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Reiseführer Vancouver

Vancouver, Kanada

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Einleitung


Vancouver ist eine Großstadt in Kanada. Sie ist mit 2,3 Mio. Einwohnern in der Metropolregion die größte Stadt im Westen des Landes und der Provinz British Columbia. Bekannt ist sie für ihre markante Lage zwischen dem Pazifik und den Coast Mountains. Außerdem ist die Stadt außergewöhnlich grün, hat ein sehr internationales Flair und eine hohe Lebensqualität. Dem internationalen Publikum wurde Vancouver zuletzt durch die Olympischen Winterspiele 2010 erneut in Erinnerung gerufen.

Vancouver
Kurzdaten
Region: British Columbia
Einwohner: 2,3 Mio
Tourist-Information: http://www.vancouver.ca
Vancouver

Hintergrund


Bereits seit über 8000 Jahren ist Vancouver von indianischen Ureinwohnern besiedelt. Von der westlichen Welt wurde es vom britischen Seefahrer George Vancouver entdeckt, von dem die Stadt auch ihren Namen hat. Er hat 1792 das erste Mal die Küstenlinie kartografiert und das heutige British Columbia für das britische Königreich in Besitz genommen.

Gegründet wurde die Stadt 1861, maßgeblich beeinflußt durch den Goldrausch. Vancouver ist also eine verhältnismäßig junge Stadt. 1886 wurde die Stadt dann durch ein Feuer verwüstet, alle Gebäude fielen den Flammen zum Opfer. Ein schneller Wiederaufbau folgten. An Bedeutung gewonnen hat die Stadt vor allem, weil sie sich zu einem wichtigen Holzhandelsposten entwickelte. Zusätzlich dazu wurde sie in den 1880er Jahren als westliche Endstation der Canadian Pacific Railway auserkoren und war nun über die Schiene zu erreichen.

Vancouver wuchs am Anfang des 20. Jahrhundert rasant. 1911 wurde die 100.000 Einwohner-Marke überschritten. Wirtschaflich florierte der Rohstoffhandel und der produzierende Sektor.

Feminismus, Arbeitskampf und Probibition waren in Vancouver wichtige gesellschaftliche Themen in der ersten Hälfte des 20. Jahrunderts. Die Rüstungsindustrie wurde in Vancouver im Ersten und Zweiten Weltkrieg aktiv und zu einem wirtschaftlichen Faktor. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der immer weiteren Ablösung Kanadas von Großbritannien wurde Vancouver das wichtigste Handelszentrum und einflußreichste Stadt im westlichen Kanada. Die Stadt bekam ein neues Bild und der Wohlstand steigerte sich.

Im heutigen Stadtbild sind Asiaten ein fester Bestandteil. Im späten 20. Jahrhundert wanderten viele Menschen asiatischen Ursprungs (vor allem aus Hongkong) nach Vancouver aus - was der Stadt auch den Beinamen Hongcouver gab. Offenheit und eine kulturelle Diversität trugen zum raschen Integrationsprozess bei. Die Bevölkerung ist heute zu 50% ausländischen Ursprungs, über ein Drittel sind asiatischen Ursprungs. Vancouver beherbergt nach San Francisco die zweitgrößte Chinatown der Welt. Zur Weltausstellung 1986 entstanden viele Sehenswürdigkeiten, die heute das Stadtbild dominieren: der Canada Place, Science World und der BC Place. Außerdem wurde zum Anlaß der Weltausstellung die Skytrain gebaut.

Spätestens seit den Olympischen Winterspielen 2010, die in Vancouver und Whistler stattfanden, wird die Stadt offensiv touristisch vermarktet und erfreut sich großer Bekanntheit und Beliebtheit. Gerade in den Sommermonaten ist die Stadt von vielen Touristen bevölkert.

Vancouver ist zur Boomtown geworden, die Einwohnerzahlen schnellen auch heute noch in die Höhe (44% Einwohnerzuwachs zwischen 1991 und 2011 im Großraum), die Wirtschaft floriert und es herrscht Vollbeschäftigung. Vancouver ist mittlerweile zum Sinnbild einer modernen und lebenswerten Stadt geworden und ist längst zur Weltstadt aufgestiegen.

