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Reiseführer Kambodscha

Kambodscha, Kambodscha

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Kambodscha 2022

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Einleitung


Kambodscha - das unbekannte Reich der Khmer - Hier bekommst du einen Überblick über das faszinierende Land rund um den großen Tonle Sap.

Das Königreich Kambodscha (khmer: ព្រះរាជាណាចក្រកម្ពុជា, Preăh Réachéanachâkr Kâmpŭchea) liegt in Südostasien und grenzt an Thailand, Laos und Vietnam. Die Küste im Süden des Landes liegt am Golf von Thailand.


Flagge
Kambodscha
Kurzdaten
Hauptstadt: Phnom Penh
Staatsform: Demokratie mit Mehrparteiensystem unter einer konstitutionellen Monarchie
Währung: Riel (KHR)
Fläche: 181.035 km²
Bevölkerung: 13,4 Mio
Sprachen: Khmer
Religionen: Theravada-Buddismus 97%, Islam 2 %, Christentum & Animismus 1 %
Stromnetz: 220 V
Telefonvorwahl: 855
Internet TLD: .kh
Zeitzone: MEZ 6h

Regionen


Kambodscha ist administrativ in 20 Provinzen und vier provinzfreie Städte unterteilt. Eine komplette Liste inklusive einiger statistischer Daten und ihren Namen in einheimischer Schreibweise findet man in der Provinzübersicht.

Die Provinzen Kambodschas
  Küste und Kardamon-Berge: Battambang ·  Pailin ·  Pursat ·  Koh Kong ·  Kampong Speu ·  Sihanoukville ·  Kampot ·  Kep
Die Küste ist eine der beliebtesten Reiseregionen des Landes. Der Ausbau der touristischen Infrastruktur geht beständig vorran. Kleine Orte wie das ehemalige Seebad Kep und einige der vorgelagerten Inseln mausern sich zu echten Geheimtipps in Südostasien. Die Kardamonberge gehören zu den ursprünglichsten und unerforschtesten Gegenden des Landes und können per geführter Off-road-Touren erkundet werden. Die Region um Battambang gehört zu den Reisschüsseln des Landes und bietet einige sehenswerte Ausflugsziele.
  Nordwestliches Kambodscha: Banteay Meanchey ·  Oddar Meanchey ·  Siem Reap ·  Preah Vihear
Angkor Wat ist natürlich Reiseziel Nummer 1 in Kambodscha. Die umgebende Provinz gehört aber zu den ärmsten des Landes. Auch abseits der Touristenpfade gibt es einiges zu entdecken, zum Beispiel die Tempelstätten Koh Ker, Banteay Chhmar, Preah Khan of Kampong Svay sowie Prasat Preah Vihear im Norden an der Grenze zu Thailand, seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe
  Zentrale Ebene und der Mekong: Kampong Thom ·  Kampong Chhnang ·  Kampong Cham ·  Phnom Penh ·  Kandal ·  Takeo ·  Prey Veng ·  Svay Rieng
Mekung und Tonle Sap sind die Lebensadern der Region rund um die Hauptstadt Phnom Penh, die an deren Zusammenfluss liegt. Ausflüge in die ländliche Region lohnen sich durchaus, so zum Beispiel in die Provinz Takeo mit einer Bootstour auf den Kanälen zwischen den Feldern und einen Aufstieg auf den Phnom Chisor. In der Provinz Kampong Thom befinden sich die sehenswerten alten Tempelanlagen von Sambor Prei Kuk.
  Östliches Kambodscha: Stung Treng ·  Rattanakiri ·  Kratie ·  Mondulkiri
Dies ist sicherlich die ursprünglichste und am wenigsten touristisch erschlossene Region des Landes. Hier sind noch abenteuerliche Touren, wie zum Beispiel eine Fahrt mit dem Motorrad durch den Dschungel von Senmonorom nach Banlung. Entspannter geht es da schon am Mekong zu. Nahe der Stadt Kratie kann man sogar noch die Irrawaddy-Delfine beobachten. Für viele Reisende interessant sind auch die Besuche der lokalen Minderheiten in der Provinz Rattanakiri unweit der Stadt Banlung.

Städte


Karte von Kambodscha

Die touristisch wichtigsten und am besten erschlossenen Städte sind:

  • Phnom Penh - Die Hauptstadt wird immer wieder mal unter Reisenden als eher weniger besuchenswert beschrieben - zu Unrecht. Ein großer Pluspunkt sind die vielen guten Restaurants und Gästehäuser, erstaunliche Orte der Ruhe in der etwas hektischen Stadt. Zwei Tage sollten aber auch für das klassische Sightseeing eingeplant werden.
  • Siem Reap - Dies ist der Ausgangspunkt für den Besuch von Angkor Wat. Die eigentlich kaum sehenswerte Stadt besteht fast nur aus Hotels, Gästehäusern und Restaurants, aber wer Angkor Wat sehen will, muss hier halt machen.
  • Battambang - zweitgrößte Stadt des Landes
  • Sihanoukville - Küstenstadt im Süden

Weitere touristische Städte sind:

Eine größere Liste findet man unter Orte in Kambodscha.

