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Reiseführer Schweiz

Schweiz, Schweiz

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Schweiz 2021

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Einleitung


Regionen


Schweizer Verwaltungsgliederung

Die Schweiz kann man grob in die Regionen Mittelland, Jura, Alpen und Südschweiz einteilen. Alle diese Regionen haben ganz klare Unterschiede. So sind die Alpen und der Jura gebirgig, während das Mittelland mehrheitlich hügelig ist. Die Südschweiz hat eine grosse Zahl von Alpenausläufern, ist aber vor allem bekannt für ihre Seen, die geographisch zur oberitalienischen Seenplatte gehören. Feiner unterschieden werden können z.B. die folgenden Regionen, die sich teilweise auch überschneiden:

  • Mittelland: Das Flachland zwischen Jura und Voralpen.
  • Südschweiz: Der italienischsprachige Teil der Schweiz besteht im Wesentlichen aus dem Kanton Tessin sowie drei Tälern des Kantons Graubünden: dem Misox, dem Puschlav und dem Bergell.

Städte


Weitere Ziele


Neben den Hochalpen im Berner Oberland, im Wallis und dem Engadin sind die Gebiete um die Seen beliebte Urlaubsziele. Dazu zählen inbesondere der Genfersee (Lac Léman), der Bodensee, der Zürichsee, der Thunersee und der Vierwaldstättersee. Das Gebiet rund um Bieler-, Murten- und Neuenburgersee bilden zusammen das Seeland und ist bekannt als der \'Gemüsegarten der Schweiz\'.

Weniger touristische, aber für das Land typische Regionen finden sich in den Voralpen und der voralpinen Hügelzone; hier sind insbesondere das Appenzell, das Emmental oder die Freiburger Alpen (Zürcher Verkehrsverbunds) einen Abstecher wert.

Hintergrund


Die Schweiz (frz. Suisse, ita. Svizzera, rät. Svizra; amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft) ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Sie ist nicht Mitglied der Europäische Union, ist jedoch am 1. November 2008 dem Schengener Abkommen beigetreten. Nachbarländer sind Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und Liechtenstein. Die Schweiz ist in 26 Kantone unterteilt, davon 6 Halbkantone.

Die Alpen spielen für die Schweizer Identität und Kultur sowie den Tourismus und die Kommunikation eine wichtige Rolle. Die Schweizer Alpen machen ungefähr 60 % der Landesfläche aus. Das Mittelland, wo alle grossen Städte (ausser Basel) liegen, macht rund 30 % aus. Es ist dicht besiedelt, aber auch von Landwirtschaft und Industrie geprägt. Die restlichen 10 % belegt der Schweizer Jura, eine Gebirgskette, die sich von Genf bis Schaffhausen erstreckt.

Eine Besonderheit ist die Schweizerische Eidgenossenschaft auch ihrer weltweit einzigartigen \'Direkten Demokratie\' und Vielfalt an Landessprachen wegen. Gemäss Artikel 70, Absatz 1 der Verfassung sind Deutsch, Französisch und Italienisch gleichberechtigte Amtssprachen. Im Verkehr mit Rätoromanisch sprechenden Personen ist auch Rätoromanisch Amtssprache.

Flagge
Schweiz
Kurzdaten
Hauptstadt: de jure keine (Bundesstadt Bern)
Staatsform: Bundesrepublik
Währung: Schweizer Franken (CHF/SFr.)
Fläche: 41\'300 km²
Bevölkerung: 7,79 Mio.
Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
Religionen: 80 % Christen, 10 % Keine, 5.5 % Andere, 4 % Muslime, 0.25 % Juden, 0.25 % Buddhisten
Stromnetz: 230V/50Hz (Stecker-Typ J, kompatibel mit Euroflach, nicht aber mit Schuko)
Telefonvorwahl: 41 / 0041
Internet TLD: .ch
Zeitzone: ME(S)Z / UTC 1

Einreisebestimmungen


Anreise


Mobilität


Das öffentliche Verkehrssystem in der Schweiz ist sehr gut ausgebaut. Die meisten Orte sind im Halbstundentakt mit der nächstgrösseren Stadt verbunden, selbst abgelegene Dörfer können meist mit der Bahn oder dem Postauto erreicht werden. Die grösseren Städte mit ihren Agglomerationen verfügen über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Der Fahrplan lässt sich bei den SBB online abrufen.

Bahn

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bieten für Reisende aus dem Ausland diverse Pauschalangebote an. Mit dem "Swiss Pass" etwa erhalten Reisende während 4, 8, 15, 22 oder 30 Tagen freie Fahrt auf den meisten Bahn-, Postauto- und Schifffahrtslinien. Davon ausgenommen sind allerdings viele Bergbahnen. Gültig sind auch Interrail-Tickets.

Wer einen Tagesausflug plant, findet vielleicht bei Railaway ein vergünstigtes Angebot.

