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Reiseführer Trier

Trier, Deutschland

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Trier 2021

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Einleitung


Trier
Kurzdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Einwohner: 105.200 · (Dez. 2010)
Höhe: 124 m
Tourist-Information: http://www.trier-info.de/
Trier

Trier ist eine über 2000 Jahre alte Großstadt an der Mittelmosel in Rheinland-Pfalz. Trier, einst als Augusta Treverorum von den Römer gegründet, ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Triers große historische Bedeutung wird durch die zahlreichen antiken und mittelalterlichen Baudenkmäler unterstrichen, von denen acht von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet wurden.

Hintergrund


Gegründet wurde Trier von Kaiser Augustus spätestens im Jahr 16 v. Chr., was durch den Bau der ersten römischen Moselbrücke dokumentiert ist. Als Siedlungsgebiet der Treverer liegen die Ursprünge der Stadt jedoch bereits in vorrömischer Zeit. Die Bedeutung der Stadt im römischen Reich wuchs schnell; es wurde eine Stadtbefestigung errichtet, ein Amphitheater und Thermen gebaut. Im 3. Jahrhundert stieg Trier zur Provinzhauptstadt auf. Zeitweise residierten verschiedene römische Kaiser in Trier, insbesondere Konstantin des Großen, was die Stadt zur Hauptstadt des Weströmischen Reiches machte. In seiner antiken Blütezeit besaß Trier rund 80.000 Einwohner und war damit die größte Stadt nördlich der Alpen.

Mit dem Einfall der Germanen und der Zerstörung der Stadt durch die Wikinger verlor Trier an Bedeutung. Als Bischofssitz allerdings erlebte Trier im Mittelalter eine erneute Blütezeit. Es entstanden der Dom und die Liebfrauenkirche sowie eine Stadtbefestigung, deren Verlauf noch heute durch den Alleenring gekennzeichnet ist.

Besonderer Anziehungspunkt sind heute die zahlreichen römischen und mittelalterlichen Baudenkmäler, allen voran das Wahrzeichen der Stadt, die Porta Nigra. Diese historischen Bauten sind in der hübschen, kompakten Innestadt konzentriert − Fußgängerzonen und zahlreiche Plätze laden zum Flanieren, Shoppen und Entspannen ein. Als Univeristätsstadt und regionales Kultur- und Wirtschaftszentrum ist Trier auch heute eine lebendige Stadt. Bekannt ist Trier auch als Geburtsstadt von Karl Marx.

Trier liegt landschaftlich reizvoll im Moseltal und grenzt an die Mittelgebirgsregionen Eifel und Hunsrück an.

Stadtteile

Die Stadt Trier besteht aus 19 Stadtteilen, von denen viele noch den Charakter eigenständiger Ortschaften haben. Besonders interessant für Besucher sind folgende Stadtteile:

  • Ehrang/Quint − einer der größten Stadtteile, nördlich der Innenstadt auf der linken Moselseite an der Mündung der Kyll gelegen. Der Stadtteil setzt sich aus den bis in die 60er Jahre unabhängigen Gemeinden Ehrang und Quint zusammen. Durch die von der Innenstadt entfernte Lage hat Ehrang/Quint den Charakter einer Kleinstadt behalten mit zahlreichen Geschäften und Restaurants. Ehrang ist Ausgangspunkt des Kylltal-Radwegs. Sehenswert ist das Quinter Schloss.
  • Olewig − ein Weinort im Südosten der Stadt. Olewig ist für seine Gaststätten und Weinlokale sowie das jährliche Olewiger Weinfest bekannt.
  • Pfalzel − zwischen Ehrang und Innenstadt am linken Moselufer gelegen. Pfalzels Geschichte geht auf eine palastähnliche Burganlage aus dem 4 Jhd. zurück (Pfalzel = kleine Pfalz). Im Mittelalter wurde die Burg weiter ausgebaut, ein Nonnenkloster angesiedelt und eine Wallmauer errichtet. Noch heute sind Teile des mittelalterlichem Ortskern und der Wallmauer erhalten.
  • Ruwer − nördlich der Innenstadt auf der rechten Moselseite an der Mündung des gleichnamigen Flusses Ruwer gelegen. Ruwer ist Ausgangspunkt des Ruwer-Hochwald-Radwegs.

