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Reiseführer London

London, Vereinigtes Königreich

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London 2021

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Einleitung


Hintergrund


  • City of London
  • City of Westminster
  • Kensington and Chelsea
  • Hammersmith and Fulham
  • Wandsworth
  • Lambeth
  • Southwark
  • Tower Hamlets
  • Hackney
  • Islington
  • Camden
  • Brent
  • Ealing
  • Hunslow
  • Richmond
  • Kingston
  • Merton
  • Sutton
  • Croydon
  • Bromley
  • Lewisham
  • Greenwich
  • Bexley
  • Havering
  • Barking and Dagenham
  • Redbridge
  • Newham
  • Waltham Forest
  • Haringey
  • Enfield
  • Barnet
  • Harrow
  • Hillingdon

  • Anreise


    Mit dem Flugzeug

    Im Großraum London gibt es fünf Flughäfen, die alle aus dem deutschsprachigen Raum erreicht werden können. Sie liegen jeweils in anderen Himmelsrichtungen und bedienen somit den ganzen Großraum Londons. Der bekannteste und größte Flughafen Londons ist Heathrow im Westen der Stadt, gefolgt von Gatwick im Süden. Der kleine City Airport liegt in den Docklands und ist sehr stadtnah. Billigflieger nutzen meist die Flughäfen Stansted (im Nordosten) und Luton (im Norden), die beide aber schon weit außerhalb der Stadt liegen. Im Allgemeinen sind alle Flughäfen sehr gut an das Straßennetz angeschlossen und sind auch sehr gut per Zug oder Bus angebunden. Gerade Heathrow und Gatwick verfügen über eine große Zahl von Busverbindungen in alle Teile Englands, und Heathrow hat eine U-Bahn-Anbindung.

    Heathrow

    Wie lange dauert die Flugreise wirklich ?
  • Zwei Stunden vor Abflug am Flughafen
  • Bruttoflugzeit 1 Stunde 30 Minuten
  • 1 Stunde vom Gate bis Paddington, mittels Heathrow Express
  • Somit benötigt man bis zur Innenstadt ca. 4 Stunden und 30 Minuten (oder 3 Stunden 30 Minuten mit Zeitverschiebung)

    London Heathrow - Londons größter Flughafen hat nach langen Jahren voller Baustellen Fortschritte gemacht, das neue Terminal 2 (z.B. Lufthansa) ist richtig schick, alles geht schnell außer den allgegenwärtigen Sicherheitskontrollen bei der Einreise. Kleiner Tipp: Wenn man auf der rechten Seite im Flugzeug sitzt, hat man zu 99% der Fälle einen hervorragenden Blick auf den Tower und das Parlament, da der Anflug direkt über die Stadt führt.

    An-/ Abreise: Heathrow ist direkt an das Londoner U-Bahnnetz angebunden, allerdings liegt der Flughafen in der äußersten Zone, sodass ein entsprechendes Ticket erforderlich ist - ferner sollte vor allem beim Rückflug die lange Fahrzeit kalkuliert werden (z.B. direkt mit der Picadilly Linie von Green Park in ca. 50 Min.), allerdings ist die Fahrt mit drei bis fünf Pfund konkurrenzlos billig, je nach Haupt- oder Nebenzeit. Sehr komfortabel und schnell ist der Heathrow Express, ein Schnellzug, der ohne Stop nach Paddington fährt. Fahrzeit 15 Minuten für 20,50 Pfund pro Fahrt (Hin- und Rückfahrt 36,50 Pfund, die Tickets sind einen Monat gültig). Die Fahrkarten kann man direkt nach dem Verlassen der Zollkontrolle bei mobilen Verkäufern in blauen Uniformen kaufen oder später am Automaten. Nähere Infos zur Anreise und dem Flughafen selbst gibt es hier.

    Gatwick

    Der Gatwick Express liegt im Süden von London und lohnt sich daher vor allem, wenn man in dieser Ecke der Stadt wohnt oder übernachtet.

    • British Airways: Genf, Innsbruck, Salzburg
    • easyJet: Basel-Mulhouse-Freiburg, Berlin-Schönefeld, Düsseldorf, Hamburg, Innsbruck, Köln/Bonn, München, Salzburg, Wien, Zürich
    • Flybe: Genf, Salzburg
    • Monarch: Basel, Friedrichshafen, Genf, Hamburg, Innsbruck
    • Aer Lingus: Friedrichshafen, Genf, Salzburg
    • Thomas Cook: Genf, Innsbruck
    • Thomson Airways: Genf, Innsbruck, Salzburg

    Die An-/ Abreise nach Gatwick ist relativ einfach, da es mehrere Zugverbindungen gibt, z.B. mit dem Gatwick Express (Fahrzeit etwa 30 Minuten). Zusätzlich fahren Busse zu vielen Städten in England, die Autobahn verläuft am Flughafen und natürlich gibt es regen Taxiverkehr.

    Nähere Infos zur Anreise und dem Flughafen selbst gibt es hier.

    Stansted

    Der Flughafen London Stansted ist Londons Airport der Billigflieger. Man sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass der Flughafen ziemlich weit außerhalb liegt!


    Die An- und Abreise nach Stansted ist relativ langwierig. Mit dem Stansted Express beträgt die Fahrzeit zur Liverpool Street etwa 45 Minuten, allerdings gibt es auch billigere Zug- und Busverbindungen in die Londoner Innenstadt. Der Flughafen selbst wurde vor kurzem ausgebaut und bietet in einem modernen Terminal alles, was man als Flugreisender braucht.

    Nähere Infos zur Anreise und dem Flughafen selbst gibt es hier.

    Luton

    London Luton ist ebenfalls ein Hub für Billigairlines mit guten Anbindungen an andere europäische Länder, Nordeuropa und Business-Flüge in die USA. Der Flughafen liegt etwa 32 Meilen (etwa 50 km) nördlich der Londoner Innenstadt und ist gut zu erreichen, wobei die Reisezeiten allerdings entsprechend lang sind. Aufgrund der nördlichen Lage befindet er sich relativ nahe an Cambridge und Thomson Airways. Einzige Fluggesellschaft mit Direktflügen in den deutschsprachigen Raum ist derzeit easyJet.

    Die An-/ Abreise ist recht einfach und zum Beispiel mit dem Zug in die Innenstadt möglich. Allerding muss man dazu erst mit einem Shuttle-Bus zum nächsten Bahnhof fahren. Es gibt aber auch Busverbindungen und der Flughafen ist gut an das englische Straßennetz angeschlossen. Weitere Informationen gibt es hier

    City

    Flughafen London City (Code: LCY) - Zentral mitten in den Docklands gelegen eine echte Alternative, zumal der Flughafen angenehm überschaubar ist. Allerdings wird dieser Flughafen ausschließlich von traditionellen Airlines angeflogen. Auch auf Grund der begrenzten Kapazitäten und der zentralen Lage sind Flugverbindungen nach LCY vergleichweise teuer.

    Die Anreise zum Flughafen ist sehr einfach, da dieser an die Docklands Light Railway angeschlossen ist und damit Verbindungen nach Tower Gateway und Bank bietet, von wo man Anschluss an das weitreichende Nahverkehrsnetz hat.

