annehmen. Wer dennoch mit Geldscheinen bezahlen möchte / muss, sollte auf die Ticketautomaten der Deutschen Bahn zurückgreifen, an welchen man auch KVB-Tickets kaufen kann (Bedienfeld -> VRS). Kartenbezahlung ist nur mit EC-Karte möglich, alternativ mit Geldkartenfunktion.

Die Automaten innerhalb der Stadtbahnen und Busse, nicht aber der S-Bahnen und Regionalbahnen, sind ähnlicher Bauart, akzeptieren jedoch nicht EC-Cash. Um die Verwirrung weiterzutreiben, gibt es einige Automaten, die keine EC-Karte, sondern nur Geldkarte bedienen. Der erste Streifen einer Streifenkarte muss innerhalb der Stadtbahn oder des Busses entwertet werden. Bei der S-Bahn und Regionalbahn muss die Entwertung vor Antritt der Fahrt vor oder auf dem Bahnsteig gemacht werden. Normale Einzeltickets und Tagestickets sind jedoch beim Kauf bereits entwertet.

Es gibt auch die Möglichkeit, sich Fahrkarten online zu kaufen oder per SMS senden zu lassen.

Ausbau der Stadtbahn Die Nord-Süd-Stadtbahn wurde 1992 beschlossen und ist seit 2004 im Bau. Die Strecke unter der Altstadt sollte 2011 in Betrieb gehen, wird aber durchgehend frühestens erst 2019 fertig, weil am 3. März 2009 das Historische Archiv der Stadt Köln und zwei angrenzende Gebäude in den Krater der Baugrube stürzten und 2 Menschen uns Leben kamen.  

Fahrpreise

Für eine beliebige Fahrt innerhalb des Kölner Stadtgebiets benötigt man ein City-Ticket der Stufe 1b.

  • Ein Einzelfahrschein kostet 2,80 €, Kinder: 1,60 €
  • Tagesticket für eine Person 8,30 €
  • Ein Wochenticket (Mo.-So.) kostet: 24,- €.

Weitere Ticket-Optionen:

  • Tagesticket 5 Personen. Es kostet 12,50 € und gilt für bis zu fünf Personen für einen Tag in Köln. Montags bis freitags gilt die Karte ab 9:00 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag, an Wochenenden und Feiertagen kann man ganztägig fahren.
  • Kurzstreckentarif (Einstiegsstelle 4 Haltestellen): 1,90 € (Stand: 01.01.2015).
  • Mehr Infos bei der KVB oder in deren Kundencentern (z.B. Neumarkt, Dom/ Hauptbahnhof oder Ebertplatz)

Infos zu Fahrten über das Stadtgebiet hinaus gibt es beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg oder in den Schnellverkehrsplänen. Außerdem gibt es für Touristen auch einen extra Schienennetzplan mit Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten (auch Englisch und Französisch): Fahrradmitnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln Zur Reiseplanung innerhalb der Stadt mit dem Smartphone eignet sich die App der Deutschen Bahn; sie kennt auch den Busverkehr. Etwas detailreicher und gut zu bedienen ist die App des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg VRS. Beide Apps gibt es für iOS (also iPhone, iPad & Co.) und Android.

Bimmelbahn Schoko- und Zoo-Express

Von der Burgmauer am Dom fahren jeweils alle 30 Minuten 2 Bimmelbahnlinien zum Schokoladenmuseum und zum Zoo. Die einfache Fahrt kostet: 3,50 €, für Kinder: 2,- €, die Hin- und Rückfahrt: 6,- €, für Kinder 3,50 €.

 

Fahrrad

Das Fahrrad ist von den Einwohnern der Stadt ein häufig genutztes Verkehrsmittel. An den meisten Hauptverkehrsstraßen gibt es Radwege, die im Vergleich zu anderen Städten relativ schmal sind. Besuchern der Stadt ist die Nutzung des Rades besonders bei schönem Wetter als Alternative zu Bus & Bahn zu empfehlen, insbesondere entlang beider Rheinufer.

Für die Fahrradmitnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine zusätzliche Fahrkarte gelöst werden. Die Fahrradmitnahme zu Stoßzeiten ist nicht ratsam.

Köln hat ein gutes Netz von nextbike-Fahrrädern, die man spontan anmieten und an beliebigen Stellen innerhalb des definierten Stadtgebiets abstellen kann. Der führende Anbieter ist die Deutsche Bahn mit Call a Bike. Jede halbe Stunde kostet 1,- €, die Tagesgebühr beträgt 15 €. Zusätzlich kommt eine Jahresgebühr von 3,- € hinzu. Call a Bike-Mitglieder aus anderen Städten können die Räder auch in Köln anmieten. Im Winter steht dieser Dienst nicht zur Verfügung.

Günstiger ist der Anbieter nextbike. Hier kosten 30 Minuten jeweils 1,- € oder 24-Stunden 9,- €. Bei der kostenlosen Registrierung muss ein Startguthaben von 9 € angelegt werden.

 

Parken

Köln ist sehr beengt und Parkplätze in der Innenstadt sind rar. An der Straße kosten 20 Minuten Parkzeit 1,- €, in den Parkhäusern kostet die Stunde 1,70 € − 2,40 €. In den Stadtteilen außerhalb der City werden an der Straße 50 Cent pro halbe Stunde fällig. 15,6 Mill. Euro nahm die Stadtkasse 2013 von Falschparkern ein, 13.284 Autos wurden abgeschleppt.

 

Car Sharing

 

In Köln gibt es ein gut ausgestattetes Netz von Autovermietungen, die nach dem Car Sharing-Prinzip arbeiten, also anders als konventionelle Autovermietungen. Bei Cambio und Flinkster sucht man, um ein Auto anzumieten, bestimmte, über die Stadt verstreute Stationen auf, muss den Wagen in der Regel dort auch wieder zurückbringen. Die modernste Car Sharing-Variante führten Daimler mit Car2Go und BMW mit Drive Now im Jahr 2012 ein. Diese speziell gekennzeichneten Fahrzeuge findet man quer über die Stadt verstreut und kann sie spontan anmieten und an beliebiger Stelle innerhalb der definierten Stadtgebiets abstellen. Bei den beiden Anbietern betrifft das weite Teile des linksrheinischen Gebiets, jedoch rechtsrheinisch nur den Stadtteil Deutz. Am Flughafen finden sich bislang solchen Fahrzeuge noch nicht. Das Verfahren rechnet sich bei kurzen Strecken besser als bei längeren. Beispiel: Wer sich nach dem Kino oder dem Club nachts, wenn die nächste Bahn erst in 30 Minuten kommt, überlegt, den Car2Go-Smart oder den Drive Now-Mini direkt vor ihm auf der Straße anzumieten, um in 10 Minuten nach Hause oder zum Hotel zu fahren, zahlt für die 10 Minuten Fahrt ca. 3 €. Auch Mitglieder der Dienste aus anderen Städten können die Kölner Car Sharing-Angebote nutzen.

 

Hohenzollernbrücke

 

Die Hohenzollernbrücke ist eine Eisenbahnbrücke über den Rhein vom Hauptbahnhof zum Bahnhof Deutz. Zwischen 1907 und 1911 erbaut war sie mit 4 Gleisen und einer Straßenbrücke mit Straßenbahngleisen ausgestattet. 1945 wurde sie zerstört und 1952 zunächst mit 2 Gleisen wiederaufgebaut. 1959 und 1987 wurde sie um jeweils 2 Gleise erweitert. Vom südlichen Brückenteil für den Straßenverkehr sind nur die Brückenköpfe mit den Reiterstandbildern übrig geblieben. Die heutige Brücke hat einen Fuß- und Radweg. Auf der südlichen Seite hängen die Gitter voll mit Liebesschlössern. Häufig sind es mit Namen versehene Vorhängeschlösser, die zum Zeichen der Verbundenheit an das Gitter gehängt werden, der Schlüssel wird dann in den Rhein geworfen. Auf der Deutzer Seite beginnt nördlich der Brücke der Rheinpark mit dem Tanzbrunnen.