Günstige Tageskarten gibt es auch bei fast allen Gemeinden in der Schweiz, die unpersönliche Generalabonnements zur Verfügung stellen (CHF 30.00 - CHF 35.00 pro Tageskarte). Dazu braucht man kein Halbtaxabo. Hier die Liste der angeschlossenen Gemeinden: Tageskarten Gemeinde

2004 wurde die Fahrplanreform Bahn2000 eingeführt. Grössere Städte wurden, soweit nicht schon geschehen, im Halbstunden-Takt miteinander verbunden. In der Agglomeration Zürich konnte jedoch der Fahrplan nicht stark ausgebaut werden, da das Netz des Zürcher Verkehrsverbunds schon beinahe ausgelastet ist. Dennoch hat die Fahrplananpassung vom Dezember 2009 nochmals gewisse Strecken durch zusätzliche Züge entlasten können.

Bahnfahren in der Schweiz ist, sofern man nicht die oben genannten Pauschalangebote oder Interrail nutzt, im europäischen Vergleich, relativ teuer. Hinzu kommt, dass die Züge in den Stosszeiten auf den Hauptverkehrsachsen (abseits der Touristenstrecken) überfüllt sind. Die Schweiz hat viele touristisch interessante Strecken, bei denen eine Bahnfahrt sich lohnt (z.B. Glacier Express, Gotthardstrecke, verschiedene Bergbahnen usw.).

Es ist in der Schweiz darauf zu achten, dass man nicht ohne gültiges Billett (Bahnticket) in einen Zug einsteigt. Im Zweifelsfalle kann am Bahnschalter Rückfrage gemacht werden oder den Kondukteur (Schaffner) vor dem Einsteigen fragen. Die Bussen sind sonst hoch (üblicherweise 100 Franken).

Bus

Es verkehren auch diverse Fernbuslinien in die Schweiz. Vor allem aus/nach den osteuropäischen Ländern, dem Baltikum und dem Balkan sowie Spanien und Portugal besteht ein breites Angebot. Angesteuert werden vor allem die Städte Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Lausanne und Genf. Nationale Fernbuslinien hingegen sind wegen des dichten Bahnnetzes bis auf die PostAuto-Linien Chur - Bellinzona (praktisch stündlich) und St. Moritz - Lugano (verkehrt selten) keine vorhanden.

Auf einigen touristischen PostAuto-Linien ist eine Reservation oder ein Zuschlag obligatorisch. Diese sind jedoch kostenlos und können bis zu einer Stunde vor Abfahrt getätigt werden.

Auto

Anreise

Die meisten an die Schweizer Grenze führenden Autobahnen haben einen Autobahngrenzübergang oder zumindest eine hochwertige weiterführende Strasse. Von Deutschland aus sind die Hauptrouten ab Frankfurt/Main dem Rhein entlang nach Basel, ab Stuttgart über Singen nach Schaffhausen, ab München über Bregenz zum Grenzübergang Lustenau bei St. Margarethen, welcher auch bei Anreise von Österreich über den Arlberg verwendet wird. Von Südfrankreich kommend ist der Übergang bei Genf der wichtigste, vom Elsass fährt man über Basel. Von Italien via Mailand wird natürlich der Übergang Chiasso benutzt.

Verkehrsregeln

Autobahnvignette Um Autobahnen und Autostrassen benutzen zu dürfen, muss eine Vignette für 40 Franken gekauft werden. Man kann sie an der Grenze, in jeder Poststelle oder in Garagen erwerben, sie gilt für beliebig viele Fahrten innerhalb eines Kalenderjahres (von 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres). Im Gegensatz zu anderen Alpenländern werden keine gesonderten Abgaben für Strassentunnels (z.B. Gotthardtunnel) fällig. Geschwindigkeitsbeschränkungen 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Hauptstrassen, 50 km/h innerorts. In vielen Dörfern bestehen auch Tempo 30-Zonen. Es empfiehlt sich, diese Grenzen einzuhalten, die Strafen können empfindlich teuer werden (bei 61 km/h statt 50 km/h: 250 Franken). Ab 65 km/h innerorts, 100 km/h aussserorts bzw. 145 km/h auf Autobahnen kann nebst einer vom Einkommen abhängige empfindliche Busse der Fahrausweis entzogen werden, bei weiteren 5 km/h mehr ist dies meist zwingend (für Ausländer: nebst der Busse zumindest der Entzug der Fahrberechtigung in der Schweiz). Bei massiven Geschwindigkeitsübertretungen (70 km/h auf Tempo-30-Zonen, 100 km/h innerorts, 140 km/h ausserorts bzw. 200 km/h auf Autobahnen) beträgt die Mindesthaftstrafe bei einem Jahr, zudem wird das Fahrzeug beschlagnahmt. Alkohol und Drogen In der Schweiz gilt ein Blutalkoholgrenzwert im Strassenverkehr von 0,5‰. Wird man mit einem tieferen Alkoholkonsum in einem Unfall verwickelt, so kann das dennoch zivilrechtliche Folgen nach sich ziehen. Bei illegalen Drogen (auch Marihuana etc.) gilt eine absolute Nulltoleranz. Daher sollte generell bei Konsum von Alkohol das Auto stehengelassen, der öffentliche Verkehr genutzt oder ein Taxi gerufen werden. Navigationsgeräte Achtung, das Mitführen von gespeicherten "Blitzern" ist verboten und wird mit dem Einziehen des Gerätes und bis zu 3000 Franken Strafe geahndet. Auch wenn diese sogenannten Points of Interest bereits so mitgeliefert werden, dürfen sie nicht im Gerät gespeichert sein. Das schlichte "Abstellen" von solchen Points of Interests genügt nicht. Navigationsgeräte dürfen nicht an der Frontscheibe angebracht werden, da sie laut Gesetz das Sichtfeld versperren und entsprechend gebüsst wird. Sonstige Unterschiede zu Deutschland und Österreich In der Schweiz haben die Ortstafeln keinen Einfluss auf die erlaubte Geschwindigkeit. Die Innerortsgeschwindigkeit gilt dort ab dem Signal "50 generell" und hört beim Signal "Ende 50 generell" auf. Bei idealen Bedingungen darf auf Autobahnen nicht langsamer als 80 km/h gefahren werden. Rechtsüberholen an mehrspurigen Strassen ist innerorts, ähnlich wie auf Autobahnen, ebenfalls verboten, falls die einzelnen Fahrstrassen nicht in unterschiedliche Richtungen führen. Rechtsüberholen führt in der Regel zum Ausweisentzug!

