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Reiseführer Lübeck

Lübeck, Deutschland

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Lübeck 2021

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Einleitung


Hintergrund


Lübeck ist mit ihren knapp 216.000 Einwohnern nach Kiel die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins, flächenmäßig jedoch die größte Stadt des Bundeslandes. Zugleich ist Lübeck eine der ältesten Hansestädte Europas. Ihre mittelalterliche Altstadt, welche auf einer vom Fluss Trave umgebenen Insel liegt, ist seit 1987 ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Das wohl bekannteste mittelalterliche Bauwerk der Altstadt ist das Holstentor , das bis zur Wiedervereinigung und einer danach folgenden Änderung des Designs auf dem 50-Mark-Schein abgebildet war. Die Altstadt wird geprägt von den sieben Kirchtürmen, die von weither sichtbar sind. Das alte Rathaus, ebenfalls aus dem Mittelalter, wurde in einem historischen Reisebericht als „steinernes Märchen“ bezeichnet. Noch heute wird von dort die Stadt regiert und verwaltet. Unter anderem ist auch der bekannte Lübecker Weihnachtsmarkt sehenswert.

Geschichtliches

Man kann sagen, dass kaum eine andere deutsche Stadt noch heute über soviel mittelalterliches Gut verfügt wie Lübeck. Noch immer werden von Archäologen stetig Funde aus vergangener Zeit gefunden.

Zahlreiche Hünengräber im Stadtgebiet künden noch heute von ersten Besiedelungen in der Jungsteinzeit. Nach der Abwanderung der germanischen Siedler in den Westen, wurde die Region Ost-Holstein um etwa 700 n. Chr. von Slawen besiedelt, die wiederum in der Zeit Karls des Großen (784 bis 814) den Ort Luibice (Die Liebliche) gründeten. Dieser Ort lag im Norden der Altstadtinsel auf der heutigen Teerhofinsel .

Um 1143 wurde Lübeck durch Adolf II., Graf v. Schauenburg und Holstein als Hafenstadt an der Ostsee neu gegründet. Nach einem Brand um 1157 wurde die Stadt nach Abtretung des Grafen Adolf II. von Heinrich dem Löwen wieder aufgebaut. 1160 erhielt Lübeck das Soester Stadtrecht, welches laut Historikern als der Beginn der Kaufmannshanse (später ersetzt durch die Städtehanse) bezeichnet wird. Dieses Stadtrecht räumte den Lübeckern Kaufleuten gleiche Rechte ein, wie den gotländischen Kaufleuten, die bis dato den Ostseeraum dominierten.

Fortan entwickelte sich Lübeck in jener Zeit zur wichtigsten und größten Hansestadt im Ostseeraum. Erst später, etwa im 13. Jahrhundert, wurde Lübeck durch die Erschließung der Nordsee als Handelsraum von ihrer Nachbarstadt Hamburg abgelöst. In jener Zeit trieben auch die bekannt-berüchtigten Piraten, die „Vitalien-Brüder“, auf der Ost- und Nordsee ihr Unwesen. Der wohl bekannteste der „Vitalien-Brüder“ ist Klaus Störtebeker. Auch Lübeck wurde nicht von den Brüdern verschont. Dementsprechend unterhielt auch Lübeck eine Kriegsmarine zum Schutze der Handelsinteressen der Hanse und vor den Seeräubern. Eines der bekanntesten Schiffe der Marine ist die „Bunte Kuh“ (ein Stadtteil Lübecks ist nach diesem Schiff benannt).

Anreise


Mit dem Flugzeug

Der Lübeck-Blankensee (auch Hamburg-Lübeck genannt) wird derzeit nur von Wizz-Air-Flügen aus Danzig und Kiew bedient. Ab dem 22. April 2015 kommen eine Verbindung nach Riga und ab dem 1. Juli 2015 eine Verbindung nach Skopje hinzu. Vom Flughafen gelangt man zum Lübecker Hauptbahnhof mit der Buslinie 6 oder mit der Bahn vom 300 Meter entfernten Haltepunkt Lübeck Flughafen.