Auf der Deutzer Seite unterhält der Deutsche Alpenverein seit 1998 eine Kletteranlage mit rund 850 Quadratmetern Fläche.

Siehe auch Artikel 50° 56' 29" N 6° 57' 29" O; hier sind auch die Brücken aufgeführt, die nicht zum Stadtbezirk Innenstadt gehören.

Sehenswürdigkeiten


Kirchen

Kölner Dom. Öffnungszeiten täglich von 6 bis 19.30 Uhr, von Mai bis Oktober bis 21 Uhr. Während der Gottesdienste ist eine Besichtigung nicht möglich. Domführungen: 45 Minuten Dauer. Beginn Mo. – Fr. 11.00, 12.30, 14.00 und 15.30 Uhr, Sonn- und kirchliche Feiertage: 14.00 und 15.30 Uhr, Treffpunkt: Hauptportal, innen. Führungen 7,– € (Kinder 5,– €), Eintritt in die Kirche frei. 50° 56\' 30" N 6° 57\' 31" O .
Turmbesteigung: Gegen 4,– € Eintritt (ermäßigt 2,- €, Familien 8,– €) kann der Südturm des Doms bestiegen werden. Von der auf ca. 100 m Höhe gelegenen Aussichtsplattform hat man einen schönen Rundblick über die Stadt. Öffnungszeiten des Südturms: Januar – Febr.: 9–16 Uhr; März–April: 9 – 17 Uhr; Mai–September: 9 – 18 Uhr; Oktober: 9 – 17 Uhr; Nov.–Dez.: 9–16 Uhr; An Karfreitag ist der Turm geschlossen (Stand 02/2015).

Domschatzkammer. Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr. Öffentliche Führungen: Donnerstags 15:00 Uhr. Eintritt: 6,– €, ermäßigt: 3,- €, Familien: 12,– €.. In den historischen Kellergewölben des 13. Jahrhunderts an der Nordseite des Domes sind kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder sowie Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen und fränkische Grabfunde zu sehen.

Einen besonders schönen Anblick des Domes und der Kölner Altstadt hat man (gerade in den Abendstunden) von der anderen Rheinseite (z. B. von der frei zugänglichen Plattform am östlichen Brückenkopf der Hohenzollernbrücke).

Romanische Kirchen

Innerhalb der ehemaligen mittelalterlichen Stadtmauern stehen noch heute die 12 großen romanischen Kirchen. Sie zeugen davon, dass Köln sehr gläubig und reich war. In den Kölner Stadtteilen gibt es noch weitere 13 kleine Romanische Kirchen, wie z.B. Alt St. Heribert in Köln-Deutz am Rheinufer, Alt St. Stephan in Köln-Lindenthal und Alt St. Maternus in Köln-Rodenkirchen am Rheinufer.

Groß St. Martin, Am Groß St. Martin, oberhalb Fischmarkt , St. Gereon St. Pantaleon , St. Maria im Kapitol

Weitere romanische Kirchen – Baudaten, Baugeschichte und Ausstattung der romanischen Kirchen in Köln: Förderverein Romanische Kirchen Köln. Die romanischen Kirchen in Köln bieten ein einmaliges Ambiente für ein Musikfest, das alle Sinne gleichermaßen anspricht. Die offene Form der "musikalischen Wanderung" oder der langen "Romanischen Nacht" ist bewusst als Alternative zum philharmonischen Konzertbetrieb angelegt. Das Programm ist in der Regel fern vom Mainstream-Denken, aber auf sehr hohem Niveau. Mehr Informationen zum Romanischen Sommer.

Bauwerke

Altes Rathaus und Praetorium

Altes Rathaus. Typischer Renaissancebau ist die sogenannte "Laube" erbaut 1569-73 . Erhalten sind noch der Hansasaal um 1330 entstanden, der 61 m hohe spätgotischen Turm erbaut von 1407-14, und der Löwenhof von 1540/41. Die im 2. Weltkrieg zerstörten Teile wurden teilweise wieder aufgebaut und durch moderne Trakte erweitert.

Praetorium, unter dem "Spanischen Bau" der nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Eintritt: 3,50 €, Kombiticket mit Römisch-Germanisches Museum: 10,- €, ermäßigt: 5,50 €. Die Reste des römischer Stadthalterpalast aus dem 1. bis 4. Jahrhunderts sind unter dem Spanischen Bau zu besichtigen. Von dort kommt man auch in den römischen Abwasserkanal

Um und auf dem Rathausplatz ist die Archäologische Zone, 10.000 m² großes Ausgrabungsareal, entstanden, auf dem eine großes Jüdisches Museum gebaut werden soll. Hier stand eines der bedeutendsten jüdischen Stadtquartiere Europas.

Vor dem Rathaus befindet sich das rituelle jüdische Tauchbad (Mikwe) aus dem 12. Jahrhundert mit dem 20 m tiefen Schacht, in dem die Tauchbäder bei „lebendigem Wasser“ des Grundwasserstromes des Rheins vorgenommen wurden. · Zur Zeit geschlossen wegen der Ausgrabungen.

Gürzenich

Gürzenich, Martinstraße 29-37. Das gotische Fest- und Tanzhaus nahe dem Heumarkt wurde von der Bürgerschaft 1441-47 erbaut. Im Mittelalter wurden hier Kaiser und Könige empfangen. Bis ins 19. Jahrh. wurde es vorwiegend als Kaufhaus genutzt. Im 1952-55 wiederhergestellten Saalbau finden heute Bälle, Konzerte und Karnevalsveranstaltungen statt.

Die angrenzende Kirchenruine Alt St. Alban ist Mahn- und Gedenkstätte für die Toten der beiden Weltkriege mit der Steinfigur Die trauernden Eltern von Käthe Kollwitz. Die im 2. Weltkrieg zerstörte Kirche wurde nicht wieder aufgebaut, lediglich die Mauern wurden gesichert. Durch die Eisentüren kann man hineinschauen. Vom Treppenhaus des Gürzenich und vom Wallraf-Richartz-Museum blickt man ebenfalls direkt in den offenen Raum der Kirche hinein.

Patrizierhaus

Overstolzenhaus, Rheingasse 8. Romanisches Patrizierhaus aus dem 13. Jahrhundert mit monumentaler Fassade und Treppengiebel. Innen ist es mit gotischen Wandgemälden ausgestattet. Es war lange Zeit Sitz der Kölner Börse. Heute wird das Haus durch die Kunsthochschule für Medien genutzt.

Die Veedel (Stadtviertel)

Der Kölner lebt nicht in einem der 86 "offiziellen" Stadtteilen Kölns, sondern ist mit seinem Veedel verbunden. Die Altstadt-Nord besteht unter anderem aus den Veedeln Altstadt (Martinsviertel), Friesenviertel, Eigelstein und Kunibertsviertel.

