UNDERWAYGS®
TRAVELING AROUND THE WORLD

Reiseführer Venedig

Venedig, Italien

Plane jetzt deine Reise


Venedig 2021

Nutze UNDERWAYGS um deine Reise zu planen

Jetzt ausprobieren


Einleitung


Hintergrund


  • Post: Es gibt auf der Insel einige Postämter, wo man Briefmarken bekommt. Ob man solche auch in Tabakgeschäften erhält, ist Glückssache. Zum Einwerfen der Briefe gibt es zwei verschiedene Kästen: blau für inneritalienische, rot für Auslandssendungen.
  • Orientierung: Venedig besteht aus einem Wirrwarr an Gassen, Plätzen und Kanälen und auch das System der Hausnummern erschließt sich dem Besucher nicht.

Einen eindrucksvollen ersten Überblick über die Stadt und die benachbarten Inseln der Lagune gibt es vom Campanile auf San Giorgio Maggiore, der gegenüber dem Markusplatz gelegenen Insel, die mit dem Vaporetto z. B. vom Markusplatz aus zu erreichen ist. Er ist fast genau so hoch wie der Campanile des Markusplatzes, bei weitem nicht so überlaufen wie dieser, und man kann ohne lange Wartezeiten mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform hoch fahren.

Eine einfache und effektive Orientierung ergibt sich durch die Wegweiser, die meist als Schild an jeder Ecke angebracht sind. Vom Bahnhof aus einfach "PER RIALTO" folgen, dann weiter "PER S.MARCO" und zurück geht es in Richtung "ALLA FERROVIA" (Bahnhof) oder "PIAZZALE ROMA" (dort starten die meisten Busse). Das geht wirklich verblüffend einfach - und hilft bestens für eine grobe Orientierung.

Ein guter Stadtplan (z.B. ADAC-Cityplan) ist hilfreich, um an das gewünschte Ziel zu kommen. Preiswerter und aktueller sind allerdings die Stadtpläne, die man in Venedig für 3-4 € an den meisten Souvenirständen bekommt, in den meisten Hotels gibt es sie gratis. Man muß nur darauf achten, daß möglichst viele Straßen mit den Namen beschriftet sind. Und selbst mit Stadtplan kann es vorkommen, dass man plötzlich in einer Sackgasse vor einem Kanal steht. In den Plänen sind oft alle Gassen in gleicher Breite eingezeichnet, egal wie breit sie in Wirklichkeit sind. Von daher empfiehlt es sich, immer aufmerksam zu sein, um nicht an kleinen Gassen oder Hausdurchgängen vorbeizulaufen. Im übrigen gilt: wer sich in Venedig nicht verläuft, macht etwas falsch -wirklich verirren kann man sich in der Stadt ohnehin nicht.

  • Sprache: In Venedig spricht man naturgemäß hauptsächlich Italienisch. Doch da Venedig fast nur vom Tourismus lebt, spricht man häufig mehrere Fremdsprachen. In vielen Touristen-Restaurants sind die Speisekarten mehrsprachig. Die häufig anzutreffenden Carabinieri und Hilfspolizisten sprechen auch mindestens englisch, oft auch deutsch, und sind trotz der vielen Fragen durchweg freundlich und hilfsbereit, im Sommer wird den Touristen auch von Hilfsorganen Info erteilt, man erkennt sie an ihren Westen.
  • Kleidung: Die hohen Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten verlangen nach leichter, luftiger Kleidung. Es kann aber in den schattigen Gassen trotzdem sehr zugig sein. Mancher wird darüber froh sein, aber wer sehr empfindlich ist, sollte zumindest ein leichtes Umhängetuch dabei haben. Dieses ist auch empfehlenswert für den Besuch von Kirchen. In Venedig ist man in dieser Beziehung nicht mehr so streng, aber in allzu freizügiger Kleidung, oder gar in Badekleidung, kann man schon mal zurückgewiesen werden, in den meisten Kirchen gibt es Chiffon-Tücher zum Ausborgen, falls eine Dame ein ärmelloses Oberteil trägt.