Anreise


Mit dem Flugzeug

Siehe Hauptartikel: Vancouver International Airport.

Vom Floatplane Terminal im Coal Harbour starten die meisten Wasserflugzeuge. Sie bieten einige Linienverbindungen vor allem zu Städten auf Vancouver Island an, beispielsweise mehrmals am Tag nach Victoria, Nanaimo oder BC Ferries mit Harbour Air. Auch Rundflüge werden angeboten, seit Mitte 2010 ist die zweite Hauptgesellschaft am Terminal Westcoastair mit Harbour Air fusioniert.

Ebenfalls in Downtown liegt der Heliport von Helijet, hier werden Hubschrauberlinienflüge von und nach Victoria angeboten.

Mit der Bahn

Reisen mit der Eisenbahn ist in Kanada unüblich und teuer. Die Bahn zielt eher auf Touristen als auf normale Reisende mit ihren Angeboten ab. Im Frühjahr und Sommer fährt \'The Canadian\' von VIA Rail Canada die Strecke Toronto-Winnipeg-Edmonton-Jasper-Vancouver. Im Sommer fährt ein Zug täglich die Strecke Vancouver-Whistler (The Whistler Mountaineer), ganzjährig existiert die Verbindung Seattle-Vancouver der amerikanischen Eisenbahngesellschaft Amtrak.

Alle Züge kommen an der Pacific Central Station an (Kreuzung Main St & Terminal St, Skytrain-Station: Main Street).

Mit dem Bus

Die beiden großen nordamerikanischen Reisebusgesellschaften Greyhound und Gray Line fahren viele Städte in ganz West-Kanada bzw. West-USA an. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören sicherlich Victoria mit Pacific Coach Line (Fährfahrt inklusive), Whistler und Seattle. Zu diesen Reisezielen verkehren mehrmals am Tag Busse. Die Preise sind günstig (nach Victoria 38,95 $, nach Seattle 31,50 $ ohne Vergünstigungen). Zu bedenken ist, dass Busfahrten relativ lange dauern (nach Victoria etwas weniger als 4 Stunden, nach Seattle etwas mehr als 4 Stunden). Bei Reisen in die USA muss man mit etwa 45 Minuten Wartezeit an der Grenze rechnen.

Alle Überlandbusse fahren an der Pacific Central Station ab (Kreuzung Main St & Terminal St, Skytrain-Station: Main Street).

Auf der Straße

Innerhalb von Vancouver herrscht das übliche Verkehrsaufkommen von Städten dieser Größe. Gut Parken kann kann in den vielen Parkhäusern von EasyParking, die allerdings deutlich teurer werden, je näher die Sehenswürdigkeiten sind. Parkuhren sind meist nur für kurze Parkdauern und die Autos werden rigoros binnen weniger Minuten abgeschleppt, wenn die Parkuhr einmal abgelaufen ist. Es empfiehlt sich also, mit ÖPNV nach Downtown zu fahren.

Mit dem Schiff

Es existieren zahlreiche Verbindungen nach Vancouver Island. Mit BC Ferries gelangt man an viele verschiedene Ziele der Insel. Stündlich verkehrt eine Fähre nach Swartz Bay (Großraum Victoria) und nach Nanaimo. Es gibt zwei Fährterminals in Vancouver: Tsawwassen liegt südlich, Horseshoe Bay nördlich von Downtown, jeweils etwa 30 Autominuten. Man erreicht beide mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Weiterhin gibt es eine Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe am Canada Place. Von hier aus werden hauptsächlich Alaska oder Westküsten-Kreuzfahrten angeboten. Vancouver verfügt auch über mehrere Yachthäfen, die mit dem eigenen Boot angefahren werden können.

Mobilität


SkyTrain

Ein SkyTrain

Das schnellste öffentliche Transportmittel ist der SkyTrain, ein Schienenzug, der in der Innenstadt als U-Bahn und ansonsten als Hochbahn fährt. Der SkyTrain fährt führerlos (also nicht wundern, wenn der vermeintliche Fahrer Zeitung liest) und ist damit fast eine Sehenswürdigkeit für sich. Das 1986 gestartete System wird unter dem Dach der lokalen Verkehrsgesellschaft TransLink betrieben, was Benutzern den Vorteil bietet, dass sie für SkyTrain und Busse dieselben Tickets verwenden können.