Für den Kölner und auch für die Touristen ist das Martinsviertel um die Kirche Groß St. Martin zwischen Heumarkt, Alter Markt und dem heutigen Rhein die Altstadt, auch wenn offiziell der gesamte Bereich innerhalb der Ringe als Altstadt-Nord und Alstadt-Süd geführt wird. Außerhalb der Ringe schließen sich die Stadtteile Neustadt-Nord und Neustadt-Süd an, während Deutz auf der Schäl Sick, der falschen Seite des Rheins liegt.

Martinsviertel (Altstadt)

Das Rheinviertel um St. Martin war bis zum 10. Jahrhundert eine Insel. Erst durch die Zuschüttung eines toten Rheinarmes entstand mit dem Alter Markt und dem Heumarkt eine direkte Verbindung zur damaligen Altstadt.

Bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts verelendete dieser Kernbezirk der Stadt immer stärker. Die Bausubstanz und die hygienischen Bedingungen der kleinen und engen Häuser verschlechterte sich dramatisch. Zur Amtszeit des Oberbürgermeisters Konrad Adenauers entstanden Pläne zur Sanierung, die erst 1935 von den Nationalsozialisten ausgeführt wurden. Durch die Entkernung und die Zusammenlegung benachbarter Häuser, durch zahlreiche Neubauten nach historischem Vorbild und die gleichzeitige Beibehaltung der historischen Straßenzüge wurde eine "mustergültige" Altstadt aufgebaut, die an ein idealtypisches "deutsches" Mittelalter erinnern sollte. Die im Krieg stark zerstörten Häuser wurden nach dem Krieg weitgehendst nach den Vorstellungen der 30er Jahre wiederaufgebaut. Dadurch konnte das Martinsviertel und das Rheinpanorama seine typisch mittelalterliche Erscheinung bewahren.

Tagsüber ist im Martinsviertel viel internationaler Rummel zwischen den hübschen bunten Häusern mit den schmalen Giebeln und hohen Dächern. Man hört tagsüber nur vereinzelt kölsche Töne. Die Altstadt ist gar kein Veedel, behaupten manche, eher ein touristischer Magnet als ein Wohnort. Doch abends, wenn die Touristenbusse wieder abfahren sind, werden die Kölner wieder sichtbar und es stehen wieder die „jote Fründe zesamme“.

City und Friesenviertel

Die Einkaufsstraßen der City befinden sich westlich des Gürzenich und des Rathauses. Weiter westlich bis zum Ring befindet sich das belebte Friesenviertel mit vielen kleineren Geschäften.

Eigelstein

Der Straßenzug Eigelstein war Teil der römischen Heerstraße, die nach Xanten führte. Als Teil der nördlichen Stadtmauer baute man im Mittelalter (1228 - 1260) die mächtige Eigelsteintorburg . In einer Nische der Burg wacht seit über hundert Jahren der „Kölsche Boor”. In der Fußgängerzone des „Eijelsteinsveedel“ (Eigelsteinviertel) locken in der Freiluftsaison rund um die Torburg und in Richtung Ebertplatz Cafés und Restaurants zum Verweilen.

Südstadt

Die Südstadt reicht vom Severinsviertel bis in die südlich Neustadt hinein.

Severinsviertel

Benannt ist die Südstadt nach einem Heiligen, dem Bischof Severin. Auf Kölsch heißt sie „Vringsveedel“. Aus dem ehemaligem linken Biotop Südstadt rund um den Chlodwigplatz ist das Severinsviertel zu einem eher unpolitischen, aber noch immer beliebten Ausgeh- und Lebensrevier mutiert. Die Severinstraße selbst, das geschäftliche Zentrum des Viertels, folgt einem dänisch/holländischen Verkehrskonzept, bei dem die Abgrenzungen zwischen Bürgersteigen und Fahrbahn wegfallen. Die Autos (und Fahrräder) dürfen nur maximal 20 km/h schnell fahren. Am nördlichen Ende der Severinstraße Richtung Stadtzentrum gehend kommt man an einer Großbaustelle vorbei, der Baugrube des eingestürzten Historischen Archivs der Stadt Köln.

Rheinauhafen

Das architektonisch interessantes Neubauviertel am ehemaligen Rheinauhafen liegt südlich der Stadtmitte. Hier liegen u. a. das Schokoladenmuseum sowie das Sport- und Olympiamuseum. 2010 stand das Viertel kurz vor der Vollendung. Nicht schön, aber imponierend sind die besonders weit ausladenden "Kranhäuser". Die Uferpromenade wurde bis zur südlichen Eisenbahnbrücke neu gestaltet. Gegenüber dem Schokoladenmuseum befindet sich das kleine Senfmuseum, eigentlich ist es nur ein Laden mit einer historischen Senfmühle, zu dem man freien Zugang hat und in dem man über dieses Gewürz ausführlich und kompetent informiert wird. Es gibt zudem etwa stündlich kostenpflichtige Führungen (€3). Die angebotenen Produkte sind qualitativ hochwertig und dürfen gekostet werden.

Bayenturm, südliche Stadtbefestigung im Mittelalter zum Rhein. Mo - Fr 14 - 17 Uhr,. Seit dem Jahre 1990 beherbergt der Turm eine umfangreiche Bibliothek zur Frauengeschichte, Kunstausstellungen usw. Der Verein Frauenmuseum - Kunst, Kultur, Forschung e.V ist der Träger. Bitte anmelden.

Hafenamt, nördlich des Bayenturms

Ring und Grüngürtel

An den halbkreisförmigen Ringstraßen vom Theodor-Heuss-Ring bis Ubierring befand sich die Stadtmauer mit 12 Toren, die die mittelalterliche Stadt (Altstadt) umschloss. Ab 1881 erfolgte der Abriss und es entstand eine repräsentative Ringstraße zum Flanieren nach Wiener und Pariser Vorbild. Die Häuser am Ring wurden hochherrschaftlich ausstraffiert, außerhalb des alten Mauerrings entstanden gutbürgerliche Wohnviertel.

In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich der westliche Abschnitt (Innenstadtring) zur Geschäfts- und Vergnügungsmeile. Zwischen Hohenzollernring und Habsburgerring steht auf dem Rudolfplatz die mittelalterliche Hahnentorburg.

Belgisches Viertel

Westlich des Hohenzollernring bis zum Inneren Grüngürtel liegt das gehobene Wohnviertel mit hübschen Jugendstilfassaden, Gallerien und Kneipen.

Kwartier Lateng

Quirliges Studentenviertel rund um die Zülpicher Straße. An Wochenenden ist hier mehr los als in den meisten anderen Vierteln der Stadt.

Klettenberg

Dieser um 1900 auf dem Reißbrett entstandene Stadtteil besteht im Wesentlichen aus vierstöckigen Häusern, gebaut um 1904. Der Stadtteil war praktisch im 2. Weltkrieg unzerstört, die Bausubstanz ist gut erhalten. Einige Häuser im Stil der Bauhausarchitektur sind nach Erweiterung des Viertels später entstanden. Der Bedarf für den Stadtteil entstand durch die stetig wachsende Zahl von Beamten, die im Zentrum keine Wohnungen mehr fanden. Beim Bau von Klettenberg wurde diesen Menschen versprochen, eine Straßenbahnanbindung zu bekommen, die sie trockenen Fußes aus der Innenstadt in ihr Wohngebiet transportiert. Diese Linie existiert als überirdische U-Bahnlinie 18 heute noch, fährt entlang der Luxemburger Straße bis zum Klettenbergpark mit seinem kleinen See, wo der Stadtteil endet. Die Straßen verlaufen in etwa parallel, nur die Siebengebirgsallee quert das Viertel - eine Hommage an den Broadway in New York City. Unter der Luxemburger Straße verläuft der einzige natürliche Bach, von dem jedoch nichts mehr zu sehen ist: der w:Duffesbach.

