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Reiseführer Slowakei

Slowakei, Slowakei

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Slowakei 2021

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Einleitung


Die Slowakei (slowakisch: slovensko) liegt in Mitteleuropa. Sie grenzt im Norden an Tschechien und Polen, im Osten an die Ukraine, im Süden an Ungarn und im Westen an Österreich.

Flagge
Slowakei
Kurzdaten
Hauptstadt: Bratislava
Staatsform: Parlamentarische Demokratie
Währung: Euro = 100 Cent
Bis 16.1.2009 Slowakische Krone (SKK) (30.1260 SKK = 1 €)
Fläche: 48.800 km²
Bevölkerung: 5,42 Mio
Sprachen: Slowakisch (Offiziell), Ungarisch
Religionen: Römisch-Katholisch 68,9 %
Protestanten 16,8 %
Griechisch-Katholisch 4,1 %, Orthodoxe 0,9 %
Stromnetz: 230 V/ 50 Hz
Telefonvorwahl: 421
Internet TLD: .sk
Zeitzone: ME(S)Z

Regionen


Städte


  • Banská Bystrica - eine kleine Universitätsstadt in der Mittelslowakei, präsentiert sich mit einem schon gut renoviertem, sehr vitalen, architektonisch wunderschönen Hauptplatz, einem Glockenspielturm und einer sehenswerten Galerie slowakischer Gegenwartskunst.
  • Bardejov in der Ostslowakei, mit spektakulärem Hauptplatz
  • Bratislava - Hauptstadt.
  • Košice - ostslowakische Metropole.
  • Michalovce
  • Žilina
  • Komárno- "Hauptstadt" der slowakischen Ungarn

Bojnice- Kleine Stadt in der Region Nitra. Sehr schönes Schloß sowie Freibad.

Weitere Ziele


Karte der Slowakei
  • Banska Stiavnica, ehemalige Bergbaustadt, UNESCO-Welterbe
  • Hohe Tatra
  • Wien ist ab Bratislava in Stundenfrist erreichbar.
  • Die Zips (slowak. Spis) ist eine ehemalige deutsche Sprachinsel in der Ostslowakei mit mehreren interessanten Sehenswürdigkeiten auf kleinem Raum: die Zipser Burg, eine imposante Festungsruine mit dem vorwiegend von Roma bewohnten Spissky Podhradie (dt. Kirchdrauf) am Bergfuß, Levoca (dt. Leutschau) mit einer volkstümlich-bäuerlichen Darstellung des Letzten Abendmahls im Stadtdom, Kezmarok (dt. Käsmark) mit einer alten evangelischen Holzkirche, die aufgrund der barocken Innenarchitektur leicht mit einer katholischen Kirche verwechselt werden könnte.
  • Medzilaborce in der Ostslowakei ist die Geburtsstadt von Andy Warhol, es gibt ein kleines Museum, welches der Warhol-Familie gewidmet ist.

Hintergrund


Die Slowakei ist ein relativ junger Staat, da sie bis zum 31.12.1992 mit Grenzkontrollen zu neuen Schengen-Staaten fallen|Dezember 2007 einen gemeinsamen Staat, die Tschechoslowakei, bildete. Seit dem 1. Januar 1993 ist die Slowakei unabhängig, seit dem 29. März 2004 Mitglied der NATO und gehört seit dem 1. Mai 2004 zur Europäischen Union.

Einreisebestimmungen


Anreise


Die Slowakei gehört seit [Grenzkontrollen zu neuen Schengen-Staaten fallen|Dezember 2007] zum Schengen-Raum. Damit ist die Grenzkontrolle nur noch an der EU Aussengrenze zur Ukraine vorhanden.

Flugzeug

Danubewings besitzt einen eigenen Flughafen. Danubewings bietet günstige Flüge aus Basel-Mulhouse und einigen italienischen und kroatischen Städten zu diesem Flughafen sowie nach Lufthansa und Poprad an. RyanAir fliegt ab Frankfurt-Hahn nach Bratislava.

Zu den Linienfluggesellschaften, die den Flughafen Bratislava (BTS) anfliegen, zählen Czech Airlines und Lufthansa. Während Czech Airlines mehrmals täglich ab Prag fliegt, bietet Lufthansa mehrmals täglich Flüge ab München an. Ferner existieren Nonstop-Flüge aus Moskau und anderen osteuropäischen Städten.