Der SkyTrain fährt auf drei Linien mit 47 Haltestellen und umfasst ein 68,7 km langes Netz (Übersichtskarte). Ausgangspunkt aller drei Linien ist die Station „Waterfront“ in Downtown, von der man übrigens in den Seabus nach North Vancouver umsteigen kann. In Downtown gibt es 5 Stationen: Waterfront, Burrard, Granville, Vancouver City Centre und Yaletown-Roundhouse.

  • Die Expo Line führt dann nach Südosten bis nach Surrey.
  • Die Millenium Line führt in dieselbe Richtung, kehrt nach einer Schleife über den Lougheed Highway aber in die Stadt bzw. zum Amtrak-Bahnhof zurück.
  • Die erst Ende 2009 eröffnete Canada Line führt nach Süden und fährt unter anderem den Google Transit an.

Bus

Daneben kann man auf ein gut ausgebautes Busnetz zurückgreifen, durch jede größere Straße führt eine Linie (meist die ganze Straße konsequent entlang). Auf den Anzeigeschildern der Busse steht entweder die Straße, durch die sie fahren oder die Endstation, was hin und wieder etwas verwirrend sein kann. Für Touristen ist die Navigation also nicht allzu einfach, auch weil sich nur an neueren Haltstellen in der Innenstadt Hinweistafeln mit dem Busnetz finden. Fahrplanaushänge existieren keine, die Busse verkehren jedoch meist im 5 oder 10 Minuten Rythmus. Man informiert sich also am Besten vorab im Internet bei Translink oder Google Transit, wie man von A nach B gelangt. Alternativ kann man auch die Busfahrer fragen, die meist gern Auskunft geben.

Um mit dem Bus schnell in weiter entferntere Stadtteile zu gelangen, empfiehlt sich die Benutzung der Express-Linie 99B. Sie verkehrt von Broadway Station zur UBC.

Tickets für Busse, SeaBus und SkyTrain

Kassenautomat in einem Bus in Vancouver

Die Tickets des Verkehrsunternehmens TransLink sind Einheitstickets, die für den Bus, den SkyTrain und den SeaBus verwendet werden können.

Das Liniennetz ist in Zonen unterteilt (Übersichtskarte). Der Ticketpreis hängt davon ab, wieviele Zonen man durchfahren möchte. Es gibt 1-Zonen-Tickets sowie Tickets, die das Durchfahren mehrerer Zonen erlauben. Nach 18.30 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen kann man allerdings auch mit einem 1-Zonen-Ticket das ganze Netz befahren. Die innerste Zone umfasst praktisch ganz Vancouver; erst wenn man nach False Creek Ferries oder z.B. zum Flughafen fahren will, muss man sich mit den Zonen wirklich beschäftigen.

Mit einem 1-Zonen-Ticket kann man innerhalb 1 Zone 90 Minuten lang beliebig in jeder Richtung fahren. Umsteigen ist damit erlaubt, auch zwischen Bus, SeaBus und SkyTrain. Wenn man ein Einzelticket in einem Bus kauft, muss man das Geld abgezählt bereithalten; wie in den USA generell üblich, hat der Fahrer keine Kasse mit Wechselgeld, sondern das Geld wird in einen Automaten gesteckt. An der SkyTrain- oder SeaBus-Station kauft man das Ticket am Automaten; Bar- und Kreditkartenzahlung möglich.

Preiswerter kauft man Tickets in Heften zu 10 Stück. Diese so genannten FareSavers können bei autorisierten Händlern (FareDealers) erworben werden, etwa bei 7-Eleven, Safeway, Mac’s oder London Drugs. Wer an einem Tag mehr als 2 Einzeltickets verfahren würde, kann Geld sparen, indem er beim FareDealer stattdessen einen DayPass kauft. Damit kann man einen ganzen Tag lang fahren. Wenn man einen DayPass benutzt, muss man allerdings daran denken, ihn vor dem ersten Benutzen zu entwerten; an den SeaBus- und SkyTrain-Stationen gibt es dafür spezielle validator machines.