    Mit der Bahn

    London ist über den 2007 renovierten Bahnhof St. Pancras an das europäische Eisenbahnnetz angeschlossen und vom Kontinent aus durch den Kanaltunnel von Paris (2 h 15 min) und Network Rail Stations website (1 h 53 min) mit dem Eurostar erreichbar. Es empfiehlt sich, rechtzeitig im Voraus zu buchen. Der Bahnhof befindet sich im Herzen der Stadt und ist ein zentraler Knotenpunkt der Bus- und U-Bahnlinien.

    London ist auch aus anderen Teilen Großbritanniens gut per Bahn erreichbar. Es gibt zwölf große Bahnhöfe, die in einem Ring um Central London angeordnet sind und jeweils einen anderen Teil des Landes versorgen. Abgesehen vom Bahnhof Fenchurch Street, der nur per Bus oder Taxi erreicht werden kann (die U-Bahn-Station Tower Hill ist ca. 5 Minuten zu Fuß entfernt), sind alle unmittelbar an das U-Bahn-Netz angeschlossen.

    Ein detailliertes Profil jeder Station kann man hier finden: Network Rail Stations website.

    Die wichtigsten Bahnhöfe sind (im Uhrzeigersinn)::

    Abfahrtszeiten findet man hier: National Rail Planner oder unter den Nummer 44 845-748-4950.

    Mit dem Bus

    Die Haltestellen der meisten internationalen und nationalen Buslinien (Englisch: coach services) befinden sich in der Nähe der Victoria Station. Alle Linien von National Express oder Eurolines halten an der Victoria Coach Station, die sogar verschiedene Ankunfts- und Abfahrtsterminals hat. Die Linien anderer Anbieter benutzen entweder diese Haltestellen oder die Green Line Coach Station gegenüber Buckingham Palace Road. Die wichtigsten Busunternehmen:

    • National Express ist bei weitem die größte Linie. Die Buchung im voraus ist aber unbedingt notwendig.
    • Eurolines ist eine Schwestergesellschaft von National Express und betreibt Verbindungen zu verschiedenen Städten in Nordirland und der Republik Irland sowie auf dem Kontinent.
    • MegaBus betreibt Billiglinien von vielen Städten auf der Insel nach London. Tickets müssen online gebucht werden (Fahrten gibt es ab £1, wenn man rechtzeitig bucht).

    Organisierte Pauschalreisen nach London bieten viele Busunternehmen in Deutschland an.

    Auf der Straße

    London mit dem Auto zu besuchen ist nur bedingt eine gute Idee. Abgesehen vom Linksverkehr, mangelnden Parkplätzen in der Innenstadt und den horrenden Gebühren für falsches Parken, gibt es seit einigen Jahren eine Gebühr für die Innenstadt in Höhe von ZEHN Pfund (Congestion Charge — zu erkennen an einem großen weißen "C" in einem roten Kreis). Einige moderne Autos mit Hybrid- oder Elektroantrieb dürfen den Innenstadtbereich allerdings weiter kostenfrei befahren. Für LKW fallen noch einmal extra Gebühren an. Der Londoner Verkehr erscheint zwar chaotisch, für routinierte Autofahrer ist er aber nach kurzer Eingewöhnung kein Problem. Die Straßen sind zwar übervoll mit Autos und Bussen, allerdings gibt es sehr viele Ampeln und die Fließgeschwindigkeit des Verkehrs ist entsprechend niedrig. Öffentliche Verkehrsmittel sind zumindest im Innenstadtbereich aber wahrscheinlich die bessere Wahl.

    Sollte der geneigte Besucher sich dennoch in den Londoner Verkehr stürzen wollen, so erreicht er die Stadt über ein sehr gut ausgebautes Netz an Autobahnen, den sogenannten motorways. Aus allen Teilen Großbritanniens laufen sie bei London zusammen und bilden einen dichten Verbund zwischen Umland und Stadt. Gerade zu Stoßzeiten sind sie aber extrem überfüllt. Auf vielen Zufahrtsstraßen in und um London stehen Geschwindigkeitsmessgeräte. Man wird von hinten geblitzt und muss also erst am gelben "Starenkasten" vorbei fahren. Viele waagerechte Linien auf der Straße weisen ebenfalls auf einen Blitzer hin, sodass man diese in der Regel schon weit vorher erkennt.

    Mit dem Fahrrad

    Dank der Radrouten des National Cycle Networks ist es auch für Radfahrer möglich, auf ausgeschilderten Wegen bis in die Innenstadt Londons zu radeln. Zwei Langstreckenrouten und einige kürzere Nationale Routen verbinden London für Radfahrer mit dem Umland und dem gesamten Vereinigten Königreich:

    • Die National Route 4 ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen für Reiseradler auf den britischen Inseln und führt von London bis nach Fishguard via Reading, Bath, Bristol, Newport und National Route 20. Im Londoner Stadtgebiet zwischen Greenwich und Putney Bridge ist die Ausschilderung noch nicht vollständig, hier kann man auf den entsprechenden GPS-Track im Radreise-Wiki zurückgreifen.

    Mobilität


    U-Bahn mit Plan
    In den 1930er Jahren bekam London neue Übersichtspläne für den Verlauf der U-Bahnen. Bis dahin war es üblich, die Strecken in Stadtpläne einzuarbeiten. Das war wenig übersichtlich, da einmal der unterirdische Linienverlauf im Straßennetz schlecht zu erkennen war. Zum Zweiten waren wegen der maßstabsgerechten Abstände der Bahnhöfe entweder die eng beieinander liegenden Innenstadt-Haltestellen kaum auseinanderzuhalten oder die Karten mussten wegen der weit auseinander liegenden Stopps in den Außenbezirken sehr groß sein. Die neuen, minimalistischen Pläne ignorierten zugunsten der Übersichtlichkeit die realen Abstände der Haltestellen und den genauen Kurvenverlauf und verzichteten auch auf ein eingezeichnetes Straßennetz. Dafür bekam der neue Übersichtsplan einen Designpreis. Heute wird diese Art der schematischen Liniendarstellung für U-Bahnen auf der ganzen Welt verwendet.

    Ein Tipp für Nostalgiker

    Auf den Buslinien 9 und 15 werden im Innenstadtbereich teilweise noch die alten Routemaster-Busse verwendet. Einstieg ist über das Trittbrett im hinteren Teil des Busses (hier wartet wie früher ein Kontrolleur), und dann geht es wie vor 50 Jahren knatternd durch die Stadt.

    London hat eines der dichtesten Netze für den öffentlichen Nahverkehr. Weltbekannt sind die roten Doppelstockbusse und die U-Bahn Underground. Daneben existieren noch die typischen schwarzen Taxis, die mitunter aber auch recht bunt daherkommen. Und obwohl die Londoner dauernd über ständige Verspätungen und Ausfälle nörgeln, ist dieses Netz die mit Abstand beste Möglichkeit für Touristen und Einheimische, sich in der Stadt fortzubewegen, und dabei wesentlich zuverlässiger als man manchmal glaubt.