Anreise


Mit dem Flugzeug

Venedig verfügt über zwei Flughäfen: Marco Polo (VCE) in Mestre und Aeroporto di Treviso (TSF) in Treviso. Von beiden Flughäfen gibt es Busse zur Piazzale Roma. Man kann mit einem Boot der Alilaguna (Unternehmen des öffentlichen Linienverkehrs in Venedig) von Marco Polo in die Stadt (Markusplatz) fahren, das dauert ca. 70 Minuten und kostet 15 Euro. Zusätzlich muss man mit 7 Minuten Fußweg (mit Überdachung) vom Flughafen bis zur Anlegestelle rechnen. Die Linie A der Vaporetti (actv) fährt von Marco Polo bis zur Haltestelle \'Fondamente Nove\' in Venedig.

Wer ein Wassertaxi nehmen möchte - Fahrzeit zum Markusplatz ca. 35 Minuten - darf tagsüber 110 Euro bezahlen, abends und nachts kostet der Service 150 Euro. Die Buchung kann entweder über das Hotel oder direkt in der Ankunftshalle vorgenommen werden. Sammel-Wassertaxis kosten 32 Euro pro Person und Fahrt (inkl. einem Gepäckstück).

Mit der Bahn

Bahnhof Santa Lucia

Er wurde 1861 errichtet, an seiner Stelle stand zuvor die Kirche S. Lucia, deren Namen er übernommen hat.

Die Bahnhöfe Venezia S.L. und Mestre liegen an den internationalen Bahnstrecken Villach–Udine–Treviso–Mestre–Venezia, Venezia–Mestre–Padova–Bologna–Florenz–Rom und weiteren. Anschluss von und zur Brennerbahn besteht in Verona P.N.

Der 45.44095, 12.320951 Stadtbahnhof Santa Lucia ist über die ca. 5 km lange Brücke Ponte dell´Libertà mit dem Festland verbunden und liegt direkt am Canal Grande. Hier kommen sämtliche Fern- und Regionalzüge des italienischen Binnenverkehrs und auch die Nachtzüge aus Deutschland und Österreich an. Alle Züge nach und von Venezia S.L. halten auch in Mestre.

Mit dem Bus

Lokale und überregionale Linienbusse halten am 45.43814, 12.318772 Piazzale Roma, Touristenbusse halten generell auf der eigens dafür gebauten 45.44302, 12.30704Europäischen Goethestraße Parkinsel Tronchetto. Das Streckennetz der lokalen Busse reicht weit über Mestre hinaus. Vor kurzem gab es eine Tarifreform, die Besucher leider stark benachteiligt: Die preiswerteren Tarife (1,30 €/ (Bus) 2,50 € (Boot) sind nur noch für Besitzer einer "Imob" Karte erhältlich, die sich für Besucher nicht lohnt (außer als Zeitkarte, s.u). Ohne eine solche Karte kostet die einfache Fahrt 6 € (Bus) / 7,00 € (Boot).
Daher ist die beste Lösung sich eine Zeitkarte für das ganze Netz zu kaufen. Die Preise sind nach Zeitenräumen gestaffelt: 18 € (12 h), 20 € (24 h), 25 € (36 h), 30 € (48 h), 35 € (72 h), 50 € (7 Tage) und gelten ab der Entwertung bei der ersten Fahrt.
(Weitere Informationen: www.actv.it)

Überdies sollte die Möglichkeit der Nutzung von "VeneziaUnica" überdacht werden.

Auf der Straße

Venedig ist komplett autofrei. Man muss das Auto auf dem Festland oder einer der (sehr teuren) Garagen am Piazzale Roma oder auf Tronchetto abstellen.

Viel günstiger ist es, wenn man das Auto schon in einer Garage in Mestre abstellt und dann mit dem Zug nach Venedig hineinfährt. Alle paar Minuten fährt einer, die Fahrzeit beträgt ca. 10 Minuten; die einfache Fahrt kostet 2010 1,00 €, der Abstellplatz pro Tag nur 8 -10 €. Direkt gegenüber dem Bahnhof ist ein Parkhaus. Dort kostet es pro Tag 10 €. Wenn man nicht zu weit vom Bahnhof wohnt, ist das eine sehr preisgünstige Variante. Z.B. ist man vom Campo S. Geremia zu Fuß in rund 30 Minuten am Markusplatz. Die einfache Vaporettofahrt kostet 7,00 € (Stand 2014) und der Parkplatz auf Tronchetto je nach Auto rund 18 € für 24 Stunden ab dem Einchecken. Eine andere Möglichkeit ist es, das Auto in Punta Sabbioni für eine einmalige Gebühr von bis zu 7 € pro Tag (Stand 2015) abzustellen und dann mit dem Boot in rund 40 Minuten zum Markusplatz zu fahren.