Alpenstrassen

Tipps für den Strassenverkehr in den Bergen:

  • Die gelben Postautos (Busse) geniessen auf Bergpoststrassen – gekennzeichnet mit einem goldenen Posthorn auf blauem Grund – Vorfahrt. Vor unübersichtlichen Kurven kann der Postautolenker mit dem typischen Dreiklanghorn warnen. Der Postautolenker hat gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern das Recht, zwingende Anweisungen zu geben.
  • Das talfahrende Fahrzeug lässt dem bergfahrenden den Vortritt und setzt auf schmalen Strassen zurück. Lastwagen und Busse, nicht aber Kleinbusse oder Wohnmobile (da sie rechtlich PKW sind), haben aber auf jedem Fall Vortritt vor PKW.
  • Kleinere Bergstrassen sind oft kurvenreich und können anstrengend zu fahren sein.
  • Auf kleinen Strassen eventuell vor sehr unübersichtlichen Kurven hupen, vor allem auf Zürich Kloten (Der Fahrer outet sich damit aber als Ausländer und kann hämische Blicke ernten).
  • Nicht so schnell wie die Einheimischen fahren oder überholen, diese kennen die Strecke besser. Vor allem in Berggebieten wird es von den Einheimischen geschätzt, wenn ortsunkundige Fahrer und vor allem geladene Wohnmobile kurz rechts ausstellen und die folgenden Fahrzeuge passieren lassen, vor allem, wenn sich eine Kolonne zu bilden beginnt.
  • Im Winter auf eine entsprechende Ausrüstung achten (Winterreifen, Schneeketten), ungenügende Bereifung kann mit Bussen geahndet werden. Wenn ein entsprechendes Obligatorium signalisiert ist, muss die Winterausrüstung zwingend mitgeführt werden.
  • Distanzen

    Entfernungen
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    AARAU - 55 77 163 71 109 223 161 217 49 77 198 124 210 46
    BASEL 55 - 94 201 41 127 238 177 262 95 97 216 159 227 84
    BERN 77 94 - 227 83 33 153 90 231 89 151 124 197 135 119
    CHUR 163 201 227 - 233 258 340 301 139 143 152 210 92 201 117
    DELÉMONT 71 41 83 233 - 100 197 144 271 105 129 204 191 216 116
    FRIBOURG 109 127 33 258 100 - 131 60 262 121 183 123 229 167 155
    GENF 223 238 153 340 197 131 - 60 307 242 298 132 344 209 266
    LAUSANNE 161 177 90 301 144 60 60 - 270 180 237 93 282 170 205
    LUGANO 217 262 231 139 271 262 307 270 - 168 251 179 235 170 201
    LUZERN 49 95 89 143 105 121 242 180 168 - 97 172 120 180 49
    SCHAFFHAUSEN 77 97 151 152 129 183 298 237 251 97 - 323 83 290 52
    SION 198 216 124 210 204 123 132 90 179 172 323 - 357 80 276
    ST.GALLEN 124 159 197 92 191 229 344 282 235 120 83 357 - 324 86
    ZERMATT 210 227 135 201 216 167 209 170 170 180 290 80 324 - 231
    ZÜRICH 46 84 119 117 116 155 266 205 201 49 52 276 86 231 -

    Flugzeug

    Der grösste Flughafen der Schweiz ist Zürich Kloten (Genf-Cointrin: ZRH). Die meisten Linienflüge gehen ab Zürich, Genf-Cointrin (IATA Code: GVA) und dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (Lugano-Agno: BSL, MLH, EAP). Weitere, allerdings kleinere, Flughäfen sind Lugano-Agno (Bern-Belp: LUG), Bern-Belp (St.Gallen-Altenrhein: BRN) und St.Gallen-Altenrhein.