Kleinkinder fahren umsonst. Für Kinder von 5‒13 Jahren gibt es verbilligte Tickets (concession fares). Schüler von 14‒19 brauchen, um ihre Berechtigung für verbilligte Tickets nachzuweisen, eine GoCard, die für Touristen allerdings kaum zu beschaffen ist. Bei Senioren ab 65 Jahren reicht ein Altersnachweis.

Stadtfähren

In der Einbuchtung südlich der Downtown (False Creek), gibt es darüberhinaus noch ein System mit kleinen Minifähren (Die Regenbogenfarbenen von Aquabus und die Blauen von False Creek Ferries), vielleicht eher zu vergleichen mit Wassersammeltaxis, für die gesonderte, relativ teure Tarife gelten. Interessant ist das vor allem, wenn man von oder nach Granville Island reisen will.

Mit dem Fahrrad und zu Fuß

Im Gegensatz zu amerikanischen Großstädten kann man sich auch gut per Fuß oder Fahrrad bewegen (es existieren viele Fahrradstraßen, die von Autos nur spärlich befahren sind). Die Distanzen, die man zwischen touristischen Zielen zurücklegt, sind selten größer als 3 km (vom Canada Place bis zum Stanley Park sind es 2,5 km).

Sehenswürdigkeiten


Canada Place
Vancouver Lookout und Umgebung
Hotel Vancouver
Die Skyline von Vancouver vom Stanley Park aus gesehen
Yachthafen
Hausboote an Granville Island
Eingang nach Chinatown
Totempfähle im Stanley Park
Blick vom Queen Elizabeth Park Richtung Downtown im Herbst
  • Canada Place, 999 Canada Place St, 24 Std offen, Das sicherlich einprägsamste Gebäude in Vancouver ist der Canada Place. Es ist ein futuristisch anmutender, ins Wasser gebauter Steg mit einem Dach aus Segeltuch. Er ist ein Relikt der Weltausstellung 1986. Heute wird er für Ausstellungen und als Anlegeplatz für Kreuzfahrtschiffe verwendet. Außerdem befinden sich in ihm ein IMAX-Kino und das exklusive Pan-Pacific Hotel. Beim Flanieren auf dem 300 m langen Bauwerk kann man den Blick auf den Hafen, auf den Stanley Park und auf die Skyline genießen. Es macht Spaß, dem regen Treiben der Schiffe, Wasserflugzeuge, Frachter und Kajaks im Burrard Inlet, das Downtown von North Vancouver trennt, zuzuschauen. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn ein oder mehrere Kreuzfahrtschiffe am Canada Place angelegt haben, die man dann aus nächster Nähe betrachten kann. In den Sommermonaten ist das regelmäßig möglich. kostenlos.
  • Anthropologiemuseum in der UBC, 6393 N.W. Marine Drive (mit Canada Line bis Broadway/City Hall, dann 99B Line bis UBC), info@moa.ubc.ca, Mo geschlossen, Di 10.00-21.00, Mi-So 10.00-19.00 (gesonderte Sommeröffnungszeiten ab 20.05.). Auf dem Campus der University of British Columbia befindet sich ein sehenswertes Anthropologiemuseum, welches einem die Kultur der indianischen Ureinwohner der Region Vancouver näherbringt. Die Ausstellung beinhaltet viele Exponate (vor allem authentische Totempfähle), aber auch historische Fotos und viele andere Kunststücke. Direkt angrenzend ist der Wreck Beach, den man über eine Treppe erreichen kann. Zur richtigen Zeit kann man dort die Sonne hinter Vancouver Island untergehen sehen. Eintritt: 16,75 $.
  • Vancouver Lookout im Harbour Center Tower, 555 West Hastings Street. Winter: 09.00-21.00, Sommer: 08.30-22.30. Einen schönen 360° Überblick über Greater Vancouver bekommt man vom Vancouver Lookout aus. Vom mit 177 m zweithöchsten Gebäude Vancouvers kann man darüber hinaus die Berge um Vancouver und bei gutem Wetter auch Vancouver Island und den Mount Baker sehen, der bereits in den USA liegt. Die Eintrittskarte ist den ganzen Tag bis zur Schließung gültig. Bei einsetzender Dämmerung ist die beste Tageszeit, um auf den Turm zu fahren. Einen Kaffee kann man sich übrigens auch auf dem Turm gönnen, dieser ist nicht überteuert. Zusätzlich gibt es ein (recht teures) Restaurant Eintritt: 15 $
  • Fairmont Hotel Vancouver, 900 W. Georgia St. Das 1939 eröffnete Fairmont Hotel Vancouver mitten in Downtown ist ein von außen und innen imposant aussehendes Hotel. Das grüne Dach ist weithin sichtbar und wird nachts angestrahlt. Es ist der mittlerweile dritte Neubau des ehemaligen Eisenbahn-Hotels.
  • Vancouver Aquarium, 845 Avison Way. Sep-Jun: 9.30-17.00, sonst:9.30-19.00. Im Stanley Park gelegenes Aquarium, dass einem die maritime Tier- und Pflanzenwelt der Westküste näher bringt. Vor allem bei regnerischem Wetter geeignet. Eintritt: 21 $.
  • Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden, 578 Carrall Street. Winter: Di-So 10.00-16.30, im Sommer Mo-So 9.30-17.00. Klassischer chinesischer Garten. Passenderweise in Chinatown gelegen. Der Garten ist schon sehenswert, aber relativ klein. Ein Teil des Gartens ist auch frei zugänglich. Dort kann man die Athmosphäre auch ganz gut erleben und sich dann entscheiden, ob man noch mehr sehen möchte. Entritt: 12 $.
  • Steam Clock, 305 Water Street. 24 Std offen. Die weltweit erste mit Dampf betriebene Uhr markiert die westliche Grenze der ursprünglichen Gastown. Alle fünfzehn Minuten gibt es kurze Tonfolgen mit zusätzlichem Dampfausstoß und zu jeder vollen Stunde eine kleine Melodie. Kein unbedingtes Muss, gehört aber zum alten Teil Vancouvers dazu. Kostenlos.
  • Robson Square
  • Bloedel-Konservatorium: 4600 Cambie Street. Sommer: Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa/So 10-21 Uhr. Runder Kuppelbau, der viele exotische Pflanzen und Tiere beherbergt. Eintritt: 12 $.