Anreise


Mit dem Flugzeug

Auch wenn Trier selbst über keinen eigenen Flughafen verfügt, ist Trier gut per Flugzeug zu erreichen: der Flughafen Luxemburg befindet sich in unmittelbarer Nähe; aber auch andere Flughäfen sind schnell zu erreichen.

Europäische Verbindungen:

Interkontinentale Verbindungen:

Mit der Bahn

Trier hat sechs Bahnhöfe; der Hauptbahnhof liegt in unmittelbarer Innenstadtnähe und wird als einziger vom Fernverkehr bedient.

Mit dem Bus

Es bestehen zwei Fernbusverbindungen, die Trier in östlicher Richtung mit DeLux-Express verbinden:

  • flibco.com − Verbindung MetzThionvilleLuxemburg StadtTrier VerteilerkreisFlughafen Frankfurt-HahnBuslinien (Linien 117 und 118); verkehrt ein- bis zweistündlich werktags wie wochenends zwischen Luxemburg und Flughafen Hahn; ca. die Hälfte der Verbindungen wird bis Frankfurt (Umstieg am Flughafen Hahn nötig) bzw. Thionville verlängert. Jedoch erfolgt (Stand 2013) der Verkauf von Fahrkarten von/nach Trier lediglich ab/bis Frankfurt bzw. dem Hahn.

Verbindung nach Luxemburg besteht über zwei Buslinien (Linien 117 und 118) mit werktags sehr dichtem Fahrplan und einzelnen Fahrten an Sonn- und Feiertagen.

Auf der Straße

Aus Deutschland

Da Trier von zahlreichen Touristen besucht wird, ist der Weg schon schon relativ früh auf den Autobahnen ausgeschildert.

  • Von Norden kommend (aus Richtung Köln) fährt man entweder über die A1, wobei man ein fehlendes Stück Autobahn in Kauf nehmen muss und weiter über die A48, oder über die A61 bis Koblenz und von dort aus die A48.
  • Von Nordosten und Osten kommend benutzt man ab Koblenz die A48 und gelangt beim Autobahndreieck Vulkaneifel auf die A1.
  • Von Osten (aus Richtung Frankfurt, Mainz, Wiesbaden) die A63 bis Kaiserslautern, an Kaiserslautern vorbei die A6, wechselt hinter Kaiserslautern am Autobahnkreuz Landstuhl West auf die A62 und gelangt am Autobahndreieck Nonnweiler auf die A1.
  • Von Südosten (aus Richtung Mannheim, Ludwigshafen) benutzt man ab dem Frankenthaler Kreuz oder dem Viernheimer Dreieck die A6 Richtung Kaiserlautern, von dort aus weiter wie oben.

Bei allen Anfahrtswegen wechselt man am Dreieck Moseltal auf die A602. Um die Innenstadt zu erreichen benutzt man keine Abfahrt, sondern fährt bis zum Autobahnende und zunächst geradeaus weiter und folgt der Beschilderung "Centrum". Zur Parkplatzsuche unbedingt das Parkleitsystem beachten.

Aus dem Ausland

Aus Luxemburg

Aus Luxemburg kommt man über die luxemburgische A1. Unmittelbar vor der Grenze befindet sich eine sehr große Tankstelle mit Supermarkt. Spätestens hier sollte man die Gelegenheit zum günstigen Tanken und Einkauf in Deutschland hoch besteuerter Waren (Zigaretten, Spirituosen, Sekt) nutzen. Nach der Grenze befindet man sich auf der A64. PKWs verlassen diese an der Anschlußstelle Trier und folgen der B51 nach Trier. Beschilderung und Parkleitsystem beachten. LKW und Busse fahren weiter bis zur A602 und folgen dieser nach Trier.

Aus Frankreich
  • Aus dem Elsaß kommend benutzt man die französische A4 bis Saarbrücken fährt von dort weiter über die deutsche A1.
  • Aus dem übrigen Frankreich kommt man aus Richtung Metz, Thionville über die französische A31. Man verläßt diese, trotz Beschilderung (frz. Treves für Trier), nicht an der Abfahrt Yutz um die Route National zu benutzen, sondern fährt auf der Autobahn weiter Richtung Luxembourg. Vor der Hauptstadt Luxembourg folgt man der Beschilderung Trier / Airport zur A1. Weiter wie oben.

