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Reiseführer Zürich

Zürich, Schweiz

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Zürich 2021

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Einleitung


Hintergrund


Früheste Funde von Pfahlbauten deuten auf eine Besiedelung der Region ab 4800 v. Chr. Keltische Helvetier siedelten später wahrscheinlich bereits bei oder auf dem Gebiet der heutigen Stadt. Nach der Eroberung des östlichen Helvetiens durch die Römer im Jahre 15 v. Chr. gehörte der damals offene Marktflecken Turicum zunächst zu der Provinz Gallia Belgica, später dann zu Gallia superior. Turicum, als vicus zwar nicht befestigt, war jedoch Sitz einer Zollstation, die Waren und Reisende, die die alte Römerstrasse zwischen Vindonissa und Curia von und nach der Provinz Raetia benutzten, abfertigte. Eine gewisse Bedeutung wird auch dem Hafen zugeschrieben, da der Warenverkehr bis Walenstadt auch mit Kähnen stattfand. Der Ort lag am Fusse des heutigen Lindenhofs, eines Hügels, der sich auf der Insel zwischen der Sihl, der Limmat und Zürichsee befindet.

Überreste römischer Thermen können noch heute in der Zürcher Altstadt in der Thermengasse besichtigt werden.

Ab 260 n. Chr. vermehrten sich die Alemannen-Überfälle auf das Gebiet der heutigen Schweiz, so dass nach der Rechtsreform unter Kaiser Diokletian ab 286 Turicum der Provinz Maxima Sequanorum in der Diözese Gallia zugeordnet wurde. Im 4. Jahrhundert entstand unter Kaiser Valentinian auf dem Lindenhof ein Kastell, vermutlich im Zusammenhang mit der Verstärkung der Rheinbefestigungen. Ab dem Jahr 401 wurde dann der gesamte nördliche Alpenraum von römischen Truppen geräumt und über den Verbleib der gallo-römischen Bevölkerung sowie das weitere Schicksal der Siedlung Turicum fehlen ab diesem Zeitpunkt gesicherte Erkenntnisse.

Aus der Zeit von etwa 300 n. Chr. stammt auch die Legende der Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula, zweier Angehöriger der im Wallis stationierten Thebäischen Legion. Diese Legion wurde wegen ihrer Weigerung, gegen Christen vorzugehen, dezimiert und Felix und Regula flohen der Legende nach zusammen mit ihrem Diener Exuperantius, der jedoch erst seit dem 13. Jahrhundert überliefert ist, nach Zürich, wo sie während eines Gebetes festgenommen und auf der Limmatinsel, wo heute die Wasserkirche steht, hingerichtet wurden. Engel hätten die Enthaupteten, die ihre abgeschlagenen Köpfe in den Armen hielten, genau 40 Ellen auf den Platz des späteren Grossmünsters getragen, wo sie begraben wurden.

Die nun nachfolgenden Alemannen übernahmen das Kastell, das zusammen mit dem Ort erstmals im Jahre 610 von Columban auf seiner Missionsreise durch Allemannien als Castellum turegum erwähnt wurde.

Anreise


Flugzeug

Zürichs internationaler Flughafen liegt etwa 15 Zugminuten vom Stadtzentrum entfernt. Der Bahnhof befindet sich gleich im Flughafengebäude. Nationale Fluglinie und Platzhirsch ist die Swiss. Aber auch Airberlin und Lufthansa bieten Flüge von Deutschland an. Der Flug von Frankfurt nach Zürich dauert zwischen 30 bis 40 Minuten.

Bahn

Der Hauptbahnhof Zürich ist ans internationale Zugnetz angeschlossen. ICE-Verbindungen bestehen über Zürcher Verkehrsverbund und über Schaffhausen nach Deutschland. Zudem verkehrt der TGV mehrmals täglich nach Paris und es gibt Zugverbindungen nach Mailand (Italien), Wien (Österreich) und München (Deutschland). Vom Bahnhof führen viele S-Bahnlinien und Intercity-Züge in die Vororte und andere Schweizer Städte. Zudem hat Zürich mehrere Tram- und Buslinien, die meisten halten am Hauptbahnhof. Fahrpläne oder Zürcher Verkehrsverbund

Bus

Das Busterminal von Zürich befindet sich 500 m vom Hauptbahnhof entfernt.