Die andere Alternative ist Wien mit seinem Flughafen in Schwechat, welcher nur 35 km von Bratislava entfernt liegt. Im Gegensatz zu Bratislava besitzt dieser Flughafen mehr Verbindungen, kann aber auch entsprechend teurer sein. Stündlich fahren ab Schwechat Busse nach Bratislava, alternativ kann man aber auch den Airport-Shuttle nehmen.

Wenn man in das Tatra-Gebirge will, kann man auch über Krakau anreisen. Busse fahren von dort dann verschiedene Orte in der slowakischen Tatra und die Region Arwa (Orava) an.

Czech Airlines fliegt von Prag aus auch Košice, Sliac und Žilina an. Man kann außerdem von Wien nach Košice sowie von Bratislava nach Košice fliegen.

Bahn

Die Eisenbahnen in der Slowakei hinterlassen einen etwas zwiespältigen Eindruck. Die Nahverkehrszüge machen häufig einen ungepflegten Eindruck und sind mit Graffitis "geschmückt". Die Schnellzüge verkehren zum Teil mit Wagenmaterial, das teilweise aufgearbeitet worden ist und in dieser Form einen passablen Fahrkomfort bietet. Anders die Intercity-Züge (z. B. Wien - Bratislava - Kosiče). Diese sind mit Wagen ausgerüstet, die aus Fahrzeugen, die ursprünglich aus der DDR stammen, total umgebaut wurden (klimatisiert, chemische Toiletten, teilweise Grossraum, jeder Platz - mind. in der 1. Wagenklasse - mit Steckdose) und einen hohen Fahrkomfort bieten und einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Es verkehren mehrere IC-Züge täglich auf dieser Strecke. Sie führen meist einen Speisewagen mit sich, in dem man sich relativ günstig verpflegen kann.

Die Reisezeit zwischen Bratislava und Kosiče beträgt rund 5 bis 5 1/2 Stunden (ca. 450 km). Auf der Strecke zwischen Bratislava und Žilina sind umfangreiche Bauarbeiten im Gange. Die Strecke soll für Geschwindigkeiten bis 200 km/ h ertüchtigt werden. Deshalb ist zum Teil mit Wartezeiten vor den Baustellen zu rechnen. Die Pünktlichkeit leidet aber kaum darunter.

Die Preise sind für Westeuropäer moderat: Bratislava - Kosiče - Bratislave 1. Klasse inkl. Platzreservation 44 € (Preis September 2006), allerdings gebucht in der Slowakei! Zwischen Wien und Bratislava gibt es u. U. Sonderangebote, die teilweise auch die öffentlichen Verkehrsmittel z.B. in Bratislava beinhalten (z.B. Wien - Bratislava und Retour mit Tageskarte für die Öffis bei der ÖBB nur 14 €). Es lohnt sich, sich danach zu erkundigen.

Bus

Neben weiteren Städten gibt es vor allem reguläre Busverbindungen aus Wien, Prag und Budapest nach Bratislava. Von Uschgorod in der Ukraine verläuft eine Busverbindung nach Michalovce in der Ostslowakei.

Straße

Insgesamt ist die Slowakei für den Straßenverkehr recht gut erschlossen wobei sich das Autobahnnetz im Ausbau befindet. Daneben besteht ein gut ausgebautes Fernstraßennetz. Generell laufen die Fernstraßen und Autobahnen entlang der Bahnverbindungen. Die vier wichtigen Autobahnen sind:

  • die D1 von Bratislava bis Košice, (von Bratislava bis Trencin, um Zilina und am Liptauer Stausee fertig, zahlreiche Abschnitte sind noch im Bau (Stand 07/07))
  • die D2 von Bratislava bis nach Brno (Tschechien),
  • die D3 von Čadca bis an die polnische Grenze, sowie
  • die D4 von Bratislava bis an die österreichische Grenze.

Schiff

Die Donau ist der schiffbare Fluß mit den größten Häfen in Bratislava und TwinCityLiner. Es gibt eine Schiffverbindung zwischen Wien und Bratislava: der TwinCityLiner.