    Schiff

    Obwohl die Schweiz ein Binnenland ist, kann sie mit dem Schiff erreicht werden.

    Für die Einreise am bedeutensten ist die Bodensee-Fähre Friedrichshafen–Romanshorn als Zubringer des Flughafen Friedrichshafen (Transfer Flughafen–See vorhanden). Von Romanshorn aus kann mit der Bahn weitergefahren werden.

    Für die Einreise weniger bedeutend sind andere grenzüberschreitende Verbindungen, touristisch gesehen sind sie aber lohnend. Möglich wären hier eine Flusskreuzfahrt auf dem Rhein oder eine Seefahrt über den italienischen Teil des Langensees (Lago Maggiore) oder den Lago di Lugano. Am Genfersee gibt es sogar vier Schiffahrtslinien, die entweder in Lausanne oder in Nyon anlegen.

    Die vielen Seen sind für Schiffsausflüge lohnend; nicht nur am Boden- oder dem Genfersee. Der Vierwaldstättersee mit der grössten Raddampferflotte Europas oder eine Drei-Seen-Rundfahrt (Neuenburger-, Murten-, Bielersee) im westlichen Mittelland hat ebenfalls seinen Reiz.

    Fahrrad (Velo)

    siehe auch: Veloland Schweiz

    Auch Fahrradreisen (in der Schweiz nennt man sie Velotouren) sind beliebt und haben ihren besonderen Reiz. In Verlängerung des Rheinradweges oder im Rahmen einer Bodenseeumrundung lässt sich die Schweiz bequem erreichen. Innerhalb der Schweiz gibt es ein gut konzipiertes und hervorragend beschildertes Suisse roule mit 9 Radfernrouten und 52 Regionalrouten. Darüber hinaus bieten die diversen Alpenpässe Herausforderungen für sportliche Insider. In fast allen Zügen und Postautos können Velos für 18,- Schweizer Franken mitgenommen werden, bzw. zum zusätzlichen Preis einer Fahrkarte. Einige Postautos nehmen Fahrräder nur nach vorheriger Anmeldung mit.

    In diversen grösseren Städten gibt es Bikesharing-Angebote, wo man (teils kostenlos, teils kostenpflichtig) kurzfristig ein Fahrrad ausleihen kann; entsprechende Angebote findet man über Suisse roule.

    Zu Fuss

    Die Schweiz verfügt über ein dichtes, gut ausgebautes und markiertes Netz von Wanderwegen mit in der ganzen Schweiz einheitlichen gelben Wegweisern, die Richtung, Zeitbedarf und Zwischenziele angeben.

    Rot-weiss-rot markierte Bergwege und blau-weiss-blaue alpine Routen sind anspruchsvoll, erfordern gutes Schuhwerk und Trittsicherheit und dürfen keinesfalls unterschätzt werden.

    Eine Wanderbrücke im Schweizer Nationalpark

    Die Schweizer Landkarten gelten ebenfalls als ausgezeichnet, für Wanderungen empfehlen sich die Ausgaben im Massstab 1:25 000 oder die speziellen Wanderkarten 1:50 000 Schweizerische Landestopografie: Kartenindex.

    Wandervorschläge für Weitwanderungen, Mehrtagestouren und kurze Wanderungen findet man bei SchweizMobil.

    Sprache


    In der Schweiz werden vier Landessprachen gesprochen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Über 60 Prozent der Bevölkerung sind deutscher Muttersprache. Gut 20 Prozent sprechen Französisch, 6 Prozent Italienisch, knapp ein Prozent spricht Rätoromanisch. Viersprachig sind also die allerwenigsten Schweizer und Schweizerinnen, viele sprechen aber zwei oder drei Landessprachen.

    Man sollte deshalb nicht erwarten, dass in den romanischsprechenden Regionen Deutsch verstanden wird, dies betrifft vor allem den französischsprachigen Teil der Schweiz. In der italienischsprachigen Schweiz dagegen ist eine Verständigung auf Deutsch oft möglich, zumindest in den touristisch geprägten Orten. In der rätoromanischen Schweiz beherrschen alle Einheimische Deutsch oder Italienisch. Sofern man also selber keine entsprechenden Kenntnisse besitzt und der Gegenüber kein Deutsch beherrscht, dürfte es hilfreich sein, sich auf Englisch zu verständigen. Die meisten Schweizer beherrschen etwas Englisch, so dass eine Verständigung in Englisch meistens möglich ist.

    Es gibt drei zweisprachige Kantone, Fribourg, das Wallis, und Bern. In all diesen Kantonen wird französisch und deutsch gesprochen, wobei das Französische in den beiden Erstgenannten deutlich überwiegt. Einziger dreisprachiger Kanton ist Graubünden, wo deutsch, italienisch und rätoromanisch gesprochen wird. In einigen zweisprachigen Städten wird deutsch und französisch gesprochen. Beispiele dafür sind Biel/Bienne, Freiburg im Üechtland/Fribourg und Murten/Morat.