    Wichtigstes Fortbewegungsmittel in der Innenstadt ist die Tube , die Londoner U-Bahn. Sie durchzieht mit ihren zwölf Linien die Stadt von West nach Ost und Nord nach Süd. Die Züge verkehren alle paar Minuten und sind trotzdem während der Stoßzeiten berstend voll. Allerdings lohnt sich eine U-Bahnfahrt meist schon, um von einer Attraktion zur nächsten zu pendeln, da diese zu Fuß teilweise relativ weit auseinander liegen. Ein weiteres Transportmittel sind Busse . Die roten Doppeldecker- und Niederflurbusse verbinden alle Punkte der Stadt auf unendlich vielen Linien. Besucher und Einheimische nutzen statt normaler Einzelfahrten meist die sogenannten Travelcards. Das sind Tageskarten, die die Benutzung der U-Bahn, Busse und weiterer Nahverkehrsmittel der Stadt erlauben. London ist dabei in mehrere Zonen eingeteilt. Die Zonen 1 und 2 liegen im Stadtzentrum und reichen meist für Touristen aus, die höheren Nummern liegen weiter außerhalb. Für Touristen empfehlen sich die sogenannten Off-Peak-Travelcards, die erst nach 09.30 Uhr gültig sind, dafür aber auch günstiger. Beim Betreten und Verlassen von U-Bahnstationen und Bahnhöfen führt man die Karte in eine Schranke ein, um diese passieren zu können. Mit Travelcards erhält man bei Schiffsfahrten Rabatt. Oyster Cards sind ebenfalls beliebt. Sie funktionieren ähnlich, sind aber mit Geld aufgeladene Chip-Karten, die automatisch den günstigsten Tarif aller Fahrten eines Tages ermitteln.

    Detaillierte Informationen sind im Unterartikel London Pass zu finden.

    Sehenswürdigkeiten


    London platzt fast vor Sehenswürdigkeiten und Attraktionen für den Reisenden. Die Preise sind allerdings oft sehr hoch. Daher kann sich der London Pass recht schnell lohnen. Diese Karte ermöglicht den kostenlosen Besuch von zahlreichen Sehenswürdigkeiten (1x pro Sehenswürdigkeit), es gibt 1-, 2-, 3- oder 6-Tage-Pässe sowie die Option mit oder ohne Travel Card (für alle öffentlichen Verkehrsmittel). Der 6-Tage-Pass kostet £ 102.00, mit Travel Card £ 156.00 (Stand 2013).

    City of Westminster

    Die hier aufgeführten Sehenswürdigkeiten bilden nur eine kleine Auswahl der vielen Attraktionen in der City of Westminster. Dieser Bereich liegt im Herzen der Stadt und wird näher im Unterartikel Somerset House beschrieben.

    • Palace of Westminster - Sitz des Parlamentes inklusive Big Ben. Eine Besichtigung kostet 15 Pfund. Tickets sind gegenüber dem Jewel Tower auf der anderen Straßenseite zu erwerben. Der Besuch ist während der Sitzungsperiode nur am Wochenende möglich, sonst auch in der Woche. Es gibt auch deutsche Führungen, die sind aber selten und zu erfragen. Englische Führungen finden alle 15 Minuten statt
    • Westminster Abbey - Prachtvolle Abtei gegenüber des Palace of Westminster (Parlament), in der die Krönungszeremonien vorgenommen werden. Im Inneren sind zahlreiche prunkvolle Gräber vergangener Herrscher zu sehen. Ein kompletter Rundgang dauert mindestens eine Stunde. Die Kirche ist normalerweise Montag bis Samstag 09.30-15.45 Uhr geöffnet. Eintritt: 18 Pfund.
    • Buckingham Palace - die offizielle Residenz der Königin von England. Bei gutem Wetter ist um 11:30 Uhr Wachwechsel. Man sollte aber mindestens eine halbe Stunde vorher da sein, da es auf dem Vorplatz sehr voll wird.
    • Marble Arch
    • Somerset House
    • In Westminster befinden sich auch viele berühmte Plätze und Straßen. Der Trafalgar Square ist einer der zentralen Plätze. Er befindet sich in der Nähe des Westminster Palace und erinnert an die Schlacht von Trafalgar, als die englische Seestreitkraft die überlegene spanische Armada vernichtend schlug. Zu Ehren des Marinekommandanten Sir Nelson steht deshalb auf dem Platz die Nelson\'s Column, eine große Gedächtnissäule. Direkt am Platz befinden sich auch berühmte Museen, wie die National Gallery oder National Portrait Gallery. Etwas weiter westlich und ganz in der Nähe von Chinatown liegt der Leicester Square. Er bietet nicht nur die Gelegenheit zur Pause oder Erfrischung in einem der umliegenden Restaurants, sondern ist auch immer wieder Schauplatz von Premierenfeiern internationaler Kassenschlager, denn um ihn herum befinden sich gleich mehrere Kinos. Nur wenige Minuten entfernt liegt der Picadilly Circus, der mit seinen großen bunten Werbetafeln immer wieder die Menschen fasziniert. Die kleine Eros-Statue am Rande des Platzes ist dabei immer ein gern genommenes Fotomotiv. Vom Picadilly Circus schlängelt sich die Regent Street, eine der großen Einkaufsstraßen durch London, bis sie in die berühmte London Eye mündet. Hier kann das muntere Shoppingvergnügen beliebig lang weitergehen...

    South Bank

    • London Eye, Riverside Building, County Hall, Westminster Bridge Road, Shakespeare\'s Globe Theatre Waterloo oder Westminster, Tel.: siehe unten. Die Standardfahrt kostet für Erwachsene ab 17,28 £ (Online-Preis . Das gigantisches Riesenrad mit einer Höhe von 135 m steht am Themseufer gegenüber der Bootsanlegestelle Westminster, direkt neben der ehemaligen County Hall. Eine Fahrt dauert 30 bis 40 Minuten und bietet einen grandiosen Überblick über London, bei guter Sicht sogar bis Windsor. Das Riesenrad dreht sich sehr langsam, so dass man während der Fahrt ein- und aussteigen kann. Ursprünglich sollte das London Eye nur eine begrenzte Zeit stehen, von dieser Idee wurde vorerst Abstand genommen. Es können auch einzelne Kapseln, Touristenführer die etwas zur Geschichte Londons erzählen oder zusätzliche Bootsfahrten auf der Themse gebucht werden. Eine Reservierung der Karten im Voraus ist empfehlenswert, denn gerade in den Stoßzeiten muss man sonst eventuell sehr lange Anstehen. Buchungen sind möglich über das Internet oder per Telefon unter 44 (0)870 5000 600, bzw. bei Buchungen für einzelne Kapseln unter 44 (0)870 220 2223.
    • Shakespeare\'s Globe Theatre, 21 New Globe Walk, info@shakespearesglobe.com London Bridge oder Monument, Tel.: ( 44) 020/79021400, Box Office ( 44) 020/74019919, E-Mail: info@shakespearesglobe.com. Bis Februar 2014: Ausstellung täglich 10:00 bis 17:30, Führungen 10:30 bis 17:00 Uhr (ca. alle 30 Minuten). £ 13.50 . Von außen mag es nicht spektakulär sein, aber innen kann man die detailgetreue und originale Rekonstruktion des Theaters bestaunen, an dem schon Shakespeare gearbeitet hat, auch wenn seines etwa 100 Meter weiter östlich stand. Regelmäßig finden Aufführungen statt, und während Stehplätze(!) eventuell noch kurzfristig verfügbar sind, sollte man Sitzplätze weit im Voraus reservieren.