Für länger Bleibende empfiehlt es sich, ihr Auto auf einem der zahlreichen privaten Parkplätze in Flughafennähe (z.B. www.alipark.it/de/ ) abzustellen, die in aller Regel eingezäunt und bewacht und mit 5.- €/Tag deutlich billiger als die Parkhäuser in Mestre oder gar Venedig sind. Die Betreiber bieten einen kostenlosen Shuttleservice zu den Bootsanlegestellen am Flughafen, wo man nach vorheriger telephonischer Terminsabstimmung auch wieder abgeholt und zurück zu seinem Auto gebracht wird. Der Fahrpreis des ACTV-Vaporettos nach Venedig und zurück ist im Tourist Ticket der ACTV enthalten, also vor der Abfahrt das vorher online bestellte Ticket im Flughafen-Büro des ACTV (ist vom Bootsanleger leicht zu Fuß zu erreichen) abholen und darauf achten, dass man auch in das ACTV-Vaporetto nach Venedig (nicht das Boot der Alilaguna Linea Blu, für die gilt das Ticket nicht) einsteigt. Die Linie B fährt nach Fondamente Nove und die Linie A durch den Canal Grande zum Markusplatz, hält aber im Canal nicht an jeder Haltestelle.

Venedig ist das Ende der Europäischen Goethestraße, die in Hier startet.

Mit dem Schiff

Mobilität


Da es ab Piazzale Roma keine Autos, Fahrräder oder Bahnen im historischen Zentrum gibt, ist man auf Fuß- oder Wasserwege angewiesen. Venedig kann gut zu Fuß erkundet werden, es gibt allerdings viele (ca. 400) Brücken mit Treppen.

Travelcard Preis
12 Stunden 18 €
24 Stunden 20 €
36 Stunden 25 €
48 Stunden 30 €
72 Stunden 35 €
7 Tage 50 €

(Stand 2013)

Auf dem Wasser fahren die Vaporetti (Linienboote) des ACTV, einige private Schiffe (nicht alle dürfen auf dem Canal Grande fahren) und die sehr teuren Taxiboote (z. B. Markusplatz–Tronchetto, Dauer ca. 10 Minuten, ca. 80,- Euro) . Die Linien 1 und 82, die vom Piazzale Roma über den Bahnhof (Ferrovia), Rialto und Accademia zum Markusplatz fahren, kosten 7,- €. Wenn man länger bleibt, oder mehr als 3 Fahrten am selben Tag macht, empfiehlt es sich eine Tourist-Travel-Card (Biglietto Turistico a Tempo) zu kaufen, welche unbegrenzt viele Fahrten im Gültigkeitszeitraum erlaubt und auch für die ACTV-Busse zum Festland gilt.

Die Gültigkeitsdauer beginnt immer mit dem einmaligen Entwerten vor Beginn der ersten Fahrt. Manche Vaporetti fahren rund um die Uhr (Nachtlinien sind mit N im Halbmondsymbol gekennzeichnet). Alle Infos, Preise und Linienpläne gibt es, auch in englisch, hier.

Hier kann man die Fahrkarten online buchen, was wesentlich billiger ist. So kostet eine 7-Tage-Karte bei Online-Kauf 7,50 € weniger als vor Ort. Der Kauf muss spätestens ein Woche vor der Ankunft getätigt werden. Mit dem Ausdruck muss man zu den Ticketverkaufsstellen gehen und dort in ein Ticket umwandeln lassen. Leider muss man sich in die „normale“ Reihe der Fahrkartenkäufer einreihen. Achtung: Verlässt man den Bahnhof bitte nach rechts wenden und dort zur Verkaufsstelle gehen, nicht wie auf der Homepage eingetragen links!

Wenn man den Canal Grande genießen will, ist es ratsam, ein Boot der Linie 1 zu nehmen. Dieses hält bei jeder Haltestelle zwischen der Piazzale Roma und dem Lido den Canal Grande entlang und so hat man genügend Zeit, sich alle Paläste von außen genau anzusehen. Auch eine Fahrt am Abend im Dunklen kann lohnend sein, denn da sieht man vielleicht in den Palästen die herrlichen Lüster aus Muranoglas und die Stuckdecken. Mit der Linie 42 fährt man in etwa einer Stunde einmal rund um Venedig. Wer nicht zur Insel Murano will, muss am Fondamente Novè um- bzw. aussteigen.