Im Zentrum Klettenbergs befindet sich die Bäckerei Merscher (Nonnenstromstraße Ecke Siebengebirgsallee), die für ihre Sauerteig-Roggenbrote bekannt ist. Die ehemalige Szenekneipe Petersberger Hof (Ecke Petersbergstraße und Siebengebirgsallee) wird heute vorwiegend von Nicht-Kölnern besucht, gehört im Karneval jedoch zu den wichtigsten Kneipen der Stadt. Zu den besten Metzgern zählt, am östlichen Rand von Klettenberg, dem Gottesweg, die Firma Odenkirchen mit teilweise Öko-zertifizierten Produkten.

Klettenberg lässt sich innerhalb von einer halben Stunde erwandern. Interessant ist der nordwestlich angrenzende Beethovenpark (von Konrad Adenauer initiiert) und nördlich das Studentenviertel Sülz. In Sülz befinden sich wesentlich mehr Geschäfte als im ruhigen Wohnviertel Klettenberg. Siehe 50° 56\' 27" N 6° 57\' 32" O.

Sülz

Sülz gilt als das Viertel der jungen Familien in der Stadt. Es grenzt an die Universität an und wird südlich von der Luxemburger Straße von Klettenberg abgegrenzt.

Deutz

Der rechts des Rheins gelegene zentrale Stadtteil mit dem ehemaligen römischen Kastell Divitia wird auch als Schäl Sick (falsche Seite) bezeichnet. Hier liegt die Kölner Messe und der weitläufige Rheinpark nördlich der Hohenzollenbrücke. Man hat vom Rheinufer einen wunderbaren Blick auf die Kölner Altstadt. Zwischen Hohenzollenbrücke und Deutzer Brücke wird das Ufer neu gestaltet. Der Rheinboulevard wird als 516 m breite Freitreppenanlage mit Stufen zum Sitzen und zum Gehen bis Ende 2015 umgebaut.

KölnTriangle. Öffnungszeiten der Aussichtsplattform: 1.Mai – 30. September: Mo – Fr :11–22 Uhr; Sa., So. und Feiertage 10–22 Uhr; 1. Oktober – 30. April: Mo – Fr: 12 – 18 Uhr; Sa., So. und Feiertage 10–18 Uhr. Bei Gewitter und Sturm aus Sicherheitsgründen geschlossen.. Auffahrt: 3 €, Kinder bis 12 J.: frei. Man hat einen fantastischen Rundblick von der Panoramaplattform des LVR Turms auf die Innenstadt. Die nächste Haltestelle ist \'Köln-Messe/Deutz\' mit der Deutschen Bahn bzw. \'Bf Deutz/Messe\' mit der KVB. Schöner ist es jedoch vom Hauptbahnhof aus zu Fuß über die Hohenzollernbrücke den Rhein zu überqueren, man braucht weniger als zehn Minuten. Der Turm ist nicht zu übersehen( neben dem Hyatt). Die Auffahrt zur Plattform erfolgt mit einem schnellen Aufzug. Oben legt man die letzten Höhenmeter bis zum Dach über Treppen zurück.

Der Bau des KölnTriangle 2004 bis 2006 war nicht unumstritten, das Hochhaus sollte nur das erste von einer Reihe von Hochhäusern auf der rechten Rheinseite sein. Aus diesem Grund war der Kölner Dom von 2004 bis 2006 auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes. Nachdem die Hochhausplanung der Stadt Köln 2006 verworfen worden war, wurde der Dom von der Roten Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen.

Stadtmauern und Torburgen

Römerzeit

Um 50 bis 70 n. Chr. entstand eine 4 km lange und 7,7 m hohe Stadtmauer mit 9 Toren und 22 Türmen. Von ihnensind einige wenige Zeugnisse noch heute erhalten, Z.B. das Nordtor beim Dom, der Römerturm, der Helenenturm und das Ubiermonument (Hafenturm).

Mittelalter

1180 wurde die 7,5 km lange mittelalterliche Stadtmauer mit 12 Torburgen und 52 Wehrtürmen halbkreisförmig errichtet. Die Stadtmauer verlief entlang der heutigen Ringe. Nach dem Schleifen der Mauer wurde auf der Außenseite ein langer Pracht-Boulevards mit repräsentativen Häusern um die Altstadt gelegt . Von den 12 Torburgen sind noch folgende erhalten:

  • Bayenturm − nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebauter Wehrturm am Rheinufer

Museen

Römisch-Germanisches Museum, Roncalliplatz 4, Tel.: 49(0)221-221/2 44 38 und 221/2 45 90, E-Mail: roemisch-germanisches-museum@stadt-koeln.. Geöffnet: Di-So: 10 - 17 Uhr, 1. Do. im Monat: 10 - 22 Uhr. Eintritt: 9,- €, erm.: 5,- €.
Archäologischen Exponate aus der Kölner Geschichte. Ein schönes römisches Mosaik aus der Zeit 220 n. Chr. kann man besonders abends gut von Außen betrachten da es angestrahlt wird. Es zeigt Szenen aus der Welt des Dionysos.

  • 50° 56\' 27" N 6° 57\' 37" O unter und auf dem Rathausplatz − An den Originalstandorten treffen die Besucher auf Monumente aus zwei Jahrtausenden. Von den gewaltigen Ruinen des römischen Statthalterpalastes bis zu den fragilen Resten eines der bedeutendsten jüdischen Stadtquartiere Europas wird in dem Ausgrabungsprojekt Kölner Stadtgeschichte präsentiert.

Museum Ludwig, Hein­rich-Böll-Platz. Eintritt: 11,- €, er­mäßigt 7,50 €, Fam­i­lien 22,- €, Kin­der un­ter 18 Jahre: frei in die ständige Samm­lung, Grup­pen 9,- € pro Per­s. 14.3. - 5.7.2015 (Sig­mar Polke-Ret­ro­spek­tive & Samm­lung): Erwach­sene: 14,- €, er­mäßigt: 9, €, Fam­i­lien: 28,- €..
Umfangreiche Sammlung zur Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart (bedeutende Werke des Expressionismus und der Pop Art; eine der bedeutendsten Picasso-Sammlungen; außerdem russische Avantgarde und Expressionismus; Gegenwartskunst). Regelmäßige Wechselausstellungen

Wallraf-Richartz-Museum, Tel.: 49 (0)221 221 211 19. Werke vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert.

Museum für Angewandte Kunst − MAKK, An der Rechtschule, beim Wallrafplatz, Tel.: 49 (0)221 - 221 267 14 (Kasse), 49 (0)221 - 221 238 60 (Sekretariat), Fax: 49 221 221 238 85, E-Mail: makk@stadt-koeln.de. Di. - So. 11-17 Uhr. Eintritt Ständige Sammlungen: 6,- €, erm,: 3,50, Kombiticket: 8 - 12 €, erm.: 3 - 9 €.
Sammlungen: Möbel und Raumkunst, Schmuck, Design, Keramik, Textil und Mode, Gemälde und Skulptur, Porzellan, Bildende Kunst des 20. Jahrhunderts, Glas, Metallkunst, Grafik und Plakat, Buchkunst. Die international renommierte Design-Sammlung gehört zu den qualitätvollsten und größten Kollektionen ihrer Art in Europa.