    City of London

    In der City finden sich so viele Attraktionen, dass man diese nicht alle hier aufführen kann. Deshalb gibt es einen Unterartikel Tower Bridge, der detaillierter und vollständiger ist.

    • Der Tower of London ist kein Turm, sondern Londons ehemalige königliche Festung, über 900 Jahre alt und Heim der Kronjuwelen (inklusive der Teile des Cullinan-Diamanten, dem größten, der je gefunden wurde). Der Eintrittspreis beträgt ca. 22 Pfund für Erwachsene und wird von vielen als zu hoch eingestuft. Mit dem Eintritt hat man zwar die Möglichkeit, sich diverse Ausstellungen im Inneren des Towers anzusehen, und außerdem gibt es eine sehr gute (leider nur auf Englisch) gehaltene Führung durch den Tower mit den Beefeatern, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte, aber insgesamt sollte man sich darauf einstellen, zu viel bezahlt zu haben. Wer sich den Tower wirklich ansehen möchte, müsste schon einige Stunden einplanen. In unmittelbarer Nähe des Towers kreuzt die berühmte Tower Bridge die Themse. Das Überqueren der Brücke zu Fuß ist kostenlos. Optional kann man eine Ausstellung zur Geschichte und Wirkungsweise der Brücke besichtigen, die auch in den oberen Teil der Konstruktion führt. Der nächste U-Bahn-Halt für Tower und Tower Bridge ist St. Paul\'s Cathedral Tower Hill.
    • St. Paul\'s Cathedral Die von Sir Christopher Wren zwischen 1675 und 1710 errichtete Kathedrale (Eintritt £ 16.00) ist heute einer der vielen Höhepunkte Londons und fast nur nebenbei Bischofssitz und aktive Kirche. Unweit der Themse gelegen, bestaunen jedes Jahr Tausende dieses wunderschöne Gebäude oder finden sich zu den mehrmals täglich stattfindenden Andachten und Gottesdiensten ein. Die nahe gelegene Tube-Station St. Paul\'s der Central Line bietet eine gute Verkehrsanbindung.

    Greenwich

    Beliebt und schön ist eine Fahrt nach Greenwich. Hier befindet sich die berühmte Sternwarte, durch die der Nullmeridian verläuft. Am Hafen befinden sich die ehemalige Marineakademie und das alte Schiff Cutty Sark. Weitere Angaben zu Anreise, Sehenswürdigkeiten und Verpflegung gibt es im Unterartikel Shri Swaminarayan Mandir.

    Neasden

    Shri Swaminarayan Mandir, 105 – 119 Brentfield Road, Neasden, dann British Museum 112 oder 232, Tel.: ( 44) 020/89652651, Fax: ( 44) 020/89656313, E-Mail: info@londonmandir.baps.org. Täglich 9.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei

    Shri Swaminarayan Mandir ist der größte Hindutempel außerhalb Indiens. Gebaut wurde der Tempel aus Sandstein und Carrara-Marmor. Das Baumaterial wurde nach Indien gebracht, dort bearbeitet und dann in London wie ein gigantisches Puzzle zusammengesetzt. Errichtet wurde der Tempel zwischen 1992 und 1995. Auch Nicht-Hindus dürfen an den Ehrungen der Götter teilnehmen. Im Tempel gibt es ein kleines Museum, das die Geschichte des Hinduismus erklärt. Rucksäcke, Fototaschen usw. müssen abgegeben werden; wegen der Angst vor Anschlägen muss man durch eine Sicherheitskontrolle.

    Museen und Galerien

    London hat etliche weltberühmte Museen und Ausstellungen zu bieten. Das meistbesuchte und bei den Briten beliebteste Museum ist übrigens das Naturhistorische Museum. Grundsätzlich gilt, bei allen staatlichen Museen ist der Eintritt kostenlos (ausgenommen Sonderausstellungen) — dazu gehören beispielsweise British Museum, Tate, Natural History Museum und Science Museum. Demgegenüber sind Eintritte für die privaten Museen teils sehr hoch — zum Beispiel Madame Tussaud und Tower.