Individuell auf dem Wasser ist man mit Wassertaxis und Gondeln unterwegs. 50 Minuten Gondelfahrt kostet 80 €, was sich auf maximal 6 Passagiere verteilt, eine halbe Stunde 40 €. Nachts entsprechend mehr.In der Gondel ist es romantisch, man fährt aber häufig in Prozession einen vorgegebenen Weg ab.

Billiger kommt man zu einer Gondelfahrt, wenn man ein Traghetto benutzt, d. h. eine Gondelfähre über den Canal Grande (offizieller Preis 2 €, für Einheimische und Touristen, die wie Einheimische aussehen nur 70 Cent). Eine ziemlich wackelige Angelegenheit (aufgrund des Wellenganges durch die vielen Boote ist es heute nicht mehr generell üblich zu stehen, auch Venezianer sitzen bereits im Traghetto) von wenigen Minuten, mit einer richtigen Gondelfahrt sicher nicht vergleichbar. Zwischen Bahnhof und Markusplatz gibt es 5 Stellen, an denen ein Traghetto den Kanal überquert, eine unerlässliche Ergänzung zu den mittlerweile vier Brücken auf dieser Strecke. Die vierte, 94 m lange Brücke „Ponte della Costituzione“, des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, vom Piazzale Roma zum Bahnhof wurde im September 2008 eingeweiht.

Sehenswürdigkeiten


Allgemeines

  • 45.43426, 12.33877Markusdom Markusplatz, Piazza und Piazetta San Marco − Als Piazza bezeichnet man den Raum zwischen der Prokuratien Ala Napoleonica (Napoleonischer Flügel, unter Napoleon I. erbaut), den alten und neuen (auf der Seite des Campanile gelegenen) Prokuratien und dem Markusdom. Die Piazetta ist der Raum zwischen Campanile/ Markusdom, Dogenpalast, Biblioteca Marciana mit Zecca und Bacino (Becken zwischen San Marco und der Isola di San Giorgio). Es gibt aber auch noch die Piazetta dei Leoncini zwischen Uhrturm, Dom und Patriarchenpalast.
  • Canal Grande − beginnend bei der Piazzale Roma und dann verkehrt-S-förmig gewunden bis zur Punta della Dogana nächst der "Salute-Kirche".
  • 45.43802, 12.335961 Rialtobrücke − es ist dies die Älteste von vier, den Kanal überspannenden Brücken. Die drei weiteren Brücken sind die neue (Sept. 2008) 45.43886, 12.319492 "Ponte della Costituzione", die 45.44115, 12.322723 "Scalzi-Brücke", beide in der Nähe des Bahnhofs und die 45.43168, 12.328974 "Accademia-Brücke" bei der Kunstakademie.
  • Ghetto − Il Ghetto ist das ursprüngliche Judenviertel, beginnend am 45.44443, 12.324065 Canale di Cannaregio, mit alten Synagogen, einem Museum usw. - samstags geschlossen.

Sakralbauten

  • 45.43454, 12.33984Markusdom Markusdom (Basilica San Marco)
  • 45.43061, 12.334742 Santa Maria della Salute
  • 45.42940, 12.343353 San Giorgio Maggiore
  • 45.43715, 12.329684 San Polo
  • 45.43682, 12.326385 Santa Maria Gloriosa dei Frari
  • 45.43927, 12.342216 Santi Giovanni e Paolo
  • 45.43363, 12.331097 Santo Stefano

und zahlreiche weitere Kirchenbauwerke

Der Eintritt in die Markuskirche an sich ist frei, Zugang zur Galerie, Schatzkammer oder Pala d\'Oro muss extra bezahlt werden. Es wird nur eine begrenzte Anzahl Personen eingelassen, mit Wartezeiten ist zu rechnen.

Sehr stimmungsvoll ist die Wochentags-Abendmesse vor der "Nicopea- Madonna" in der Markuskirche; Beginn ist um 18:45 Uhr.