Mit dem Schiff

Die Mosel ist schiffbar; Anlegemöglichkeiten für Sportboote sind vorhanden.

Auf dem Fahrrad

Mobilität


Die Sehenswürdigkeiten kann man gut zu Fuß erlaufen. Wer eine Stadtführung erleben möchte, kann mit einer Touristenbahn die Höhepunkt bequem erreichen.

Die Stadtbusse werden von den Stadtwerken Trier (SWT) betrieben uns sind Teil des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT). Die Stadt Trier ist in vier Tarifzonen unterteilt: eine Innenstadtzone und drei Zonen, die in verschiedenen Richtungen die weiteren Stadtteile der Stadt abdecken. Während werktags (tagsüber) die Linien 1 bis 40 dezentral verkehren, wird der Fahrplan am Abend und am Wochenende auf einen Sternverkehr umgestellt, bei dem sich die Linien 80 bis 87 zumeist halbstündlich am Hauptbahnhof treffen.

Eine einfache Fahrkarte für eine Zone kostet 2 €, für zwei Zonen 2,70 € (diese gilt über die gelösten zwei Zonen hinaus in allen vier Zonen der Stadt). Das TagesTicket Single kostet: 5,50 / 7,20 €, Gruppe: 10,40 / 12,05 € (Stand 2013). Es gibt vergünstigte Viererkarten mit 25% Rabatt. Die Tickets gelten auch in den innerstädtisch verkehrenden Zügen der Deutschen Bahn (Bahnhöfe Trier Hbf, Trier Süd, Ehrang, Ehrang-Ort, Pfalzel, Quint).

Sehenswürdigkeiten


Kirchen

Konstantinbasilika
  • Konstantinbasilika (UNESCO-Welterbe) − Die Basilika wurde als Audienzhalle im 4. Jahrhundert unter Kaiser Konstantin dem Großen erbaut. Im Mittelalter wurde sie als Teil der Erzbischöflichen Residenz genutzt. Seit Mitte des 19. Jhd. bis heute ist sie eine evangelische Kirche, die „Kirche zum Erlöser“.
Öffnungszeiten: 10 - 18 Uhr (April - Oktober); im Winter nur stundenweise Dienstag bis Sonntag.
Dom (links) und Liebfrauenkirche (rechts)
  • Dom und Liebfrauenkirche (UNESCO-Welterbe) − Der Dom zu Trier ist die Kathedralkirche der ältesten Diözese Deutschlands. Der Dom bildet eine bauliche Einheit mit der benachbarten Liebfrauenkirche. Wenn auch der Dom einen überwiegend romanischen Eindruck macht und die Liebfrauenkirche gotisch wirkt, enthält sie auch Elemente der spätantiken Kathedralkirche. Im Dom wird der "Heilige Rock" aufbewahrt. Es gilt als das Kleidungsstück Jesu, das bei seiner Kreuzigung verlost wurde. Der Dom ist auch Grablege der Trierer Bischöfe. Der Dom ist teilweise rollstuhlgerecht (Automatik-Schiebetür).
Öffnungszeiten: 6:30 - 18 Uhr (Sommer) bzw. 17:30 Uhr (Winter) · Dom-Information (das Besucherzentrum des Trierer Doms)
  • St. Gangolf − Die spätgotische Kirche am Hauptmarkt, die fast vollständig von Häusern umbaut ist, geht auf einen Kirchenbau aus dem 10 Jhd. zurück und ist damit die zweitälteste Kirche Triers. Zugänglich ist sie nur durch ein schmales Barocktor an der Südseite des Hauptmarktes.
Öffnungszeiten: 8 - 18 Uhr
  • St. Paulin − Der Innenraum der spätbarocken Pfarrkirche wurde von 1734 bis 1757 von Balthasar Neumann gestaltet.
Öffnungszeiten: werktags 9 - 18 Uhr , sonntags 10 - 18 Uhr
  • Benediktinerabtei St Matthias − Dort wird die Reliquie des Apostels Matthias verehrt. Matthias wäre nach dem Selbstmord des Judas als 12. Apostel ausgewählt worden. Sie ist Pfarrkirche und Abteikirche eines Benediktinerklosters. Die Kirche wird im wesentlichen auf das 18. Jahrhundert datiert.