Auto

Zürich liegt an der Autobahn A1, der Schweizer Ost-Westverbindung, die Städte St.Gallen und Bern sind jeweils in einer Stunde erreichbar; die Stadt wird von der Autobahn im Norden (auf dem für seine Staus vor allem am Morgen und gegen Feierabend berüchtigten "Nordring") umrundet. Die Autobahn A3 / A4 umrundet die Stadt im Westen auf dem neu erbauten Westring mit ausgedehnten Tunnelbauten unter Zürichs Hausberg, dem Üetliberg; die A3 führt entlang dem Westufer des Zürichsees in Richtung Chur und östliche Alpen, die A4 in Richtung Zug, Luzern und die Gotthardverbindung in Richtung Italien.

In der ursprünglichen Planung hätte eine Y-förmige Autobahnkreuzung in Zürichs Stadtzentrum entstehen sollen, auf eine Führung der Autobahn auf Viadukten über das Seebecken wurde zum Glück verzichtet und ein die Stadt unterquerender Tunnel wäre zu kostspielig geworden, so dass der Transitverkehr die Stadt umrunden muss. Die als Autobahnzubringer konzipierten Einfallstrassen sind ab dem frühen Morgen in Richtung Zentrum und am Abend in Gegenrichtung massiv überlastet.

Die alte in Karten und alten Navis oft noch vorgeschlagene Transitverbindung aus dem Osten von Zürich über die Hardbrücke Richtung Tagespreise vom Parkhaus Opéra am Bellevue wurde auf einstreifige Verkehrsführung ohne Priorisierung rückgebaut, die Hardbrücke über die zahlreichen Eisenbahngeleise ist ein chronisches Nadelöhr, weshalb unbedingt der Westring genutzt werden sollte. Im Stadtzentrum erschweren Einbahnstrassen und autofreie Zonen die Mobilität, oftmals sind nur die Quartiere ausgeschildert, was nicht Ortskundige gelegentlich verzweifeln lässt und die gern etwas drängelnd fahrenden Automobilisten mit ZH-Nummer zu einem Hupkonzert veranlasst. Deshalb besser nicht mit dem Auto anreisen! Der öffentliche Verkehr ist super ausgebaut, preisgünstige Park-and-ride - Anlagen mit grossen Kapazitäten am Stadtrand fehlen allerdings ebenfalls.

Schiff

Zürich liegt am Zürichsee und hat vor allem im Sommer viele Passagierschiffe nach Rapperswil, Thalwil, Richterswil, etc. Besonders schön sind die alten Raddampfer. Im Sommer verkehrt auch das Limmatschiff vom Landesmuseum (wenige Fussminuten vom Hauptbahnhof) zum See und Landestellen am nahen Seeufer. Webauftritt

Das neueste Schiff heisst "Panta Rhei", wurde am 1. April 2007 in Betrieb gesetzt und fasst 700 Passagiere. Die Freude währte allerdings nur kurz, da das Schiff kurz darauf wegen übermässigem Wellenschlag und technischer Probleme monatelang ausser Verkehr gesetzt werden musste. Das grösste Schiff ist die "Limmat", die 1200 Personen fasst.

Mobilität


Bahn

  • Stadt und Agglomeration Zürich verfügen über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Weitere Informationen gibt es beim Zürcher Verkehrsverbund (ZVV).
  • Die Einzelfahrt im Innenstadtbereich (Zone 10, bzw. 110) der ZVV kostet 4,10 CHF, die Kurzstrecke 2,60 CHF und die Tageskarte 8,20 CHF. Sie ist 24 Stunden gültig (nicht nur bis Betriebsschluss). Die Tageskarte rechnet sich spätestens bei der dritten Fahrt innerhalb 24 Stunden. Die ZVV-Zonen Fahrausweise (Billete) sind auch auf den Schiffen gültig. Für die Benutzung des Nachtnetzes (N-Nummern) muss zum gültigen Fahrausweis immer ein Zuschlag von 5.- CHF gezahlt werden (gültig 12 Stunden). Für das Nachttnetz, siehe ZVV Nachtfahrplan. Billette müssen bis auf Ausnahmen (d.h. bis auf Busstrecken, die keine Automaten an den Haltestellen haben und einige Schiffsstrecken) vor dem Einsteigen gelöst oder ggf. abgestempelt werden.

Das S-Bahnnetz ist sehr gut ausgebaut und die meisten Züge fahren viertelstündlich.

Tram

Zudem hat Zürich zahlreiche Tramlinien, die meisten Trams halten am Hauptbahnhof, wobei die Linien ab drei verschiedenen Haltestellen (Bahnhofplatz, Bahnhofquai und Bahnhofstrasse) rund um den Kopfbahnhof abgehen. Fahrpläne unter www.sbb.ch oder Zürcher Verkehrsverbund: www.zvv.ch.