    • British Museum, Great Russell Street, British Library Holborn oder Tottenham Court Road, Tel.: ( 44) 020/73238299, E-Mail: information@britishmuseum.org. täglich 10:00 bis 17:30 Uhr, freitags bis 20:30 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei . Kulturgeschichtliches Museum mit Exponaten aus aller Welt. Das 1753 eröffnete Museum gilt als eines der besten der Welt.
    • British Library, 96 Euston Road, National Gallery King\'s Cross/ St Pancras. Montag bis Donnerstag 9:30 bis 20:00 Uhr, Freitag 9:30 bis 18:00 Uhr, Samstag 9:30 bis 17:00 Uhr, Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr. Eintritt frei . Die British Library ist die weltweit größte Bibliothek der Welt. In der frei zugänglichen Ausstellung Treasures of the British Library kann man Kunstschätze von unvorstellbarem Wert besichtigen, darunter die Magna Carta, die Gutenberg-Bibel, Shakespeares First Folio, originale Notenschriften der Beatles, Notizbücher von Leonardo da Vinci, Händel, Mozart, Dickens...
    • National Gallery, Trafalgar Square, National Portrait Gallery Charing Cross oder Leicester Square, Tel.: ( 44) 020/77472885. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr, freitags bis 21:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei
    • National Portrait Gallery, St Martin\'s Place, Museum of London Charing Cross oder Leicester Square, Tel.: ( 44) 020/73060055. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag/Freitag bis 21:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei . Die Portrait Gallery ist nur ein kleines Stück von der National Gallery entfernt.
    • Museum of London, 150 London Wall, Tate Britain St Paul\'s oder Barbican, Tel.: ( 44) 020/70019844. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei
    • Tate Britain, Millbank, Tate Modern Pimlico oder Vauxhall, Tel.: ( 44) 020/7887 8888, E-Mail: visiting.britain&modern@tate.org.uk. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei . In der Clore Gallery befinden sich ausschließlich Werke von William Turner, in den übrigen Galerien sind u. a. John Constable, William Hogarth, Thomas Gainsborough und George Stubbs zu sehen.
    • Tate Modern, Bankside , Victoria and Albert Museum Blackfriars, Tel.: ( 44) 020/78878888, E-Mail: visiting.britain&modern@tate.org.uk. Sonntag bis Donnerstag 10:00 bis 18:00 Uhr, Freitag/Samstag bis 22:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei . Weltbekannte Ausstellung moderner Kunst.
    • Victoria and Albert Museum, Cromwell Road, Natural History Museum South Kensington, Tel.: ( 44) 020/79422000. täglich 10:00 bis 17:45 Uhr, freitags bis 22:00 Uhr. Eintritt frei
    • Natural History Museum, Cromwell Road, Science Museum South Kensington, Tel.: ( 44) 020/79425000. täglich 10:00 bis 17:50 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei . Kinder (und auch Erwachsene) werden die Ausstellung der Dinosaurier lieben.
    • Science Museum, Exhibtion Road, Madame Tussauds South Kensington, E-Mail: info@sciencemuseum.ac.uk. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei
    • Madame Tussauds, Marylebone Road, Sir John Soane\'s Museum Baker Street. in der Regel zwischen 9:30 und 17:30 Uhr, siehe Website. ab 16 Jahren £ 30.00, Online £ 22.50 . Weltberühmtes Wachsfigurenkabinett, der Rundgang dauert knapp eine Stunde. Leider ist auch die Anzahl der Figuren geringer als erwartet. Es gibt zwei Eingänge: einen zum Ticket kaufen mit langer Schlange und eine für im Internet im Voraus gebuchte Karten ohne Wartezeit.
    • Sir John Soane\'s Museum, 13 Lincoln\'s Inn Fields, Saatchi Gallery Holborn, Tel.: ( 44) 020/74052107. Dienstag bis Samstag 10:00 bis 17:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei
    • Saatchi Gallery, Duke of York\'s HQ, King\'s Road, Wallace Collection Sloane Square, Tel.: ( 44) 020/78113070. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei
    • Wallace Collection, Hertford House, Manchester Square, Imperial War Museum Bond Street, Tel.: ( 44) 0207/5639500, Fax: ( 44) 0207/2242155. täglich 10:00 bis 17:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei . Dies ist eine wirklich erstaunliche Sammlung, die man sich unbedingt ansehen sollte. Die Sammlung umfasst neben Schmuck und Waffen auch eine Reihe hervorragender Gemälde sowie Beispiele von Kunsthandwerk aus verschiedenen Epochen und Nationen.
    • Imperial War Museum, Lambeth Road, Sherlock Holmes Museum Lambeth North oder Elephant & Castle, Tel.: ( 44) 020/74165000, E-Mail: mail@iwm.org.uk.. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei . Hervorragendes Museum über die Kriege des 20. Jahrhunderts, insbesondere den Ersten und Zweiten Weltkrieg. Man sieht Panzer, Kanonen und eine V2. Ein komplettes Drittel des Museums beschäftigt sich informativ mit dem Dritten Reich, was einem vielleicht sogar mehr über das Denken der Briten verrät, als über diese Epoche: Denn zum Falkland- und zum Vietnam-Krieg gibt es jeweils nur eine Vitrine mit einer Uniform und einer Texttafel, zu den Massakern der englischen Kolonialmacht überhaupt nichts.
    • Sherlock Holmes Museum, 221 b Baker Street, National Maritime Museum Baker Street, Tel.: 01 44 207 224 3688, E-Mail: curator@sherlock-holmes.co.uk. täglich vom 9:30 bis 18:00. £ 8.00 . Dank der TV-Serie "Sherlock" hat sich dieses Museum zu einer Must-See-Sehenswürdigkeit entwickelt.
    • National Maritime Museum, Romney Road, HMS Belfast Cutty Sark, Tel.: ( 44) 020 8858 4422. täglich 10:00 bis 17:00 Uhr. Zum Museum gehören: Maritime Museum, Queen\'s House & Royal Observatory Astronomy Centre: Eintritt frei, Cutty Sark £ 12.00, Royal Observatory Flamsteed House & Meridian Courtyard £ 7.00, Turner & the Sea Exhibition £ 10.00,Peter Harrison Planetarium £ 6.50
    • HMS Belfast, in der Themse an The Queen\'s Walk, London Dungeon London Bridge, Tel.: ( 44) 020/79406300. November bis Februar 10:00 bis 17:00 Uhr, März bis Oktober 10:00 bis 18:00 Uhr (Stand 2013/14). £ 15.50 . Es gibt ein Kriegsschiff aus dem Zweiten Weltkrieg, heute Museumsschiff, und als Teil des Imperial War Museums zu besichtigen. Man sollte auf dem Schiff einen Blick in den Alltag britischer Matrosen werfen. Dabei werden nicht nur die Geschichte und Einsätze des "leichten Kreuzers" interaktiv erläutert, auch spielt die Geschichte des Zweiten Weltkriegs eine Rolle. Es dauert etwa eine Stunde und ist sehr interessant für Touristen, die sich für Militärgeschichte interessieren, jedoch auch als kurzer Ausflug geeignet.
    • London Dungeon, Riverside Building, County Hall, Westminster Bridge Road, Ripley\'s Believe It or Not!-Museum Westminster. Montag, Dienstag, Mittwoch & Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 11:00 bis 17:00 Uhr, Samstag/Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr. ab 16 Jahren £ 24.60, online ab £ 17.95 . Das Gruselkabinett soll die Besucher durch die blutige Geschichte Englands der letzten 2000 Jahre führen.
    • Ripley\'s Believe It or Not!-Museum, The London Pavillion, 1 Piccadilly Circus, Museum of Childhood (Zweigstelle des V&A) Piccadilly, Tel.: ( 44) 020/ 3238 0022, Fax: ( 44) 020/77348768, E-Mail: info@ripleyslondon.com. täglich 10:00 bis 24:00 Uhr (Stand 2013). £ 26.95, online £ 22.91 . Seit 2008 befindet sich direkt am Picadilly Circus das Museum mit Exponaten und Kuriositäten aus aller Welt.
    • Museum of Childhood (Zweigstelle des V&A), Cambridge Heath Road, Museum of London Docklands Bethnal Green, Tel.: ( 44) 020/89835200, Fax: ( 44) 020/ 89835225, E-Mail: moc@vam.ac.uk. täglich 10:00 bis 17:45 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei
    • Museum of London Docklands, 1 Warehouse, West India Quay, Chelsea Physic Garden West India Quay, Tel.: ( 44) 020/70019844. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr (Stand 2013). Eintritt frei

    Parks

    London hat ein paar sehr schöne Parks, die sehr sehenswert sind. Sie sind auch ein beliebtes Ausflugsziel der Bewohner von London. An Sonntagen trifft man dort auf Tausende von Menschen.

    • Regent Park - liegt nicht ganz im Zentrum. Besonders sehenswert sind die Rosen!
    • Hyde Park - der größte Park in London.
    • Green Park - liegt gleich gegenüber dem Buckingham Palace.
    • Battersea Park - liegt südlich der Themse, ehemals ein Vergnügungspark, heute eine große Naherholungsstätte mit zahlreichen Parkelementen wie Teichen, Springbrunnen, Pagode, altem Baumbestand, aber auch Sportstätten.