Burgen, Schlösser und Paläste

  • Kurfürstliches Palais − im Palastgarten
  • Schloss Monaise − im Stadtteil Zewen, direkt an der Mosel gelegen
  • Quinter Schloss − im Stadtteil Ehrang/Quint

Bauwerke

Trier ist reich an historischen Bauten aus der Römerzeit. Die Gebäude waren teilweise von der Bildfläche verschwunden und wurden in den letzten zwei Jahrhunderten aufgrund des größeren Interesse der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Die Bauwerke aus römischer Zeit sind Teil des UNESCO-Welterbe

Porta Nigra
  • Porta Nigra (UNESCO-Welterbe) − das bekannteste Stadttor aus der römischen Zeit. Das Tor ist das einzig erhaltene der fünf ehemals rund um die Stadt verteilten Stadttore aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Durch das als Doppeltor angelegte Bauwerk ließ sich der Stadtzugang bestens kontrollieren. Die Porta Nigra erhielt im Mittelalter ihren Namen aufgrund des stark verfärbten ursprünglich helleren Sandsteines. Das Tor hat sich so gut erhalten, da es bis zum 19. Jahrhundert mit der St. Simeon-Kirche verbunden und damit vor Steinräubern geschützt war. Die Porta Nigra ist von innen begehbar.
  • Kaiserthermen (UNESCO-Welterbe) − Diese Thermen wurden als großes römisches Bad geplant, aufgrund der politischen Lage jedoch nie fertiggestellt und später als Kastell für die fränkische Garde des Kaisers Valentinian genutzt. Diese Therme ist besser erhalten als die Barbarathermen. So kann man die unterirdischen Gänge für die Beheizung das Bades sowie die Abwasserkanäle begehen. Am Wochenende finden abends Erlebnisführungen statt, die 11,50 € kosten. :Öffnungszeiten: täglich von 9 − 16 Uhr, März u. Okt. bis 17 Uhr, April − Sept. bis 18 Uhr · Eintritt: 3,- €, Kinder bis 17 J.: 1,50 €
  • Amphitheater (UNESCO-Welterbe) − Das Theater konnte bis zu 18.000 Zuschauer aufnehmen. Im Mittelalter verschwanden die Steine der Besuchertribünen, so dass man nur noch die Wälle besichtigen kann. Außerdem sind noch die Kellergänge begehbar.
  • Barbarathermen (UNESCO-Welterbe) − Die Barabarthermen waren die zweitgrößte Badeanstalt im antiken römischen Reich. Sie wurden nur von der Traian-Thermen in Rom übertroffen. Seit Jahren kann die Anlage wegen umfangreicher "Bestandsaufnahmen" nur von außen und einer Besucherplattform aus angesehen werden (Stand: März 2010). Die Anlage war noch bis in das 17. Jahrhundert zu sehen. Danach wurden die Thermen Opfer militärischer Gewalt sowie von Steinräubern abgetragen und gerieten in Vergessenheit. Mittlerweile fanden umfangreiche Grabungsarbeiten statt, um die Überreste der Thermen wieder sichtbar zu machen. Dabei blieben allerdings 2/3 der Fläche verborgen.
    Die Barbarathermen sind aufgrund dringend notwendiger Baumaßnahmen bis auf weiteres geschlossen. · (Stand Nov. 2011)
  • Römerbrücke (UNESCO-Welterbe) − älteste Brücke Deutschlands, erbaut ca. 17 vor Christus zunächst aus Holz, später durch eine Brücke mit Steinpfeilern ersetzt. Die heutige Brücke steht auf den originalen römischen Pfeilern einer zweiten steinernen Brücke aus dem 2. Jhd.
  • Igeler Säule (UNESCO-Welterbe) − römische Grabsäule mit aufwändigen Reliefen, 23m hoch, im 3. Jhd. errichtet, außerhalb der Trierer Stadtgebiets in Pyramidenkirche gelegen (zwischen Trier-Zewen und Luxemburger Grenze).
  • Viehmarktthermen − In den 1980er Jahren sollte in der Trierer Innenstadt eine Tiefgarage gebaut werden. Bei den Tiefbaumaßnahmen stieß man auf viele Ruinen aus der römischen Zeit, aber auch auf die Überreste eines Klosters. Das Bauvorhaben für die Tiefgarage wurde aufgegeben und die Ruinen der Öffentlichkeit durch ein großes Glasgebäude sichtbar gemacht.
  • Frankenturm − Ein mittelalterlicher Wohnturm aus dem 11. Jahrhundert. Heute wird der Turm als Veranstaltungsort genutzt.
    Die meisten Bauten werden von den "Staatlichen Burgen und Schlössern" betrieben. Der Eintritt kostet je 3,- € pro Person. Die AntikenCard Basic zu 9 € ermöglicht den Besuch des Rheinische Landesmuseum Trier sowie zwei Trierer Römerbauten. Die AntikenCard Premium beinhaltet den Eintritt in zwei weiteren Römerbauten sowie die römische Villa Otrang und die Klause Kastel. Beide Karten sind 1 Jahr gültig, Kinder unter 18 Jahre können kostenlos mitgenommen werden. Montags sind die Einrichtungen der "Staatlichen Schlösser" geschlossen.
  • Alter Krahnen − mittelalterlicher Moselkran zum Beladen von Schiffen nahe der Römerbrücke, betrieben durch ein Tretrad.
  • Dreikönigenhaus − mittelalterliches Wohnhaus mit opulenter Bemahlung in der Simeonstraße.
  • Geburtshaus von Karl Marx − (1818), wird betrieben von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Architektonisches Kleinod findet sich jedoch auch abseits der monumentalen römischen und mittelalterlichen Bauten. Die Serie "Kennen Sie Trier?" des Lokalnachrichtenportals 16vor.de beschreibt sehr fundiert solche, nicht nur für Architekturliebhaber faszinierenden Gebäude, beispielsweise das eiserne Haus oder die Pyramidenkirche.