sehenswerte Stadtteile

  • Gastown Der älteste Stadtteil von Vancouver, östlich von Downtown gelegen. Man kann dort gemütlich auf dem typischen, alten Pflaster flanieren, es gibt Straßencafés bzw. Restaurants, kitschige Souvenirläden, die Steam Clock und die Statue des Namensgebers von Gastown, Gassy Jack. Vorsicht: Ein paar Blöcke weiter östlich fängt das Obdachlosenviertel an, dorthin sollte man sich vor allem Abends nicht verirren (siehe auch Lighthouse Park).
  • Granville Island Künstler- und Theaterviertel unterhalb der Granville Bridge mit einem großen Public Market, in dem man frische Lebensmittel bekommt. Auch, wenn man keine Lebensmittel einkaufen möchte, lohnt sich ein Ausflug hier hin. Außerdem gibt es einige Läden von einheimischen Künstlern, die selbst hergestellte Kunst anbieten.
  • Chinatown (grob der Bereich zwischen E Pender St, Gore Ave, E Hastings St und Carrell St): Das etwas südöstlich des Stanley Park gelegene traditionelle Chinesenviertel von Vancouver. Als Ausgangspunkt für einen Erkundungsgang eignet sich das Millenium Gate an der Ecke West Pender St/Taylor St. Läden und Restaurants. Zu den authentischsten und gar nicht teuren chinesischen Erfahrungen, die man hier machen kann, zählt das Mittagessen in einem Dim-Sum-Restaurant, z.B. im Floata Seafood Restaurant (180 Keefer St, zwischen Columbia St und Main St).

