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Reiseführer Sucre

Sucre, Bolivien

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Sucre 2020

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Einleitung


Die Kirche San Felipe Neri
La Recoleta

Sucre, auch Chuquisaca (Name auf Quechua) ist die offizielle Haupstadt von Bolivien. Die Stadt liegt in einem Tal, das in das Altiplano eingeschnitten ist, auf etwa 2.750 m Höhe und hat etwa 250.000 Einwohner. Bekannt ist sie für ihre zahlreichen Kolonialbauten.

Hintergrund


Die Stadt Sucre wurde bereits 1538 gegründet. Ihr Aufstieg zur Hauptstadt Boliviens hing eng mit der nahe gelegenen Bergwerksstadt Potosí zusammen, die wegen ihrer Silberförderung in der Kolonialzeit die bedeutendste Stadt des Territoriums war. Wegen der sehr hohen Lage von Potosí auf über 4.000 Metern ü.NN. siedelten sich die spanischen Herrscherfamilien jedoch in Sucre an. Auch deshalb ist die Kolonialarchitektur der Stadt ebenso wie die von Potosí äußerst sehenswert.

1898 wurde der Regierungssitz von Sucre nach La Paz verlegt. Dies war die Konsequenz einer schweren Krise der Region, die mit den sich erschöpfenden Silbervorkommen in Potosí zusammenhing. Der Oberste Gerichtshof blieb jedoch in der Stadt bestehen. Seit dem Regierungsantritt von Evo Morales im Jahr 2005 gibt es Pläne, wieder mehr Institutionen nach Sucre zu verlegen. Diese stoßen jedoch zum Teil auf Widerstand.

Wegen der kolonialen Architektur und der für Altiplano-Verhältnisse sehr vielen Grünanlagen ist Sucre ein beliebtes Reiseziel geworden.

Anreise


Mit dem Flugzeug

Der Flughafen wird von den größeren Städten Boliviens angeflogen und liegt 10 km von Stadtzentrum entfernt. Er ist "berüchtigt" für die vielen Flugausfälle wegen schlechten Wetters. Internationale Verbindungen gibt es keine.

Mit dem Bus

Mit dem Bus ist Sucre von allen nahe gelegenen Städten sowie von La Paz und Santa Cruz de la Sierra aus erreichbar.

Auf der Straße

Vorsicht! Nach Sucre führen nicht viele Straßen, die gerne schonmal blockiert werden!

Mobilität


Sehenswürdigkeiten


Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel

  • Iglesia de San Lázaro, älteste Kirche der Stadt, erbaut 1544;
  • Iglesia la Merced
  • Kloster San Francisco Javier
  • Kathedrale, begonnen 1571 und erst 100 Jahre später beendet, sehenswerte Barock-Architektur.

Burgen, Schlösser und Paläste

Bauwerke

  • Krankenhaus, 1554 erbaut
  • Erzbischofssitz von La Plata
  • Universität San Francisco Javier de Chuquisaca (1624)
  • Regierungspalast (19. Jahrhundert)
  • Casa de la Libertad. Dort wurde die Unabhängigkeitserklärung Boliviens unterzeichnet.
  • Nationalbibliothek. Enthält Bücher aus der Kolonialzeit (ab 1493)




Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


"7 cascadas": Die sieben Wasserfälle. Man fährt mit der Buslinie C bis zum Ende und läuft oder trampt die Strasse weiter. In der Regenzeit kann es gefährlich werden!

"Nucchu": Ein Fluss in der Nähe Sucres. Sehr schön, um einen tag dort zu verbringen! Täglich fahren früh morgens ab dem Friedhof Lastwagen dorthin, die einen für ein paar Bol. gerne mitnehmen.

Nachtleben


Unterkunft


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Klarkommen


Mittelpunkt ist unweigerlich die Plaza. Das Herzstück der Stadt, von dort erreicht man alles, man trifft sich dort, es ist das Zentrum zum Orientieren. Ansonsten ist die Stadt sehr einfach aufgebaut, alles im Schachbrettmuster, Strassenpläne gibt es an jeder Ecke. Wenn man nach dem Weg fragt, lieber 2 oder 3-mal nachfragen, Bolivianer sagen lieber irgendetwas statt dass sies nicht wissen!

Gesund bleiben

Klima

Post und Telekommunikation

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Einkaufen

Sucre ist für seine Schokoladenspezialitäten bekannt. Shoppen kann man in der Peatonal Junin, einer Art Fussgängerzone.

Küche

Günstig

auf dem Markt kann man sehr günstige Obstsalate essen, Säfte trinken oder auch Gerichte essen

Mittel

sehr, sehr leckeres, für bolivianische Verhältnisse teures, für deutsche Verhältnisse immer noch günstiges Essen gibt es in: "el Gérmen" und "Kaypichu", beide in c/ san Alberto.

Gehoben

Ausgehen & Nachtleben

Im sogenannten "Mitos", einer Disco im äußeren Innenstadtbereich, lässt es sich gut feiern. Sowohl jüngere Einheimische als auch Touristen verkehren dort zu südamerikanischer und europäischer Popmusik. Ausserdem zu erwähnen wäre das "Joy Ride", das in einer Seitenstrasse der Plaza Principal liegt und mit dem Slogan "No solo para gringos" (nicht nur für Weisse) wirbt. Dort verkehren viele Touristen und es wird zu europäischer beziehungsweise amerikanischer Musik getanzt

in der Innenstadt gibt es zahlreiche Bars. Wer auf Touristen keinen Wert legt, sollte die "Tips" der Reiseführer meiden und auf eigene faust losziehen. Es findet sich garantiert etwas nettes!

Lernen und Studieren

So gehts weiter


Weblinks


Literatur


Autoren und Lizenz


 

 

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