Mit der Bahn

Der Lübecker Hauptbahnhof befindet sich westlich der Altstadt und ist über die Autobahn A1 ( 22 - Lübeck-Zentrum) sehr gut zu erreichen.

Fernverkehr

Linie Tabellennummer (Kursbuch Fernverkehr) Zuglauf Takt
ICE 25 15 Lübeck Hbf – Hamburg Hbf – Hannover Hbf – Göttingen – Kassel-Wilhelmshöhe – Fulda – Würzburg Hbf – Nürnberg Hbf – Ingolstadt Hbf – München Hbf einzelne Züge
IC 31 (10.4), 10, (13.2) Fehmarn-Burg – Oldenburg (Holst) – Sierksdorf – Haffkrug – Scharbeutz – Timmendorfer Strand – Lübeck Hbf – Hamburg Hbf – Hamburg-Harburg – Bremen Hbf – Osnabrück Hbf – Münster (Westf) Hbf – Dortmund Hbf – Hagen Hbf – Wuppertal Hbf – Solingen Hbf – Köln Hbf – Bonn Hbf – Koblenz Hbf – Mainz Hbf – Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof – Frankfurt (Main) Hbf (– Hanau Hbf – Aschaffenburg Hbf – Würzburg Hbf – Nürnberg Hbf – Regensburg Hbf – Straubing – Plattling – Passau Hbf) einzelne Züge
ICE 75 (19), 10.4 (Berlin Ostbf – Berlin Hbf –) Hamburg Hbf – Lübeck Hbf – Oldenburg (Holst) – Puttgarden – Rødby – Nykøbing F st – Vordingborg st – Næstved st – Høje-Taastrup st – København H – Nørreport st – Østerport st zweistündlich mit einer Lücke am Vormittag
EC 75 10.4 Hamburg Hbf – Lübeck Hbf – Oldenburg (Holst) – Puttgarden – Rødby – Nykøbing F st – Vordingborg st – Næstved st – Høje-Taastrup st – København H einzelne Zugpaare

Insgesamt gibt es einen ungefähren Zweistundentakt mit einer Lücke am Vormittag mit EC- oder ICE-Zügen von Hamburg nach Kopenhagen.

Regionalverkehr

Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2014 wurden auch im Regionalverkehr Schleswig-Holsteins einheitliche Liniennummern eingeführt. Diese gelten auf folgenden Verbindungen:

Linie Zuglauf Takt Kursbuchstrecke
RE 83 Kiel Hauptbahnhof – Raisdorf – Preetz – Plön – Bad Malente-Gremsmühlen – Eutin – Bad Schwartau – Lübeck Hauptbahnhof – Lübeck-Hochschulstadtteil – Lübeck Flughafen – Ratzeburg – Mölln – Büchen – Lauenburg (Elbe) – Echem – Lüneburg stündlich 145: Bahnstrecke Kiel–Lübeck und Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg
RB 84 Kiel Hauptbahnhof – Kiel-Elmschenhagen – Raisdorf – Preetz – Ascheberg – Plön – Bad Malente-Gremsmühlen – Eutin – Pönitz – Pansdorf – Bad Schwartau – Lübeck Hauptbahnhof (– Hamburg Hauptbahnhof) stündlich 145: Bahnstrecke Kiel–Lübeck
RE 8 RE 80 Lübeck Hauptbahnhof – Reinfeld (Holst.) – Bad Oldesloe – (Ahrensburg) – Hamburg Hauptbahnhof halbstündlich, am Wochenende stündlich 140: Bahnstrecke Lübeck–Hamburg
RE 80 RB 85 (Hamburg Hauptbahnhof –) Lübeck Hauptbahnhof – Bad Schwartau – Timmendorfer Strand – Scharbeutz – Haffkrug – Sierksdorf – Lensahn – Oldenburg (Holst) – Großenbrode – Fehmarn-Burg – Puttgarden zweistündlich 140: Bahnstrecke Lübeck–Puttgarden
RB 85 Lübeck Hauptbahnhof – Bad Schwartau – Timmendorfer Strand – Scharbeutz – Haffkrug – Sierksdorf – Neustadt in Holstein stündlich 140: Bahnstrecke Lübeck–Puttgarden
RE 8 RB 86 (Hamburg Hauptbahnhof an Sommerwochenenden) – Lübeck Hauptbahnhof – Lübeck-Dänischburg IKEA – Lübeck-Kücknitz – Lübeck-Travemünde Skandinavienkai – Lübeck-Travemünde Hafen – Lübeck-Travemünde Strand stündlich 104: Bahnstrecke Lübeck–Lübeck-Travemünde Strand
RE 4 Lübeck Hauptbahnhof – Lübeck-St. Jürgen – Herrnburg – Schönberg (Meckl.) – Grevesmühlen – Bad Kleinen – Bützow – Güstrow – Neubrandenburg – Pasewalk – Szczecin Główny (deutsch: Stettin Hauptbahnhof) zweistündlich, stündlich bis Bad Kleinen 175: Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen

Mit dem Bus

Entfernungen
Hannover 216 km
Bremen 181 km
Rostock 111 km
Kiel 79 km
Schwerin 69 km
Hamburg 66 km

Zahlreiche Direktverbindungen, u.a. aus Hamburg, Kiel, , Osteuropa werden zum ZOB angeboten. Der ZOB befindet sich vor dem Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe zum Holstentor (Altstadt). Auch Flixbus, Meinfernbus und Konsorten fahren seit der Liberalisierung des hier los.

Auf der Straße

Nach Lübeck führen die Autobahnen A 1 und A 20 sowie diverse Bundesstraßen.

Mit dem Schiff

Vom Hafen in Travemünde gibt es Fährverbindungen nach Skandinavien. Außerdem gibt es ebenfalls Fährverbindungen von Puttgarden Richtung Rødby. Der Fährhafen ist mit dem PKW aus Richtung Lübeck am besten über die B75, Anschlussstelle Lübeck-Ivendorf zu erreichen. Eine PKW-Zufahrt aus Richtung Travemünde gibt es nicht!

Mit dem Fahrrad

Zu Fuß

Der Europäische Fernwanderweg E6 verläuft durch Lübeck.

Mobilität


Liniennetzplan Lübeck (PDF)  Dynamische Karten

Das Busnetz von Lübeck bietet tagsüber in alle Vorstädte (Bad Schwartau, Stockelsdorf, Eichholz, Herrnburg) dichte Verbindungen. Fast alle Busse fahren den Zentralen Omnibus Bahnhof Lübeck an. Die Taktzeiten sind 10-40 Minuten. So fährt die Linie 1 alle 20 Minuten bis Bad Schwartau/ ZOB und alle 20 Minuten bis Groß Parin. Solche Ausnahmen sind allerdings nur auf bestimmten Strecken zu finden. Da es keine Nachtbusse in Lübeck gibt, fahren die sogenannten Anruf-Sammel-Taxis (ASTi). Diese muss man vorher telefonisch anmelden. Da Touristen aber in den späten Abendstunden sich weniger in den Vororten aufhalten, ist das für einen Wochenendtrip nicht wichtig (weitere Informationen). Die Züge nach Travemünde können mit dem gleichen Ticket wie die Busse genutzt werden.

Sehenswürdigkeiten


Lübeck ist die „Stadt der sieben Türme“. Eigentlich ist die gesamte Altstadt ein einziges Schmuckkästchen mit Fachwerk, Kirchtürmen, Backsteinbauten, engen Gässchen, und schönen Plätzen am Wasser. Sie gehört deshalb auch zum . Die Neustadtviertel jenseits der Insel haben viele Straßenzüge mit gut erhaltenen Gründerzeithäusern.