Sehr empfehlenswert ist es auch, wenn man genügend Zeit hat, z.B. das feierliche Hochamt am Samstag vor Pfingsten in der herrlichen Markusbasilika zu besuchen. Der Kardinalpatriarch, seit 2012 Francesco Moraglia, feiert mit den Gläubigen seiner Diözese mit dem Beginn um ca. 18:00 Uhr. Die Kirche ist herrlich beleuchtet und wenn man sich günstig setzt, kann man während des Gottesdienstes, ohne im Gedränge des Tages durch den doch relativ dunklen Dom geschoben zu werden, die wundervollen, eindrucksvollen Fresken genau studieren und auf sich einwirken lassen. An diesem Abend ist auch die "Pala d`oro" "geöffnet" und Richtung Publikum gerichtet.

Die Frarikirche und zahlreiche weitere sind in der Chorus-Organisation zusammengeschlossen. Für diese kann man ein Sammelticket erwerben (9 €), das für alle teilnehmenden Kirchen gültig ist. Zum Vergleich: Einzeleintritt 3,00 €.

Besonders sehenswert sind noch die "Frarikirche" (Santa Maria Gloriosa dei Frari) mit ihrem kunstvoll geschnitzen Chorgestühl. Hier findet sich ein Lettner, der die Kirche "teilt". Jedermann ist anzuraten, ganz nach hinten zu gehen und dann vom Hauptportal ganz langsam nach vorne und zwischen dem Chorgestühl, immer mit Blick auf das Hochaltarbild, zu gehen. Hier gibt es das Canova-Grabmal und etliche Dogengräber. Möglichst danach sollte man nach Santi Giovanni e Paolo, genannt "San Zanipolo" gehen, denn hier ist eine riesige Kirche, bei der die enorme Größe gut herauskommt, da sie nicht durch einen Lettner "geteilt" ist. Hier finden sich viele Dogengrabmäler (Steno usw.). Die Raumwirkung ist einmalig! Und das große Seitenfenster rechts vorne aus Muranoglas hat einen unwahrscheinliche Leuchtkraft!

Santo Stefano ist eine herrliche Kirche mit einer sehr sehenswerten Kassettendecke.

Profanbauten

  • 45.43379, 12.340362 Dogenpalast: hat jeden Tag geöffnet. Die "Scala Gigante" ist sehr beeindruckend. Ein Rundgang durch den Palast führt den Besucher durch die verschiedenen Ratszimmer (Rat der Zehn, Rat der Vierzig) und Räumlichkeiten des Dogen. Ein Gang über die „Seufzerbrücke“ in die „Neuen Gefängnisse“ (Prigioni Nuove) ist lohnend.
Eine Besichtigung der sogenannten „Bleikammern“, einem früher berüchtigten Hochsicherheitsgefängnis unter den Dächern des Palastes, ist in separaten Führungen möglich. Hat man mehr Zeit, so ist der Rundgang durch diese geheimen Räumlichkeiten, den Segreti, sehr interessant. Hat man wenig Zeit, sollte man sich nicht lang in den schlichten Räumen des Erdgeschosses aufhalten. Erst in den Obergeschossen zeigt der Palast des Dogen seine atemberaubende Pracht. Für Führungen in deutscher Sprache ist eine Anmeldung empfehlenswert. Es gibt aber auch Audioguides, so dass man problemlos allein gehen kann.
  • 45.43369, 12.33388Teatro la Fenice Teatro la Fenice, eigentlich Gran Teatro la Fenice. Das Opernhaus brannte 1996 bis auf die Grundmauern ab und wurde 2003 wieder eröffnet. Der Wiederaufbau ist recht gut gelungen, mit der zur Zeit modernsten Bühnentechnik der Welt, jedoch mit Bauelementen des ursprünglichen Entwurfes von 1790. Führungen per Audiogudie sind im Eintrittspreis inbegriffen.
  • 45.43537, 12.334554 Teatro Malibran, wurde während des Wiederaufbaus des Fenice als Ersatzhaus neben dem "Palafenice" auf Tronchetto renoviert und findet seit einigen Jahren als zweites Theater Verwendung. In den 1970er und 1980er Jahren fanden in diesem Haus praktisch nur Konzerte statt.
Auf dem Spielplan muss man heute genau darauf achten, in welchem der beiden Häuser das jeweilige Stück aufgeführt wird!
  • zahlreiche Case und Palazzi, vor allem am Canal Grande.