Museum für Ostasiatische Kunst, Universitätsstraße 100, Tel.: 0221-221-28608, E-Mail: mok@museenkoeln.de. Geöffnet: Di − So von 11 - 17 Uhr, 1. Donnerstag im Monat von 11 - 22 Uhr.. Eintritt Sammlung: 6,- €, ermäßigt: 3,50 €, während Sonderausstellungen: 9,50 €, ermäßigt 5,50 €. − Große Sammlung von Kunstwerken aus China, Japan und Korea.

Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33, Tel.: 0221 / 221 - 313 56. Geöffnet Di bis So 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, jeden 1. Do. bis 22 Uhr. Eintritt Dauerausstellung: 7,- €, ermäßigt: 4,50 €, nur Sonderausstellung: 8 €, ermäßigt: 6 €, Kombiticket: 10 € (bzw. 13 € mit Museum Schnüttgen), ermäßigt: 7 € (bzw. 10 €). Audioguide: 2,- €.
Die Abteilung "ZwischenWelten - Rituale" ist derzeit geschlossen (Stand Jan. 2015). Alle Preise der Dauerausstellung sind um 1 € reduziert.

Museum Schnütgen, Cäcilienstr. 29-33, Tel.: 0221 – 221-22 310. Mo: geschlossen, Di-So: 10-18 Uhr, Do: 10-20 Uhr. Eintritt: 6,- €, ermäßigt: 3,50 €.. überwiegend kirchliche und auch profane Schätze (ca. 8.–15. Jh.) in der ehemaligen Romanische Kirche St. Cäcilien. Zugang über den Neubau. Nicht überall barrierefrei.

Alle oben genannten (und weitere) Museen sind unter einer gemeinsamen Internetseite erreichbar: Museen Köln.
Die Kölner Museumsnacht findet jährlich Anfang November statt.

Imhoff-Stollwerk Schokoladenmuseum, Im Rheinauhafen, Tel.: 0221 – 931 888-0. Di. – Fr. von 10–18 Uhr, Sa./So./Feiertags von 11–19 Uhr. Eintritt: 9,- €, ermäßigt: 6,50 €, Familienkarte: 25,– €. Im Museum wird die Geschichte der Kakaobohne gezeigt und es gibt dort auch die industrielle Herstellung von Schokoladenprodukten zu sehen, die man direkt auch im Museeumsshop erwerben kann.

Deutsches Sport und Olympiamuseum, Im Zollhafen, Nähe Schokoladenmuseum, Tel.: 0221, E-Mail: info(at)sportmuseum.de. Eintritt 6 €. Trendsportarten,

NS-Dokumentationszentrum (Das Haus, das früher als Zentrale der Kölner Gestapo gedient hat, bietet im Rahmen der ausführlichen Ausstellung Medienstationen, Info-Tafeln und Ausstellungsstücke. Im Keller befindet sich das ehemalige Gestapogefängnis, komplett mit den verzweifelten Inschriften der Gefangenen .Es Gedenkstätte), Appellhofplatz 23–25, Tel.: 0221-2212-6332

Odysseum Köln. Eintritt: 16,- €, er­mäßigt 12.- €, Fam­i­lien 44,- €,.
Das Odysseum Abenteuermuseum bietet ein abwechslungsreiches Angebot an Stationen, die kleine und junge Forscher in ihren Bann ziehen. Temporäre Wechselausstellungen runden das Gesamtbild ab. Ab dem 03. Oktober 2014 ist eine weitere Attraktion zu sehen: Die Harry Potter: The Exhibition-Ausstellung. Oper Köln

Theater und Konzerthäuser

  • Das Große Schauspielhaus wird seit Juni 2012 saniert und ist geschlossen. Die Ersatzspielstätten sind das Depot 1 und 2 auf dem ehemaligen Carlswerk in Köln-Mühlheim.
  • Köln hat über 30 private Spielstätten der Theater-Szene Köln, wie z.B. die Kleinkunstbühne Senftöpfchen-Theater.
  • Der Gürzenich wird häufig als Konzerthaus genutzt. Das Gürzenich-Orchester spielt aber auch teilweise in der Philharmonie.

Philharmonie

Zwischen den Untergeschossen des Wallraf-Richartz-Museum und der Tiefgarage befindet sich im Keller die Philharmonie mit 2000 Besucherplätzen.

Oper Köln

Die Oper Köln wird seit Juni 2012 und noch bis mindestens Herbst 2016 saniert. Die neue Hauptspielstätte war von 2012 bis 2015 die »Oper am Dom«, dem Musicaldome. Bis 2017 soll nun das Staatenhaus am Rheinpark in Deutz Ersatzspielstätte sein.

Musical Dome

Der Musical Dome ist eine ursprünglich provisorisch errichtete Spielstätte für Musicals neben dem Hauptbahnhof direkt am Rhein. Von 2012 bis 2015 diente er auch als Ersatzspielstätte der Oper Köln. Das runde blaue Polyesterdach ist besonders des Nachts von der Deutzer Rheinseite ein leuchtender Punkt am Rheinufer.

Parks, Gärten und Naherholungsgebiete

Einer der größten Parks in Köln, der Rheinpark liegt rechtsrheinisch nördlich direkt im Anschluss der Messe. Dieser Park ist auch über eine Seilbahn über den Rhein erreichbar, die von Zoo und Flora aus startet. Sehr sehenswert ist auch die Flora, der Botanische Garten von Köln.

Rheinufer

Das Altstadt-Rheinufer (linksrheinisch), auch als Rheingarten bezeichnet, ist seit der Untertunnelung der Rheinuferstraße eine beliebte Flaniermeile. Die Verlängerung über den Rheinauhafen bis zur Südbrücke wurde 2010 fertiggestellt. Auch nach Norden besteht ein schöner Fuß- und Radweg direkt am Rheinufer.

Das Deutzer Ufer (rechtsrheinisch) zwischen der Eisenbahnbrücke und der Deutzer Brücke ist teilweise noch Baustelle, da es zu einem treppenartigen Promenadenufer umgebaut wird, welches schon teilweise eröffnet ist Lediglich die Hochwasserschutzmauer wird bestehen bleiben. Zur Zeit werden Reste des ehemaligen Römerkastells Divitia ausgegraben.

Rheinpark

  • Parkanlage − das ehemalige Bundesgartenschaugelände nördlich der Deutzer Brücke zwischen Rhein und Messe wird von den Kölnern gerne zur Naherholung genutzt. Mann findet hier weitläufige Wiesenflächen zum Picknicken sowie einen großen Kinderspielplatz. Auch eine kleine Parkeisenbahn verkehrt in der Anlage, Fahrpreis: 2,50 €. Im April stehen die Bäume in voller Blütenpracht.
    • Der Tanzbrunnen – ist ein Kultur- und Freizeitpark mit Open-Air-Bühne zwischen Messe und Rheinpark. Auf dem weitläufigen Areal locken in der Sommersaison verschiedene Märkte wie der Fischmarkt oder Blumen- und Gartenmarkt. • Veranstaltungskalender
    • Rheinterrassen − Ausflugsrestaurant über dem Zugang zum Rheinpark.
  • Rheinboulevard − Rheinpromenade zwischen Rheinpark und Pollerwiesen. Mit Verzögerung wird sie seit Herbst 2013 neu gestaltet und erhält eine große Wassertreppe zwischen Hohenzollern- und Deutzer Brücke.
  • Rheinseilbahn: Deutschlands älteste Seilbahn, die über einen Fluss führt, wurde in den 1950er Jahren erbaut. Sie verbindet Zoo und Flora mit dem rechtsrheinischen Rheinpark. Seit 1966 quert sie die Zoobrücke, die hier ebenfalls den Rhein überquert. Fahrbetrieb von Ende März bis Anfang Nov., täglich von 10 − 17:45 Uhr. Fahrpreis: 4,50 €, hin u. zurück: 6,50, Kinder: 2,50 € / 3,70 €.