    Gärten

    • Chelsea Physic Garden, 66 Royal Hospital Road, Royal Botanic Garden of Kew Sloane Square, Tel.: ( 44) 020/73525646, E-Mail: enquiries@chelseaphysicgarden.co.uk. bis 31. März 2014 geschlossen, außer während Veranstaltungen . Der Garten liegt in Chelsea zwischen Kings Road und Themse. 1673 von der Gesellschaft Londoner Apotheker gegründeter Arzneipflanzengarten, der der zweitälteste Botanische Garten Englands ist und den ältesten künstlichen Steingarten Europas beinhaltet. Der knapp 1,6 ha große Garten ist eine ideale Ruhestätte mitten in der quirligen Atmosphäre von Kensington und Chelsea.
    • Royal Botanic Garden of Kew, Brentford Gate, Kew (Richmond), Kew Gardens, Tel.: ( 44) 020/83325655. bis 7. Februar 2014 von 9:30 bis 16:15 Uhr, die Gewächshäuser schließen früher. £ 16.00 . Die Ursprünge des 121 Hektar großen Gartens gehen auf das Jahr 1759 zurück. Seit 2003 ist Kew eine UNESCO-Weltkulturerbestätte. Von Anfang an bemühte man sich um die Zucht seltener und bedrohter Pflanzen. Sehenswert sind das Palmenhaus und das Temperature House, die in den 1840er Jahren errichtet wurden. Im Princess of Wales Tropical Conservatory sind tropische Pflanzen in natürlicher Umgebung zu sehen. Eine weitere Attraktion ist der 200 m lange und 18 m hohe Xstrata Treetop Walkway. Innerhalb des Gartens stehen Kew Palace und das Queen Charlotte\'s Cottage.

    Kanäle

    In den letzten Jahren haben die Londoner ihre Kanäle für sich entdeckt. Über weite Strecken kann man mit dem Fahrrad entlang fahren oder spazieren gehen, außerdem verkehren viele Hausboote, aber auch Veranstaltungsboote oder auch eine schwimmende Buchhandlung. Eins der größten Projekte ist das Paddington Waterside-Projekt, hier wird ein ganzer Stadtteil an den Kanälen neugestaltet, vieles ist schon fertig auch zahlreiche Restaurants am Wasser sind entstanden, interessante kleine Zugbrücken, moderne Architektur, kleine Rückzugsorte zum Verweilen. Eine praktische Einstiegsmöglichkeit bietet sich am Bahnhof Paddington, hier führt ein Seitenausgang direkt ans Wasser des Great Union Canal, der nicht weit entfernt mit dem Regent\'s Canal zusammentrift, diese Aufzweigung heisst dann auch gleich Little Venice.

    Harry Potter Studios

    Ein sehr beliebtes Ausflugsziel stellen die Harry Potter Filmstudios dar. Fans der Buchreihe können im Vorfeld Tickets buchen und auf einer Tour durch die Studios die originalen Drehschauplätze bestaunen und entdecken. Die Studios befinden sich rund 90 km von London entfernt und können entweder mit den öffentlichen Transportmitteln oder mit einem Busshuttle erreicht werden. Die Eintrittskarten und weitere Erläuterungen werden auf der Homepage der Studios aufgezeigt: City Cruises

    Kunst und Kultur

    Museen

    Aktivitäten und Ausflüge


    • Musicals, Konzerte und Theater - Weltbekannt ist London für seine Musicals, aber auch Theater. Die meisten liegen im Westend, oft nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Manche laufen seit vielen Jahren mit großem Erfolg, manche kommen neu raus. Das Agatha Christie Theaterstück The Mousetrap läuft sogar schon seit 1952. Auch wer keine vorausgebuchten Karten hat, hat dennoch große Chancen noch am Boxoffice des Theaters kurzfristig oder sogar für den selben Abend Karten zu bekommen. Einen guten Überblick über alle Stücke bietet der vierzehntägig erscheinende, kostenlose The Official London Theatre Guide, eine Übersicht über den aktuellen Tag findet man in den zahlreichen kostenfreien Zeitungen.
    • Open top bus tours bieten eine gute, wenn auch etwas teure Einführung zu den Sehenswürdigkeiten Londons. Es gibt zwei große Unternehmen, die den Markt hierbei dominieren: The Original Tour und The Big Bus Company. Beide funktionieren nach dem hop-on/ hop-off System, d. h. der Bus fährt die Attraktionen ab und man kann ganz nach Belieben, so oft man will, ein- und aussteigen. Bei beiden gehören Audiokommentare, live vom Fahrer in Englisch und vom Band über Kopfhörer in anderen Sprachen (u. a. auf Deutsch), zum Service. Dabei ist zu empfehlen, eigene Kopfhörer mitzubringen, da die in den Bussen ausliegenden Gratis-Kopfhörer nach einiger Zeit ziemlich unbequem werden können. Die Busse fahren täglich von 8:30 bis 18:00 Uhr (außer am 25. Dezember!). Erwachsene zahlen 20 bis 22 Pfund, Kinder 10 bis 12 Pfund. Die Tickets sind für 24 Stunden gültig. Hin und wieder gibt es Rabatte bei Onlinebuchungen. Im Preis inbegriffen sind auch Schiffsfahrten auf der Themse mit City Cruises vom Westminster Pier zum Tower Pier bzw. zum Greenwich Pier.
    • Wem nicht nach solch einer kommerziellen Bustour ist, der kann natürlich auch eine ganz individuelle Stadtrundfahrt unternehmen, indem er eine Royal Parks kauft und sich eine Weile auf dem Oberdeck der Doppeldeckerbusse herumfahren lässt. Man hat dabei natürlich keine Audiokommentare, aber die Aussichten sind durchaus vergleichbar.
    • Sehr empfehlenswert sind auch die Angebote der London Walking Tour — wahrscheinlich der beste Weg, um einzelne Stadtteile etwas intimer kennenzulernen. Die Walks sind recht preiswert (acht Pfund pro Erwachsenem (Dezember 2012)). Geboten werden neben normalen Stadtführungen auch themenbezogene Erkundungen: Geschichte Londons, berühmte Sehenswürdigkeiten, Ghost Walks, Jack-the-Ripper-Walks. Alle Touren dauern zwei bis drei Stunden; sie beginnen und enden jeweils in der Nähe einer U-Bahn- oder Busstation.
    • Eine sehr nette Alternative für Individualisten könnte ein Audiowalk in deutscher Sprache mit dem eigenem iPod oder mp3-Player sein.
    • Die grünen Lungen Londons, die Royal Parks, sind unbedingt einen Besuch wert. Im Zentrum liegen der Hyde Park (der Größte) und Kensington Gardens, Green Park, St. James\'s Park (gleich beim Buckingham Palace), Regent\'s Park; weiter außerhalb Richmond Park, Bushy Park, Hamleys\' und Brompton Cemetery. Auch Hampstead Heath, ein Bergpark im Norden von London mit großartigem Blick über die Stadt und zwei Badeteichen, bietet sich zur Erholung an.
    • Man kann viele von Londons interessantesten Gebäuden am London Open House Weekend besuchen (normalerweise im Herbst, im Jahr 2008 am 20. und 21. September). Während dieses Wochenendes öffnen viele Gebäude, die sonst für das Publikum nicht zugänglich sind — vergleichbar dem Tag des offenen Museums in Deutschland.
    • London bietet viele bunte Flohmärkte, auf denen das Einkaufen ein Erlebnis sein kann.
    • Thorpe Park - Vergnügungspark im Südwesten der Stadt

    Veranstaltungen und Feste

    • Notting Hill Carnival - Ein multikultureller Straßen-Carnival am letzten Augustwochenende mit rund 1,5 Mio. Besuchern im Stadtteil Notting Hill. Er beginnt am Samstag mit einem Steelbandwettbewerb, am sich anschließenden Bank Holiday Montag findet dann die große Straßenparade durch Notting Hill statt.
    • Frieze Art Fair — Das von der Kunstzeitschrift Frieze im Jahr 2003 ins Leben gerufene Ereignis ist zugleich Verkaufsmesse und Festival und hat sich schon nach wenigen Jahren zum Topereignis der zeitgenössischen Kunstszene entwickelt. Veranstaltungsort ist eine Zeltstadt im Regentspark, jeweils Mitte Oktober.