  • Billetpreise siehe oben, das Kurzstreckenticket erlaubt nur die Fahrt über ca. 5 Haltestellen, an jeder Haltestelle ist der Geltungsbereich des Kurzstreckentickets angeschlagen. Fahrten mit einem ungültigen Fahrausweis werden durch die auch in Zivil auftretenden Kontrolleure recht rigoros geahndet, die Billette müssen bereits vor dem Einsteigen am Automaten gelöst werden.

Der zweite Knotenpunkt neben dem Zürich HB ist der Bahnhof von Zürich Oerlikon, von wo aus Schnellzüge an den Flughafen und in die Ostschweiz fahren.

Bus

Die Zürcher Buslinien haben keinen zentralen Ausgangspunkt sondern ergänzen das S-Bahn- und Tramnetz und verbinden meist Bahnhöfe und Quartiere. Auf den wichtigsten Linien verkehren die Busse tagsüber etwa im Siebenminutentakt. Kleinere Busse fahren alle halbe Stunde. Kein Haus in der Stadt ist mehr als fünf Minuten von der nächsten Bushaltestelle entfernt.

Auto

Durch die Topographie der Stadt Zürich und der angrenzenden Gemeinden um das Nordende des Zürichsees, sind gerade zu Stosszeiten die Innenstadtstrassen und das Gebiet um das Seebecken (Rentenanstalt bis Bellevue), sowie die wichtigen Ein- und Ausfallsstrassen (Hardturm, Milchbucktunnel, Brunau, Seestrassen rechtes und linkes Züriseeufer) besonders staugefährdet.

In der Stadt ist parkieren im öffentlichen Raum praktisch immer kostenpflichtig (auch in Parkhäusern von Warenhäusern und Supermärkten, wie Globus, Jelmoli oder Sihlcity). Die Parkinfrastruktur ist allerdings durchgehend hochwertig und gut unterhalten. Das zentrale Parkleitsystem zeigt auf Anzeigetafeln an den Strassen die aktuellen freien Plätze in Parkhäusern und ist auch im Internet einsehbar. Zur Orientierung: Nicht untypische Preise für die Parkhausbenutzung sind z.B. die Tagespreise vom Parkhaus Opéra am Bellevue mit CHF 4.- für die erste Stunde, CHF 19.- für 4 Stunden und einer Tagespauschale von CHF 45.- (ab über 9 Stunden).

Schiff

Zürich liegt am Zürichsee und hat vor allem im Sommer viele Passagierschiffe nach Rapperswil, Thalwil, Richterswil, etc. Besonders schön sind die alten Raddampfer. Im Sommer verkehrt auch das Limmatschiff vom Landesmuseum (wenige Fussminuten vom Hauptbahnhof) zum See und Landestellen am nahen Seeufer. Als Ticket gilt das Bus- und Trambillet. http://www.zsg.ch

Fahrrad (Velo)

Im Vergleich zu anderen Schweizer Städten ist Zürich keine besonders fahrradfreundliche Stadt, obwohl sie einen Velobeauftragten und ein Veloförderungsprogramm besitzt.Zürirollt Trotzdem verfügt sie über ein ansehnliches Velowegnetz, und die meisten Sehenswürdigkeiten erreicht man bequem mit dem Rad, wobei sich der Kauf einer Velokarte empfiehlt. Die hügelige Topografie und einige nicht ganz ungefährliche Verkehrsknotenpunkte in der Innenstadt sind allerdings nicht zu unterschätzen. Von Mai bis Oktober verleiht Zürich Tourismus Zürirollt gegen ein Depot kostenlos City Bikes. Die meisten Touristen besuchen Zürich dennoch zu Fuss.

Sehenswürdigkeiten


  • Altstadt – westlich der Limmat: Zwischen Bahnhofsstraße und dem linken Limmatufer liegt auf einem Hügel die westliche Altstadt. Im Zentrum liegt der baumbestandene Lindenhof, von dessen Terrasse man einen schönen Blick auf die Altstadt hat.
  • Altstadt – östlich der Limmat: Direkt am rechten Ufer des Limmat an der Rathausbrücke steht der barocke Neubau von 1694/98. Weiter südlich steht auf einer Terrasse das Grossmünster.
  • Viertel westlich des Hauptbahnhofs:
  • Zürichsee – Ostufer: An der Quaibrücke am Bellevueplatz beginnt der Zürichsee. Hier liegt die Kronenhalle, deren Wände Gemälde der klassischen Modern zieren. Mit dem Sechseläutenplatz, dem Bernhard-Theater und der Oper setzt sich das Ostufer fort, das mit Grünanlagen, vornehmen Villen und Strandbädern zum Zürichhornpark erstreckt.
  • Zürichsee – Westufer:

Kirchen

  • Grossmünster Das Grossmünster gehört zusammen mit dem Fraumünster wohl zu den bekanntesten Kirchen Zürichs. Der Bau begann um 870 auf Anweisung von Karl dem Dicken. Die Kirche war Ausgangspunkt und Zentrum der deutschschweizerischen Reformation unter Huldrych Zwingli. Der Blick vom Turm ist den Aufstieg über die 180 Stufen wert.
  • St. Peter Gestiftet von König Ludwig dem Deutschen, erbaut ab Mitte des 9. Jahrhunderts. Die Kirche ist berühmt für ihre prächtigen Glasfenster von Marc Chagall.
  • St. Peter St. Peter ist die älteste Pfarreikirche Zürichs. Erstmals erwähnt wurde die Kirche 850, erbaut wurde sie aber vermutlich schon zweihundert Jahre vorher. Seit 1360 befindet sich in ihr das Grab von Rudolf Brun, dem ersten Bürgermeister von Zürich. An der Kirchenmauer befindet sich der Grabstein von Johann Caspar Lavater, reformierter Pfarrer, Philosoph und Schriftsteller. Die Kirche verfügt mit einem Durchmesser von 8.7 m über das grösste Turmzifferblatt Europas.

Bauwerke

  • Der Hauptbahnhof, wurde 1871 unter der Leitung des Architekten Wanner erbaut. Die ehemalige Abfahrhalle des Kopfbahnhofs ist heute der grösste überdeckte Platz von Zürich, denn die Abfahrgleise wurden nach Westen verlegt.
  • Die Universität (Uni Zentrum) befindet sich oberhalb des Niederdorfes. Auf der Anhöhe zwischen Zürich- und Chäferberg liegt der moderne Campus "Irchel".
  • Eidgenössische Technische Hochschule (ETH). Auch sie befindet sich an zwei Standorten: Die alten Gebäude der ETH-Zentrum neben der Universität, die neuen Gebäude auf dem Hönggerberg.

Denkmäler

  • Pestalozzi: Auf der Pestalozziwiese an der Bahnhofstrasse steht ein Denkmal von Pestalozzi, dem Gründer der Volksschule in der Schweiz. Johann Heinrich Pestalozzi (* 12. Januar 1746 in Zürich, gestorben am 17. Februar 1827) war ein Schweizer Pädagoge, Philanthrop und Schul- und Sozialreformer.
  • Alfred Escher: Direkt vor dem Haupteingang des Hauptbahnhofs steht das Denkmal von Alfred Escher als Erinnerung an seine Verdienste für die moderne Schweiz. Der unermüdliche Politiker blieb hauptsächlich als Eisenbahnpionier in Erinnerung. Aber auch in anderen Bereichen war er aktiv. So gründete er unter anderem die Schweizerische Kreditanstalt (heute Credit Suisse), die Schweizerische Rentenanstalt (heute Swiss RE) und die ETH (Eidgenössische Technische Hochschule)
  • Ulrich Zwingli: Steht direkt neben der Wasserkirche am Limmatquai. Zwingli reformierte die Kirche um 1525. Er starb 1531 im 2. Kappelerkrieg (Religionskrieg)
  • Hans Waldmann: Am der Wasserkirche entgegengesetzten Ende der Münsterbrücke steht das Denkmal von Bürkliplatz (*1435, †6. April 1489), dem ebenso berühmten wie umstrittenen Bürgermeister und Heerführer von Zürich und Held in den Schlachten gegen Karl den Kühnen.