Denkmäler

Marktkreuz auf dem Hauptmarkt
  • Petrusbrunnen − Brunnen mit Petrusstatue auf dem Hauptmarkt (1595). Der Heilige Petrus ist Schutzpatron sowohl des Doms als auch der Stadt. Petrispark
  • Marktkreuz − Säule mit Kreuz auf dem Hauptmarkt aus dem 10. Jhd.
  • Balduinsbrunnen − Brunnen zwischen Hauptbahnhof und Porta Nigra, im 19. Jhd. zu Ehren des Trier Bischofs und Kurfürst Balduin von Luxemburg (1307-54) errichtet.
  • Mariensäule − weit sichtbare, 40 m hohe Säule auf dem Markusberg aus dem 19. Jhd.

Museen

  • Rheinisches Landesmuseum − Das Museum bietet einen geschichtlichen Überblick über die Region Trier. Höhepunkte sind die Mosaiken und die Allee der Grabsteine. Außerdem kann man sich ein Bild des römischen Triers machen.
    Öffnungszeiten: Di. - So. von 10 - 17 Uhr · Eintritt: 6,- €, ermäßigt: 4,- €, Kinder 6-18 J.: 3,- €, Familien: 12,- €. Der gut gemachte Audio-Guide ist im Eintrittspreis enthalten und kann gegen Abgabe eines Pfands in der Garderobe ausgeliehen werden.

Straßen und Plätze

  • Hauptmarkt · mit Steipe (Fest- und Empfangsgebäude der Bürgerschaft), Rotem Haus, St. Gangolf, Marktkreuz, Petrusbrunnen und der naheliegenden Judengasse.
  • Domfreihof/Domstadt
  • Kornmarkt
  • Viehmarktplatz
  • Judengasse

Parks

Zwischen Basilika und Kaiserthermen liegt der Palastgarten. Der an das kurfürstliche Palais angrenzende Teil ist mit Statuen, Blumenrabatten und Hecken aufwändig angelegt. Die große Rasenfläche, die sich im an den Kaiserthemen gelegene Teil befindet, lädt im Sommer zum Grillen und Spiel ein.

Der Nells Park liegt nördlich der Innenstadt am Verteilerkreis. An eine große Teichanlage grenzen Rasenflächen, ein Rosengarten und ein Spielplatz an. Die alten Bäume des Parks rahmen die Anlage ein. Das am Rande des Parks gelegene klassizistische Herrenhaus beheimatet heute das Nells Park Hotel, wo viele Hochzeiten gefeiert werden.