    Nachtleben


    Unterkunft


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    Klarkommen


    Die Engländer sind an sich ein nettes Volk, allerdings sollte man sich nie über ihre Queen und die Royals lustig machen; das wird meist nicht gern gesehen.

    Diplomatische Vertretungen

    Touristeninformationen

    Klima

    London Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
    Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 6.4 7.1 10.1 13.3 16.9 20.3 21.8 21.4 18.5 14.2 10.1 7.4 Ø 14
    Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C 2.2 2.2 3.3 5.5 8.2 11.6 13.5 13.2 11.3 7.9 5.3 3.5 Ø 7.3
    Niederschläge in mm 50 38 42 39 47 50 51 59 56 52 64 54 Σ 602
    Regentage im Monat 12 8 10 9 9 8 7 8 8 9 11 11 Σ 110
    Sonnenscheindauer pro Tag 1.5 2.2 3.5 5.2 6.5 6.8 6.4 6 4.8 3.1 1.8 1.3 Ø 4.1

    Gesund bleiben

    Klima

    Post und Telekommunikation

    Lernen

    Arbeiten

    England hat eine niedrige Arbeitslosenquote und qualifizierte Mitarbeiter werden ständig gesucht. Die Arbeitswelt ist im Vergleich zu Deutschland sehr entspannt, die Angst um den Arbeitsplatz ist eher gering; falls man ihn verliert, stehen die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz recht gut. In London wird man Deutsche in vielen Branchen finden und in einigen Branchen können sie recht zahlreich vertreten sein, z. B. bei Medizinern, Biologen und Bänkern. Die Gegend zwischen London, Cambridge und Oxford wird aus gutem Grund auch als "Goldenes Dreieck" bezeichnet.

    • Bewerbung Eine zweiseitige Bewerbung sollte reichen; alles längere wird hier eher ungern gesehen. Bewerbungsmappen sind in vielen Branchen unüblich und eine Bewerbung per E-Mail ist OK. Ein Bewerbungsfoto wird in England wohl eher einen Lachanfall auslösen und ist hier nicht üblich (es sei denn, man möchte sich als Model bewerben).
    • Gehalt Beim Verdienst sollte man aufpassen, dass man die hohen Lebenshaltungskosten von London berücksichtigt. Besonders die Miete in London und das U-Bahn Ticket schlagen hier zu Buche (ca. 3000 bis 4400 Pfund pro Jahr). Die Gehaltsverhandlungen sind in staatlichen Institutionen bzw. Universitäten im Vergleich zu Deutschland eher flexibel, und bei entsprechender Qualifikation kann man davon noch gut profitieren. Allerdings haben auch hier die EU-Osterweiterung und der Zuzug billiger Arbeitskräfte Folgen, und die Gehälter beginnen allmählich zu sinken.

    Sicherheit

    Wie viele andere Großstädte hat auch London einige soziale Probleme, die sich in Bettlern, Drogensüchtigen und Diebstählen (besonders von Handys) äußern. Die Londoner Polizei hat das allerdings so gut im Griff, dass sie ihre Polizisten (noch) nicht mit Schusswaffen ausrüstet. Generell ist London ein ziemlich sicherer Ort für Touristen.

    Trotzdem: Die Notrufnummer lautet "999".

    Benutzen Sie keinesfalls die illegalen Minicabs (siehe oben).

    Normalerweise ist England recht sicher, aber in Kneipen und Pubs kann es manchmal recht rau zugehen, und da kann es auch schon zu Handgreiflichkeiten (What do you want from my girl?) kommen. Um 23:00 Uhr (obwohl die Sperrstunde inzwischen aufgehoben worden ist) schließen immer noch die meisten Lokale, und dann sind schlagartig alle Betrunkenen auf der Straße. Zu diesem Zeitpunkt sollte man vielleicht nicht mehr unterwegs sein.

    Einkaufen

    In einer Weltmetropole wie London kann man natürlich so ziemlich alles haben, was man für Geld kaufen kann — wenn man weiß, wo man suchen muss und wenn man es sich leisten kann. London ist nicht gerade als Schnäppchenparadies bekannt.

    Central London und besonders das West End haben einige weltberühmte Shoppingtempel zu bieten:

    • Oxford Street: Hier findet man alle britischen Bekleidungsketten auf einer Straße.
    • Bond Street und benachbarte Straßen: DIE Adresse für (besonders teure) Mode
    • Soho: für alternative Musik, Bekleidung und schwulen Lebensstil
    • Covent Garden: altmodische Läden und vergleichsweise teure Designershops
    • Knightsbridge: Hier finden Sie Harrods, das wahrscheinlich berühmteste Kaufhaus der Stadt (ein Portier weist allzu leger gekleidete Touristen ab und bittet darum, Rucksäcke in die Hand zu nehmen).
    • Chelsea: Die King\'s Road ist für Mode, Haushaltswaren und Kinderspielzeug bekannt.
    • Regent Street: zwischen Oxford und Piccadilly Circus — einschließlich solcher Juwelen wie Hamleys\' — Londons Flaggschiff in Sachen Spielzeug (sieben Etagen!), hier wird Spielzeug zelebriert, an allen Ecken und Enden wird Spielzeug demonstriert und Kinder wie Erwachsene ins Geschehen mit einbezogen.
    • Tottenham Court Road: spezialisiert auf Wohneinrichtung und Elektronik
    • Charing Cross Road: für Bücher und Antiquariate

    Die Läden in Central London öffnen üblicherweise erst am Vormittag und schließen zwischen 19:00 und 20:00 Uhr.

    Das Bezahlen mittels Kreditkarte ist in London verbreiteter als in Deutschland. Man sollte aber die PIN für seine Karte kennen, da das Bezahlen mittels Unterschrift nur noch selten möglich ist.