    In der Deutschschweiz gibt es eine Vielzahl regional unterschiedlicher Dialekte. Die Hochsprache lernen die Kinder erst in der Schule. Die Unterrichtssprache in den deutschsprachigen Kantonen ist Hochdeutsch. Anders als in der bundesdeutschen Schrift wird das Eszett "ß" in der Schweiz nicht verwendet. Daneben bestehen zahlreiche weitere abweichende Rechtschreibregeln und Helvetismen. Für die regional und sogar von Ort zu Ort variierenden Dialekte gibt es keine einheitliche Schreibweise. Dialekt wird grundsätzlich so geschrieben, wie er gesprochen wird, und dies auch nur im privaten Bereich. Nebst der deutschen Hochsprache wird zumindest eine Fremdsprache unterrichtet. In den meisten Kantonen ist die erste Fremdsprache eine andere Landessprache, in einigen Kantonen dagegen Englisch. Derzeit bestehen insbesondere in der Ostschweiz Bestrebungen, Englisch zur ersten Fremdspache in den Schulen zu machen.

    Klarkommen


    Einreise

    Einreisebestimmungen sind beim Bundesamt für Migration einsehbar. Für Bürger der EU reicht der nationale Identitätsausweis (Personalausweis) oder Pass zur visumsfreien Einreise als Tourist. Seit dem 1. November 2008 gehört die Schweiz zum Schengen-Raum, womit die Einreise, trotz Zollkontrolle, meist ohne Vorzeigen eines Ausweises möglich ist.

    Feiertage

    In der Schweiz gibt es 6 Feiertage, die im gesamten Land arbeitsfrei sind: Neujahr, Ostern, Auffahrt (in Deutschland: Christi Himmelfahrt), Pfingstsonntag, Bundesfeier (1. August, Nationalfeiertag) und Weihnachten (25. Dezember). In weiten Teilen der Schweiz werden ausserdem Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag, eidg. Buss- und Bettag (3. Sonntag im September), Stephanstag (26. Dezember) und Berchtoldstag (2. Januar) begangen.

    Fallen diese Feiertage auf einen Werktag, verkehrt der REGA (SBB. usw) wie an einem Sonntag (Fahrplanvermerk; † = Sonn- und Feiertage), wobei die Unterschiede oft nur minimal sind. Dies gilt nicht für die städtischen Verkehrsbetriebe. Diese beachten die regionalen Feiertage und haben dementsprechend stark unterschiedliche Fahrpläne.

    Ausser dem 1. August ist die Regelung der Feiertage Angelegenheit der Kantone, so dass es von Kanton zu Kanton erhebliche Unterschiede gibt. Weiterhin wird an bestimmten traditionellen Festtagen nicht oder nur eingeschränkt bzw. verkürzt gearbeitet, obwohl diese Tage nicht als gesetzliche Feiertage anerkannt sind. Nicht selten betreffen solche Ereignisse nur bestimmte Bezirke eines Kantons oder sogar nur einzelne Gemeinden.

    Ausgehen & Nachtleben

    Das Schweizer Nachtleben bietet eine breite Auswahl an Veranstaltungen für jeden Geschmack. Besonders in den Grossstädten finden auch werktags zahlreiche Parties statt, auch unter der Woche haben Clubs und Bars bis in die frühen Morgenstunden geöffnet.

    Das Mindestalter für den Einlass in die Clubs beträgt meistens zwischen 18 und 21 Jahren. Harter Alkohol wird ab 18 Jahren, Bier und Wein ab 16 Jahren ausgeschenkt. Die Kontrollen sind je nachdem recht restriktiv und man braucht einen gültigen Ausweis, selbst wenn man schon älter als 18 ist. Gewisse Verkaufsstellen, die auch am Abend lange geöffnet haben, sind dazu übergegangen, Alkohol nur noch an Personen über 20 oder sogar 21 Jahren zu verkaufen. Gewisse Läden verkaufen auch nach einer bestimmten Zeit überhaupt keine Alkoholika mehr, wobei diese Zeit je nach Standort variiert.

    Unterkunft

    Betreffend Schlafmöglichkeiten gibt es in der Schweiz, wie auch in den meisten Europäischen Ländern, ein sehr breites Angebot. Dies beginnt bei 5-Stern-Hotels und geht bis hin zum Campingplatz, Jugendherberge oder einer Übernachtungsgelegenheit in einer Scheune im Stroh. Preislich gesehen sind Übernachtungen in der Schweiz eher dem oberen Preissegment zuzuordnen.

    Als Faustregeln kann man sich an folgenden Richtpreisen orientieren:

    • 5-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 350 pro Person & Nacht
    • 4-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 180 pro Person & Nacht
    • 3-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 120 pro Person & Nacht
    • 2-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 80 pro Person & Nacht
    • Herbergen: ab ca. CHF 30 pro Person & Nacht.

    Die Hotelsterne in der Schweiz richten sich nach der Hotelklassifikation des Verbandes hotelleriesuisse. Alle Hotelmitglieder von hotelleriesuisse stellen sich regelmässigen Qualitätsprüfungen, um mit den entsprechenden Hotelsternen ausgezeichnet zu werden. Auf swisshotels.com finden sich Informationen zu Hotelsternen, Infrastruktur und Spezialisierungen.