Kirchen

  • St.Marien-Kirche
  • St.Jakobi-Kirche − im Norden der Altstadt
  • St.Aegidien-Kirche
  • St.Petri-Kirche. Der Kirchturm von St. Petri kann bestiegen werden und bietet bei guter Sicht über Lübeck und seine Umgebung. (Öffnungszeiten: Oktober-März 10-19 Uhr / April-September 9-21 Uhr)
  • Dom zu Lübeck − mit zwei Westtürmen im südlichen Altstadtabschluss

Burgen, Schlösser und Paläste

Stadttore

Burgtor, Nordseite an der Kanal-Trave Von den ehemals 4 Stadttoranlagen sind nur noch 2 erhalten. Das Holstentor ​ (auch Holsten-Tor) als das Wahrzeichen Lübecks erwartet den vom Bahnhof kommenden Besucher auf dem Weg in die Innenstadt. Es wurde um 1464 bis 1478 von Hinrich Hemstede im Zuge der Modernisierung der Befestigungsanlage erbaut. Es ist das bedeutendste und bekannteste spätmittelalterliche Stadttor Deutschlands. Einst zierte es den 50-Mark-Schein. Die historische Inschrift „CONCORDIA DOMI FORIS PAX“ prangt über dem eigentlichen Tor-Durchgang, der noch heute passierbar ist. Umgeben von einer kleinen Grünanlage beherbergt das Bauwerk auch das historische Holstentor-Museum. Dort kann man u.a. den alten Kerker besichtigen. Das Tor wurde auf einer Balkenrost-Konstruktion erbaut, die wiederum auf einer Pfahlgründung ruht. Der Boden unter dem Gebäude hielt allerdings dem gewaltigen Gewicht nicht stand. So sank das Tor langsam in sich zusammen und man kann bei genauem Betrachten die schiefe Lage des Tors sehen. Rathaus ​ Burgtor − Das im spätgotischen Stil erbaute Backsteintor steht im Norden am Ende der Große Burgstraße. An das Tor grenzen ein Zollhaus und ein Marstall. Es ist das einzig erhaltene von ehemals drei hintereinander liegenden Toren. ​ Hüxtertor im Osten – es wurde im Jahre 1822 vollständig abgebrochen, es lag beim Hüxterdamm. ​ Mühlentor im Südosten − Die Anlage bestand aus dem Inneren Mühlentor, dem Mittleren Mühlentor, dem Äußerem Mühlentor und dem Kurtinentor. Alle 4 Tore wurden zwischen 1798 und 1861 abgerissen. Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wurden detaillierte Modelle dieser Tore gefertigt. Diese sind heute an den alten Standorten, in Glaskästen, zu finden.

Bauwerke

  • Mit dem Bau des Lübecker Rathauses wurde um 1200 begonnen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es immer wieder erweitert und umgebaut. Doch von seinem mittelalterlichen Charme hat das Rathaus bis heute nichts verloren. Ein historischer Reisebericht nannte das Lübecker Rathaus einmal ein „steinernes Märchen“. Prägnant ist das spitzbogige Hauptportal aus grünlasiertem Backstein aus der Zeit um 1350. Die Eingangshalle wurde 1850 im Stil der Neogothik erbaut. Noch heute wird Lübeck von hier aus regiert und verwaltet. Auf dem davor liegenden Marktplatz, der im Osten und vom Gebäude des Rathauses abgehend von einem neogothischen Arkadengang eingerahmt ist, findet u.a. der bekannte Lübecker Weihnachtsmarkt statt.
  • Haus der Schiffergesellschaft
  • Haus der Kaufmannschaft
  • Löwen-Apotheke
  • Heiligen-Geist-Hospital
  • Die Salzspeicher