Weitere Ziele


Angkor Wat: Dies ist sicherlich die wichtigste Station bei jeder Kambodschareise. Nahe der Stadt Siem Reap befindet sich der größte Komplex von Tempeln aus der Angkor-Periode.

Viele sehenswerte Ziele findet man auf den Seiten zu den Städten Phnom Penh, Battambang und Sihanoukville. Daher folgen hier einige abseits liegende Orte.

Banteay Chhmar: eine von Touristen kaum besuchte Tempelanlage an der Grenze zu Thailand. Sie ist teilweise von Dschungel überwuchert und doch mitten im gleichnamigen Dorf gelegen. Ein ortskundiger Führer, der die interessanten Stellen (Reliefs) kennt, ist sicher von Vorteil. Die nächst gelegene Stadt ist Sisophon. Von hier aus führt eine ca. 60 Kilometer lange, unbefestigte Strasse nach Banteay Chhmar. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es keine. Die Anlage erreicht man von Sisophon aus auf einem Motorrad-Taxi. Ihr Guesthouse oder Hotel kann mit Sicherheit einen ortskundigen Fahrer organisieren. Von Siem Reap aus kann die Tempelstätte auf einem (sehr langen) Tagesausflug besichtigt werden.

Preah Khan of Kampong Svay: abgelegene Tempelanlage nordwestlich von Kampong Thom. Sie kann von dieser Stadt und von Tbaeng Meanchey aus auf inzwischen gut ausgebauten Strassen erreicht werden. Eine Übernachtung ist einzuplanen, wenn der Ausgangsort Siem Reap ist.

Sambor Prei Kuk: wenig besuchte Tempelgruppe aus der Vor-Angkorzeit (6.-9. Jahrhundert), ca. 35 Kilometer nördlich der Stadt Kampong Thom gelegen. Obschon die Zufahrtsstrasse auch in der Trockenzeit mühsam zu befahren ist, kann man die Tempelgruppe als Abstecher auf einer Fahrt von Phnom Penh nach Siem Reap (oder umgekehr) einplanen.

Koh Ker: rund hundert Tempel liegen im Dschungel nördlich von Siem Reap versteckt; von diesen können etwa 20 besichtigt werden. Das grösste Monument dieser Tempelstätte ist eine knapp vierzig Meter hohe, siebenstufige Pyramide. Fahrzeit (auf gut ausgebauter Naturstrasse) für eine Strecke: ca. zweieinhalb Stunden.

Prasat Preah Vihear: diese sehr bedeutende Tempelstätte in den Dangrek-Bergen an der Grenze zu Thailand kann auf einem Tagesausflug von Siem Reap aus auf guten Strassen via Anlong Veng erreicht werden. Da die politische Situation in diesem Gebiet brisant ist, sollten vorgängig entsprechende Erkundigungen eingeholt werden.

Nationalparks:

Hier findet man eine Übersicht der Sehenswürdigkeiten des Landes.

Hintergrund


Wat Ek nahe Website

Von den 13 Millionen Kambodschanern gehören 90 % zum Volk der Khmer. Hinzu kommen 4 % Chinesen und 4 % Vietnamesen. 2 % machen die Cham aus, eine Bevölkerungsgruppe mit teilweise malaysischem Ursprung. Im Nordosten des Landes leben etwa 75.000 Khmer Leou. Dies sind Ureinwohner, die sich in 21 Stämme aufteilen. Die Khmer praktizieren den Theravada-Buddhismus, während die Chinesen uund Vietnamesen dem Mahayana-Buddhismus anhängen. Die Cham sind Anhänger eines gemäßigtem Islams, während bei den Ureinwohnern Naturreligionen vorherrschen. In jedem Dorf findet man daher ein Wat - ein Kloster mit einer Pagode (siehe Bild rechts).

Kambodschas jüngste Geschichte ist recht bewegt. Die Schreckensherrschaft der Khmer Rouge ist vielen Leuten (auch außerhalb des Landes) noch in Erinnerung. Danach kam die Zeit unter vietnamesischem Einfluss. Erst seit den letzten zehn Jahren hat das Land die Chance, sich unabhängig zu entwickeln. Man hat wieder einen König und eine demokratisch gewählte Regierung. Allerdings ist es für Kambodscha sehr schwierig, wirtschaftlich in Bewegung zu kommen. Ein Großteil der Entwicklungshilfe verpufft infolge des Schwarzhandels und der massiven Korruption, die die größte Entwicklungsbremse im Land darstellt. Der Tourismus stellt einen der wichtigsten Wirtschaftszweige dar.

Einreisebestimmungen


Anreise


Einreisebestimmungen

Man benötigt ein Visum sowie einen noch sechs Monate gültigen Reisepass für die Einreise. Man bekommt das Visum an einer der kambodschanischen Botschaften im Ausland oder direkt bei der Einreise am Flughafen bzw. am Grenzübergang. Die Kosten betragen bei der Einreise 20 US-Dollar (= USD = $ = US-$) (Businessvisum 25 US-$) und an der kambodschanischen Botschaft in Berlin für 30 Euro (Botschaft des Königreiches Kambodscha, Benjamin-Vogelsdorff-Str. 2, 13187 Berlin, Tel.: 49-30-48637901, Website). In Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gibt es keine diplomatische Vertretungen Kambodschas. Das Visum gilt einen Monat (bis zum selben Kalendertag des darauffolgenden Monats). Bei Überschreitung der Aufenthaltszeit wird eine Strafgebühr von 5 US-$ pro Tag fällig. Ein deutscher Kinderausweis wird anerkannt. Auch im Reisepaß eingetragene Kinder (auch ohne Photo) können so mit den Eltern bzw. einem Elternteil einreisen. Wer länger als einen Monat nach Kambodscha einreisen möchte, sollte ein Geschäftsvisum (business visa) beantragen. Dieses kann mehrfach verlängert werden ohne daß eine erneute Ausreise erforderlich ist.