Museen

und zahlreiche andere

Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


Beliebte Ausflugsziele von Venedig aus sind die anderen Inseln innerhalb der Lagune. Die Vaporetto-Linie "Laguna Nord" fährt sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn von San Marco bzw. Fondamenta Nova die Inseln Murano, Mazzorbo, Burano und Lido an. Die Fahrzeit der gesamten Strecke mit dem Wasser-Bus dauert ca. zwei Stunden. Im Gegensatz zu den entlegeneren Inseln werden Murano und Lido von zahlreichen anderen Vaporetto-Linien angefahren.

  • Murano, Insel der Glasbläser. Zahlreiche Glasfabriken mit den dazugehörigen Verkaufsräumen. Unter Umständen kann man auch einen Blick in eine Glasfabrik werfen. Mit dem Vaporetto von den Haltestellen S. Marco und Fondamenta Nove aus erreichbar.
Auf der Piazetta und den Fondamente zwischen Piazetta und der Station San Marco - Vallaresso "lauern" Werber der Glasmanufakturen auf Murano. Man kann dann mit einem Taxiboot von hier nach Murano fahren.
  • Brunettistadtplan, bekannt für bunte Häuser und Klöppelarbeiten (Spitzen).
  • Torcello, Wiege Venedigs. Diese kleine Insel bietet neben der Basilica di Santa Maria dell\'Assunta mit dem dazugehörigen Campanile und einem Museum noch die Chiesa Santa Fosca. Torcello erreicht man mit den Vaporetti von San Zaccharia aus. Im Winter ist eingeschränkter Verkehr. Dort ist die Locanda Cipriani, die zu Harrys Bar bei Vallaresso gehört. Das Essen ist hier besonders teuer, aber auch reichlich und gut.

Nachtleben


Unterkunft


Wir empfehlen dir, deine Unterkunft auf Booking.com zu buchen. Günstige Preise und ein guter Service sagen die UNDERWAYGS Mitglieder

Klarkommen


Gesund bleiben

Klima

Post und Telekommunikation

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Wie bei allen Touristenzentren mit vielen Menschen ist auf Taschendiebe zu achten.

Fliegende Händler verkaufen Plagiate und Nachahmungen von Markenartikeln, der Kauf ist strafbar.

Abgesehen davon ist Venedig eine eher sichere Stadt.

Einkaufen

Hochpreisige Geschäfte (Bekleidung, Schuhe, Accessoirs, Schmuck etc.) befinden sich vor allem in den Stadtvierteln San Marco und Castello. Preisgünstiger kann man in den Läden in Cannaregio einkaufen.

In Cannaregio, nicht weit von der Rialto-Brücke entfernt, findet man auch das einzige Kaufhaus Venedigs.

Lokale Besonderheiten sind die Glaswaren aus Murano (Achtung: es gibt auch viel Importware aus Asien) und die Spitzen aus Burano.

Küche

Die venezianische Küche wird durch die Nähe zum Meer bestimmt. Viele Fischgerichte (z.B. Spaghetti al Vongole, mit Miesmuscheln), auch Risotto (Reisgericht).

Eine Spezialität, die vielerorts angeboten wird, ist "Fegato alla Venexiana con Polenta" (Leber auf venezianisch mit Polenta). Wenn man nur schnell eine Kleinigkeit (Spaghetti al Sugo o. ä.) essen, sich das Gedeck ersparen und wenig Zeit fürs Essen opfern will, kann man das Selbstbedienungsrestaurant 45.44235, 12.32375Brek Brek (links in der Lista di Spagna, nahe dem Bahnhof in Richtung Campo S. Geremia) aufsuchen. Die Preise sind günstig und es geht im Regelfall wirklich schnell.

In vielen Bars kann man Tramezzini (belegte Weißbrotschnitten) kaufen.

Bei den Restaurants ist ein Preisgefälle von Ost nach West bemerkbar: hochpreisige Nobelrestaurants in San Marco und Castello, zahlreiche, günstigere Pizzerien in Cannaregio.

Außerdem gibt es zahlreiche Selbstbedienungsrestaurants und Schnellimbissstuben aller Größen auf der ganzen Insel.

Günstig

In Bars und Cafés gilt: Im Stehen ist es billiger, als im Sitzen. Viele Venezianer trinken schnell einen Kaffee (ca. 1 €) oder ein Glas Wein ("un ombra", 0,80-1,60 €) im Stehen am Tresen. Die Bezeichnung "un ombra" für ein Glas Wein, ombra ital. Schatten, stammt aus der Zeit, als in der warmen Jahreszeit keine Möglichkeit zum Kühlen des Weines gegeben war. Die Weinhändler folgten den Schatten der Gebäude, um den Wein möglichst kühl zu halten.