Denkmäler

Museen

  • Das Buddenbrookhaus in der Mengstraße ist ein Muss für jeden Lübeck-Besuch. Ausstellungen zu Leben und Werk der Lübecker Brüder Thomas und Heinrich Mann sowie kulturelle Veranstaltungen erwarten den Besucher in dem liebevoll restaurierten Kaufmannshaus, das als Vorbild für Thomas Manns Jahrhundert-Roman "Buddenbrooks" diente.
  • Das Günter Grass-Haus − "Forum für Literatur und bildende Kunst"
  • Kulturforum Burgkloster mit Museum für Archäologie − "Die bedeutendste Klosteranlage Norddeutschlands". Die Ausstellung wurde zum 31.12.2011 geschlossen. Derzeit finden dort umfangreiche Bauarbeiten zur Errichtung des Europäischen Hansemuseums Lübeck statt. Die Fertigstellung ist für den März 2015 geplant.
  • Kunsthalle St. Annen − auf dem Gelände der ehemaligen, 1502 - 1515 errichteten Klosterkirche St. Annen
  • Museum Holstentor − "Die Macht des Handels"
  • Museum für Natur und Umwelt
  • Niederegger Marzipansalon
  • Behnhaus: Gemäldesammlung aus Romantik, Impressionismus, Expressionismus sowie Skulpturengarten

Gänge und Höfe

Rund 90 Gänge, Torwege und Höfe gibt es noch heute in der Lübecker Altstadt. Sie sind ein Überrest aus dem mittelalterlichen Städtebau.

Straßen und Plätze

  • Holstentorplatz: Sehr schön gelegen, kann man entspannen und das Holstentor bewundern. Umrahmt wird der Platz von Weiden und im Frühling bunt blühender Tulpen und Rhododendren.
  • Rathausplatz: Auf dem vor dem Rathaus liegenden Marktplatz, der im Osten und vom Gebäude des Rathauses abgehend von einem neogothischen Arkadengang eingerahmt ist, findet u.a. der bekannte Lübecker Weihnachtsmarkt statt.

Brücken

210 Brücken gibt es in der Hansestadt.

  • Drehbrücke (1892) − Sie verbindet die Innenstadt mit dem Stadtteil St. Lorenz
  • Hubbrücken
  • Die Puppenbrücke ist die erste aus Stein gebaute Brücke der Hansestadt.
  • Dankwartsbrücke − Fußgängerbrücke über die Trave im Malerwinkel, schönster Blick auf Lübeck.

Parks

  • Stadtpark: Herrliche Parkanlage inmitten alter Stadtvillen, direkt vor dem Burgtor an der Roeckstraße.
  • Drägerpark: An der Marlistraße, direkt an der Wakenitz mit fantastischem Blick auf die Altstadt. Hier befinden sich auch ein großer Spielplatz und ein Freibad.
  • Wallanlagen: Park in den mittelalterlichen Wallanlagen zwischen Holstentor und Dom. Im Sommer mit Freilichtkino, Minigolfanlage und Freiluftkonzerten.

Verschiedenes

2012 war Lübeck Stadt der Wissenschaft. Verteilt über das Stadtgebiet, insbesondere in auf der Altstadtinsel finden sich verschiedene Installationen hierzu. Letztere werden über den Wissenschaftspfad miteinander verbunden.

Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


Für eine Stadt ihrer Größenordnung verfügt Lübeck über eine äußerst lebendige und vielfältige Theaterlandschaft, die für jeden Geschmack etwas bereithält und unterschiedlichste Sparten und Genres bedient.