Der Petrispark auf dem Petrisberg ist als dauerhafte Park- und Freizeitanlage aus dem Gelände der Landesgartenschau 2004 hervorgegangen. Vom Aussichtsturm Turm Luxemburg und anderen Stellen, insbesondere dem beliebten Aussichtspunkt oberhalb des Amphietheaters, bietet sich ein schöner Blick auf Trier und die nahe Umgebung. Mit eine begehbare geologische Karte, dem Wasserband, einem Wasserturm und verschiedenen Gärten bietet der Petrispark abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten. Die Freizeitanlage besteht aus einem großen Abenteuerspielplatz, einem Fußballplatz, Beachvolleyballfeldern und einem Skaterpark.

Verschiedenes

Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


Wandern

Das hügelige, bewaldete Umland von Trier ist ideal zum Wandern geeignet. Nördlich der Mosel beginnt die Eifelsteig mit den zahlreichen Wanderwegen des Eifelvereins. Insbesondere hervorzuheben ist der Eifelsteig, der in Aachen startet und in Trier endet. Nördlich der Mosel grenzt der Saar-Hunsrück-Steig an, der ebenso viele Möglichkeiten zum Wandern bietet. Hier verbindet der Saar-Hunsrück-Steig Trier mit Mettlach und Idar-Oberstein. Nicht zuletzt ist das Moseltal selbst ideal geeignet für Wanderungen entlang des Flusses, sei es auf dem Moselradweg am Ufer oder über den Moselhöhenweg entlang der Steilhänge.

Butzerbachtal

Auch im Stadtgebiet bieten sich vielfältige Möglichkeiten für Spaziergänge und Wandertouren.

  • Direkt am Moselufer führen im Stadtgebiet auf den beiden Seiten des Flusses Fuß- und Radwege (Ausnahme: zwischen Trier-Nord und Trier-Ruwer). Besonders schöne Strecken sind das Zurlaubener Ufer (an der Kaiser-Wilhelm-Brücke flussabwärts) oder das gegenüberliegende Ufer unterhalb der Sandsteinfelsen von Trier-Pallien bis Trier-Pfalzel. Auch zu empfehlen ist das Stück von der Moselstaustufe Trier moselaufwärts in Richtung Burg Rammstein vorbei am Yachthafen und dem Schloss Monaise. Nachteilig an den Uferwegen sind die beengten Verhältnisse, sodass sich meist Radfahrer und Fußgänger einen Weg teilen müssen.
  • Der Weisshauswald, der Stadtwald Triers, ist mit seinem Wildgehege ein beliebtes Ausflugsziel am Wochenende. Ein Spielplatz, ein Waldlehrpfad und ein Hochseilgarten bieten ein umfangreiches Freizeitangebot. Das Weisshaus, der Namensgeber des Waldes, ist ein gehobenes Restaurant, das gut sichtbar auf den Sandsteinfelsen thront. Von dort kann man entlang der Felsen bis Trier-Biewer wandern und an zahlreichen Stellen eine schöne Aussicht auf Trier und die Mosel genießen. Für den Rückweg bietet sich der Weg durch das das sogenannte falsche Biewertal an, das entlang der Rückseite der Felsen verläuft. Die Seilbahn, die noch das Zurlaubener Ufer mit dem Weisshauswald verbindet, ist schon seit Jahren außer Betrieb und soll demnächst abgerissen werden.
  • Oberhalb des Amphitheaters beginnt ein Weinlehrpfad (in der zweiten Serpentine der Sickingenstraße), der durch die Olewiger Weinberge am Petrisberg führt und im Trierer Weinort Olewig endet.
  • Das Butzerbachtal zwischen Trier-Ehrang und Kordel ist ein idyllisches Bachtal mit zahlreichen Wasserfällen. Über kleine Brücken kreuzt man den kleinen Bach an zahlreichen Stellen. In der Nähe befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten wie ein römisches Kupferbergwerk, die Klausen- und die Genovevahöhle sowie eine römische Langmauer. Startpunkt für eine Wanderung ist die Burg Rammstein, die man entweder mit dem Auto aus Richtung Kordel erreichen kann oder mit dem Fahrrad über den Kylltal-Radweg aus Richtung Trier-Ehrang oder Kordel.