Es ist auch möglich ein elektronische Visum (E-Visa) zu verwenden. Dieses Visum kann aber noch nicht bei allen Grenzstellen genutzt werden. Bei folgenden Orten kann das E-Visa verwendet werden:

  • Phnom Penh Pochentong International Airport und Siem Reap International Airport
  • Vietnam: Bavet (Svay Rieng) - Moc Bai (Tay Ninh)
  • Internetseite: Cham Yeam (Koh Kong)/ Hat Leuk (Trat) - Poi Pet (Banteay Meanchey)/ Klo Leuk (Sakaew). Bei der Einreise über Poi Pet sollte man sich nicht von den Schleppern auf der thailändischen Seite übers Ohr hauen lassen. Am Besten geht man direkt zu den kambodschanischen Zöllnern durch. Dort wirt eine Bearbeitungsgebühr von 100 Bath zusätzlich erhoben (Februar 2013).

Die Visabeantragung erfolgt auch über diese Internetseite. Notwendig sind ein gescanntes Passfoto im JGP- oder PNG-Format, der Reisepaß sowie eine gültige Kreditkarte. Das elektronisch ausgestellte Touristenvisum kostet 25 US-Dollar und erlaubt einen Aufenthalt von 30 Tagen Dauer innerhalb von drei Monaten. Das erteilte Visum kommt per E-Mail. Man braucht es sich nur auszudrucken und legt es bei der Einreise vor.

Ein- und Ausfuhr von Devisen über 10.000 US-$ müssen deklariert werden. Offiziell gibt es keine Beschränkungen bezüglich der Ausfuhr von Alkohol und Zigaretten. In der Praxis sollte man aber schon von 1,5 l Alkohol und zehn Päckchen Zigaretten ausgehen.

Flugzeug

Eine Einreise nach Kambodscha per Flugzeug ist über die internationalen Flughäfen in Phnom Penh und Siem Reap möglich. Von Europa aus konnte man Kambodscha bis vor kurzem nicht mit einem Direktflug erreichen. Mittlerweile bietet die Air France eine Verbindnung von Paris aus nach Phnom Penh an. Die Condor hat seit Februar 2012 einen wöchentlichen Flug nach Siem Reap im Programm. Beide Verbindungen erfolgen über Bangkok als Zwischentopp. Die am meisten benutzten Umsteigeflughäfen sind Bangkok, Singapur und Valuair / Jetstar Asia. Die Flughafengebühr bei der Ausreise ist seit dem 1. April 2011 im Flugpreis inbegriffen.

Folgende Fluggesellschaften fliegen Kambodscha an:

Air France Condor Thai Airways Int. Vietnam Airlines
Dragon Air Eva Air Malaysia Airlines Bangkok Airways
Silk Air China Southern Airlines Lao Airlines
Air Asia PMT Air Valuair / Jetstar Asia

Flüge in der Business-Klasse werden nur von einigen Fluggesellschaften angeboten. Die Preise sind in Anbetracht der meist sehr kurzen Strecke recht happig.

Bus / Auto / Boot / Zug

Hier noch ein bißchen Statistik:
  • Städtische Bevölkerung: 16%
  • Bevölkerungswachstum: 1,8% (Jahr 2004)
  • Lebenserwartung: 58,41 Jahre
    • Männer: 55,71 Jahre/ Frauen: 61,23 Jahre
  • Alterstruktur: (Jahr 2004)
    • 0-14 Jahre: 38,3%/ 15-64 Jahre: 58,6%/ über 65 Jahre: 3,1%
  • Mittleres Alter: 19,5 Jahre (Jahr 2004)
    • Männer: 18,8 Jahre/ Frauen: 20,4 Jahre
  • durchschnittliche Kinderzahl pro Frau: 3,51 (Jahr 2004)
  • Analphabetenrate: 32%
  • Menschen unter der Armutsgrenze: 36% (1997)
  • Verwaltungsgliederung: 20 Provinzen und 4 provinzfreie Städte
  • Höchster Berg: Phnom Aural - 1813 m
  • Größter See: Tonle Sap
  • Längster Fluß: Mekong - 450 km im Land
  • Größte Insel: Koh Kong
  • Länge der Landesgrenzen: 2.572 km
  • Küstenlänge: 443 km

Über folgende Grenzübergänge ist eine Einreise nach Kambodscha möglich:

  • Thailand (Visum wird an der Grenze erteilt)
  • Vietnam (Visum wird an der Grenze erteilt)
    • Bavet / Moc Bai (Das e-Visa wir akzeptiert)
    • Kaam Samnor / Ving Xuong ("Chau Doc Crossing")
    • Trapeang Phlong / Xa Mat (Verbindung zwischen Kraek und Tây Ninh) (Die Erteilung von kambodschanischen Visas sind von Reisenden nbisland nicht bestätigt worden)
    • Phnom Den / Tịnh Biên Grenzübergang in der Provinz Takeo
    • Kampot / Hà Tiên (Die Akzeptanz des e-Visa ist derzeit unklar und nicht gesichert)
    • Le Tanh-O Yadaw- Grenzübergang (seit 2009) zwischen Pleiku und Banlung, kein e-Visa
  • Laos (Visum wird an der Grenze erteilt)
    • Veun Kham (Dieser Grenzübergang erteilt seit 2006 offiziell Visa On Arrival - 20 US-$ für einen Monat)
      • Stand Februar 2006: Mit dem Fahrrad auf dem Landweg möglich

Mobilität


Flugzeug

Es gibt in Kambodscha zwei internationale Flughäfen: Phnom Penh und Siem Reap. Die Inlandsflughäfen von Battambang, Sihanoukville, Senmonorom und Cambodia Angkor Air werden derzeit nicht bedient. Eine Wiederaufnahme des Flugverkehrs sowie Charterflüge sind aber möglich. Seit Ende Juli 2009 gibt es eine neue Fluggesellschaft. Cambodia Angkor Air wurde von Vietnam Airlines zusammen mit der kambodschanischen Regierung gegründet. Ziel ist es, einen kambodschanischen Inlandsflugverkehr aufzubauen. Derzeitig wird die Route Phnom Penh - Siem Reap bedient, weitere (Sihanoukville) sollen folgen.

Bahn

Es gibt nur noch eine Bahnverbindung: Phnom Penh - Sisophon. Der Zug fährt nur noch einmal wöchentlich und sehr langsam und braucht 12 bzw. 13 Stunden bis ans Ziel. In der Nähe von Battambang sowie zwischen Takeo und Kampong Trach gibt es einen "bamboo train" der ziemlich witzig ist und wahrscheinlich schneller unterwegs ist als der richtige Zug. Er besteht aus eine Bambuspalette, die auf zwei Achsen aufliegt und von einem kleinen Motor angetrieben wird. Bei Gegenverkehr ist das Geräte binnen einer Minute in seine vier Teile zerlegt und von den Schienen gehoben. Wenn man die Zeit findet sollte man ruhig einen kurzen Trip damit machen. Für ein paar Dollar kann man eine Tour über das Land machen.

Bus

große Übersichtskarte des Landes

Zwischen den größeren Orten - die meist durch die National-Routes verbunden sind - bestehen regelmäßige gute Busverbindungen. Es existieren in der Zwischenzeit mehrere Gesellschaften, die die einzelnen Strecken bedienen. Das Fahren mit diesen Bussen ist billig (z.B. Phnom Penh - Sihanoukville kostet 6,50 Dollar (Februr 2013), Phnom Penh - Battambang kostet 3 Dollar) und bequem. Der Nachtbus von Siam Reap nach Sihanouk ville ist für europäsche Masstäbe unbequem und kostet je nach dem wo man bucht etwa 16US$ (Februar 2013). Man hat eine Sitzplatzreservierung und muss mit keinen überfüllten Bussen rechnen. In größeren Abständen gibt es Pausen um zu essen oder zur Toilette zu gehen.

Busgesellschaften in Kambodscha:

  • Neak Krorhorm Travel: (Phnom Penh: 023-219496 - E-Mail: No. 003, Old Market, Siem Reap, Tel.: 063-964924, Tel. (mobil): 012-890156, Fax: 063-963839, E-Mail)
  • GST Bus Co.: (mekongexpress@online.com.kh: Ekareach Street, Tel.: 034-933826)
  • Phnom Penh Sorya Transport, Ecke Str. 217 und 67, Sangkat Phsar Thmey II Khan Daun Penh, Tel.: 023-210359, 023-210859, Mobil: 012-631545, Fax: 023-992569, E-Mail: 168@ppsoryatransport.com - Die Gesellschaft fährt alle größeren Orte des Landes an. Früher hieß die Gesellschaft Ho Wah Genting Transport und Phnom Penh Public Transport.
  • Mekong Express Limousine Bus, #87Eo, Sisowath Quay, Tel.: 023-427518, 023-426425, Mobil: 012-787839, Fax: 023-427168, E-Mail: mekongexpress@online.com.kh - Die Gesellschaft fährt von Phnom Penh nach Siem Reap, Sihanoukville und Ho-Chi-Minh-Stadt. Es ist die teuerste Busgesellschaft des Landes.
  • Capitol Tour, No. 14AEo, St. 182, Phnom Penh, Tel.: 023-217627, 023-724104, Fax: 023-214104
Streckenabschnitt bei Battambang - Der Grund für die langen Fahrzeiten der Bahn

Auto

Es gibt noch keine Möglichkeit selbst mit dem Auto zu fahren. Man kann sich allerdings problemlos ein Auto mit Fahrer mieten. Die Fahrt z.B. von Battambang nach Phnom Penh kostet 40 US-$. Man kann auch die Sammeltaxis benutzen. Hier sind zwischen allen Orten Kambodschas Pickups unterwegs. Sie fahren an festen Sammelpunkten los. Abfahrt ist, wenn das Auto voll ist. Es ist also sicherlich kein bequemes Reisen. Man kann sich auch etwas Luft verschaffen, indem man sich ein paar zusätzliche Plätze kauft.