Museen

Im Zoologischen Museum sind rund 1\'200 Tiere ausgestellt. Eintritt frei. Öffnungszeiten: Di - So 10-17 Uhr, Do bis 19 Uhr Eintrittspreise Museum: Erwachsene CHF 10.-, reduziert CHF 8.-, Kinder bis 16 Jahre Eintritt frei. Das Schweizerische Landesmuseum wurde 1889 unter der Leitung von G. Gull erbaut. Im Bau wurden verschiedene Architekturstile aus den diversen Schweizer Regionen integriert. Es wird bis 2016 durch einen umstrittenen modernen Trakt ergänzt. Öffnungszeiten: Di-Do 10-21 Uhr, Fr-So 10-17 Uhr Attraktive Ausstellungen und eine Sammlung von Gegenwartskunst zurück bis ins 15. Jahrhundert Öffnungszeiten: Di 14-20 Uhr, Mi-So 14 - 18 Uhr Museum Bärengasse Eintrittspreise Museum: Erwachsene CHF 8.-, reduziert CHF 6.-, Kinder bis 16 Jahren Eintritt frei.
  • Zunfthaus zur Meisen, Porzellan- und Fayenceausstellung, Münsterhof 20, Tel. 41 (0)44 221 28 07, Fax 41 (0)44 211 29 49
Öffnungszeiten: Di - So 10.3 -17 Uhr Zunfthaus zur Meisen Eintrittspreise: CHF 3.-, Kinder bis 16 Eintritt frei Öffnungszeiten: April bis Oktober Mi-Fr 14–17 Uhr Sa 13–18 Uhr So 13–17 Uhr November bis März So 13.30–16.30 Uhr Eintrittspreise: Erwachsene CHF 10.- Reduziert CHF 7.50 Kinder CHF 5.- Familien Karte CHF 20.- (Eltern und/ oder Grosselten (max. Erwachsene) Kinder*Enkelkinder) Das im Jahr 2007 eröffnete Museum, zeigt die Geschichte und Fahrzeuge der Strassenbahn in Zürich. Ein Teil der betriebsfähigen Strassenbahnen fahren an gewissen Tagen als Linie 21 durch Zürich. Fahrplan der Linie 21
  • Museum Rietberg, Museum für Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien in der Villa Wesendonck, Gablerstrasse 15. Tel. 41 (0)44 202 45 28.
Zum Museum Rietberg gehören auch die Parkvilla Rieter, Gablerstrasse 14, sowie das Haus zum Kiel, Hirschengraben 20, Tel. 41 (0)44 261 96 52 Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa-So 11-17 Uhr, Eintritt frei Das 1932 gegründetete Museum zeigt die Entwicklung der Medizin vom Mittelalter bis heute. Etliche anatomische Modelle des 17.-19. Jahrhunderts, sowie eine Rekonstruktion einer alten Apotheke und eines Krankenzimmers. Öffnungszeiten: Mi 14-20 Uhr, Eintritt frei Die Sammlung zeigt Wachsnachbildungen von Hauterkrankungen.
  • Kulturama, Museum des Menschen, Englischviertelstr. 9, Tel. 41 (0)44 260 60 03
Öffnungszeiten: Di-So 13-17 Uhr, vormittags für Schulen und Gruppen mit Führung nach Vereinbarung Öffnungszeiten: Di-Fr 13-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr Museum zur Kunst und Kultur der nordamerikanischen Indianer und der Inuit

Strassen und Plätze

Bahnhofstrasse

Die Bahnhofstrasse vom Hauptbahnhof zum Zürichsee ist vor allem tagsüber sehenswert. Neben vielen noblen Boutiquen und Bijouterien findet man dort auch grosse Warenhäuser. Abends und am Sonntag hingegen ist die Bahnhofstrasse menschenleer.

Auf halber Höhe der Bahnhofstrasse ist Zürichs teuerstes Pflaster: der Paradeplatz. Internationale Banken haben dort ihren Hauptsitz und die berühmte Confiserie Sprüngli verleitet zu einer Süsspause.

Am Ende der Bahnhofstrasse ist der Bürkliplatz. Der Platz lädt zum Verweilen ein. Es verkehren von hier aus viele Schiffe, Busse und Trams.

Auf der anderen Limmatseite befindet sich das ehemals für seine Bars und Etablissements berüchtigte Niederdorf, das heute zu einer Laden- & Beizenmeile geworden ist. Man kann entweder am neu autofreien Limmatquai flanieren und sich in Strassencafés einen Drink gönnen oder aber an der parallelen Niederdorfstrasse trendige Boutiquen, Secondhand-Shops, etc. durchstöbern.

Parks

In Zürich gibt es keine grossen Parks wie in anderen Grossstädten wie z.B. in Paris, London und Berlin. Der alte botanische Garten zwischen dem Schanzengraben und der Talstrasse lädt aber zum Verweilen ein, genauso wie der Lindenhof in der Altstadt links der Limmat. Um das Zürichseebecken gibt es zudem schöne Grünflächen, auf denen im Sommer zahlreiche Sonnenanbeter anzutreffen sind.

Verschiedenes

  • Das Letzigrund-Stadion ist ein kombiniertes Leichtathletik- und Fussballstadion, in dem auch regelmässig Openair-Konzerte stattfinden. Es ist unter anderem Austragungsort des Leichtathletik-Meetings Weltklasse Zürich. Hier wurden im Juni 2008 auch drei Spiele der Migros-Fitnesspark Münstergasse ausgetragen. Es befindet sich im Westen der Stadt zwischen Aussersihl und Altstetten, neben der Kreuzung der Badenerstrasse und der Herderenstrasse, wo sich auch die Tramhaltestelle Letzigrund der Linie 2 befindet. Es verfügt über eine Zuschauerkapazität von maximal 50\'000 Besuchern für Openair-Konzerte und rund ca. 25\'000 für Sportverantstaltungen.