Pizza wird auch am Stück ("al taglio") zum Mitnehmen verkauft, das Stück ca. 1-3,50 €. Dabei wird es günstiger, je weiter man von den Touristenzentren (Piazza San Marco, Rialto) entfernt ist.

Mittel

Gehoben

  • 45.43352, 12.33802Caffè Florian Caffè Florian, Piazza San Marco . Eines der ältesten Cafés in Venedig. Zu den ohnehin hohen Preisen (Ein Espresso kostet 6,50 €) kommt noch ein Zuschlag für die Musiker. Es ist dies das Kaffeehaus, welches die Italiener besuchten, als die Österreicher hier herrschten.
  • 45.43370, 12.33849Caffè Quadri* Caffè Quadri* , (Ein Espresso kostet 6,00 €) ebenfalls Piazza San Marco, ist das, welches während der österreichischen Herrschaft von den Deutschsprachigen besucht wurde. Auch hier gibt es den Musikzuschlag.
  • 45.43456, 12.33867Caffè Lavena* Caffè Lavena* , ist das dritte Musikcafé (Ein Espresso kostet 6,20 €) auf dem Markusplatz. Hier soll der Überlieferung nach manchmal Richard Wagner sogar den Taktstock geschwungen haben.

Die beiden weiteren Kaffeehäuser am Markusplatz sind das "Eden", gleich neben dem "Quadri" situiert, und das "Astoria" zwischen "Florian" und Campanile gelegen; hier gibt es keinen Musikzuschlag und die Preise liegen aber nur minimal unter denen der drei vorerwähnten. Der Musikzuschlag belief sich 2013 zwischen 6,00 € und 8 €. Musikzuschlag ist nur bei der ersten (!!) Konsumation zu bezahlen.

Auf der Piazetta befinden sich das 45.43346, 12.339477 Gran Caffè Chioggia , ebenfalls ein Musikcafé, das eher leicht verjazzte Musik bringt und ganz vorne am Eck sich das 45.43316, 12.339468 Caffè Al Todaro am Fuße der Säule mit dem "Hl. Theodor". Von hier aus hat man einen herrlichen Blick nach San Giorgio Maggiore, auf die Paglia (Stroh-) Brücke, auf den Dogenpalast mit den zwei leicht rötlichen Säulen, zwischen denen das Todesurteil verkündet worden ist, auf den Markusdom und den Uhrturm. Wenn es heiß ist, weht hier meist ein angenehm kühles Lüfterl.

Ausgehen & Nachtleben

Bars und Restaurants in jeder Preisklasse für jede Geschmacksrichtung.

Abends treffen sich Studenten und junge Erwachsene in den Bars am Campo Santa Margherita.

Lernen und Studieren

So gehts weiter


Weblinks


  • Jon-Josef-Kurtenburg: Endeckte Venedig und schrieb all ihre "geheimnisse" in ein Buch, Köln 1846
  • Jan Kobel / Judith Rüber: Venedig für Müßiggänger, Oreos 1998
  • Dirk Schümer: Leben in Venedig, Ullstein Heyne List 2004
  • Judith Rüber: Venedig. Literarische Intermezzi auf Brücken, Plätzen und Kanälen, Klett-Cotta 2002
  • Dorette Deutsch: Gebrauchsanweisung für Venedig, Piper 2003
  • Tiziano Scarpa: Venedig ist ein Fisch, Wagenbach 2002
  • Donna Leon: Ihre Venedigkrimis sind bei Diogenes auf deutsch erschienen. Zu empfehlen sind jedoch die englischen Originalversionen als Paperbacks bei verschiedenen Verlagen. Sie selbst hat mit Rücksicht auf die Venezianer das Erscheinen ihrer Romane in italienisch verboten. Für Donna-Leon-Fans gibt es sogar einen eigenen Brunettistadtplan mit ausführlichen Hinweisen auf Handlungs- und Drehorte der Krimis.


Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.

Literatur


Autoren und Lizenz


 

 

UNDERWAYGS
Reisen
Reisen
Orte
Orte
Ratgeber
Blog
Community
Freunde
Events
Über
Nach oben scrollen