Flora

  • Botanischer Garten Köln, neben dem Zoo (Anfahrt: Stadtbahn „Zoo/Flora“). Öffnungszeiten: Garten: 8 Uhr bis zum Eintritt der Dunkelheit, Gewächshäuser: von Oktober bis März 10–16 Uhr, von April bis September 10–18 Uhr. • Vom 24. Jan. bis zum 21. April 2014 läuft die jährliche Kamelienausstellung im und um das Subtropenhaus. Der Eintritt in die Flora ist frei. Ein Spaziergang ist unbedingt empfehlenswert. Heute werden hier 10.000 Pflanzenarten aus allen Vegetationszonen im Freiland und Gewächshäusern kultiviert. Zwischen 2011 und 2014 wurde das Veranstaltungshaus der Flora generalsaniert. Das Haus hat wieder das ursprüngliche Kuppeldach erhalten und wurde im Juni 2014 wiedereröffnet

Weitere Parks und Gärten

  • Im Süden und Westen der Stadt zwischen Miltärringstraße und Autobahn A4 liegt der lange Grüngürtel der zu ausgedehnten Spaziergängen oder auch Waldläufen einlädt.
  • Südlich der Autobahn A4 in Rodenkirchen liegen der kostenlose "Forstbotanische Garten" mit seinen fremdländischen Bäumen, der "Friedenswald" und der Finkens Garten.
  • Der Stadtwald in Junkersdorf zwischen Aachener Straße und Dürener Straße beheimatet sogar einen kleinen See, den Adenauerweiher.

Zoo

Kölner Zoo (Linie 18, Haltestelle: Zoo/ Flora), Riehler Straße 173, Tel.: 49 (0)221 567 99 100, E-Mail: INFOatKOELNERZOO.DE. 1860 gegründet, drittältester zoologische Garten in Deutschland. Er wurde noch 2004 zum schönsten Zoo Deutschlands gekürt

  • Besonders erwähnenswert: - Das URWALDHAUS für Menschenaffen (1985)(das Einzige seiner Art in Deutschland) - Zwei Anlagen für Großkatzen("Der REGENWALD") - Ein den Urwäldern Südostasiens gewidmetes TROPEN und VOGELHAUS - ELEFANTEN Park (größter seiner Art in Europa)- HIPPODROM (Flusspferde, Nilkrokodile, Antilopen).
  • Besondere Veranstaltungen des Kölners Zoos : Lange Zoo-Nacht-Zelten im Zoo- Nachtführungen im Sommer

Verschiedenes

  • Colonius – Der Kölner Fernmeldeturm im Westen der Stadt ist seit 1992 nicht mehr für Besucher zugänglich. Es findet sich kein Pächter für das Drehrestaurant im Turm. Der 1981 eröffnete Turm ist mit 266 m das höchste Bauwerk der Stadt.

Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


Stadtführungen

Finger weg von den teuren, geführten Stadt-Touren! Alles was man zu sehen bekommt, kann zumeist auch kostenlos besucht werden (wenn man irgendwie Eintritt zahlen muss, muss man den bei einer geführten Tour zusätzlich auch bezahlen!). Passen Sie auf, dass Sie nicht 20 Euro dafür bezahlen, dass Sie jemand eine Stunde auf der Domplatte mit Fakten über den Dom zuplaudert, die man im Inneren auch selber nachlesen kann! Bei den Stadtführern muss man sehr auf Aktualität achten. Man sollte die Touristeninformation direkt am Fuße der Domplatte besuchen. Dort gibt es einige kostenlose, neue und interessante Stadtführer. Haltestelle: Dom/ Hauptbahnhof.

Eine neue Alternative für lesefaule Individualisten: Einen akustischen Stadtführer durch Köln kann man auf den eigenen mp3-Player oder iPod herunterladen und losmarschieren. Ein anderer Audio-City Guide im MP3-Format zum Herunterladen ist der sogenannte "Stadtführer zum Hören", den es auch in englischer Sprache gibt.

Kölsches Feeling

Für das Kölsche Feeling sorgen die urigen und gemütlichen Kneipen rund um den Alter Markt und Heumarkt oder die großen Brauhäuser in der ganzen Altstadt. Dort wird Kölsch, das berühmte Kölner Bier, ausgeschenkt und rheinische, meist deftige Spezialitäten serviert (siehe auch Abschnitte Küche bzw. Die KölnBäder GmbH).

Karneval

  • Karnevalsauftakt am 11.11 um 11 Uhr 11 auf dem Heumarkt und in der Altstadt;
Die Veranstaltung auf dem Heumarkt mit den großen Stars der Kölner Karnevalsmusik beginnt ab 10 Uhr und ist meist bereits kurze Zeit später mit bis zu 70.000 Besuchern völlig überfüllt, sodass der ganze Platz von der Polizei abgeriegelt wird. Die Sanitäranlagen (insbesondere für Damen) sind dementsprechend hoffnungslos überlastet. Das offizielle Programm endet am späten Nachmittag, in der Altstadt wird aber weitergefeiert. Das Fernsehen / WDR überträgt live.
  • Weiberfastnacht am Donnerstag, 4. Februar 2016 – Auftakt des Kölner Straßenkarnevals mit der Schlüsselübergabe der Stadt an den Prinzen des Dreigestirns. In ganz Köln wird bis tief in die Nachtstunden auf den Straßen, in den Kneipen und Büros gefeiert. Zudem sollten sich an diesem Tag Krawattenträger vor Frauen mit Scheren in Acht nehmen. Die Geschäfte haben ab Mittag oder ganz geschlossen.
  • Der Geisterzug in Köln am Sonntag, 27. März 2016, ab 18 Uhr von der Malzmühle zum Heumarkt
  • Schull- und Veedelszöch am Tulpensonntag, den 7. Februar 2016 in der Innenstadt
  • Rosenmontagszug am Montag, 8. Februar 2016
  • Nubbelverbrennung am Veilchendienstag (9. Februar 2016) – Vor vielen Kölner Kneipen wird der Nubbel verbrannt. Die Strohpuppe muss als Sündenbock für alle während der Karnevalszeit begangenen Verfehlungen herhalten. In sämtlichen Kölner Veedeln muss der Nubbel büßen.

Kölner Lichter

Jährlich findet im Juli die Musik- und Feuerwerksveranstaltung Kölner Lichter statt. Die nächsten Termine: 16. Juli 2016 und 08. Juli 2017

Weihnachtsmärkte

  • Weihnachtsmarkt am Kölner Dom auf dem Roncalli Platz, über 100 kostenfreie Bühnenveranstaltungen unter dem Lichterzelt · U-Bahnhof: „Dom/Hbf.“.
  • Weihnachtmarkt Kölner Altstadt auf dem Alter Markt und Heumarkt · U-Bahnhöfe: „Rathaus“ und „Heumarkt“.
  • Markt der Engel auf dem Neumarkt · U-Bahnhof: „Neumarkt“.
  • Vringsadvent auf dem Chlodwigplatz mit der größten Feuerzangenbowle der Welt
  • Nikolausdorf − Weihnachtsmarkt auf dem Rudolfplatz
  • Weihnachten am Wasser − Hafen-Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum
  • Christmas Avenue − Schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt
  • Weihnachtsmarkt im Stadtgarten
  • Glühwein im Veedel − Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen

Baden

Wellness

  • Claudius Therme (am Rheinpark an der Rheinseilbahn. Der Bus 150 fährt vom Bahnhof Deutz/Messe zur Therme), Sachsenbergstr. 1. Therme, Sauna, Beauty & Wellness, Physiotherapie, Gastronomie
  • Die KölnBäder GmbH betreibt 13 Schwimmbäder mit unterschiedlichen Ausstattungen im Kölner Stadtgebiet, mit Eintrittpreisen ab 4 Euro für Erwachsene.