    Die Preise der Schweizer Jugendherbergen befinden sich auf dem in Europa üblichem Niveau. Die Unterbringung ist etwas einfacher als in Deutschland, dafür sind Frühstück und Abendessen meist besser.

    Für Gruppenunterkünfte gibt es in der Schweiz die zentrale Vermittlungsstelle CONTACT groups.ch, Hotels und Ferienhäuser für Gruppen. Die Vermittlung ist gratis und unverbindlich. Auf dem Portal lassen sich 650 Unterkünfte nach eigenen Kriterien auswählen und mittels einer Sammelanfrage direkt anschreiben. Die Belegungspläne sind online und aktuell.

    In allen Dienstleistungsbetrieben ist das Trinkgeld inbegriffen. Für spezielle Leistungen ist ein kleines Trinkgeld, meist in Form von Aufrunden des Betrags, jederzeit willkommen.

    Arbeiten

    Für die meisten Stellen im Dienstleistungssektor werden gute Kenntnise der lokalen sowie einer zweiten Landessprache oder Englisch vorausgesetzt. Mit Deutschkenntnissen und den nötigen Qualifikationen ist in der Deutschschweiz rasch eine Stelle gefunden. Mit der Personenfreizügigkeit ist es ausserdem sehr einfach für EU-Ausländer eine Niederlassungsbewilligung zu bekommen. Dafür nötig ist ein Arbeitsvertrag oder genügend finanzielle Mittel, um sich den Lebensunterhalt selbst zu finanziern.

    In der Arbeitswelt herschen in der Regel flache Hirachien und die Mitarbeitenden partizipieren bei wichtigen Fragen mit ihren direkten Vorgesetzten. Nur der kleinste Teil der Arbeitenden ist gewerkschaftlich organisiert, Streiks sind selten und stossen praktisch immer auf Ablehnung. Denoch existiert eine ausgewogene Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmenden. 2012 lehnten zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung in einer Volksabstimmung eine Erhöhung des gesetzliche Ferienanspruches von 20 auf 30 Tage ab.

    Literatur

    Kunst und Kultur

    Währung

    Botschaften

    Respekt

    Grundsätzlich gelten in der Schweiz ähnliche Regeln des Anstandes und des gegenseitigen Respekts wie in anderen westeuropäischen Ländern auch. Dennoch sind einige kleine Unterschiede erwähnenswert:

    • Es gilt ein unausgesprochenes Understatement. Bescheidenheit wird als angenehm empfunden.
    • Beim Anstossen mit einem Glas Bier oder Wein ist mit dem Partner Augenkontakt herzustellen. Die französische Art, sich bereits der nächsten Person zuzuwenden, gilt als unhöflich.
    • Enge Freunde und gute Bekannte geben sich drei Küsse auf die Wangen - links, rechts, links.
    • Das in Deutschland gebräuchliche "Hallo" bei der Begrüssung wird in der Schweiz ausschliesslich für Freunde und Kollegen genutzt. Personen, die man nicht kennt oder mit denen man per Sie ist, werden mit "Grüezi" oder "Guten Tag" begrüsst.
    • Das in Deutschland übliche "Tschüss" zur Verabschiedung wird von Schweizern als kollegial/vertraulich empfunden und ausschliesslich gegenüber Personen benutzt, mit denen man per Du verkehrt. Personen, mit denen man per Sie ist, können neutral mit "Auf Wiedersehen" (bzw. "Auf Wiederhören") oder mit "Adieu" verabschiedet werden.
    • Pünktlich wie eine Schweizer Uhr ist nicht nur eine Floskel. Zu frühes oder all zu spätes Erscheinen zu einer Einladung mit festem Zeitpunkt wird nicht gerne gesehen.

    Post und Telekommunikation

    Die Internationale Vorwahl lautet: 41 bzw. 0041. Wird diese internationale Vorwahl verwendet, so fällt die führende Null bei den Nummern weg. Aus 044 123 45 67 wird also 0041 44 123 45 67. Auch bei Gesprächen vom Festnetz innerhalb derselben Ortsvorwahl ist diese mitzuwählen. Schweiz intern ist die normalen Telefonnummer zehnstellig (044 999 99 99) und auch so zu wählen. Bei internationalen Gesprachen in die Schweiz ist die Null wegzulassen ( 41 44 999 99 99). Will man aus der Schweiz ein internationales Gespräch führen, ist vor der Länderzähl eine Doppelnull zu wählen. Beispiel: Deutschland 0049 nationale Rufnummer.

    Es gibt drei Mobilnetzanbieter, die jeweils ein eigenes Netz betreiben: Swisscom, Orange und Sunrise. Die Unterschiede betreffend Kosten und Empfangsleistung sind vernachlässigbar klein. Ein Vergleich bietet sich aber an, besonders bei den Tarifen für den Internetzugang. Wer selten telefoniert oder kaum mobiles Internet braucht, sollte ein Prepaid-Angebot in Erwägung ziehen.