    Märkte

    Wer gerne traditionelle Märkte besucht wird vielleicht gerne einen der zahlreichen Bauernmärkte in London besuchen wollen, eine Übersicht über die etwa 20 Märkte in den verschiedenen Stadtteilen bietet London Farmers\' Markets. Daneben gibt es die zahlreichen Mischmaschmärkte die zum Teil wahre Besuchermassen anziehen, mit den in Deutschland geläufigen Flohmärkten haben sie meist wenig zu tun. Die Schwerpunkte sind unterschiedlich, neben Ramsch und Kitsch gibt es oft Künstler und kleine Modedesigner die dort ihre Waren feilbieten, aber natürlich auch second hand Klamotten und auch "Trödel" - daneben findet sich oft auf einem Teil ein Street-Food-Market. Eine ganz Reihe dieser Märkte finden Sonntags statt, es gibt aber auch einige Dauermärkte mit teils von Tag zu Tag unterschiedlichen Themen. Problemlos kann man auf einigen den ganzen Tag verbringen. Tipp für regnerische Sonntage: Ein Spaziergang über die verschiedenen überdachten Spitalfields Märkte (Spitalfields und Oldspitalfieldsmarket) (London-Eating Liverpool Street) und dann in die unmittelbar benachbarten Märkte an der Brick Lane im Bereich der Old Truman Brewery, letztere nur Sonntags.

    Küche

    Essen

    Es ist eine große Aufgabe für den Londonreisenden, den richtigen Ort zum Essen zu finden. Weniger, weil es nichts Anständiges gäbe, sondern vielmehr, weil man aus einem schier unermesslichen Angebot auswählen kann (oder muss). London hat wahrscheinlich die höchste Dichte an Fast-Food-Läden in ganz Europa (24 x McDonalds, mindestens 53 x Burger King). Sandwich Shops sind die beliebtesten Orte, um sich etwas zum Mittag zu kaufen. Man hat dort die Wahl zwischen fertigen oder speziell nach Wunsch zubereiteten Sandwiches. Einige italienische Läden haben einen besonders guten Ruf und sind leicht an den langen Schlangen zu erkennen, die sich dort zur Mittagszeit bilden. Sehr populär sind in den letzten Jahren Street-Food Märkte, grade auch zur Mittagszeit. Es gibt sie immer wieder als kleine Ansammlung von 4-5 Ständen wo viele Büros sind, aber auch integriert in viele Sonntagsmärkte - die Optik ist oft fantastisch und der Geschmack steht kaum nach, Kosten meist so um die 5 Pfund.

    Restaurants

    London hat eine unglaubliche Masse unterschiedlichster Restaurants, und der Ruf war bis vor einigen Jahren miserabel. Dies ist jedoch Geschichte, heute ist die Stadt überzogen von zahllosen qualitativ recht hochwertigen systemgastronomischen Ketten mit stylischem Ambiente und gutem Service, und stets in legerem Stil - wer in Deutschland Vapiano kennt ahnt in welche Richtung es geht. Wer mal zwei Jahre nicht in London war staunt welche neuen Konzepte schon wieder da sind und sich in kürzester Zeit mit schnell mal 10-30 Restaurants in London breitgemacht haben. Dabei sind viele Konzepte mit italienischer Küche (z.B. Rossopomodoro, Jamie\'S Italien, Zizzi), aber auch asiatische (z.B. wagamama) oder mexikanische Küche (z.B. wahaca) sowie hochwertige Burgerketten (z.B. Byron, Five Guys) u.v.a.m. - meist handelt es sich um Bedienungsrestaurants.

    In einigen Stadtteilen finden sich aber auch noch gute bis sehr gute Einzelrestaurants. Chinatown (U-Bahn Station: Charing Cross) hat selbst unter den in London lebenden Chinesen einen hervorragenden Ruf und bietet natürlich das entsprechende Essen. Die Qualität der Mahlzeiten kann sehr stark variieren und hängt auch von persönlichen Vorlieben ab. Wenn man oft und gern Fast-Food isst, gibt es so ziemlich alles, was man auch von zu Hause gewohnt ist. Ist man jedoch gutes Essen, womöglich noch in Verbindung mit einem guten Wein gewöhnt, kann man damit rechnen, etwa den dreifachen Preis für die halbe Qualität zu zahlen.

    Es ist üblich am Eingang zu warten um plaziert zu werden, auch in der Systemgastronomie. Freitag/Samstag ist es anzuraten zu reservieren - oder man kommt ausserhalb der Hauptessenszeiten (und nicht grade im Westend).

    Nicht bei allen Restaurants ist der Service im Essenspreis enthalten; es können also ggf. noch 10 % für den Service hinzukommen, einige Restaurants schlagen auch eine Pauschale auf den Preis in der Speisekarte auf.

    Restaurant-Preise

    London ist eine teure Stadt in einem teuren Land! Beachten Sie das, wenn Sie zum Essen ausgehen wollen. Hier sind ein paar über den Daumen gepeilte Tipps:

    • 2,00 bis 3,49 Pfund pro Person: Sandwich, Snack und Getränk in Supermärkten und Drogerien (z. B. Boots Meal Deal)
    • fünf Pfund pro Person: Sandwich Shop, Subway, McDonald\'s oder Burger King (wenn man nicht sehr hungrig ist)
    • 10 bis 20 Pfund pro Person: Pub
    • 15 bis 30 Pfund pro Person: Restaurant von unterer bis mittlerer Klasse
    • 50 bis 100 Pfund pro Person: sehr nettes Restaurant mit mindestens weißen Tischdecken
    • 100 Pfund oder mehr: Savoy oder Ritz

    Die Preise steigen direkt proportional zur Nähe von Touristenattraktionen; speziell in der Nähe des British Museum und des Westminster Palace sollte man aufpassen.

    Zur besseren Auslastung haben viele Gaststätten allerdings mittags Sonderangebote, abends wird es dann deutlich teurer.

    Einen guten Restaurantführer gibt es bei London-Eating. Bitte beachten Sie dabei, dass hier Londoner schreiben, die ja dieses Preisniveau gewöhnt sind.

    Viele Imbissstände im Freien versuchen kurz vor der Schließung häufig noch, Übriggebliebenes loszuwerden — so bekommt man beispielsweise auf Camden Towns Märkten abends häufig drastisch heruntergesetztes Essen (ein bis zwei Pfund) angeboten.

    Einige bunte Viertel mit einer ebensolchen Küche:

    Trinken

    In London gibt es unzählige Pubs, Bars und Nachtclubs. Und man sollte bitte immer noch daran denken, dass London eine teure Stadt ist. Dementsprechend wird man in einem durchschnittlichen Pub für eine pint (ca. ein halber Liter) Bier etwa zweieinhalb Pfund zahlen. Richtige Bars und Nachtclubs sind noch wesentlich teurer. Es gibt aber auch auf Studenten spezialisierte Ketten wie Wetherspoons, die erträglichere Preise haben.

    Wer auf Gruseliges und Zauberei steht, sollte unbedingt einen Abstecher in den Pub the marlborough head (24 North Audley Street Mayfair, London, Greater London W1K 6WD) machen. Hier gibt es Cocktails aus Reagenzgläsern, tätigt man die Toilettenspülung, hört man eine Frau laut schreien und wer diese Örtlichkeiten sucht, wird nicht sofort fündig.

    Ausgehen & Nachtleben

    Lernen und Studieren

    So gehts weiter


    Weblinks




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