Nachtleben


Unterkunft


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Klarkommen


Touristinfo

Nachrichten

Im Radio

  • Öffentlich-Rechtlich: WDR 2 (Frequenz 100,4 oder 98,6), stündlich; Verkehrsnachrichten tagsüber halbstündlich, sonst stündlich
  • Privat: Radio Köln (Frequenz 107,1), tagsüber halbstündlich, sonst stündlich, Verkehrsnachrichten wie Nachrichten

Im Fernsehen

  • Öffentlich-Rechtlich: WDR: Aktuelle Stunde (ganz NRW) 18:50 Uhr, Lokalzeit aus Köln (Köln und Umgebung) 19:30 Uhr. Die Lokalzeit aus Köln ist nur in Köln und Umgebung zu empfangen.
  • Privat: Köln.tv: Rheinzeit (Köln und Umgebung) 18:00 Uhr.

Gottesdienste

Heilige Messen in katholischen Kirchen in der Nähe des Hauptbahnhofs:

  • Dom, Domkloster 3 (neben dem Hauptbahnhof). Kölner Dom So: 7:00 Uhr, 8:00 Uhr, 9:00 Uhr, 10:00 Uhr, 12:00 Uhr, 17:00 Uhr, 18:30 Uhr; Mo-Sa: 6:30 Uhr, 7:15 Uhr, 8:00 Uhr, 9:00 Uhr, 18:30 Uhr
  • St. Andreas, Komödienstr. 8. Sankt Andreas So: 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 18:00 Uhr; Mo-Fr: 12:05 Uhr; Sa: 9:00 Uhr, 17:00 Uhr
  • St. Mariä Himmelfahrt, Marzellenstr. 26. Sankt Mariä Himmelfahrt So: 11:00 Uhr; Mi, Do: 10:30 Uhr; Sa: 17:00 Uhr, 18:30 Uhr
  • Minoritenkirche, Kolpingplatz 5. So: 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 16:00 Uhr; Di-Fr: 9:00 Uhr

Gesund bleiben

Wellness und Erholung findet man in der Claudius-Therme, der Mauritius-Therme, dem recht neuen Neptunbad und den öffentlichen Badeanstalten Agrippabad und Müngersdorfer Stadion. Der um Köln angelegte Grüngürtel bietet ausgewiesene Joggingpfade.

Köln verfügt über zahlreiche Kliniken unterschiedlicher Größe, die das gesamte Stadtgebiet abdecken. Niedergelassenen Fachärzte aller Fachbereiche mit einem kassenärztlichen Notdienst sowie Apotheken mit einem Nachtdienst sind vorhanden.

Klima

Post und Telekommunikation

Alle vier deutschen Handy-Netze sind in Köln problemlos auch in der U-Bahn verfügbar. Internet-Cafés gibt es vor allem dort, wo auch sonst mehr los ist – also am ehesten in den oben beschriebenen Ausgeh-Vierteln.

WiFi

Hotspotareale auf Open Street Map (Seite der Stadt Köln)

Lernen

Arbeiten

Größter industrieller Arbeitgeber in Köln sind zweifelsohne die seit 1931 in Köln-Niehl fabrizierenden Ford-Werke. Größter institutioneller Arbeitgeber mit über 6.500 Beschäftigten ist das Klinikum der Universität zu Köln. Der WDR ist Europas größte Sendeanstalt und hat sein Hauptgebäude im Herzen der Stadt. Weiterer Baustein der Medienstadt Köln ist Deutschlands größter Privatsender RTL. Weitere privatwirtschaftliche Sender mit Sitz in Köln sind VOX, NTV und Terranova und natürlich mannigfaltige Unternehmen, die rund um das internationale TV-Zentrum Köln ihr Werk verrichten. Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeitswelt bildet die Versicherungsindustrie mit den urkölschen Versicherungen Agrippina und Colonia, die heute jedoch zu internationalen Versicherungskonzernen der Züricher-Gruppe bzw. der Axa gehören. Nach München ist Köln die zweite Macht im Lande mit ca. 60 Hauptverwaltungssitzen, angeführt von Gerling, DKV und Gothaer. Jeder zwölfte Arbeitnehmer der Versicherungswirtschaft in Deutschland arbeitet in Köln. Die Deutsche Lufthansa AG ist das einzige DAX-Unternehmen mit Hauptsitz in Köln und beschäftigt dort (inkl. Tochtergesellschaften) mehrere tausend Mitarbeiter.

Sicherheit

Einkaufen

Supermärkte haben häufig Montag bis Samstag von 8 bis 20 oder 22 Uhr geöffnet, in Einzelfällen auch länger.

Eine Kölner Besonderheit – die es vergleichbar in Deutschland eigentlich nur noch im Ruhrgebiet gibt – sind die Kioske ("Büdchen" genannt). Ein solcher Kiosk ist fast überall in Köln innerhalb von wenigen Minuten zu erreichen und bietet neben einer reichhaltigen Auswahl an Getränken meist auch das Wichtigste für den alltäglichen Bedarf (Hygieneartikel, kleine Auswahl an Lebensmitteln). Das Besondere ist, dass die Kioske in der Regel auch noch weit nach 20 Uhr geöffnet haben. In den Ausgeh-Vierteln auch bis tief in die Nacht.

Zum Shoppen kann man sich auf die Schildergasse und Hohe Straße (Haltestellen: Dom/ Hauptbahnhof, Neumarkt, Heumarkt) begeben, falls man nach Filialen der großen Ketten sucht. Die Ehrenstraße und Breite Straße (Haltestellen: Neumarkt, Appelhofplatz) bieten eher kleinere Läden und alternative Einkaufsmöglichkeiten.

Auf der rechten Rheinseite bietet sich die Deutzer Freiheit zum Einkaufen an, (H) Deutzer Freiheit (Stadtbahnlinien 1, 7 und 9) oder (H) Bf. Deutz / Messe bzw. (H) Bf. Deutz / LanxessArena (Regionalexpress- und Regionalbahnlinien, alle S-Bahn-Linien, die Stadtbahnlinien 1, 3, 4 und 9 sowie einige Buslinien)

Küche

Meist bekommt man als Ortsunkundiger den Ratschlag, in die Altstadt, zu gehen. In der Tat sind viele Bereiche der Altstadt vom Autoverkehr befreit und es reihen sich zahlreiche traditionelle und internationale Gastwirtschaften bzw. Kneipen und Restaurants aneinander. Hier bekommt man nicht nur internationale Speisen und Getränke, sondern auch die kölschen kulinarischen Spezialitäten und natürlich das "Kölsch".

Vielen Kölnern ist die Altstadt entweder zu teuer oder touristisch zu überlaufen. Man weicht da lieber auf die Ausgehmeilen z.B. entlang der Ringe aus.

  • Brauhäuser mit Biergarten und Restaurants findet man im Unterartikel/InnstadtMoissonier aufgelistet.