    Die Abdeckung ist auch in ländlichen Gebieten bei allen Providern vorbildhaft. Funklöcher trifft man selbst in den Alpen nur selten an. Besonders in Skigebieten ist die Abdeckung hervorragend.

    Postnetz

    In der Schweiz besteht ein dichtes Postnetz der Schweizerischen Post, die Schalter grösserer Poststellen haben meisten Montag bis Freitag von 8 bis 18.30 Uhr geöffnet und meist auch Samstag vormittag geöffnet (kleinere Poststellen haben oft sehr eingeschränkte Öffnungszeiten). Bei den Briefkästen ist die Leerungszeit zu beachten, sie werden grundsätzlich nur einmal am Tag geleert. In einer Anzahl von kleineren Orten wurde die Poststelle aufgehoben und durch eine Filiale im Dorfladen ersetzt.

    Tarife für einen Standardbrief oder eine Postkarte (B5 bis 20g):

    Ziel Tarif Zustelldauer Preis
    Schweizweit A-Post / PRIORITY nächster Werktag 1.-
    B-Post / ECONOMY 2-3 Tage 0.85 CHF
    Europa PRIORITY 2-4 Tage 1.40 CHF
    ECONOMY 6-12 Tage 1.30 CHF
    übrige Länder PRIORITY 3-7 Tage 1.90 CHF
    ECONOMY 7-15 Tage 1.60 CHF

    (Stand: 11.2012)

    Auslandsvertretungen

    Eine Übersicht aller Botschaften in der Schweiz findet man auf der Internetseite des EDA. Die Schweizerischen Vertretungen im Ausland findet man auf der Internetseite des EDA.

    Die meisten Botschaften befinden sich in der Hauptstadt Deutsche Botschaft Bern. Die grösseren Länder haben aber zusätzlich in Genf oder Zürich, teilweise auch in Lugano, Konsulate.

    Bundesrepublik Deutschland

    Deutsche Botschaft Bern, Willadingweg 83, 3006 Bern, Tel.: 41 031 359 43 43, Mobil: 41 0041 79 357 93 73 (nur Notfälle), Fax: 41 031 359 44 70. Mo-Do nachmittags; Mo, Di, Do, Fr vormittags

    Generalkonsulat in Genf; Honorarkonsulate in Basel, Lugano und Zürich

    Republik Österreich

    Gesund bleiben

    Die Schweiz bietet einen der höchsten Standards in der Gesundheitsversorgung weltweit, es gilt ein Krankenkassen-Obligatorium mit einer garantierten Grundversorgung. Jede grössere Stadt verfügt über ein oder mehrere Spitäler. Die Dichte an Ärzten ist eine der dichtesten weltweit. Das Rettungswesen ist vorbildlich und die verschiedenen Blaulichtorganisationen untereinander vernetzt, der Sanitätsnotruf (144) ist schweizweit eingeführt. In den grösseren Spitälern sind die Formulare und das Personal auch mehrsprachig. Jeder Punkt in der Schweiz kann von der nichtstaatlichen REGA (Notruf 1414) innerhalb kürzester Zeit per Helikopter erreicht werden. Die Gönnermitgliedschaft bei der REGA ist sehr zu empfehlen. Im Wallis ist die Air Glaciers (Notruf 1415) für die Luftrettung zuständig.

    Das Leitungswasser, aber auch das Wasser in den meissten Brunnen in der Schweiz, ist, soweit nicht anders angeschrieben, grundsätzlich trinkbar und qualitativ oft sogar Mineralwasser überlegen.

    In vielen Gebieten vor allem im nordöstlichen Mittelland (Thurgau, Schaffhausen, Zürich, nördliches St. Gallen sowie Raum Aarau/Olten), in der Drei-Seen-Region (Neuenburgersee) sowie im südlichen Thunersee-Gebiet (Region Spiez-Niedersimmental) (Stand: 2012) herrscht die erhöhte Gefahr von Ansteckungen mit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Ausflügen in den Wald wird empfohlen, die notwendigen Schutzvorkehrungen zu treffen (lange Kleider, Zeckenspray, etc.). Bei längeren Aufenthalten in der Region mit Tätigkeiten im Wald wird die Schutzimpfung empfohlen.