Mobilität


Das derzeitige Autobahnnetz ist erst wenig ausgebaut und die Fernstraßen sind stark befahren, an mehreren Stellen wird aber fleißig ausgebaut. Die Auf- und Abfahrten der Autobahn sind mitunter riskant einfach gehalten mit sehr kurzen Einbiegespuren. Die Fahrbahnen der Landstraßen sind oft schadhaft an den Rändern und haben Spurrillen. Jedoch erfährt dies ein ständige Verbesserung. Es gibt hohes Transportaufkommen auf den Landstraßen, oft zieht ein Laster eine lange Autoschlange hinter sich her. Vorsicht ist geboten. Die Benzinpreise sind ist etwa auf gleicher Höher wie die in Österreich (ca. 1,40 € / Liter Superbleifrei, Stand 3/2012). Die Verkehrregeln entspechenden in etwa denen in Deutschland, Geschwindigkeitsbegrenzungen: 50/90/130. Es gibt die 0-Promillegrenze. Auch tagsüber muss mit Licht gefahren werden. Für die Benutzung der Autobahnen ist eine Vignette nötig, die 2012 zu den folgenden Preise zu haben ist: 10 € (10 Tage), 14 € (30 Tage), 50 € (1 Jahr).

Sprache


Slowakisch und Ungarisch (vor allem auf der Großen Schüttinsel), aber auch Romanes in der Ostslowakei, andere Minderheitensprachen sind z.B. Deutsch, Tschechisch, Ruthenisch, Polnisch. Jüngere Leute sprechen zumindest [1] oder Deutsch, man ist sehr bemüht, die Sprachbarriere im Notfall auch "mimisch oder mit Händen und Füßen" zu überwinden.

Klarkommen


Feiertage

Termin Name Bedeutung
01.01. Unabhängigkeitstag Unabhängigkeit von der Tschechoslowakei 1993
06.01. Hl. Dreikönig Christlicher Feiertag
variabel Ostermontag Christlicher Feiertag
01.05. Tag der Arbeit Feiertag
08.05. Tag des Friedens Tag der Befreiung 1945
05.07. Kyrill und Method Slawische Glaubensbringung
29.08. Tag des Slowakischen Aufstands Slowakischer Aufstand 1944
01.09. Tag der Verfassung Nationalfeiertag
15.09. Marienfeiertag Christlicher Feiertag
01.11. Allerheiligen Christlicher Feiertag
17.11. Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie Nationalfeiertag
24.11. Heilig Abend Christlicher Feiertag
25.12. 1. Weihnachtsfeiertag Christlicher Feiertag
26.12. 2. Weihnachtsfeiertag Christlicher Feiertag

Ausgehen & Nachtleben

In der Slowakei ist es kein großes Problem, eine gute Pizzeria oder ein gutes Restaurant zu finden.

Unterkunft

Arbeiten

Literatur

Kunst und Kultur

Währung

Botschaften

Respekt

Die Slowaken sind gastfreundlich und sichtlich froh, dass sich Touristen auch in ländlichen Gebieten zeigen. In Restaurants und Hotels wird man sehr freundlich behandelt. Wer den Slowaken mit einigen Brocken ihrer Muttersprache entgegenkommt, kann damit rechnen noch freundlicher behandelt zu werden. Auch sind dann die plötzlich vorhandenen Kenntnisse der deutschen Sprache immer wieder erstaunlich.

Post und Telekommunikation

[1] - Link zur englischen Version der Slowakischen Post

Gesund bleiben

Klima

Binnenländisches Klima mit trockenen, heißen Sommern und feuchten, kalten Wintern. Der kälteste Monat ist der Januar, im Juli und im August ist es am wärmsten. In höheren Lagen liegt 130 Tage im Jahr Schnee. Die durchschnittliche Temperatur bewegt sich zwischen 0 °C im Januar und 21 °C im Juli und im August. Die durchschnittliche Höchsttemperatur liegt in den Sommermonaten bei ca. 25 °C.

Sicherheit

Die Slowakei ist ein sicheres Urlaubsland. Der politische Umbruch seit 1993 hat auch die Privatwirtschaft in das Land gelockt. So sind z.B. europäische Mittelklassewagen auf slowakischen Straßen nichts Besonderes. Die Kriminalität, vor allem in den Bereichen Taschendiebstahl und Trickbetrug ist in der slowakischen Hauptstadt Bratislava am höchsten. Es ist aber auch in den Touristengebieten damit zu rechnen. In den übrigen Landesteilen muss nicht von einer erhöhten Gefahr ausgegangen werden. In Bratislava sollten Sie ihr Fahrzeug auf einem bewachten Parkplatz abstellen. Auch in den Urlaubsgebieten sind bewachte Parkplätze vorzuziehen. In der jüngeren Vergangenheit ist die Zahl der Autoaufbrüche und Diebstähle leider stark angestiegen. Besonders deutsche Marken der Oberklasse sind bei den Diebesbanden begehrt. Allerdings ist die Situation auch nicht schlimmer als in anderen Urlaubsländern.