Parks

Vancouver ist eine sehr grüne Stadt. Touristen und Einheimische genießen gleichermaßen die Natur, die man in Parks und im Umland der Stadt finden kann. Viele der Parks werden zum Sport treiben genutzt, aber auch für schöne Spaziergänge, Wanderungen und natürlich einfach nur Erholung. Witzig: Wenn man sich im Sommer/ Spätsommer sonntags um die Mittagszeit in einem Park befindet, wird es einem öfters passieren, dass man eine Hochzeitsgesellschaft beim Fotoshooting beobachten kann.

  • Stanley Park Bus 19 bis Stanley Park (Endstation) oder von Skytrain Waterfront etwa 30 Minuten am Ufer in westliche Richtung entlanglaufen. Der Stanley Park ist der eindrucksvollste und größte Park in Vancouver, nur 1 km westlich von Downtown auf einer eigenen Halbinsel gelegen, mit einer ganzen Reihe von Attraktionen. Mehrere Totempfähle erinnern an die Native People, die hier einmal gelebt haben. Sie liegen, frei zugänglich, im östlichsten Teil des Parks in Ufernähe. Etwas östlich davon ist einer der wenigen Punkte, von wo aus man die Skyline gut fotografieren kann. Die grün angestrichene 1,5 km lange Lions Gate Bridge von 1938 verbindet Downtown mit West und North Vancouver und überspannt imposant den Burrard Inlet. Sie kann sowohl mit dem Fahrrad befahren als auch zu Fuß überquert werden (beides ist jedoch relativ unspektakulär). Jeden Abend um Punkt 21 Uhr gibt die 9 o’clock Gun einen Schuss ab, der in ganz Vancouver zu hören ist – ein Relikt aus alten Zeiten, als die Schiffsuhren noch synchronisiert werden mussten. Den Schuss bekommt man jedoch am besten vom Canada Place mit. Vancouverites nutzen den Park vor allem zum Sport treiben: Es existiert ein etwa 10 km langer Rundweg für Jogger, Fahrradfahrer und Inlineskater um den ganzen Park. Achtung: der Weg darf nur in eine Richtung, gegen den Uhrzeigersinn, befahren werden! Für Fußgänger existieren jede Menge Wege zum Spazieren durch den mit Nadelholz bewaldeten Park. Eine Wanderung im Stanley Park lohnt sich definitiv, weil man sich eher wie in der Wildnis als direkt neben einer Großstadt fühlt. Rund um den Beaver Lake existieren zahlreiche beschilderte Wanderwege. Es gibt auch mehrere (von 1-3 durchnummerierte) Strände und ein Schwimmbad im Stanley Park. Kostenlos.
  • UBC Botanical Garden (6804 SW Marine Drive): Der botanische Garten von Vancouver. Zu den populärsten Attraktionen zählt der im David C. Lam Asian Garden gelegene Greenhart Canopy Walkway, ein 308 Meter langes System aus Hängebrücken, die durch die Bäume gespannt sind. April bis Oktober, sonst nur nach Vereinbarung. Geschlossene Schuhe erforderlich (Sandalen und Flipflops nicht erlaubt). Kostenpflichtig.
  • Queen Elizabeth Park Bus 15 bis Cambie@33th. Der mit 167 m höchste Punkt der Stadt liegt in diesem Park. Als Aussichtspunkt ist er aber nur bedingt zu empfehlen, da viele Bäume den Blick auf die Skyline behindern. Im Herbst kann man die vielen bunten Laubbäume bewundern. Der frühere Steinbruch ist heute in einen kleinen chinesischen Berggarten verwandelt. Im südlichen Teil des Parks befindet sich ein öffentlicher Golfplatz. Kostenlos.
  • Lighthouse Park Bus 250 bis Beacon Lane. Der Park befindet sich nicht in Vancouver selber, sondern in West Vancouver und umfasst neben einem Waldgebiet mit schönen Wanderwegen auch den Point-Atkinson-Leuchtturm, der als National Historic Site besonders geschützt ist. Hinweis für Reisende mit einem Wohnmobil: Der Zugang zum Park liegt in einem Wohngebiet. Die Zufahrtsstraßen zum sehr kleinen Parkplatz sind teilweise sehr eng und verwinkelt. Kostenlos.

Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


In Vancouver bestehen viele Möglichkeiten für Unternehmungen. Eine Vielzahl sind sportlicher Art, entweder selbst Sport treiben oder professionellen Mannschaften beim Sport zuschauen.

Sport treiben

Vancouverites sind sportverrückt. So gibt es jede Menge verschiedene Möglichkeiten, (kostengünstig) Sport zu treiben. Für Gelegenheiten zum Skifahren oder Bergwandern siehe Old Spaghetti Factory.

  • Fahrrad fahren: es gibt viele Fahrradgeschäfte, in denen man sich ein Fahrrad leihen kann
  • Schlittschuh laufen: Es gibt mehr als 10 Eishallen im Großraum Vancouver, die in den Herbst -und Wintermonaten geöffnet sind
  • Tennis spielen: es gibt viele öffentliche Tennisplätze, meist in Ufernähe, beispielsweise am südlichen Ende des Stanley Parks (Lagoon Dr)
  • Kajak fahren: in den Gewässern rund um Vancouver kann man gut Kajak oder Canadier fahren. Es gibt mehrere Ausleihstationen am False Creek

beim Sport zuschauen

In Vancouver gibt es mehrere Profiteams, denen man zuschauen kann.

  • Vancouver Canucks (NHL): Eishockey ist die Sportart Nummer 1 in Kanada. Da liegt es nicht fern, zum Eishockey zu gehen. Leider sind die Karten teuer (es fängt bei 62 $ an (Saison 2010/11)) und die Spiele sind oft schon lange vorher ausverkauft. Trotzdem ein Erlebnis, den schnellsten Mannschaftssport der Welt anzuschauen. Die Saison geht von September bis April/ Mai. Die Canucks spielen in der Rogers Arena (ehemals GM Place).
  • British Columbia Lions (CFL): American Football ist auch sehr beliebt. Die Karten sind recht billig (~15 $) und gut zu haben. Die Saison geht von Juli bis November. Die Lions spielen im BC Place

Whitewater Rafting

Eine populäre Freizeitaktivität in British Columbia ist das Rafting, das Befahren von Wildwasser mit dem Schlauchboot. Rund um Vancouver findet man u.a. folgende Programme:

  • Cheakamus Splash (Squeamish, 1 Stunde nördlich von Vancouver): Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Dauer: 3 Stunden. Erwachsene CDN$ 89 (Kinder 5‒16 CDN$ 60).
  • Green River Rafting (Whistler, gut 1½ Stunden nördlich von Vancouver): Für Familien mit Kindern ab 7 Jahren. Dauer: 2½ Stunden. Erwachsene CDN$ 88 (4-Personen-Familien: pro Person CDN$ 77).
  • Elaho Exhilarator (Squeamish, 1 Stunde nördlich von Vancouver): Für Familien mit Kindern ab 13 Jahren. Dauer: 5 Stunden. Erwachsene CDN$ 129 (Kinder CDN$ 119; in der Hauptsaison teurer).

sonstiges

  • Konzerte: in Vancouver finden regelmäßig sowohl klassische als auch Konzerte von bekannten Künstlern statt. Für eine Konzertkarte muss man jedoch durchaus mit 100 $ und mehr rechnen. Tickets und Informationen gibt es beispielsweise hier
  • Promenaden-Spaziergänge: ausgehend vom Canada Place kann man einmal rund um den Stanley Park, um den False Creek herum über Kitsiliano bis zur UBC gehen, joggen, Fahrrad fahren oder inline-skaten. Der Weg (Seawall) ist durchgängig und ausgeschildert.

Nachtleben


Unterkunft


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Klarkommen


Gesund bleiben

Klima

Post und Telekommunikation

Roaming Partner für T-Mobile ist in ganz Kanada "Rogers Wireless". So gibt es dafür im Großraum Vancouver durchweg guten Empfang.

In Downtown Vancouver findet man überall Internet-Cafés, die für Minimum 2 CAN-$ pro 15 min ihre Dienste anbieten. Deutlich günstiger geht es in den Public Libraries. Da kostet der Internet-Zugang gar nichts.