Kunst und Kultur

Museen

Aktivitäten und Ausflüge


Sehenswert im weiteren Gebiet um Zürich:

  • Rheinfall bei Zürich - vertraut und ganz anders. 66 Lieblingsplätze und 11 Zünfte. − grösster Wasserfall Europas, S12 bis Winterthur dann Umsteigen in S33 bis Schloss Laufen am Rheinfall · Eintritt Frei
  • Wildpark Langenberg in Adliswil − Bisons, Wölfe, Bären, Füchse etc. in artgerechter Freiland-Haltung. mit der S4 bis Langnau/Gattikon, von dort mit Postauto 240 bis Haltestelle Wildpark-Schwerzi · Eintritt Frei
  • Regensberg − schmuckes mittelalterliches Landstädtchen. S5 bis Dielsdorf und von dort mit dem Bus 593 bis Regensberg Dorf

Nachtleben


Unterkunft


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Klarkommen


Generalkonsulat der Republik Österreich, Seestraße 161, CH-8002 Zürich. Öffnungszeiten für Parteienverkehr; Mo-Fr 9-12 Uhr. Das Visabüro befindet sich am Mythenquai 100. Telefon: ( 41/44) 283 27 00 (Amt-Zentrale), ( 41/44) 283 27 01 (Reisepaßangelegenheiten), ( 41/44) 283 27 02 (Staatsbürgerschaft), ( 41/44) 283 27 03 (Visabüro), ( 41/44) 283 27 04 (Visabüro). Telefax: ( 41/44) 280 37 65

Gesund bleiben

Zürich hat die höchste Apotheken-Dichte weltweit. Besondere gesundheitliche Risiken gibt es praktisch keine in der Stadt. Die üblichen Impfungen für Europa genügen vollkommen. Das Trinkwasser gehört zu den besten der Welt, da etwa die Hälfte des Wassers aus Wasserquellen gewonnen wird. Der Kanton Zürich ist Zeckengebiet, die Stadt ist aber relativ sicher.

Klima

Post und Telekommunikation

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Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Die Stadt zählt zu einer der sichersten Metropolen weltweit, dennoch empfiehlt sich ein gewisses gesundes Misstrauen. Die grösste Gefahr geht primär von Trick- und Taschendieben aus. Die Langstrasse im Kreis 4 ist das Zentrum des Rotlichtviertels und der verdeckten Drogenszene. Sie selber ist relativ sicher, aber in den Seitenstrassen wird unter anderem gedealt. Die Polizei zeigt aber starke Präsenz. Desweiteren wurden auch einige Überfälle am See bekannt. Sonst gibt es keine sicherheitsbedenklichen Orte in Zürich.

Einkaufen

Die Shoppingmeile der Stadt ist klar die Bahnhofstrasse. Wer mehr an kleineren Läden interessiert ist, sollte sich das Niederdorf nicht entgehen lassen. Grössere Einkaufscenter sind auf dem ganzen Stadtgebiet verteilt. Im Westen brilliert der Letzipark, im Norden das Glatt (direkt an der Stadtgrenze) und im Süden seit neustem Sihlcity und nicht zu vergessen: das Shopville direkt unter dem Hauptbahnhof. Seit der Liberalisierung der Öffnungszeiten variieren diese stark. Während kleinere und Quartierläden werktags meist von 9:00 Uhr bis 18:30 Uhr geöffnet haben, schliessen grössere Läden und Einkaufscenter erst um 20:00 Uhr oder gar 21:00 Uhr. Samstags öffnen die meisten Geschäfte um 8:00 Uhr. Die kleinen Läden und Quartierläden haben durchgehend geöffnet und schliessen um 16:00 Uhr. Grössere Läden und Einkaufscenter schliessen erst um 18:00 Uhr oder gar um 20:00 Uhr.

Am Donnerstag ist Abendverkauf bis 21:00 Uhr. Am Sonntag sind die Läden geschlossen. Wer am Sonntag trotzdem einkaufen will (oder muss), sollte ins ShopVille unter dem Hauptbahnhof gehen. Es ist sieben Tage die Woche von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr offen. Als Alternative bieten sich die zahlreichen Tankstellenshops an, viele von ihnen haben sogar 24 h offen.