  • Das Stadttheater Lübeck in der Beckergrube 16 verfügt über drei Bühnen: Im Großen Haus (792 Plätze) mit seinen wunderschön restaurierten Deckenmalereien wird in erster Linie Musiktheater (Oper, Operette und Musical) geboten, in den Kammerspielen (327 Plätze) vorwiegend Sprechtheater (Komödien, Dramen etc.), auf der Studiobühne finden wechselnde kleinere Produktionen statt. Auch Gastspiele und Sonderveranstaltungen finden während der Saison zwischen September und Juli regelmäßig statt. Vor allem die "Niederdeutsche Bühne" ist mit ihren plattdeutschen Volksstücken fest im Spielplan etabliert.
  • Das 2002 eröffnete Volks- und Komödientheater Geisler ist das jüngste Lübecker Theater und sehr zentral in der Dr.-Julius-Leber-Straße gelegen. Neben Gastspielen werden in einem regelmäßigen Spielplan unterschiedliche Boulevard- und Volksstücke von einem engagierten Ensemble in einer sehr gemütlichen familiären Atmosphäre (mit reichhaltigem gastronomischem Angebot im Foyer) dargeboten.
  • Das Theater Partout ist das kleinste Lübecker Theater und erfährt seit vielen Jahren großen Zuspruch vom Publikum. Die Liebhaber des feinen, hintersinnigen Humors erwarten dort liebevoll-augenzwinkernd inszenierte Kleinode der Theaterkunst, darunter viele Uraufführungen, die einen oft sowohl zum Schmunzeln bringen als auch nachdenklich stimmen. Im Sommer finden Open-Air-Produktionen an der Lübecker Falkenwiese statt.
  • Die Lübecker Sommeroperette ist nach über zehn Spielzeiten zu einer festen Institution der Hansestadt geworden, die alljährlich im Sommer ihr Publikum auf wechselnden Lübecker Freilichtbühnen (seit 2001 "Neue Freilichtbühne Johanneum") mit Operetten-Produktionen begeistert. Neben der Produktion einschlägiger populärer Vertreter dieses Genres (u.a. Die Fledermaus" 2004) profiliert sie sich auch durch die erfolgreichen Inszenierungen von unbekannteren Werken. Außerhalb des Sommerspielplans finden Gastspiele v.a. im Volks- und Komödientheater Geisler ("Operette am Klavier") statt.

Nachtleben


Unterkunft


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Klarkommen


Je nachdem, welche Art von abendlicher Unterhaltung man vorzieht, sollte man sich darauf vorbereiten, vor den Clubs in der Innenstadt (Hüx, Body & Soul, Parkhaus) von pubertären Trunkenbolden „angeschnackt“ (angesprochen) und Opfer von Spötteleien zu werden, was in der Regel aber harmlos ist und am besten mit weltmännischem Gleichmut hingenommen werden sollte. Großraumdiscos wie das A1, Eishaus oder Abaco sind auswärtigen Besuchern eher nicht zu empfehlen, hier kommt es regelmäßig zu grundlosen Streitereien und Aggressionen.

Lübecker sind, wie alle Norddeutschen, im Alltag bzw. in nüchternem Zustand im Allgemeinen keine Labertaschen, lassen sich aber hin und wieder zu kleinen Frotzeleien hinreißen, besonders in der Rush-Hour in den Bussen oder am Bahnhof. Ist niemals böse gemeint, sondern stets Ausdruck des feinen norddeutschen und besonders hanseatischen Humors. Fragen sind im täglichen Miteinander oft rhetorischer Natur und bedürfen außer eines Hebens der Augenbraue plus angedeuteten Lächelns meist keiner weiteren Antwort. Einen mittelgroßen Fauxpas stellt der Smalltalk mit Verkäuferinnen im Supermarkt dar, vor allem in den Supermärkten der Innenstadt, ebenso das Zahlen mit abgezähltem Kleingeld.

An Spieltagen der Regionalliga Nord möglichst vom Stadion an der Lohmühle und im Anschluss an das Spiel des VfB Lübeck auch vom Hauptbahnhof fernbleiben, es sei denn, man ist selbst ein Hooligan oder Fan der Gastmannschaft. Die Fans des VfB sind nicht übermäßig gewaltbereit, aber in der Regel doch ziemlich betrunken und dementsprechend unberechenbar. Auch die Kneipen in Stadionnähe sind Auswärtigen nicht zwingend zu empfehlen, besonders nicht an Spieltagen.