Motorrad

Das Moped ist das Verkehrsmittel schlechthin für Fahrten innerhalb des Ortes bzw. für kürzere Strecken über das Land, da es ja in Kambodscha auch keine innerstädtischen öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Nahezu an jeder Straßenecke warten Fahrer. Da man natürlich auch an jeder Straßenecke gefragt wird, läuft man manchmal mit einem permanenten "NO" auf den Lippen durch die Stadt. Die Aussage, dass man einfach mal ein Stück zu Fuß gehen will, erzeugt eher nur Kopfschütteln. Aber man kommt zu jeder Zeit sofort an jeden Ort. Außerdem ist es billig. Die Tour von Phnom Penh Downtown bis zum internationalen Flughafen kostet 2 US-$.

Weit verbreitet ist auch die Kombination eines Mopeds mit überdachtem Anhänger. Die Tuk-Tuks eignen sich besonders für mehrere Personen (bis zu vier) oder Gepäckmitnahme und bieten eine bequeme Art der Fortbewegung. Für zwei Personen kann man sich an den Preisen für Mopeds orientieren.

Bis auf einige Einschränkungen kann man auch selbst als Tourist mit dem Motorrad unterwegs sein. Dafür sollte man sicherheitshalber einen internationalen Führerschein dabei haben. Einschränkungen gibt es in Siem Reap - hier ist das Fahren und Ausleihen von Mopeds für Ausländer verboten - und Sihanoukville. Dort ist nur das Verleihen von Mopeds an Ausländer derzeit untersagt. Mit dem eigenen Gefährt angereist, darf man sich in Sihanoukville auf zwei Rädern bewegen. Adressen zu Mopedverleihen findest du in den Städteartikeln. Das Reisen mit dem Motorrad kann in Kambodscha recht abenteuerlich sein. Ein ortskundiger Begleiter und Organisator ist hier möglicherweise hilfreich. Wer Interesse hat kann sich hier zum Beispiel in Overcross an das Büro von Overcross, Sihanouk Blvd.260, Phnom Penh, Tel.: 023-997064, Mobil: 012-1744956 wenden. So kann man das Land mit deutscher Begleitung auf und abseits der Touristenpfade erkunden.

Schiff

Innerhalb des Landes gibt es Bootsverbindungen von Phnom Penh nach Siem Reap (35 US-$) und Châu Đốc (Vietnam) (Abfahrt gegen 13:00 Uhr bzw. 13:30 Uhr / 15 US-$). Ebenso verkehrt ein Boot zwischen Siem Reap und Battambang. Die letzte Tour ist aber vom Klima abhängig. Während der Trockenzeit kann es bis zu 10 Stunden dauern (Es gibt nur einen Pausenstop)

zu Fuß

Als Fußgänger im Stadtverkehr sollte man eine Besonderheit beachten. Es gibt eine Eigenart beim Linksabbiegen an Kreuzungen. Sehr oft fahren Mopedfahrer an Kreuzungen nicht auf die Kreuzung und biegen so links ab, wie wir es erwarten würden. So biegen viele Fahrer scharf links ab und fahren als Geisterfahrer links vom Gegenverkehr und erst dann durch den Gegenverkehr hindurch auf die rechte Seite. Ebenso wird es von Fahrern gehandhabt, die aus Grundstücken kommen. So sollte man als Fußgänger immer nochmal nach links gucken, auch wenn man glaubt die Straße eigentlich schon überquert zu haben.

Sprache


Klarkommen


Film und Foto: In Phnom Penh und Siem Reap findet man eine Auswahl an Fotomaterial, die durchaus internationalem Standard entsprechen kann. In anderen Orten ist die Auswahl nicht groß, aber verfügbar. Bei kleinen Händlern und den Kindern in Angkor Wat sollte man eventuell auf das Verfallsdatum achten. Ebenso kann die sachgemäße Lagerung nicht immer garantiert werden. In den Fachgeschäften in Phnom Penh oder Siem Reap bekommt man seinen Film auch professionell entwickelt und gute Abzüge. Einige Hersteller haben auch schon eigene Zweigstellen (z.B. Fujifilm) und laut Angabe der Betreiber kann man dort auch profesionelle Dia-Filme entwickeln lassen. Der Preis für die Profi-Ware und die Entwicklungskosten liegen aber nur leicht unter dem deutschen Schnitt. - Der Anstand gebietet es natürlich, Personen vor dem Fotografieren zu fragen. Ein generelles Fotoverbot herrscht im Nationalmuseum von Phnom Penh.

Feiertage

Ausgehen & Nachtleben

In Kambodscha geht man eher früh zu Bett. In den touristisch erschlosseneren Orten Siem Reap, Phnom Penh und Sihanoukville findet man aber inzwischen Bars und Restaurants, die bis zu 24 Stunden geöffnet haben und auch westliche Drinks und westliches Essen servieren.