Briefkästen sind rot und mit der weiß-blauen Aufschrift "Canadian Post" versehen. Man findet sie auf alle Fälle überall in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Prinzipiell gilt für Vancouver das, was für ganz Kanada gilt.

Unter Einheimischen gilt die Carrell Street südlich der "Gassy Jack"-Statue Richtung Chinatown als Gegend, die man besser meidet. Dort leben die Obdachlosen, Drogenkranke und mental Kranke, die sich bisher jedem Versuch sie von dort zu vertreiben erfolgreich widersetzt haben.

Einkaufen

Einkaufen kann man entlang der Robson Street. Hier findet man die üblichen Ketten sowie eine Anzahl eigenständiger Läden. Fast sämtliche exquisite Modeboutiquen sind hier angesiedelt. Granville Street und Burrad Street, welche die Robson Street in Nord-Süd-Richtung kreuzen, werden von den Einheimischen bevorzugt zum Einkaufen genutzt. Es gibt nur ein größeres Einkaufszentrum in Downtown, das Pacific Centre (Kreuzung Granville und W Georgia Street). Es gibt 250 verschiedene Geschäfte. Die nächste Skytrain Station ist Granville Street. Etwas außerhalb ist das Metrotown Einkaufszentrum (es liegt in Burnaby). Es ist mit 470 Geschäften das zweitgrößte Einkaufszentrum in Kanada. Eine eigene Skytrain Station (Metrotown) ist vorhanden.

Küche

Vancouver ist eine internationale Stadt. Dies schlägt sich auch in den kulinarischen Eigenheiten der Stadt nieder. Wenn man aus essen geht, stehen einem prinzipiell alle Küchen der Welt offen. Es stehen zahlreiche internationale Restaurants zur Verfügung. Essen gehen ist in der Regel preiswert, definitiv preiswerter als in Deutschland. Es gilt, dass die Abendkarte meist etwas teurer ist als die Mittagskarte. Die Preise bewegen sich für ein Hauptgericht bei 8-12 $.

Die Frage nach dem typisch kanadischen Essen fällt schwer. Das gibt es im Grunde gar nicht. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, Gemeinsamkeiten gibt es recht wenig. Am ehesten bekommt man typisch kanadisches in kleinen Brauereien (z.B. Steamworks Brewing Company).

Typisch für Vancouver ist Sushi, also japanisches Essen. Die Stadt ist mit Sushi-Restaurants und Imbissen übersät, das Sushi ist preiswert und gut (manche Leute sagen, es wäre das beste Sushi der Welt). Wer übrigens keinen rohen Fisch mag (was oft unter Sushi verstanden wird), bekommt in japanischen Restaurants auch Fleisch oder vegetarische Gerichte. Weiterhin gibt es viele andere asiatische Restaurants (chinesisch, vietnamesisch, etc). Vereinzelt findet man auch deutsche Lokale.

Gute Restaurants findet man in Yaletown, am Broadway und in Gastown, exquisite Fischlokale auch am Coal Harbor.

Wer morgens außer Haus frühstücken will, geht entweder in einen Coffee-Shop à la Starbucks oder der kanadischen Version Blenz (in Vancouver an jeder Straßenecke vorhanden) oder in ein Café. Besonders empfehlen kann man Caffè Artigiano (fünfmal in Vancouver). Tim Horton (kanadischer Eishockeyspieler) als klassischer "einheimischer" Donut-Shop ist auch nicht zu verachten.

Empfehlungen

  • Caffè Artigiano (1101 West Pender Street, 763 Hornby Street und 740 West Hastings Street). Café mit Flair, bekannt für den guten Kaffee, der als Kunstwerk serviert wird
  • Tojo\'s (1133 West Broadway) Das Sushi-Restaurants der Stadt. Allerdings relativ teuer.

Ausgehen & Nachtleben

In und um die Granville Street (Downtown) haben sich eine Menge Clubs und Bars angesiedelt. Nachts wird die Granville Street abschnittsweise für den Straßenverkehr gesperrt.

Lernen und Studieren

  • Simon-Fraser-University (SFU)
  • University of British Columbia (UBC)

So gehts weiter


Weblinks




Literatur


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