Gesund bleiben

Die beiden größten Krankenhäuser sind die Medizinische Universität zu Lübeck (Lübecker Jargon: „Krankenhaus Ost“) in der Ratzeburger Allee und die Sana-Kliniken („Krankenhaus Süd“) an der Kronsforder Allee. Dazu kommen noch in der Innenstadt das Marienkrankenhaus (auf der Rückseite der C&A-Filiale, Parade; Belegkrankenhaus), die Praxisklinik Travemünde der Sana-Kliniken sowie das Agnes-Karll-Krankenhaus in der Nachbarstadt Bad Schwartau. An der Medizinischen Universität im Zentralklinikum (Haupteingang, 1. Etage), Ratzeburger Allee 160 gibt es eine Notfall-Ambulanz (Kassenärztlicher Notdienst). Hier kann man sich melden, wenn man akut erkrankt, jedoch noch in der Lage ist, selbständig einen Arzt aufzusuchen. Den zahnärztlichen Notdienst erreicht man (ebenso wie die Notfall-Ambulanz) über die neue bundeseinheitliche Rufnummer 116 117.

Ansonsten muss man, vor allem in der Innenstadt, nicht lange suchen, um eine Arzt- bzw. Zahnarztpraxis zu finden. Allerdings empfiehlt es sich, einen Termin zu vereinbaren und es sind Wartezeiten einzukalkulieren.

Der Kranken- bzw. Rettungstransport erfolgt in Lübeck durch einen Zusammenschluss der Feuerwehr, Johanniter, ASB und dem Roten Kreuz.

Eine Übersicht der Notdienste in Lübeck finden sich auf der Webseite der Stadt Lübeck.

Für die tierischen Urlauber in Lübeck gibt es eine eigene Notdiestseite.

Klima

Post und Telekommunikation

  • Vorwahlen: 0451, 04502 (Travemünde), 04508 (Krummesse)
  • Die Hauptpost befindet sich in der Königsstraße hotsplots - darüberhinaus gibt es eine Vielzahl von Postfilialen über das Stadtgebiet verteilt. Diese sind in der Regel anderen Geschäften angeschlossen.

Verteilt über das Lübecker Stadtgebiet gibt es eine Vielzahl von HotSpots. Neben den bekannten kommerziellen Anbietern, wie Telekom und Kabeldeutschland, gibt es auch freie HotSpots vom Freifunk. In ausgewählten Bussen des Stadtverkehrs Lübeck gibt es darüberhinaus auch WLAN für InhaberInnen einer Abo-Karte. Alternativ benötigt man ein Account beim Anbieter hotsplots (kostenpflichtig).

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Wie in vielen anderen Städten gibt es auch in Lübeck Stadtteile, die als soziale Brennpunkte bezeichnet werden. Die Sicherheit ist hier genauso gegeben wie in anderen Stadtteilen, wenn man sich an allgemeine Verhaltensregeln in der Dunkelheit hält.

Einkaufen

Zu einem Aufenthalt in Lübeck gehört auch immer ein Besuch im Café „Niederegger“, Breite Straße 89. Das traditionsreiche Familien-Unternehmen, das seit 1806 das weltberühmte Lübecker Marzipan herstellt, lädt neben dem Genuss der süßen Ware auch zum Besuch im Marzipan-Museum ein. In den Nebenstraßen der Breiten Straße wie Hüxstraße und Glockengießerstraße haben sich viele kleine, alternative Handwerks-, Mode- und Feinkostläden sowie Antiquariate angesiedelt.
Seit Dezember 2011 hat Lübeck eine eigene Kampagne zur Fairtrade-Stadt.

Auf der „grünen Wiese“ befindet sich der „Citti-Park Lübeck“, ein Einkaufszentrum im amerikanischen Mall-Stil. So geht´s hin: Anfahrt

Vom Lübecker Hauptbahnhof kann man in ca. 7 Minuten nach Lübeck Dänischburg IKEA fahren. Dort befindet sich ein Einkaufszentrum, unter anderem mit einer IKEA-Niederlassung.