Unterkunft

Preisspannen
Die Kategorien für die Unterkünfte sind in den Artikeln wie folgt unterteilt:
  • Günstig: $1-15
  • Mittel: $15-50
  • Gehoben: ab $50

Eine Unterkunft bekommt man in Kambodscha ab 5 US-$. Einige Gästehäuser haben auch einen großen Schlafraum (dormitory) für ca. $2 pro Schlafplatz. Bei Gästehäusern liegen die Preise zwischen 5 US-$ und 25 US-$. Hotels gehen dann bis zu 50 US-$. In Phnom Penh und Siem Reap gibt es auch Luxushotels mit nach oben offenen Preisen. Im allgemeinen sind Unterkünfte in Kambodscha billig. Teuer ist im Regelfall die Klimaanlage. Für ein Zimmer mit AC kan man schon mal doppelt so viel bezahlen, wie für das gleichwertige Zimmer mit Ventilator. Die Toiletten in den Unterkünften besitzen westlichen Standard. Allerdings ist bei angeschlossenem Bad bzw. Dusche warmes Wasser nicht obligatorisch! Wer warmes Wasser benötigt, sollte nachfragen, bzw. in den Anzeigen auf \'hot water\' achten.

Arbeiten

Das Touristenvisum erlaubt kein Arbeitsverhältnis in Kambodscha. Wenn man arbeiten will, benötigt man das Business-Visum.

Literatur

zur Geschichte Kambodschas:

  • Manfred Rhode : Abschied von den Killing Fields. Bouvier, 1999, ISBN 3416028872, S. 241 (Deutsch).
  • Saovory Kim Sam : Meine Heimat-euer Krieg. Kindheit in Kambodscha. Triga, 2008 (1. Auflage), ISBN 3897746093, S. 218 (Deutsch).
  • Karl-Heinz Golzio : Geschichte Kambodschas. Das Land der Khmer von Angkor bis zur Gegenwart. C.H.Beck, 2003 (1. Auflage), ISBN 3406494358, S. 224 (Deutsch).

Reisebeschreibungen

  • Volker Häring : Ein Bus namens Wanda - Abenteuer Alltag entlang des Mekongs. Dryas, September 2009, ISBN 3940855146, S. 248 (Deutsch).
  • Jochen Voigt : Zeit für den Mekong, Laos und Kambodscha: 31 Traumziele an einem mystischen Fluss. Bruckmann, September 2009, ISBN 3765449407, S. 191 (Deutsch).

weitere empfehlenswerte Literatur:

Kunst und Kultur

Währung

Botschaften

Diplomatische Vertretungen

Botschaften und Konsulate: Viele Touristen verbinden einen Besuch Kambodschas mit dem Besuch der Nachbarländer. Da die Preise für die Visa in Kambodscha unter denen in Europa liegen (Vietnam: ca. 35 US-$ statt 64 Euro!), bietet es sich an, sich die Visa vor Ort zu besorgen. Viele Gästehäuser und Tourismus-Büros bieten die Beschaffung inzwischen auch als Dienstleistung an. Eine ausführliche Liste mit Botschafts- und Konsulatadressen findet man germanembassy@everyday.com.kh

  • Deutschland, #76-78, Street 214 (= Rue Yougoslavie); P.O. Box 60, Tel.: 855 023-216193, Fax: 855 023-427746, E-Mail: germanembassy@everyday.com.kh. Mo-Fr 08:30-11:30
  • Schweiz, Street 242, House 53 D, Tel.: 855 023-219045, Fax: 855 023-213375 - Konsulat; die zuständige Botschaft ist in Bangkok.
  • Österreich besitzt keine permanente diplomatische Vertretung in Kambodscha. Das Land fällt in den Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Bangkok, Thailand. Bei Problemen kann jede andere EU Botschaft (Deutschland, Frankreich, UK, etc.) von Österreichischen Staatsbürgern benutzt werden, aus offensichtlichen Sprachdifferenzen und guten Kontakten sollte die Deutsche Botschaft bevorzugt werden.

Respekt

Buddhistische Feiertage

  • Meak Bochea (Magha Puja)
  • Vesak Bochea (Visakha Puja)
  • Asalha Bochea (Asalha Puja)

Religiöse Traditionen

  • Prachum Ben-Tag (Gedenktag für die Verstorbenen)

Post und Telekommunikation

Internet: In Kambodscha gibt es in den touristisch erschlossenen Städten Internet-Cafés. Die Verbindungen sind recht zügig. Die Computer haben im Regelfall auch die neueste Software. Lediglich die oft vorhandenen kleinen Monitore mit ihren recht geringen Auflösungen können einen bei großen Seiten manchmal noch zu schaffen machen. Viele Internetshops bieten auch weitere Dienstleistungen an:

  • CD Brennen
  • Bilder ausdrucken
  • Speicherkarten von Digital-Kameras auslesen
  • Internettelefon