Fahrrad

Trier ist ein Knotenpunkt einiger Radfernwege: Trier liegt am Mosel-Radweg und ist Endpunkt des Kylltal-Radwegs (Stadtteil Ehrang) sowie des Ruwer-Hochwald-Radwegs (Stadtteil Ruwer). In unmittelbare Umgebung befindet sich auch der Saar-Radweg (ab der Saarmündung in Konz) und der Sauer-Radweg (ab der Sauermündung in Wasserbillig). Jährlich finden in der Nähe autofreie Tage an Mosel und Happy-Mosel statt: Happy-Mosel ab Saarpedal und Saarpedal ab Fahrradparkhaus.

Die Innenstadt selbst ist nicht sonderlich fahrradfreundlich gestaltet, was in den kommenden Jahren aber verbessert werden soll. Besondere Angebote für Fahrradfahrer sind der Fahrradverleih im Hauptbahnhof und das Fahrradparkhaus an der Porta Nigra.

Wallfahrten

  • Die "Matthias-Wallfahrt" führt traditionell von Aachen nach Trier als mehrtägige Fuß-Wallfahrt.
  • Der "Heilige Rock" wird nur selten sichtbar präsentiert. Dennoch wird der Aufbewahrungsort der Reliquie auch außerhalb der Heilig-Rock-Wallfahrten aufgesucht.
  • Trier Galerie

Nachtleben


Unterkunft


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Klarkommen


Tourist-Information

Tourist-Information Trier Stadt und Land e. V., Die Information hat ihren Sitz im Stadtzentrum direkt an der Porta Nigra: Tel.: 0651 - 97808-0, Fax: 0651 - 97808-88, Öffnungszeiten und Ansprechpartner nach Themen geordnet.

Stadtführungen

Lokalpresse

Gesund bleiben

Klima

Post und Telekommunikation

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Einkaufen

Die Fußgängerzonen der Trierer Innenstadt bieten vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Insbesondere entlang der Simeonstraße, der Brotstraße und Fleischstraße finden sich die Filialen vieler Kaufhäuser, Modeketten, Buchhandlungen und Juweliere. Mit der Trier Galerie in der Fleischstraße hat Trier ein großes Einkaufszentrum direkt im Stadtzentrum. Am Hauptbahnhof befindet mit dem Alleencenter ein weiteres, etwas kleineres Einkaufszentrum. Etwas beschaulicher als in den Kaufhäusern und Einkaufszentren geht es in den kleinen, eher unkonventionellen Läden der Neustraße zu. Großer Vorteil beim Einkaufen in der Trierer Innenstadt ist ein breites Angebot bei kurzen Wegen in einem historischen Ambiente.

Gute Einkaufsgegenden außerhalb des Alleenrings, der die Innenstadt umschließt, sind die Paulinstraße im Norden und die Saarstraße im Süden, die von zahlreichen, meist kleineren Läden gesäumt sind. Große Einkaufsmärkte, die am besten mit dem Auto anzufahren sind, befinden sich unter anderem am Verteilerkreis und im Industriegebiet zwischen Trier-Euren und Trier-Zewen.

In Trier findet man für eine Großstadt verhältnismäßig wenige Tankstellen. Der Grund dafür ist ein reger Tanktourismus ins benachbarte Luxemburg, wo die Kraftstoffpreise ca. 20 Cent unter dem deutschen Durchschnittspreis liegen. Für einen solchen Ausflug empfiehlt sich das 20 km entfernte Beckers, das direkt hinter der Luxemburger Grenze liegt. Neben Benzin sind dort vor allem Kaffee und Zigaretten deutlich günstiger.

Es gibt viele Souveniergeschäfte. Ein geschmackvolles Sortiment hat der Klosterladen bei der Matthiaskirche; er ist auch sonntags ab 11 Uhr geöffnet (evtl. Ende des Gottesdienstes abwarten!)

Küche

Es gibt eine große Auswahl an Restaurants und Imbissen.

Günstig

Günstiges und schmackhaftes Essen (Pizza und Salate etc.) gibt es im Astarix (Karl-Marx-Str. 11). Es befindet sich im Südwesten der Innenstadt in der Nähe vom Theater und Rathaus.

Mittel

Gehoben

Überregionale Bekanntheit hat das vom Gault Millau und Guide Michelin gelobte Restaurant Beckers im Stadtteil Olewig.

Ausgehen & Nachtleben

Günstig

Mittel

Gehoben

Lernen und Studieren

Trier besitzt eine Universität sowie die größte Hochschule in hunderttausend.de.

So gehts weiter


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Literatur


Autoren und Lizenz


 

 

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