Eine aus der hinteren Hosentasche herausragende Geldbörse ist für jeden Dieb eine Versuchung. Das Gleiche gilt für eine offene Handtasche. Dies ist in der Slowakei genauso wie in anderen Ländern. Wir wissen auch von Urlaubern, die ihre komplette Skiausrüstung unbeaufsichtigt im Auto ließen. Diese wurde dann geklaut, fast ist man geneigt zu sagen «... wurde natürlich geklaut». Prahlen Sie nicht bei jeder Gelegenheit mit Ihrem Reichtum - direkt oder indirekt. Das kommt gerade bei dem ärmeren Teil der slowakischen Bevölkerung nicht besonders gut an. Und es lockt natürlich potentielle Diebe. Wer in der Lage ist, sich an die Gegebenheiten anzupassen, hat ein geringes Risiko, Opfer eines Diebstahl zu werden.

Die folgenden Informationen wurden vom Auswärtigen Amt verfasst:

Die Slowakische Republik ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland. Reisende werden jedoch auf die erhöhte Diebstahlgefahr bei PKW-Reisen hingewiesen. Insbesondere neuere Fahrzeuge der Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet, selbst wenn sie mit elektronischer Wegfahrsperre versehen sind. Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbruch kommt häufig vor. Auch Diebstähle in Hotels sind nicht auszuschließen. Link

Küche

Die Slowakische Küche ist sehr ausgefallen und es ist garantiert für jeden etwas dabei. Viele Gerichte ähneln denen aus der tschechischen, österreichischen oder ungarischen Küche. Die slowakische Küche ist eher schwer, Fleisch, Kraut und Kartoffeln sind typische Bestandteile slowakischer Gerichte.

Sehr empfehlenswert sind die traditionelle Sauerkrautsuppe (kapustnica), die auch ein fester Bestandteil des slowakischen Weihnachtsessens ist, oder die Brimser Nockerl (bryndzové halušky), eine Nudelart, meist aus Kartoffelteig, die mit einer verarbeiteten Sorte Schafskäse (bryndza) und gebratenem Speck gegessen werden. Die bryndzové halušky gelten auch als Nationalgericht der Slowakei. Desweiteren sind Piroggen (pirohy), die mit Fleisch, Käse, aber auch Marmelade gefüllt sein können, sehr lecker. Am besten geht man in einen Salaš (sk. für Sennhütte). Die sind meist typisch slowakisch eingerichtet, und bei slowakischer Musik bekommt man dort eine sehr große Auswahl an slowakischen Spezialitäten serviert. Zum Essen darf frisch gezapfte Kofola (čapovaná kofola), ein Pendant zu Cola/Pepsi, dass es in der Slowakei und in Tschechien gibt, auf keinen Fall fehlen.

Auch die Vegetarier müssen in einem Land der Fleischgerichte, wie es die Slowakei sicherlich ist, nicht verhungern. Frittierter Käse (vypražaný syr) oder frittierte Champignons (vypražané žampiony), dazu Kartoffeln (zemiaky), Kroketten (krokety) oder Pommes (hranolky) und eine schöne Portion slowakischer Tatarensauce (tatarská omáčka) und schon wird man mehr als satt. Reine Gemüsegerichte sind nicht so sehr verbreitet, aber man kann sich gut einen Teller Beilagen zusammenstellen. Manchmal muss man als Vegetarier aber auch etwas toleranter sein, denn es kann schon mal passieren, dass man eine Bohnensuppe bestellt, weil die als vegetarische Suppe geführt wird, die dann trotzdem in Rinderbrühe o.ä. gekocht wurde.

Kaufen

Seit dem 01. Januar 2009 gehört die Slowakei zur Eurozone, das heißt der Euro ist von nun an offizielles Zahlungsmittel.

Die Preise sind doch noch um einiges niedriger als im westlichen Zentraleuropa, deswegen, fahren zahlreiche Ostösterreicher zum Shoppen nach Bratislava.

Lernen und studieren

Weblinks


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