Küche

Günstig

  • Kochlöffel Lübeck, Holstenstr. 38.
  • Sultan-Palast Mühlenstraße 64, türkischer Imbiß mit Restaurantbereich
  • Restaurant Korfu, Pferdemarkt 6. Griechisches Restaurant mit großen Portionen und günstigen Preisen
  • Tipasa Kneipenrestaurant mit mediterraner Küche
  • Hieronymus Kneipenrestaurant mit historischem Ambiente
  • Café Affenbrot Kanalstraße 70, vegetarisches Café-Restaurant mit alternativem Charme

Mittel

  • Der Kartoffel-Keller, am Heilig-Geist-Hospital (Koberg 8) bietet typisch-lübsche Küche und maritime Spezialitäten in urigem Lübecker Ambiente.

Gehoben

  • Schiffergesellschaft, weltbekanntes Traditionsrestaurant, Breite Straße 2 , direkt gegenüber der Jakobikirche. Hier werden Staatsgäste auf Lübeck-Besuch empfangen.
  • Die Zimberei, im Hause der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit in der Königstraße 5, mit gediegenem Restaurant und mehreren Festsälen.

Ausgehen & Nachtleben

Es gibt eine Vielzahl gemütlicher Kneipen und guter Clubs vor allem auf der Altstadt-Insel. Gerade im Sommer kann es einem passieren, nachts auch mal über angetrunkene Skandinavier zu stolpern.

  • "Musikpark A1"an der Lohmühle, 3 Floors, Musik von Black über Electro-House bis Charts. wechselnde Special Events
  • Hüx, Hüxterdamm 14. Schöner, alteingesessener und oft brechend voller Laden in Travenähe mit abwechslungsreicher Musik und gemischtem Publikum. Kann man eigentlich fast immer hingehen.
  • Eishaus, Geniner Straße 199. Etwas außerhalb und mit wechselndem Programm, daher vielleicht besser vorher mal auf die Homepage schauen.
  • „Alternative“ (VEB/Brasil/Treibsand), Willy-Brandt-Allee, gegenüber der MuK. Absolutes Muss für Freunde des Abseitigen. VEB und Brasil sind Kneipen, Treibsand ist ein Konzert-Club bzw. eine Alternativdisco. Hier gibt es das billigste Bier (Flasche Astra 1,30 €, Beck\'s/ Jever 1,40 €). Allerdings gehört hier auch Wohnwagenplatz dazu, deren Bewohner nicht immer zum Feiern aufgelegt sind.
  • Parkhaus, Hüxstraße, schräg gegenüber dem „Hüx“. Mehrere „Floors“, Musik je nach Veranstaltung von Electro über Dance bis Britpop und Rock. Bar auf dem Dach, Lounge mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, moderate Preise, hübsche Brüste auf dem Herren-WC. Unter der Woche meist freier Eintritt.
  • Body & Soul, Kanalstraße 78, in der Nähe vom Hüx. Partyboot, nettes Ambiente, Musik variiert.
  • Dr. Rock Music Club, Beckergrube 87, Club für Freunde von Rock & Metal. Am Wochenende oft live-Musik meist regionaler Bands

Das Hotel Park Inn beherbergt ein Kasino.

Zentraler Treffpunkt der Schwulen- und Lesben-Szene ist das traditionsreiche „Chapeau Claque“ in der Hartengrube.

Lernen und Studieren

Es gibt in Lübeck eine Uni mit den Schwerpunkten Medizin/ Informatik/ Life Sciences, eine technische Fachhochschule FH Lübeck, eine Musikhochschule Musikhochschule Lübeck und eine Wirtschaftsakademie Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein.. Es werden bis mindestens 2010 keine Studiengebühren in Schleswig-Holstein erhoben.

So gehts weiter


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Literatur


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