Telefon: Telefonieren geht in Kambodscha unproblematisch. Auf dem Lande gibt es zwar kaum ein Festnetz, aber in der Zwischenzeit ist das Mobilfunknetz gut ausgebaut. Es gibt mehrere Mobilfunkanbieter (Vorwahlen: 011, 012, 015, 016, 092). Roaming funktioniert in Kambodscha, ist aber recht teuer. Wer öfter telefonieren muss, sollte sich überlegen, sich eine Pre-Paid-Karte eines einheimischen Anbieters zu besorgen. Allerdings werden die nicht an Ausländer abgegeben. Für den Erwerb einer Karte ist die ID-Karte eines Einheimischen notwendig. Aber oftmals sind die Leute gerne bereit, eine Karte zu besorgen. Hier kann man einfach mal im Gästehaus nachfragen. Sollte man öfter nach Kambodscha reisen, muss man die SIM-Karte aber im Land lassen. Nach drei Monaten Nichtbenutzung verfällt die Nummer. Hier kann man aber auch eine Person des Vertrauens fragen, ob sie nicht mal die Karte von Zeit zu Zeit in das eigene Telefon steckt, um sie aktiv zu halten. In Kambodscha gibt es 35.400 Telefonanschlüsse und bereits 380.000 Mobiltelefone (Angaben: 2002).

Zum Thema: Wer öfter telefonieren muss, sollte sich überlegen, sich eine Pre-Paid-Karte eines einheimischen Anbieters zu besorgen. Allerdings werden die nicht an Ausländer abgegeben. Diese Angabe ist FALSCH !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!: war vor 2 Wochen in Kambodscha(1/2013). Man bekommt ANSTANDSLOS eine SIM/PREPAID KARTE!!!!! In Internetcafés,Souveniersshops...


Post: Die Post innerhalb Kambodschas ist noch recht unzuverlässig. Die Urlaubspostkarte in die Heimat kommt aber an. Am einfachsten ist es im Hotel oder Guesthouse nachzufragen und die Karten dort abzugeben. Der Preis für eine Postkarte nach Europa liegt bei 3000 Riel. Das Hotel verlangt für den Service schon mal einen Dollar. Schwieriger wird es sein, einen Brief nach Kambodscha zu senden. Briefe in die ländliche Gegend werden wohl noch nicht zugestellt. Briefe in die Hauptstadt kommen aber an. Für Pakete sollte man die internationalen Paketdienste nutzen. Allerdings sind für ein Paket schon mal 60 Euro fällig. Die Zustellung - selbst nach Phnom Penh - kann aber schon drei Wochen dauern. Man kann Post auch postlagernd an die Hauptpost in Phnom Penh zustellen lassen. Für die Aushändigung muss der Ausweis vorgelegt werden. Die Gestaltung der entsprechenden Anschrift sieht dann folgendermaßen aus:

  • "Name des Empfängers", G.P.O, Poste Restante, Phnom Penh, Cambodia/ Cambodge

Paketdienste: Die internationalen Paketdienste Airborne Express, DHL, FedEx, TNT und UPS besitzen Filialen in Kambodscha. Die entsprechenden Adressen findet man in den Stadtartikeln.

Gesund bleiben

Wer durch das Land reist wird feststellen, dass es im Land kein System für eine Abfallentsorgung gibt. Oftmals wird der Müll einfach hinter der Haustür entsorgt. In den Straßenrestaurants wird man im Sanitärbereich nicht undbedingt hygienische Verhältnisse mit europäischem Standard vorfinden. Die Gästehäuser und Hotels sind aber sauber und gepflegt. Die medizinische Versorgung in Kambodscha ist in technischer, apparativer und hygienischer Sicht mit Europa nicht zu vergleichen. Sicherlich ist es kein Problem, die meisten Verletzungen und Krankheiten in Phnom Penh oder Fit For Travel behandeln zu lassen. Bei komplizierten Beschwerden sollte man eventuell einen kurzen Trip nach Bangkok in Erwägung ziehen. Dort findet man jede Menge Ärzte auch mit Fremdsprachkenntnissen.

Impfungen - Eine Hepatitis-A-Impfung ist notwendig. Ebenso empfohlen ist die Impfung gegen Typhus. In einigen Foren findet man auch Hinweise und Empfehlungen, sich gegen Tollwut und japanische Enzephalitis zu impfen. In jedem Fall sollte man vor der Abreise einen Arzt konsultieren, um die notwendigen Vorkehrungen abzusprechen. Einige der deutschen gesetzlichen Krankenkassen zahlen in der Zwischenzeit auch die Kosten für solche Impfungen.

Malaria - Weite Gegenden Kambodschas sind bereits resistent gegen die gängige Prophylaxe mit Mefloquin. Deshalb ist von einer Prophylaxe abzuraten. Wichtig sind also hierbei die üblichen Vorbeugemaßnahmen gegen Mückenstiche (lange, helle Kleidung; Mückenspray, Moskitonetz). Jeder Tourist sollte möglichst ein Notfallmedikament dabeihaben. Es gibt einige Krankenhäuser in Kambodscha, die immer mit Malariamedikamenten mit der richtigen Wirkstoffkombination ausgestattet sind:

  • Calmette Phnom Penh
  • Bangkok Hospital in Phnom Penh
  • Naga-Clinic-Kette

AIDS - Aufgrund der im Land recht verbreiteten Prostitution (nicht nur durch Touristen - auch für kambodschanische Männer gehört ein Gang ins Bordell schon mal zu einem gelungenem Abend) herrscht auch eine alarmierende Situation bezüglich der durch Geschlechtsverkehr übertragenen Krankheiten. Erst in letzter Zeit wird im Land versucht entsprechende Aufklärung zu betreiben.