    Klima

    Die den Kurort St. Moritz umgebenden Berge und der See von St. Moritz

    Erhebliche Unterschiede sind bedingt durch die Höhenlage und die Richtung der Gebirge. In den Alpen bleibt ab ungefähr 2800 m der Schnee an allen Stellen liegen, wo er haften kann; daher die Firnmeere der hohen Bergcolouirs, während schroffe Felswände, auch wenn sie über der Schneegrenze liegen, das nackte Gestein zeigen. Der grössere Teil des Landes, das gesamte Rheingebiet, ist nach Norden ausgerichtet; umgekehrt die Südseite des Gebirges, z.B. das Tessin. Daher der grosse Unterschied beider alpiner Seiten nach Klima und Organismen. Die mittlere Jahreswärme der Hochebene beträgt 8-10° C, in Lugano 11,6°C. Auch das untere Rhônetal zeichnet sich durch eine hohe Sommerwärme und geringe sommerliche Niederschläge aus. In St. Gallen, am Eingang in das Voralpenland, erreicht das Jahresmittel bloss 7,4°C, in dem hohen, von Schnee- und Gletschermassen umgebenen Zermatt nur 3,5°C. Man zählt im Süden ca. 120, im Norden 145 bis 165 jährliche Regentage. Die Regenmenge (der Schnee in Wasser verwandelt) bewegt sich zwischen 700 und 2\'000 mm; sie beträgt z. B. in Sion (Wallis) 598, in Bern 1\'028, in Neuenburg 932, in Einsiedeln 1\'753 und in Lugano 1\'545 mm. Höhere Alpengegenden besitzen einen beträchtlichen Schneefall. Bei dem Hospiz des St. Bernhard z.B. beträgt er oft in einem Monat weit über 2 m, und um Bevers (Oberengadin) liegt, bei einem Gesamtschneefall von über 3 m, die weisse Decke nicht selten 5-6 Monate lang auf der Talfläche. Nebel sind im Mittelland häufig, besonders in Sumpf- und Wassergegenden, z. B. im Internetseite des EDA. Ein eigentümlicher Wind ist der warme Fallwind Föhn.

    Sicherheit

    Die Kriminalitätsrate in der Schweiz ist niedrig. In den Städten besteht ein leicht erhöhtes Risiko, Opfer von Taschendieben zu werden. Fahrräder z.B. sollten immer abgeschlossen werden, wenn sie aus den Augen gelassen werden. In grösseren Städten ist auch bei älteren Fahrrädern ein gutes Schloss empfehlenswert.

    Küche

    Die Schweizerische Küche verfügt, bedingt durch die Landesteile mit verschiedener Sprache und Kultur, über Einflüsse der italienischen, deutschen und französischen Küche. Bekannte Spezialitäten sind Raclette, Käsefondue, Älplermagronen (Käsemakkaroni), Zürcher Geschnetzeltes, Rösti und weitere Gerichte. Auch für die vielfältigen Käse- und Schokoladensorten ist die Schweiz bekannt.

    Kaufen

    Die in der Schweiz verwendete Währung ist der Schweizer Franken, abgekürzt Fr. bzw. CHF, in der französischen Schweiz oft "frs". Werte unter einem Franken werden in der Deutschschweiz "Rappen" (Rp.), in der Romandie "Centimes" und im Tessin "Centesimi" genannt. Ein Franken entspricht dabei 100 Rappen. Rappenbeträge werden, da der "Fünfräppler" die kleinste Münzeinheit ist, immer auf 5 Rappen genau gerundet.

    Der Euro wird in vielen Läden und Dienstleistungsbetrieben (Post, Bahn usw.) als Zahlungsmittel akzeptiert, allerdings nur Banknoten, keine Münzen. Viele Automaten akzeptieren ebenfalls Euros. Das Wechselgeld wird aber in der Regel in Schweizer Franken bezahlt. Wegen des Wechselkursverlustes ist die Verwendung von Euro als Zahlungsmittel aber nur im Einzelfall (z.B. auf der Durchreise) sinnvoll. Geld gewechselt wird von der SBB (Wechselstuben in den grösseren Bahnhöfen), den Banken und grösseren Poststellen (letztere allerdings nur Euro). An Orten wo man mit Euro bezahlen kann, sind oft mit einem €-Zeichen markiert, wie beispielsweise Telefonzellen, Kioske, etc.

    In den Grossverteilern (Migros, Coop) kann meist ohne Probleme mit Euro-Scheinen zum günstigen Wechselkurs ohne Gebühren bezahlt werden und man erhält das Wechselgeld in Schweizer Franken zurück. Grössere Bahnhöfe haben meist einen Supermarkt wo dieser Geldwechsel möglich ist.

    Die üblichen, traditionellen Öffnungszeiten dauern von 8:00 bis 18:30 Uhr. Kleinere Läden schliessen über Mittag (12:00 bis 13:30 Uhr). Grössere Läden (Migros, Coop etc.) können am Abend je nach Kanton auch etwas länger offen haben, schliessen aber meist gegen 20 Uhr. Ausgenommen davon ist der sogenannte Abendverkauf, der einmal in der Woche stattfindet und je nach Ort an einem unterschiedlichem Tag stattfindet (in St. Gallen beispielsweise Donnerstags bis 21 Uhr). Am Samstag sind die meisten Geschäfte nur bis 17:00 Uhr geöffnet und Sonntags geschlossen.

    Shops an Tankstellen und Bahnhöfen haben meist sehr lange Öffnungszeiten (täglich, 06:00 bis 23:00 Uhr)

    Lernen und studieren

    In der Schweiz besteht eine Anzahl von Universitäten:

    Des weiteren gibt es in allen Regionen Fachhochschulen für die verschiedensten Berufsausbildungen. Erwachsenbildende Kurse erteilt z.B. die Migros Klubschule.

    Weblinks


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