Märkte

Wochenmärkte

In Zürich gibt es gesamthaft sechs Wochenmärkte. Die drei grössten sind diejenigen am Bürkliplatz, am Helvetiaplatz und in Oerlikon.

  • Dienstags 6-11 Uhr: Bürkliplatz, Helvetiaplatz und Milchbuck
  • Mittwochs 6-11 Uhr: Oerlikon (Marktplatz) und Altstetten (Lindenplatz)
  • Freitags 6-11 Uhr: Bürkliplatz, Helvetiaplatz und Milchbuck
  • Samstags 6-12 Uhr: Oerlikon (Marktplatz), Altstetten (Lindenplatz) und Innenstadt (Rathausbrücke)

Auf den Märkten kann neben Gemüse, Obst und Brot auch Fleisch, Wurstwaren, Fisch und regionale Spezialitäten erwerben. Besonders der Markt des Helvetiaplatzes bietet sich für einen internationalen Einkauf an, denn wohl kaum sonst irgendwo sind Spezialitäten aus aller Ländern zu sehen und kaufen. Alle 6 Märkte lassen sich problemlos mit dem öffentlichen Verkehr erreichen. Weitere Informationen über Märkte hier.

Weitere Märkte

  • Flohmärkte
Samstags 6-15.30 Uhr (Mai-Oktober) : Flohmarkt am Bürkliplatz Samstags 7-16.00 Uhr (ganzjährig) : Flohmarkt auf dem Kanzleiareal (beim Helvetiaplatz)
  • Kuriositätenmarkt im Rosenhof
Donnerstags 10-20 Uhr und Samstags 10-16 Uhr (März-Dezember)
  • Weihnachtsmarkt
Jeden Dezember wird in der Halle des Zürcher Hauptbahnhofes ein Weihnachtsmarkt aufgebaut. Besonders sehenswert ist dann auch der mit Swarovskikristallen geschmückte Christbaum.

Küche

Das Zürcher Geschnezelte mit Rösti gilt als typisches Gericht der Zürcher Regionalküche, obwohl diese Herkunft in keinster Weise gesichert ist. Zürich bietet eine unglaublich grosse und kosmopolitische Auswahl an Gastronomiebetrieben in allen Preiskategorien.

Günstig

  • Migros Restaurants . Günstige Menüs und Selbstbedienung. Meistens in der Nähe einer Filiale der Ladenkette Migros zu finden.
  • Coop Restaurants . Günstige Menüs und Selbstbedienung. Meistens in der Nähe einer Filiale der Ladenkette Coop zu finden.
  • New Point Zu empfehlen: Pepito (CHF 9,50) - Baguette mit wahlweise Fisch, Putenbrust etc. Zu erreichen u.a mit den Trams Nr. 3, 14 Haltestelle Sihlpost oder aber einfach in der Nähe von Clubs nach New Point fragen... Die Filialen befinden sich immer dort in der Nähe...

Mittel

  • Restaurant Zeughauskeller, Bahnhofstrasse 28a, 8001 Zürich, Tel.: 41 (0)44 211 26 90 . Feine Schweizer Gerichte, in historischer Umgebung.
  • Crazy Cow, Leonhardstrasse 1, 8001 Zürich, Tel.: 41 (0)44 261 40 55 . Originelle Schweizer Gerichte, in klischeehafter Umgebung. Für Touristen sicher ein Muss, auch wenn alles auf Dialekt beschrieben ist.
  • Hiltl, Sihlstrasse 28, 8001 Zürich, Tel.: 41 (0)44 227 70 00 . Zürichs grösstes vegetarisches Restaurant. Nach dem Umbau bietet das Hiltl nun einerseits ein bedientes Restaurant und anderseits einen Take Away, den man jedoch auch im Hause selbst geniessen kann. Grossartige Auswahl am vegetarischen Buffet, besonders Sonntags ist die indische Küche am Buffet präsent. Abends eine Bar und Club.
  • Josef, Gasometerstr. 24, 8005 Zürich, Tel.: 41 (0)44 271 65 95 . Gemütliches Ambiente, mit gut kombiniertem und befriedigendem Essen. Bezaubernde Menüs in Form der Nouvelle Cuisine angerichtet. Mittag und Sonntags geschlossen.