Rheinische Spezialitäten

  • Himmel un Ääd - gebratene Blutwurst mit Kartoffelbrei und Äpfeln
  • Halve Hahn - Dicke Scheibe mittelalter Gouda auf einem Roggenbrötchen Röggelchen mit Zwiebeln und Senf - met Öllich un Mostard
  • Kölscher Kaviar - Blutwurst mit Zwiebeln, Flönz ist der Name der Blutwurst
  • Rievkooche - eine typisch rheinische Kartoffenspezialität.
  • Hämchen met suure Kappes - Eisbein mit Sauerkraut
  • Ein Krüstchen steht eigentlich für eine Brotkante, ist aber auch der Ausdruck für ein Schnitzel auf einer Scheibe Roggenbrot mit einem Spiegelei überbacken. Es kann aber auch eine kleine Portion Gulasch mit Röggelchen als Krüstchen warm oder Krüstchen Gulasch gemeint sein.
  • Ädäppelszupp - Kartoffelsuppe
  • Suurbroode oder Soorbrode - Rheinischer Sauerbraten mit Rosinen, Klößen und Apfelkompott.

Restaurants

gehoben

Moissonier (kleines Sternerestaurant mit ca.50 Plätzen. Man sollte reservieren.Linie 1, Video auf der Restaurantseite), Krefelder Str. 25. z.B. Menu 78€

Himmel un Äd, Kaygasse 2, Tel.: 0221/2008171. Di - Sa 18.30 - 22.00 Uhr. 15 €. bis 75 € 1 Stern, Regionale deutsche gehobene Küche

La Poêle d’Or, Komödienstr. 50, Tel.: 0221/13986777. Di - Sa 12.00 - 14.00 und 18.30 - 22.00 Uhr. 26 € bis 95 €" 1 Stern, Französische moderne gehobene Küche

Taku, Trankgasse 1-5 / Domplatz, Tel.: 0221/2703910. Di - Sa 12.00 - 14.00 und 18.00 - 21.30 Uhr. 35 € bis 119 € 1 Stern, Asiatische moderne gehobene Küche

Alfredo, Tunisstr. 3, Tel.: 0221/2577380. Mo - Fr 12.00 - 15.00 und 18.00 - 23.00 Uhr. 48 € bis 74 € 1 Stern, Italienische Küche

La Société, Kyffhäuser Str. 53, Tel.: 0221/232464. täglich 18.30 - 23.00 Uhr. 60 € bis 80 € 1 Stern, moderne Französische Küche

Maitre im Landhaus Kuckuck, Olympiaweg 2, Tel.: 0221/485360. Mi - So 19.00 - 22.00 Uhr 1 Stern, Französische Küche

maiBeck, Am Frankenturm 5, Tel.: 0221/96267300. Di - Sa 12:00 - 15:00 und ab 17:30, Sonntags ab 12:00 durchgehend. Menü: 42€ - Karte: 41€-55€ 1 Stern,

  • Poisson - In der Nähe des Neumarkts, das derzeit mit 16 von 20 Punkten im Gault Millau bewertet wird.

Wer sich für das Außerordentliche im kulinarischen Bereich interessiert, kann mit der Stadtbahn Linie 1 Richtung Bensberg zum Schloss Bensberg fahren und sich dort im Restaurant Vendôme auf eine kulinarische Reise begeben. Hier kocht seit 2000 Joachim Wissler, der zu den zehn deutschen Drei-Sterne-Köchen gehört und 2012 von seinen Kollegen zum „Koch der Köche“ gewählt worden ist.

Sofern Artikel zu den Stadtbezirken vorhanden sind, werden weitere Restaurantempfehlungen dort aufgeführt.

Ausgehen & Nachtleben

Gerade am Abend lohnen sich natürlich auch die oben erwähnten Brauhäuser. Wer allerdings zu den besonders Nachtaktiven gehört, sollte sich nicht vornehmen, den Abend auch dort zu beenden, denn die meisten Brauhäuser schließen vergleichsweise früh.

Günstig

Neben der Altstadt (siehe unten) hat wahrscheinlich das Studentenviertel, das so genannte Kwartier Latäng, am Zülpicher Platz und Barbarossaplatz (Haltestellennamen ebenso) die größte Kneipendichte. Der Kern des Viertels ist zwischen Zülpicher Straße und Luxemburger Straße. Allerdings findet man hier weniger die kölschen klassischen Kneipen, sondern Bars, Cafés, Restaurants, Imbissbuden, Clubs und die eine oder andere Überraschung. Am sinnvollsten ist es, am Wochenende das Viertel zu "erkunden". So findet jeder "sein" Lokal. Das Publikum ist bis ca. 30 Jahre vertreten, aber das Alter spielt keine Rolle. Die Preise sind meist studentengerecht. Besonders günstig sind Cocktails, da sehr viele Bars eine Happy Hour haben, bei einigen dauert diese "Stunde" den ganzen Abend, so dass man auch gute Cocktails oftmals für etwa vier Euro bekommt.

Der Stadtteil Ehrenfeld entwickelt sich langsam zu einem Szeneviertel. Auch hier gibt es Kneipen, Bars, Restaurants und Clubs. Sie konzentrieren sich in Alt-Ehrenfeld.

Die beliebtesten Partys und Konzerte sind z.B. im Luxor, Rose Club (beide Luxemburger Str.), Live Music Hall, Underground (beide Ehrenfeld), GEBÄUDE 9 (Deutz) oder E-Werk (Mülheim) in guter Preislage. Zügig entwickeln sich auch neue Clubs wie Die Werkstatt (Siberschwein-Party) in Ehrenfeld und das Gewölbe am Westbahnhof.

Mittel

Ebenfalls ein bisschen teurer ist es oftmals in der Kölner "Südstadt" (Haltestellen: Chlodwigplatz, Ubierring). Die Südstadt mit ihren Bars und Kneipen gilt im Vergleich zu anderen Vierteln noch immer eher als alternativ – auch wenn man das nicht immer merkt.

Brauhäuser und Kneipen

Man findet eine urige Atmosphäre an gescheuerten Holztischen, wird bedient vom Köbes, der hoffentlich Humor mitbringt, wenn man sich als Köln Unkundiger outet (eine gewisse stachelige Distanziertheit zum Gast ist Einstellungsvoraussetzung ). Ein leeres Kölschglas wird vom Köbes unaufgefordert durch ein volles Glas ersetzt. Wer nichts mehr trinken möchte , muss den Bierdeckel auf das Glas legen. Hilft dies auch nicht, muss man das Gläschen halbvoll stehen lassen. Diese Lokale werden meistens von Gästen jenseits der Dreißig besucht.

Lernen und Studieren

Universität zu Köln – Die Universität, wiedergegründet 1919 durch Konrad Adenauer, ist die größte Hochschule in Deutschland und bietet eine große Breite an Studienfächern mit Schwerpunkten in den geisteswissenschaftlichen und medizinischen Fächern. Sie liegt im Kölner Süden und kann über den Bahnhof Köln-Süd oder die Stadtbahnhaltestelle Universität erreicht werden. Der Kern der Universität liegt links und rechts der Universitätsstraße. Ein "Studentenweg" führt von der Innenstadt über den Universitätscampus bis zum Klinikum der Universität, geprägt vom Bettenhaus, in Lindenthal. Zum Sommersemester 2005 gab es insgesamt 47.200 Studierende, davon mehr als 10 % aus dem Ausland. Dabei stellt die Philosophische Fakultät mit über 15.000 Studierenden den größten Anteil, gefolgt von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät mit fast 9.000 Studierenden.

So gehts weiter


Weblinks


Literatur


Autoren und Lizenz


 

 

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