Weiterführende Webseiten:

Klima

Die beste Reisezeit ist von Dezember bis Februar. Es scheint immer die Sonne und es sind \'nur\' um die 30 °C.

Sicherheit

Landminen in Kambodscha.

Kambodscha ist ein sicheres Reiseland. Selbst als Frau kann man allein durch das Land reisen. Vorsicht ist allerdings in größeren Städten vor allem am späteren Abend geboten. Als Tourist sollte man es vermeiden, des Nachts durch dunkle Nebenstraßen zu laufen. Die touristischen Hotspots der Städte sind sicher. Aber für den Weg, sollte man immer ein Tuk-Tuk oder Mopedtaxi benutzen. Einige Telefonnummern der Polizei findet man auch auf den Städteseiten.

Landminen: Kambodscha ist nach wie vor eines der am stärksten verminten Länder der Welt. Laut UN-Angaben von 1997 liegen in Kambodscha noch sechs Millionen Minen. Die Gefahr, von einer Mine verletzt zu werden, besteht immer. Die touristisch frequentierten Areale wie Siem Reap oder Angkor Wat sind aber minenfrei. In allen anderen Regionen, wie z.B. in der Grenzregion Preah Vihear, sollte man nie den Weg verlassen. Warnschilder wie im rechten Bild weisen auf die Gefahr hin. (Die Frage nach Minen auf Khmer lautet: mian minh te?)

Küche

Kaufen

typische Tankstelle in Kambodscha

In Kambodscha sind drei Währungen in Gebrauch. Die einheimische Währung ist der Riel. Im ganzen Land ist auch der US-Dollar üblich. Dabei ist ein Dollar 4000 Riel wert. Im weitläufigen Grenzgebiet zu Thailand wird ebenso der Thai-Baht benutzt. So kann es vorkommen, dass in einem Restaurant die Speisekarte in Dollar ausgewiesen ist, die Rechnung in Baht ausgestellt ist und dass man als Wechselgeld Riel herausbekommt. Aber immerhin sind alle Währungen problemlos verwendbar. Mit dem Euro kann man noch kaum bezahlen. Es ist aber möglich, ihn umzutauschen. Dabei ist 1 Euro ca. 5300 Riel wert. Kreditkarten kann man in vielen Hotels und inzwischen auch Gästehäusern nutzen. Allerdings wird die VISA-Card eindeutig öfter angenommen. Geldautomaten (ATM), die Dollarnoten abgeben, gibt es gerade in den großen Orten reichlich. Man findet sie neben den Banken selbst auch in Drogerien, Märkten, Tankstellen und sogar Restaureants. Es wird neben VISA und MC auch sehr oft die Maestro-Karte akzeptiert. Die ANZ Royal BAnk verlangt für das Abheben allerdings $4.00 extra Gebühren, andere Banken, wie z.B. die Canadia Bank, nicht. Fast alle Banken des Landes bieten auch den internationalen Geldtransfer über Western Union an. So kann man sich auch in abgelegenen Gebieten an den Filialen der Acleda-Bank das gesendete Geld abholen. Das markante gelbe „Western Union“ ist weithin sichtbar.

Wechselkurs

Aktuelle Wechselkurse (Stand April 2010):

  • 1 € = zirka 5400 Riel
  • 1 $ = zirka 4100 Riel
  • 1 Schw. Fr. = zirka 3800 Riel
  • 100 Thai Baht = zirka 12.700 Riel

Lernen und studieren

  • Bildungssituation im Land: Für kulturelle und religiöse Studien ist das Buddhistische Institut in Phnom Penh von Bedeutung. Traditionellen Tanz lehrt die School of Fine Arts. Öffentliche Schulen (Schulobligatorium) sind meist spärlich eingerichtet und mancher Lehrer unterrichtet mehr aus Idealismus, denn das Einkommen eines Lehrers ist sehr dürftig. Buddhistische Klöster sind zwar nicht mehr für das Schulwesen zuständig, doch manche Schule könnte ohne die Hilfe unterrichtender Mönche schliessen. In Kambodscha gibt es eine staatliche Universität sowie zahlreiche private Schulen, deren Niveaus sehr unterschiedlich sind. In den letzten Jahren eröffneten viele ausländische Schulen ihre Pforten. Wie schon fast die gesamte Entwicklung des Landes scheint der Staat auch das Schulwesen ausländischen Organisationen (Hilfswerke, Missionen, Universitäten usw.) zu überlassen. Tradtionell wurde die Ausbildung der Jungen von den Klöstern übernommen. Mädchen wurden nach ihrer ersten Periode ein halbes Jahr lang zu Hause von bestimmten Lehrern ausgebildet, besser auf ihre soziale und religiöse Lebensweise als zukünftige Ehefrauen und Mütter vorbereitet. Die neuen buddhistischen Bewegungen beginnen aufgrund einer tiefergehenden Neuorientierung wieder vermehrt Ausbildungen zu übernehmen. So bieten Mönche Einheimischen in Dörfern zu Hygiene, Medizin, Menschenrechte, Technik, usw. Blockseminare an.
  • Die Küche Kambodschas: Einige Restaurants und Gästehäuser (z.B. in Phnom Penh und Battambang) bieten Koch- und Lebensmittelkurse an.

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