Gehoben

  • Restaurant Kronenhalle, Rämistrasse 4, 8001 Zürich, Tel.: 41 (0)44 262 99 00 (Restaurant), (0)44 262 99 11 (Bar) . Schlichtweg ein Unikum von Zürich. Austaffiert mit einigen grossartigen Bildern von wichtigen Schweizer Malern wie Giacometti oder Hodler und auch von Künstlern mit internationalem Renomee wie Chagall entsteht eine unvergleichliche Atmosphäre. Die Speisen sind von unaufgeregtem Format, es werden Klassiker wie Entrecôte Café de Paris und Pommes frites, Wienerschnitzel oder Mousse au Chocolat serviert.
  • The Restaurant, Kurhausstrasse 65, 8032 Zürich (im The Dolder Grand), Tel.: 41 (0)44 456 60 00 . Das The Restaurant des Dolder Grand Hotels bietet junge und innovative Gourmetküche von Chef Fine Dining Heiko Nieder, ausgezeichnet mit 17 Gault-Millau-Punkten und zwei Michelin-Sternen. Über Mittag empfiehlt sich das Amuse-Bouche-Menü, welches einen Querschnitt durch die Menü-Karte bietet. Am Abend werden 4- bis 7-Gang-Menüs serviert, ein spezielles vegetarisches Menü oder ein 12-Gang-Tasting-Menü.

Etwas ausserhalb von Zürich

  • Petermanns Kunststuben, Seestrasse 160, 8700 Küsnacht, Tel.: 41 (0)44 910 07 15 . Eine der besten Schweizer Küchen zur Zeit. Aufwändige und hochstehende Kreationen in angenehmer und ruhiger Atmosphäre. Schweizer sowie internationale Küche mit Meeresfrüchten als Spezialität.

Ausgehen & Nachtleben

Das kulturelle Angebot in der Stadt Zürich ist vielfältig.

Eine gute Übersicht zur Zürcher Partyszene bieten verschiedene Internetseiten, die sich auf Partypics spezialisiert haben: Usgang; PartyGuide; Tillate; Lautundspitz. Zürich, das mit gutem Gewissen als eine europäische Partymetropole bezeichnet werden kann, bietet ein ausserordentlich vielfältiges Angebot an. Von Underground, Elektro, Hip-Hop bis House ist während der ganzen Woche überall in Zürich etwas los. Infos findet man z.B. auf Usgang. Aktuelle Ausgangstipps werden wöchentlich (Donnerstag) in den Tageszeitungen Tagesanzeiger, Zueritipp und NZZ und freitags auf 20min publiziert.

Infos über Kino, Theater, Konzerte und Museen der Stadt Zürich findet man hier.

Wer nicht auf Kommerz steht, besucht besser die Seite Restkultur oder abonniert den Newsletter von Ronorp

Günstig

Partys ohne Eintrittsgebühr:

  • Cool Monday, jeden Montag; eine wenn nicht "die" grösste Studentenparty in Europa im x-tra ab 18 Jahren;
  • am Mittwoch am gleichen Ort More Than Mode 80er, Wave und Gothicparty, ebenfalls mit freiem Eintritt;
  • Zic-Zac Rockhotel und Restaurant (unser "Hard Rock Café").
  • Der Eintritt zur Palavrion Bar ist am früheren Abend kostenlos.
  • Langstars Cafe-Bar Mittwoch - Samstag gratis Live-Musik ab 21 h direkt an der Langstrasse, Sonntag - Dienstag chilliger Sound - Es gibt günstige Getränke und du lernst an der Hostel-Bar einfach Leute kennen;
  • Longstreet Bar an der Langstrasse, Eintritt frei, auch wenn Konzerte stattfinden. Bar und Club in einem, den Gang die Treppe rauf ins Obergeschoss. Es lohnt sich, wenn geöffnet.

Mittel

  • Helsinki beim Bahnhof Hardbrücke, Eintritt von gratis bis 20 sFr, je nach Veranstaltung, regelmässig Konzerte, jeden letzten Donnerstag im Monat findet die Rap-History statt, beste HipHop-Party der Stadt.
  • Zukunft an der Dienerstrasse, guter Club, Eintritt meist 20 sFr, donnerstags gratis. Bitte nicht zu warm anziehen, es tropft wegen der grossen Hitze und des relativ kleinen Raums zuweilen von der Decke, wenn die Party richtig läuft.
  • Hive an der Geroldstrasse, am Wochenende hauptsächlich Electro, Minimal, etc. Recht grosser Club mit 2 Etagen, Eintritt zirka 20 sFr.

An der Geroldstrasse und Umgebung gibt es massenhaft Möglichkeiten für Nachtschwärmer.


Gehoben

  • Kaufleuten am Pelikanplatz, Preise variieren stark zwischen 20 und 50 CHF, Tanzfläche mit 2. Stockwerk und Balkon
  • Privé an der Bahnhofstrasse
  • Diagonal

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